Newsletter Juni 2007
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Gewappnet mit Ostereiern, guter Laune und strahlendem Sonnenschein
ging es am 6. April 2007 los, um die Südinsel zu erkunden.
Auf dem Weg nach Kaikoura, der Stadt des Crayfishs, konnten
wir einer Robbenkolonie beim Faulenzen zuschauen, was bei
einigen Schülern die Frage aufkommen ließ, ob
sie nicht gern mit den Tieren tauschen würden. Nur
hätten sie dann leider nicht an der interessanten Maori-Tour
teilnehmen können, die uns am Nachmittag erwartete.
Der erste gemeinsame Abend wurde mit einem kiwi typischen
BBQ am Pool gefeiert und entspannt im Spa oder in der Lounge
ausgekostet.
Der faszinierende Sonnenaufgang am nächsten Morgen
versüßte die frühe Stunde (6:15!!!) und
ließ Vorfreude auf das bevorstehende Whalewatching
aufkommen. Ein klarer Bonus des Schiffsausflugs waren die
Delphine, die ihre Akrobatikkünste um uns herum zur
Schau stellten sowie andere Küstenbewohner wie Robben
und Albatrosse, die das Warten auf die Wale verkürzten.
In Christchurch wurde dann wieder Stadtluft geschnuppert
und die Freizeit, trotz anfänglichem Regen, zum Shoppen
genutzt. Das Highlight des Abends war das Rugbyspiel Christchurch
Crusaders gegen die australischen Highlanders. Und was wäre
dieses Spiel wohl ohne unsere engagierten Nachwuchskommentatoren
und spitzenmäßigen Stimmungskanonen gewesen??
Am Sonntag waren wir endlich komplett, nachdem Johannes
und auch Laura zu uns stießen. Mit insgesamt 37 Schülern
aus Wellington, Nelson, Auckland und Christchurch machten
sich David, Penny, Annika und der Fahrer Warrick auf den
Weg in das sehr französische Städtchen Akaroa.
Hier stiegen viele Schüler in die hautengen und für
die Jungs sehr gewöhnungsbedürftigen Neoprenanzüge
um mit den Delphinen zu schwimmen, während die restlichen
Teilnehmer unsere Lodge in den Bergen erkundeten. Und was
für eine Lodge das war: ein riesiges Gelände mit
einzelnen Cabins, das wir uns bloß mit einigen Pfauen
und anderen Tieren teilen mussten. Die Wiesen wurden auch
gleich zum Fußball- und Rugbyspielen genutzt und somit
auch die Fish and Chips des Mittagessens abtrainiert.
Der nächste Tag wurde zwar von einer langen Busfahrt
bestimmt, doch heiterten viele Stopps, unter anderem bei
einer deutschen Bäckerei, wo leckeres Sauerteigbrot
gekauft und sehr schnell verzehrt wurde, und den Moeraki
Boulders diese auf.
Unser freundliches GPS System Sally führte uns noch
zur steilsten Straße der Welt in der Studentenstadt
Dunedin, bevor wir unsere Unterkunft für die nächsten
zwei Nächte erreichten.
Dort wurde die Cadburry Schokoladenfabrik besichtigt und
der Nachmittag zum Shoppen, Haareschneiden, Schwimmen oder
Wildlife erkunden genutzt. Letzteres bestand aus einer aufregenden
Tour, auf der viele exotische Tiere, wie zum Beispiel Pinguine
entdeckt wurden.
In TeAnau verließ uns am Mittwoch dann Franzi, um
mit ihrer Familie aus Deutschland weiterzureisen, während
einige Tapfere im eiskalten See schwimmen gingen oder mit
Quadcycles die Stadt erkundeten.
Sollte es auf den ersten Blick auch merkwürdig erscheinen,
doch wir hatten auch am Donnerstag sehr viel Glück
mit dem Wetter. Leichter Regen ließ die Wasserfälle
in den Fiordlanden anwachsen und brachte eine ganz besondere
Atmosphäre auf den Doubtful- und Milford Sound Cruises
hervor. Nass, aber happy kamen wir abends in Queenstown
an, wo uns bereits ein leckeres Abendessen, schöne
Zimmer sowie Spa und Sauna erwarteten.
Die kommenden zwei Tage waren vollgepackt mit aufregenden
Activities und ebenso spannenden Wetterverhältnissen.
Ob strahlender Sonnenschein oder Schneefall, unsere mutigen
Schüler sahen Herr der Ringe Schauplätze, fuhren
Mountanbike und Jetboats, flogen im Fly by Wire und stürzten
sich von Brücken oder in tiefe Canyons (natürlich
mit Bungyseilen abgesichert). Doch auch entspannende Spaziergänge
um den See oder Gondelfahrten auf die naheliegenden Berge
waren möglich.
Nach einem letzten „truly English breakfast“,
für viele eine ganz neue Erfahrung?, schlängelte
sich unser Bus, mit einem Zwischenstopp in Wanaka, durch
Berge hinein in die wilde Landschaft der West Coast. Unser
Backpacker „Glowworm Cottages“ in Franz Joseph
machte seinem Namen alle Ehre, entdeckten wir auf einer
kleinen Nachtwanderung doch etliche dieser kleinen Glühtierchen.
Bei Cookies und Milo klang der Abend dann friedlich aus,
abgesehen von der wahrlich wichtigen Auseinandersetzung
der deutschen Teilnehmer, was denn nun der Unterschied zwischen
einem Becher und einer Tasse sei.... na, wenns weiter nichts
ist.
Am nächsten Tag stand die letzte offizielle Aktivität
bevor: Der Glacier Walk. Während der Großteil
der Gruppe auf den Franz Joseph Gletscher stieg, zeigte
David den Restlichen das Eismonster aus der Ferne und stellte
danach wieder einmal seine Pasta-Kochkünste unter Beweis.
Den letzten Abend verbrachten wir in Greymouth. Trotz Müdigkeit
genossen alle einen späten neuseeländischen Pavlova-Nachtisch
und gemütliches Beisammensitzen mit toller Livemusik
von einigen Schülern an Klavier und Gitarre.
Dienstagmorgen war nicht nur früh, sondern auch traurig,
hieß es doch Abschied nehmen von Laura, die per Bus
nach Christchurch fuhr, und Alina, die die große Reise
zurück nach Deutschland antrat. Trotz langer Route
konnten wir noch an den Pancake Rocks anhalten und kurz
darauf einen kleinen Bushwalk machen.
Wieder in Nelson fiel der Abschied schwer. Diese wirklich
tolle und interessante Gruppe von international Students
löste sich langsam auf. Traurig, nicht mehr von den
40 zerknautschten Gesichtern am Frühstückstisch
erwartet zu werden, aber dennoch glücklich, so viele
zerknautschte Gesichter zu neuen Freunden zählen zu
können.
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| Auf der Maoritour in Kaikoura |
Strand bei Kaikoura |
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| Nao's erstes BBQ, einfach"AWESOME!" |
Unsere niedlichen Begleiter beim Whalewatching, die Hektor Delphine |
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