Northland: Bay of Islands Tour
im November 2007
Eine kleine Gruppe von Schülern flog von Nelson,
Hamilton, Napier und Wellington nach Auckland. Dort
trafen sie sich, bevor sie weiter nach Norden aufbrachen.
Nach einem langen Tag auf der Straße kamen wir
in Paihia, der größten Stadt der Bay of Islands,
an. Am nächsten Tag schien die Sonne und zahlreiche
Aktivitäten standen auf dem Programm. Christian
machte in einem Boot einen Ausflug zum berühmten
“Hole of Rock”, während Andreas, Philipp
und Sammy Delphine beobachtet haben. Aya, Noriko und
Christian erkundeten am Nachmittag per Kajak die Bucht
und die Flüsse.
Am nächsten Morgen ging es früh los: Vorbei
an einzigartigen Kauriwäldern (Kauribäume
sind die zweitgrößten Bäume weltweit
und können bis zu mehrere tausend Jahre alt werden)
fuhr die Gruppe zum nördlichsten Punkt Neuseelands,
dem Cape Reinga. Dort besichtigen wir den Leuchtturm
und wir konnten die Aussicht auf die wunderschönen
Strände genießen. Anschließend machten
wir eine Mittagspause an einem der kleinen Strände,
bevor wir auf den Te Paki Sanddünen das Sandboarden
ausprobierten. Jeder hatte einige erfolgreiche Versuche,
bevor die Jungs ihr Glück mit ihren Surfboards
im Wasser probierten. Danach fuhren wir 70 Kilometer
entlang des berümten Ninety Mile Beaches, wo wir
immer wieder stoppten. Aya probierte hier Muscheln,
die wir am Strand fanden.
Wir besuchten die ehemaligen Kauriwälder. Vor vielen
tausend Jahren wurden diese hiesigen Wälder von
einem Tsunami (oder einer ähnlichen Umweltkatastrophe)
gefällt und die Bäume wurden begraben. Als
die Europäer nach Neuseeland kamen, wurden sie
wiederentdeckt. Es war interessant, die uralten Bäume
zu betrachten, die seit mehreren tausend Jahren hier
liegen.
Am nächsten Tag ging es weiter nach Tutukaka, wo
wir die Nacht verbrachten. Morgens war Surfen angesagt
und Andreas und Philipp versuchten ihr Glück auf
den Brettern. Sie haben einige Wellen erwischt und sind
auf ihnen bis zum Strand geritten.
Dann ging es weiter in Neuseelands größte
Stadt Auckland, die wegen ihrer vielen Segelboote auch
den Beinamen „City of Sails“ hat. Philipp
und Christian bekamen den ultimativen Kick, als sie
auf dem America’s Cup Boot durch den Hafen und
unter der berühmten Harbour Bridge hindurch segelten.
Später hieß es dann am Flughafen Abschied
nehmen. Alle flogen nach Hause und wir nach Nelson.
Sammy, Philipp und Andeas hatten noch ein tolles Abschiedserlebnis,
sie konnten während des Fluges eine Zeit lang im
Cockpit mitfliegen, mit den Piloten sprechen und die
Aussicht genießen.
Nach der Ankunft in Nelson waren wir alle zwar ein wenig
müde, aber glücklich über die vielen
neuen Eindrücke, Erlebnisse und neuen Bekanntschaften.
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