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Pia - Study Nelson Neuseeland Blog

02.10.2018 Hallo ich bin Pia

Hi ich bin Pia.
Ich werde hier in Neuseeland für 5 Monate auf das Aotea College gehen.
Erstaunlicherweise ist schon ein Monat rum, die Zeit vergeht wirklich wie im Flug,denn es fühlt sich an als wäre ich erst vor einer Woche hier angekommen. Das liegt wahrscheinlich an den vielen neuen Eindrücken, die man erstmal verarbeiten muss. Aber ich fang besser mal von vorne an...Pia Stoery

Am 16. Juli saß ich zusammen mit den anderen Study Nelson Schülern am Flughafen. So richtig aufgeregt war ich nicht, ich hatte noch gar nicht realisiert, dass ich jetzt über 18. 000 km ans andere Ende der Welt fliegen würde.
Dieses Gefühl ging auch in den ersten Tagen, die wir zusammen in der Jugendherberge in Wellington verbracht haben, nicht weg.
Die Einführungstage waren ganz nett, wir haben uns auf Schule und Gastfamilie vorbereitet, aber auch andere coole Sachen gemacht. Unter anderem waren wir klettern und haben das Te Papa Museum besucht, was echt interessant war.
Am Freitag haben uns dann unsere Gastfamilien abgeholt und meine Aufregung kam sofort zurück. Meine Gastfamilie ist echt nett und ich fühle mich wohl bei ihnen, aber natürlich gibt es auch Sachen die anders sind als zuhause.

Die größten Unterschiede zu Deutschland sind mir aber in der Schule aufgefallen.
Die Schule fängt etwas später an, um 8.50,und endet um 15.10 und mittwochs um 10 vor 2, was von den Zeitstunden her zwar genauso lang ist wie die Schule in Deutschland, sich aber erstaunlicherweise viel kürzer anfühlt.

Pia StoeryAm ersten Schultag haben wir uns ein bisschen mit der Homestay Managerin unterhalten und haben dann unseren Buddy kennengelernt, mit dem wir in den ersten Tagen zum Unterricht gegangen sind. Natürlich haben wir auch die anderen Internationals kennengelernt, die unter anderem aus Japan, Vietnam und Italien kamen.
Insgesamt erscheint mir der Unterricht hier entspannter, wir arbeiten selbständiger und selbstbestimmter als in Deutschland. Auch hat jeder hier nur 6 Fächer, die man fast jeden Tag hat. Ich finde, das ist hilfreich dabei sich den Stoff zu merken, denn man vergisst ihn nicht so leicht wenn nicht ein paar Tage zwischen den Stunden liegen.
Ich freue mich schon darauf, was ich noch so in den nächsten 4 Monaten erleben darf, zum Beispiel mache ich in den Ferien eine Südinsel Tour, worauf ich schon gespannt bin.
Bis bald, Pia

Felix - Study Nelson Neuseeland Blog

02.10.2018 Term 3 an der New Plymouth Boys' High School

Felix MillerIch bin auf der New Plymouth Boys’ High School im Internat. Das Leben im Internat ist sehr cool und eine komplett andere Erfahrung. Viele denken, dass man im Internat sehr viele Vorschriften bekommt und alles sehr streng abläuft. Ganz so ist es nicht, allerdings sind die Essenzseiten vorgegeben und von Sonntag bis Donnerstag hat man am Abend Studyphase. Jeden Tag muss man nach der Schule etwas machen. Zum Beispiel in den eigenen Fitness-Raum der Schule gehen, Basketball oder Rugby spielen, oder man hat Training mit seinem Team. Das einzige ist, dass man für eine Stunde nicht in seinem Raum sein darf. Nur Donnerstag, Freitag und am Wochenende darf man in die Stadt. Somit konzentriert man sich hier sehr auf Sport. Eigentlich jeder ist hier sportlich und man findet immer mindestens einen, der den gleichen Sport macht.

Die Basketball Saison ist in NZ von Term 2-3, somit konnte ich bis jetzt nur zwei Wochen der regulären Saison erleben (2 Spiele, da in Term 3 nicht mehr stattfinden). Die „Saison“ habe ich im zweiten Team gespielt (gleiche Liga), ich denke, das war sehr gut, um das neuseeländische Basketball kennenzulernen. Der Basketball unterscheidet sich hauptsächlich in der Defense, somit wird natürlich auch die Offense ein wenig anders. Ebenfalls spielen die Neuseeländer um einiges körperlicher. Hinzu kommt, dass ich mit meinem16 Jahren gegen einen 2 Jahre älteren Gegner spielen muss. Aber die Neuseeländer sind auch um einiges stärker gebaut. Vor drei Wochen waren die Regionals, ich durfte mit dem ersten Team mitspielen, und wir haben uns für die National Championship qualifiziert. Diese finden in einer Woche statt, dort werden die besten 16 Teams aus ganz Neuseeland aufeinandertreffen. Das erste Basketball Team trainiert immer Dienstag und Donnerstag, Donnerstag findet das Training während der Schulzeit statt. Ebenfalls habe ich einmal in der Woche um 6.30 morgens Training, d.h. man arbeitet an seinem Wurf oder anderen Techniken. In der Schule gibt es ein Fach namens APAT (Athletic Preparation & Applied Training). Ein Teil des Fachs findet im Fitness-Raum statt und man arbeitet dann an seinem Körper. Man wird von dem Lehrer sehr gut unterstützt und er beantwortet jede Frage. Der andere Teil ist, dass man seinen Sport ausübt, für mich ist es Basketball, also Werfen oder 1v1. Ich denke, jeder, der seinen Körper trainieren will, sollte dieses Fach nehmen.

Lilian - Study Nelson Neuseeland Blog

01.10.2018 Der Abschied und Rückflug nach Hause

Lilian BoehnkeIch bin jetzt schon fast 4 Monate zurück in Deutschland. Die Schule hat auch schon wieder begonnen und ich habe viel zu erzählen. Der Flug zurück war sehr anders als der Hinflug. Der Abschied von meiner Gastfamilie war super traurig. Es waren viele am Flughafen. Das super liebe International Team aus der Schule, die Gastfamilie wo ich ein paar Monate bleiben durfte, meine Gastfamilie und einige von meinen Freunden. Ich hatte ziemlich viel Übergepäck, wo zum Glück nochmal ein Auge zugedrückt wurde, sonst hätte ich bezahlen müssen. Als mein Flug aufgerufen wurde, wusste ich das es jetzt erstmal eine Weile dauert, bis ich diese wundervollen Menschen wieder sehen werde. Es gab viele Tränen aber auch viel liebe. Ich habe jeden einzelnen Menschen der dort war sehr ins Herz geschlossen und werde keinen einzigen vergessen.

Ich bin von Blenheim aus nach Auckland und Singapur ganz alleine geflogen. Ein riesiges Highlight für mich, denn ich bin zuvor noch nie alleine geflogen und jetzt gleich ein sehr langer Flug. Es gab ein paar Hürden, z.B habe ich plötzlich Nasenbluten bekommen im Flugzeug aber alle waren super nett und haben mir sofort geholfen. Als ich dann in Singapur ankam, habe ich mich mit meinen deutschen Freunden, auch von Study Nelson, getroffen.Lilian Boehnke Es war so schön alle wiederzusehen und ganz viel über seine Erfahrungen zu reden, mit Menschen die genau das gleiche durchgemacht hatten. Wir hatten 7h Aufenthalt, was für mich aber kein Problem war. Ich liebe Flughäfen und wenn man dann noch mit netten Menschen unterwegs ist, ist das super! Auf meinem letzten Langzeitflug saß ich zum Glück neben meinen Freunden. Was aber prinzipiell gar nicht wichtig war, denn wir haben alle ca 8-9h nur geschlafen. Der Flug ist auch super gelaufen und dann als wir in Frankfurt landeten, musste ich mich von allen verabschieden. Ich musste als einzige nämlich weiter nach Berlin fliegen. Ich hatte hier totalen Stress, denn mein Flug hatte schon das boarden begonnen und ich hatte nicht mal eingecheckt. Aber Lufthansa hat mich trotzdem super lieb aufgenommen und alles ist nochmal gut gegangen. Als ich dann in Berlin ankam musste ich nur ganz kurz auf mein Gepäck warten und konnte ganz schnell zu meiner Familie und meinen Freunden, die alle zum Flughafen gekommen sind. Ich habe mich so super gefreut alle wiederzusehen nach einem Jahr! Hatte alle so vermisst. Jetzt habe ich schon wieder ganz normal Schule in Deutschland, und alles ist so wie vorher. Als Fazit für mein einjähriges Erlebnis, hab ich eigentlich keine Worte. Es war ein wundervolles Jahr mit vielen Höhen und tiefen. Bereuen tue ich nichts und ich bin so unglaublich dankbar für all die Menschen die ich kennenlernen durfte. Es wird das Jahr was unvergesslich ist, sein. Für immer!

Clara - Study Nelson Neuseeland Blog

18.09.2018 Mein erster Monat in Neuseeland

Unglaublich. Nun bin ich schon einen Monat in Neuseeland, am anderen Ende der Welt. Ich habe mich super schnell eingelebt und von dem ersten Augenblick an zu Hause gefühlt. Die Menschen sind super herzlich, der Winter gar nicht so regnerisch wie ich ihn mir vorgestellt habe, die Schule super interessant, kreativ und recht entspannt und mein Englisch passt sich immer mehr und mehr an. Mir ist es so gut wie gar nicht schwer gefallen, Freunde zu finden, da die meisten Kiwis einfach super Schultag hab ich erst einmal einen Buddy, Victoria, zur Seite gestellt bekommen und sie hat mich durch die Schule geführt, erklärt wie der Stundenplan funktioniert und mir die Räume gezeigt, in denen ich Unterricht habe.

Clara ScholzAuch am Wochenende und nach der Schule haben wir schon zahlreiche Dinge unternommen. Wir sind Rollschuh-Kunstlaufen gegangen, haben das Kino besucht, Secondhandshops erkundet, uns Theater von unserer Drama-Gruppe angeschaut und von Tracey den Geburtstag im Bowlingcenter in Lower Hutt gefeiert. In der Schule habe ich auch ziemlich schnell Anschluss gefunden. Mathe macht mir wieder einigermaßen Spaß und meinen ersten Mathetest habe ich fast sehr gut bestanden. In Englisch habe ich eine Rede über Deutschland gehalten, aber noch kein Ergebnis bekommen. In Biologie behandeln wir gerade Genetik, was mir auch unheimlich viel Spaß macht und gut verständlich ist. In Chemie habe ich ein paar Probleme, des Verständnisses wegen, und mir fehlt immer noch einiges an Vokabular. Kunst ist auch ein Traum! Mehr als 45 Minuten Kunst in der Woche, und man kann frei entscheiden welche Geschichte man mit seiner Kunst erzählen will und seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Meine Gastfamilie ist auch super toll. Die Jungs sind aufgeweckt und voller Energie. Mit Marley (der Familien Hund) gehe ich so gut wie jeden Tag eine Runde joggen und wir haben auch schon kleine Ausflüge unternommen. Im Großen und Ganzen, gefällt es mir unheimlich gut hier am anderen Ende der Welt. Ich kann es kaum abwarten bis es endlich wärmer wird und ich die Strände erkunden kann und endlich surfen lerne. Dennoch ist der Winter super schön, nicht zu kalt und die Natur ist das ganze Jahr über grün und lebendig.

Simon - Study Nelson Neuseeland Blog

11.09.2018 Meine 1. Zeit in Neuseeland

Unglaublich, nun bin ich schon seit ca. 1½ Monaten in Neuseeland! Ich habe die Länge der Zeit, die ich schon hier bin, mehr oder weniger erst realisiert, als ich mit meinen Freunden darüber gesprochen habe! 1½ Monate! Was?! Es fühlt sich ehrlich gesagt gar nicht so lange an – ich bin doch just angekommen.

Simon CirdeiWenn ich aber so auf meine 1. Zeit in Neuseeland nun so zurückblicke und mir überlege, was ich schon alles erlebt und gemacht habe, Wow!
In der Schule habe ich mich schon gut eingelebt und auch schon die ersten Tests mitgeschrieben und interne Arbeiten angefangen, damit ich, wenn ich mich dazu entscheide, meinen Schulabschluss hier nach 1½ Jahren zu machen, keine Probleme mit den Punkten bekomme. Außerdem war ich mit meiner Gastfamilie im Urlaub! Wir sind zum Lake Taupo und den Huka Falls gefahren. Mit dem Jetboat konnten wir ganz dicht dran! Außerdem sind wir nach Rotorua gefahren, wo wir einen ganz tollen Tag verbracht haben. Auf dem Rückweg sind wir noch bei den Vulkanen Ruapehu, Tongariro und Ngauruhoe (wird wie Narahoe ausgesprochen) vorbeigekommen und den Mount Ruapehu hochgefahren. Dort befindet sich das einzige Skigebiet der ganzen Nordinsel und wir hatten Schnee! In der Mitte vom August!? Ja, Down Under sind halt so manche Dinge anders ;-).

Simon CirdeiDann stand auch schon mein Geburtstag vor der Tür, aber nicht nur mein Geburtstag, sondern auch der von meinem Gastvater! Wir haben wirklich am gleichen Tag Geburtstag! Aber nicht nur das war lustig an dem Tag, sogar meine ganze Klasse hat mich an meinem Geburtstag angeskyped, als sie in der Schule waren! Wir waren außerdem im Southward Car Museum! Das war toll! Ich muss aber auch gestehen, dass ich Autos liebe und das war nun mal perfekt! Außerdem sind wir in Wellington Go-Kart gefahren, das hat echt Spaß gemacht!

Wir hatten von unserer Schule aus einen riesigen Ball im Te Papa Museum in Wellington, das war ein Riesenevent für die ganzen Senior Students unserer Schule, alle waren extrem schick gekleidet und wir hatten einen ganz tollen Abend mit essen, Fotografen, Tanzen und allem was dazu gehört! Es war echt toll das mitzuerleben.
Ja das war nun meine 1. Zeit in Neuseeland, es ist echt einfach nur perfekt! Ich habe jetzt schon so viel hier erlebt und gesehen, z.B. musste ich in dem Schulfach Fotografie (!) einen Fotoshoot machen und ich bin dafür mit ein paar anderen Internationalen Schülern nach Wellington gefahren und wir haben dort einen richtig tollen Tag gehabt! Wellington machte seinem Spitznamen Windy Welly alle Ehre, also gute Jacke einpacken und auf geht es in das nächste Abenteuer!

Clemens - Study Nelson Neuseeland Blog

03.09.2018 Mein Start in Neuseeland

Clemens SchermeyerHi! Ich bin jetzt schon seit ungefähr sechs Wochen hier in Neuseeland und kann euch so einiges erzählen! Aber erstmal von ganz vorne: am Flughafen in Frankfurt, wo ich mich mit der Study Nelson Gruppe getroffen habe, konnte ich noch überhaupt nicht realisieren, dass ich jetzt für ein halbes Jahr nach Neuseeland gehe! Das hat sich auch auf dem gesamten Flug nicht verändert, es hat sich angefühlt als würde man in den Urlaub fliegen. Die Flüge (von Frankfurt nach Dubai und von Dubai nach Auckland) waren stressfrei und für die langen Flugzeiten relativ entspannt. In Auckland angekommen stieg schon die Anspannung und Aufregung. Von Auckland ging es dann mit einer Propellermaschine nach Nelson. Als wir in Nelson gelandet sind und ich mich das erste Mal am Flughafen mit meiner super netten und hilfsbereiten Gastmutter getroffen habe, spürte ich, wie die ganze Müdigkeit und Sprachlosigkeit sich bei mir breitmachte. Auf einmal war mir schwindelig und ich war vollkommen überfordert mit der Situation und wusste gar nicht was ich machen sollte. Danach haben wir relativ schnell meine Koffer ins Auto geladen und nach Hause gefahren. In den nächsten drei Tagen, waren alle Schüler die in Nelson untergebracht sind, beim Study Nelson Einführungskurs, wo wir alle noch wichtige Informationen zum Aufenthalt bekommen haben. Allerdings haben wir nicht nur Informationen bekommen, sondern haben auch noch einige Aktivitäten gemacht, wie z.B Stadt-Rallye und einen kleinen Strandspaziergang mit anschließendem GoKart fahren. In den ersten drei Tagen habe ich die Zeit Umstellung kaum wahrgenommen, jedoch in den Tagen 4, 5 und 6 umso mehr.
In der darauffolgenden Woche hat dann auch schon die Schule begonnen. Auch hier dienten die ersten Tage zur Information. Wir haben die Schule besichtigt, haben Mathe und Englisch Tests geschrieben (um zu sehen auf welchem Stand man ist und um die jeweilige Klasse bzw. das jeweilige Level herauszufinden), Fächer wählen, beziehungsweise „um-wählen“ und die Schuluniform bekommen. Nach den Informationstagen, ging dann auch die richtige Schule los. Meine Fächer, die ich gewählt habe sind: Furniture and joinery (woodwork), Biologie, Physical education, outdoor education, Mathe und Englisch. Die erste Woche war noch relativ schwer, sowohl von der Sprache, als auch auf die Neuseeländer zuzugehen. Jedoch in der zweiten Woche hatte ich schon ein größeres Selbstvertrauen und bin dann auch auf sie zugegangen um Kontakt aufzubauen, was auch echt gut geklappt hat.

Clemens SchermeyerEs gibt einige Unterschiede zum Schulalltag zwischen meiner Schule in Deutschland und dem Nelson College. Zum Beispiel sind die Stunden 55 Minuten lang (auf meiner Schule zu Hause sind es 45 Minuten), jede Stufe hat jeden Tag zur selben Zeit Schule aus. Außerdem beginnt die Schule jeden Tag, bis auf Donnerstag (9:05), um 8:45 Uhr. Und jetzt auch noch etwas zur Schuluniform: es ist echt cool, jeden Morgen zu wissen was man anzieht. Außerdem kann man sie echt gut anziehen, da sie nicht schlecht aussieht. Letzte Woche wurden in den Jahren 11 und höher die Exams geschrieben. Da ich die Exams nicht mitschreibe, hatte ich die gesamte Woche keine Schule. Allerdings war für einige internationale Schüler ein drei Tage langer Trip im Kahurangi National Park geplant. Der Trip war echt super, wir haben in kleinen ,,Hütten“ übernachtet, haben uns am eigenen Feuer gewärmt und hatten super schöne drei Tage (auch wenn es an einem Tag nur geregnet hat), wo wir sehr viel von der Natur Neuseelands gesehen haben. Nun möchte ich auch nochmal den Winter hier in Neuseeland ansprechen. Ich bin ja jetzt aus dem Sommer in den Winter gekommen. Und in meinem ersten Blog Beitrag hatte ich es kritisiert, dass ich nun in den Winter komme. Aber ich muss echt sagen: Es hier echt nicht so kalt wie ich es mir vorgestellt hatte, ich gehe mittlerweile schon seit Beginn der Schule mit kurzer Hose in die Schule :D

Insgesamt kann ich nur sagen, dass ich mich hier super wohl fühle, sowohl in der Schule, als auch in der Gastfamilie, und es eine super Entscheidung war/ist hier nach Neuseeland zu kommen.

Veronika - Study Nelson Neuseeland Blog

21.08.2018 Auslandsjahr in Neuseeland

Hallo zusammen!
Mein Name ist Veronika und ich lebe seit ungefähr fünf Wochen in Neuseeland. Ich wohne hier bei einer super netten Gastfamilie mit meinen zwei kleinen Gastgeschwistern in Upper Hutt, in der Nähe von Wellington und gehe auch auf das Upper Hutt College. Am 16.07.18 bin ich mit den anderen Study Nelson-Schülern vom Flughafen Frankfurt losgeflogen. Ich konnte damals noch gar nicht richtig realisieren, dass es für mich dann ein ganzes Jahr nach Neuseeland geht. Spätestens während des Flugs merkt man aber, dass das kein gewöhnliches Reiseziel werden wird, denn wir sind insgesamt um die 24 Stunden in der Luft, mit Zwischenstopps in Dubai und Auckland. Gott sei Dank gab es keine Probleme beim Einchecken, Umsteigen etc. weil Study Nelson alles gut organisiert hat. Endlich in Wellington angekommen, sind wir mit den Study Nelson Mitarbeiterinnen Nicola und Beate noch drei weitere Tage in Wellington geblieben, um am Einführungskurs teil zu nehmen.

Veronika WendlerIch fand das sehr hilfreich, da wir einiges erfuhren über unsere neuen Schulen, wie die Kiwis so leben, über die Möglichkeit von Rundreisen während der Ferien und weil wir Wellington erkunden konnten. Wir sind auf den Mount Victoria gestiegen, waren Klettern und haben im Te Papa Museum etwas über die Maori-Kultur erfahren. Am Freitag wurde ich dann von meiner Gastfamilie abgeholt. In Deutschland hatte ich mir vorher etwas Sorgen darüber gemacht, wie gut ich zu meiner Gastfamilie passen würde und ob wir uns verstehen würden. Aber sie haben mich ganz herzlich aufgenommen und so habe ich mich schon eingelebt in Neuseeland.

Veronika WendlerAuch das International Department des Upper Hutt Colleges hat viel für mich und die anderen Internationals organisiert und ich konnte mich schnell in der Schule zurechtfinden. Ich bin echt dankbar für die Hilfe, denn wo man sich Schuluniformen, Bücher, Bus-und Bahnkarten besorgen kann, weiß man natürlich nicht sofort. Das International Office hält einen immer auf dem Laufenden und man kann bei wirklich jedem Problem zu ihnen kommen; außerdem wird ein großes International Dinner für alle Austauschüler und deren Gastfamilien organisiert. Ich habe zudem meine(n) Schul-Buddy kennengelernt, mit der ich mich in den Lunchpausen oft treffe. Jedem, der gerne Sport macht und die Natur mag, empfehle ich das Fach Outdoor Education, denn gleich in meiner zweiten Woche durfte ich beim zweitägigen Mountainbike-Trip mitmachen, bei dem wir täglich 40 Kilometer zurückgelegt haben.

Ich freue mich schon auf nächste Woche, da gehen wir an den Klippen am Meer klettern. Weil ich schon seit einigen Jahren Cello spiele und das in Neuseeland nicht aufgeben wollte, fahre ich Samstags mit dem Zug nach Wellington und spiele in dem Streichorchester des ,,Young Musicians Program‘‘ der Victoria Universität, wo ich schon einige Freunde gefunden habe. An den Wochenenden bin ich oft bei langen Spaziergängen mit meiner Gastfamilie und dem Hund im Wald, der hier aussieht wie ein Dschungel oder Regenwald. Es gibt nicht nur riesige Farnbäume, moosbewachsene Kletterpflanzen oder Palmen, sondern auch eine Menge unterschiedlicher Vögel. Wenn ich morgens zum Ende der Straße laufe, um auf den Schulbus zu warten (der hier kostenlos ist, da die Regierung in Neuseeland jedem Schulkind ermöglichen muss, sicher zu Schule zu kommen), treffe ich immer auf so einen seltsamen Vogel. Der steht vor einem Haus und kommt kreischend auf dich zugerannt, falls du ihm zu nahekommst. Die Bewohner des Hauses hatten ihn nach einer Verletzung gepflegt und nun hält er dort wie ein Hund dort Wache. Die ganze letzte Woche habe ich übrigens frei bekommen, weil mich meine Gastfamilie zu ihrem Ski-Urlaub mitgenommen hat. Das war super, da ich selbst begeistert Snowboard fahre, bisher aber noch nie im August!

Nina - Study Nelson Neuseeland Blog

16.08.2018 Back in Germany

Hallo Zusammen!
Nina RichterVor etwa 6 Wochen hieß es für mich Abschied nehmen…und zwar von meinen neuen Freunden, meiner neuen Familie und meinem ganz neuen Leben. Der Tag an dem ich Neuseeland verlassen musste war für mich sehr hart und viel schlimmer, als der Abschied vor 7 Monaten, als ich Deutschland verlassen habe, da ich jetzt nicht weiß, wann ich das nächste Mal nach Nelson kommen werde. Aber dazu fällt mir ein schöner Spruch ein : „How lucky am I to have something that makes saying goodbye so hard“! Und als ich dann im Flieger nach Dubai war, ging die Vorfreude, meine Mutter wieder zu sehen, richtig los. Ich bin nämlich nicht direkt zurück nach Hause geflogen, sondern habe mich zuerst mit meiner Mutter in Dubai getroffen, um dort eine Woche Urlaub zu machen und noch einen kleinen „Puffer“ zwischen NZ und Deutschland zu haben. Ich persönlich war sehr froh nicht gleich in Deutschland anzukommen, denn so konnte ich mich in Dubai erstmal an den Gedanken gewöhnen, nicht mehr in Neuseeland zu sein und den Abschied gut verdauen. Nach diesen Tagen habe ich mich aber auch unheimlich auf meine Freunde und Familie in Deutschland gefreut und das Wiedersehen war wirklich schön!

Inzwischen hab ich mich auch schon wieder gut eingelebt, es hat jedoch einige Zeit gebraucht, mich daran zu gewöhnen, dass jeder deutsch spricht…mir passiert es immer noch ab und zu, dass ich Mitarbeiter im Supermarkt auf Englisch anspreche bzw. ihnen auf Englisch antworte :)

An Alle, die diesen Blog gerade lesen und sich überlegen nächstes Jahr an einem Austausch teilzunehmen, kann ich nur ans Herz legen, dieses Abenteuer auf euch zu nehmen. Auch wenn ihr jetzt wahrscheinlich Bedenken habt wie „Werde ich nicht zu viel verpassen? Werde ich Heimweh bekommen? Was, wenn ich keinen Anschluss/Freunde finde?“ oder viele weitere Fragen, werdet ihr es nicht bereuen. Es wird eine Erfahrung sein, die keiner zuhause nachvollziehen kann und die euch euer ganzes Leben weiterhelfen wird! Vertraut auf all die Jugendlichen, die hier einen Blog über Neuseeland schreiben und einer begeisterterer als der andere ist!

Exchange is change!
Nina Richter Exchange is not a year in your life. It’s a life in one year.

Die ehemaligen Nayland Schüler, mit denen ich vor meiner Reise gesprochen habe, haben Alle gesagt, dass mein Neuseelandaufenthalt die aufregendste und schönste Erlebnis sein wird, dass ich bis jetzt in meinem Leben hatte. Und ich kann ihnen zu 100% zustimmen!
Ich werde meine Zeit in Nelson niemals vergessen und konnte so viele Erfahrung aus diesem halben Jahr mitnehmen, die mir für mein ganzes Leben weiterhelfen werden.
In diesem Sinne wünsche ich Allen, die Moment in Neuseeland sind, noch eine schöne Zeit und denen, die in Deutschland sind noch erholsame Sommerferien (wenn ihr noch welche habt :))!
Haere ra
Nina

Simon - Study Nelson Neuseeland Blog

03.08.18 Endlich in Neuseeland
Am 16.07. bin ich losgeflogen und am 18.07. bin ich abends endlich in Neuseeland angekommen! Keine Angst der Flug an sich dauert „nur“ ca. 23 Std. Aber durch die Zeitverschiebung kommt man erst zwei Kalendertage später an und befindet sich dann plötzlich in der „Zukunft“. ;-)
Nun bin ich schon seit 2 ½ Wochen in Neuseeland! Einfach nur Amazing! Wir hatten die ersten 2 Tage in Neuseeland einen Einführungskurs in Wellington. Während dieser Zeit haben wir (die Schüler, die auf der Nordinsel zur Schule gehen) versucht, den Jetlag weitestgehend auszuschlafen. Außerdem haben wir uns die nächsten zwei Tage mit zwei sehr netten Study Nelson Mitarbeitern alle ein wenig über Unterschiede zwischen Neuseeland und Deutschland unterhalten (In der Schule, im Leben, …), ein Willkommenspaket mit vielen Infos und der Neuseeländischen Sim-Karte erhalten und ein paar Sachen in Wellington unternommen!

Simon CirdeiWir waren auf dem Mt. Victoria, von dem man eine wirklich schöne Aussicht über Wellington hat, wir haben eine Stadtrallye in Wellington gemacht, am letzten Tag des Einführungskurses (Freitag) waren wir alle im Te Papa Tongarewa Museum in Wellington, sind Eis essen gegangen und sind nachdem wir in kleinen Gruppen Wellington auf eigener Faust erkunden konnten, alle zusammen im Shed 5 direkt an der Wellington Waterfront klettern gegangen.
Nach dem tollen Einführungskurs sind wir am Freitagabend endlich in unsere Gastfamilien gekommen, oder besser gesagt von Ihnen am Hostel abgeholt worden. :)

Simon CirdeiNun bin ich seit 2 Wochen in meiner Gastfamilie und in der Schule. Meine Gastfamilie ist tooooootaaaaal nett!!! In meiner Gastfamilie ist noch ein japanischer Gastschüler, mit dem ich mich gut verstehe.
Die Schule ist doch im Vergleich zu meiner deutschen Schule ganz anders. Unser Schulgelände ist total riesig mit vielen Gebäuden (sehr Campusartig). Außerdem wird hier in Kursen unterrichtet und die Schüler gehen zu den jeweiligen Lehrern, die immer im gleichen Raum unterrichten. Ich möchte aber jetzt nicht zu viel verraten und alle Überraschungen vorwegnehmen. ;-)

Alles in allem ist Neuseeland sehr westlich orientiert, die Maori Kultur ist wirklich in das Leben eingebunden. Bei uns an der Schule hatten wir einen Powhiri (eine Art Willkommenszeremonie). Dort wurden alle neuen internationalen Schüler unter anderem mit einem „Haka“ (Kriegertanz der Maori) Willkommen geheißen.

Alicia - Study Nelson Neuseeland Blog

26.07.18 Der Heaphy Track
Hallo zusammen, ich bin es wieder aus dem immer noch wunderschönen Neuseeland!!! : )

Heute möchte ich euch ein wenig über den Heaphy Track erzählen, den ich vor ein paar Wochen mit Outdoor education gemacht habe. Der Heaphy ist einer von NZ´s Great Walks. Er befindet sich im Karuhangi National Park und ist ca. 80 km lang. Ja wirklich, ganze 80km! Vorher dachte ich: “Oh mein Gott wie soll ich das jemals schaffen“!? Aber jetzt im Nachhinein muss ich sagen, es war eigentlich nicht ganz so hart wie ich es erwartet habe. Das liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass wir uns im Gegensatz zu den meisten Leuten 5 und nicht 4 Tage Zeit genommen haben (Was mir aber nur recht war xD). Da ich in meinemLeben noch nie zuvor "Trampen" war, war ich echt froh dass mein Gastvater ein sehr leidenschaftlicher Tramper ist und mir daher viele Tipps geben konnte und mir geholfen hat, meinen Plan einen möglichstleichten Rucksack zu haben, in die Tat umzusetzen! : )

Und so ging es dann los...
Alicia… Dienstagmorgen um 4:45am haben wir uns an der Schule getroffen, da wir erstmal eine 5 Stunden lange Autofahrt vor uns hatten. In Karamea, am Start des Heaphys angekommen, haben wir zu Beginn noch ein paar wichtige Dinge besprochen und dann ging es auch schon los, mit unseren großen Rucksäcken auf dem Rücken starteten wir in die unglaubliche Natur Neuseelands!!! Im Laufe des Tages sind wir an wunderschönen Sandstränden entlanggelaufen, haben die riesigen Wellen des Ozeans an der Westküste bestaunt, sind durch ganze Palmenwälder gelaufen, haben Flüsse auf Hängebrücken überquert und kleinere Bäche wortwörtlich "durchquert" und hatten zusammen einfach unglaublich viel Spaß, denn wenn das Laufen mal langweilig oder anstrengend wurde haben wir kleine Spiele gespielt und uns so damit und mit jede Menge Gesprächen die Zeit vertrieben. Eine Pause haben wir so ca. jede Stunde eingelegt, bis wir dann kurz vor Sonnenuntergang endlich die Hütte erreicht haben. Den ersten Abend haben wir, so wie alle folgenden, neben Abendessen kochen, mit Karten spielen neben dem Kamin verbracht, was mir echt total viel Spaß gemacht hat.

Der nächste Tag war der härteste von allen Fünf, denn wir haben ca. 17.5 km zurückgelegt und es ging fast den ganzen Tag nur bergauf. An diesem Tag sind wir durch ein Waldgebiet gelaufen und einige wenige Hängebrücken und Bäche gab es auch wieder. Mein Highlight von diesem 2.Tag war definitiv der riesige Baum mit einem wahnsinnig dicken Stamm, an dem wir vorbeigekommen sind, denn selbst mit 6 Leuten konnten wir ihn noch nicht ganz umarmen!!!

Am Donnerstag war dann auch schon Halbzeit und es war mit Abstand die kürzeste Strecke denn wir mussten nur knapp 3 Stunden laufen um zur nächsten Hütte zu kommen. An diesem Tag sind wir eigentlich die ganze Zeit durch Steppenlandschaft gelaufen, was aber echt schön war, wenn auch total anders als die Tage vorher. Aber genau das ist was ich am Heaphy Track so beeindruckend fand, die Landschaft durch die wir gelaufen sind war so vielfältig und fast jeden Tag anders als den davor! : )

AliciaDen nächsten Morgen als wir aufgestanden sind und aus dem Fenster geschaut haben, sahen wir sofort, dass alles weiß gefroren war und das hat die ersten paar Stunden Laufen am Freitag echt interessant gemacht, denn es war teilweise total glatt und rutschig. Das war zwar ein wenig nervig, aber gleichzeitig sah es auch so schön aus im strahlenden Sonnenschein den Frost schmelzen und ganz langsam auf den Boden tropfen zu sehen. Gegen Mittag als wir gerade um eine Ecke kamen, sahen wir dann auf einmal vor uns auf dem Pfad mehrere "South Island Takahe" schöne einheimische Vögel von denen es mittlerweile aber leider nur noch ca. 400 gibt. Umso beeindruckender war es also, diese Vögel dann wirklich mit eigenen Augen zu sehen : ) Sobald die Takahe uns dann erblickt hatten, haben sie sich natürlich gleich versteckt und leider haben wir es nicht geschafft sie nochmal lang genug zu Gesicht bekommen, um ein Foto zu machen, aber hören konnten wir sie noch ein Weilchen : )
Und dann nach ein paar weiteren Stunden Laufen, kamen wir an der letzten Hütte, der "Perry Saddle Hut", die 916m über dem Meeresspiegel liegt, an. Da es unser letzter Abend war sind wir natürlich lange aufgeblieben, und hatten noch einmal richtig viel Spaß beim Karten spielen.

Samstag, ging es dann zum Glück nur noch bergab was trotzdem echt anstrengend war, denn wie alle hatte ich lange nicht mehr so viel Energie wie an Tag 1 und auch meine Füße wollten nicht mehr so richtig mitspielen, denn meine 2 wirklich großen Blasen haben einfach bei jedem Schritt wehgetan : (
Als wir dann am späten Nachmittag am Van angekommen und uns nach 5 wundervollen, aber auch echt anstrengenden Tagen, wieder auf den Rückweg nach Nelson gemacht haben war ich einerseits echt traurig dass es vorbei ist aber andererseits habe ich mich auch schon total darauf gefreut, endlich wieder Duschen zu können, elektrisches Licht, Handysignal und WLAN zu haben und einfach nicht mehr aus dem Rucksack heraus leben zu müssen. : ) Ich muss echt sagen in diesen paar Tagen habe ich all die Dinge, wie eine warme Dusche , die ja normalerweise selbstverständlich sind, zu schätzen gelernt... : )

Alles in allem kann ich nur sagen bin ich echt froh, dass ich die Möglichkeit hatte mal "Trampen" zu gehen, denn es war einfach eine echt schöne Erfahrung. Ich muss aber dazu sagen, wir hatten auch echt Glück mit dem Wetter, denn es hat jeden Tag die Sonne geschienen : ) . Bei viel Regen hätte es mir glaub ich lange nicht so viel Spaß gemacht...: )
Das wars für heute, bis demnächst mal wieder
Eure Alicia

Clara - Study Nelson Neuseeland Blog

26.07.2012: NCEA in Neuseeland

Clara ScholzAlles begann damit, dass ich 2016 mit meiner Familie auf einer Familienauszeit im südlichen Pazifik, in Neuseeland war. Wir haben drei Monate im sonnigen Nelson, eine Kleinstadt im Norden der Südinsel, verbracht. Meine Schwester und ich sind in eine typisch neuseeländische Schule gegangen. Meine Schule damals war das Nelson College for Girls, also eine reine Mädchenschule. Ich wollte gern einmal etwas anderes kennenlernen. Nach ein paar Wochen hatte ich mich in meiner Schule total gut eingelebt und das Schulsystem lieben gelernt. Ich wurde wieder richtig kreativ und konnte meinen Vorlieben und Interessen nachgehen. In neuseeländischen Schulen liegt der Schwerpunkt darin, die Stärken und Interessen noch mehr auszubauen und auch sich selbstständig das Wissen anzueignen. Was mir auch super gut gefallen hat war, dass man z. B. mathematische und eher sachliche Aufgaben an praktischen Beispielen und vor allem in der Natur erklärt bekommen hat.

Seit diesen drei Monaten voller Erlebnisse und neuer Erfahrungen war mir klar, dass ich auf jeden Fall noch einmal ein Auslandsjahr machen wollte. Dabei stand meine Länderwahl zunächst noch nicht fest. Aber nach vielen Überlegungen und Gesprächen mit der Study Nelson Programmdirektorin reifte schließlich die Idee heran, den auch in Deutschland anerkannten Schulabschluss NCEA in Neuseeland zu machen.
Überzeugt hat mich, dass man beim NCEA (das steht für National Certificate of Educational Achievement) seine Fächer gezielt nach den eigenen Interessen auswählen kann.

Aber es gibt noch viele weitere Vorteile bei einem Schulabschluss in Neuseeland:
Erstens: kann ich mein Englisch viel intensiver verbessern und mich richtig in die neuseeländische Kultur einleben.
Zweitens: entwickelt man sich so stark im Ausland, sodass man in der Schule zu Hause viele Dinge hinterfragt, die einfach so gemacht werden. Das macht einem die Sache ziemlich schwer und man würde mit der Schule in Deutschland nicht mehr wirklich klar kommen, da man in Neuseeland zum selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernen angehalten wird. Ferner gibt es in Neuseeland nicht so einen Leistungsdruck und es wird nicht so stark verglichen, wer besser und wer schlechter ist. Schließlich schlummern in jedem Talente, die man in Neuseeland, durch das Wählen der Fächer, entdecken und voll ausleben kann. Man arbeitet an seinen Stärken und nicht an den Schwächen.
Drittens: man kann in Zukunft ohne Probleme in englischsprachigen Ländern und Universitäten studieren, ohne weitere Sprachtests wie den TOEFL oder IELTS ablegen zu müssen. Somit hat man auch mehr Möglichkeiten für spätere Berufe auf internationaler Ebene.
Viertens: es ist etwas Besonderes und macht sich gut im Lebenslauf.
Fünftens: man kann sich ohne große Risiken in der weiten Welt erproben, denn man ist nicht wirklich auf sich allein gestellt. Man hat immer noch Ansprechpartner, wie die Organisation, Gastfamilie, Lehrer und die eigene Familie.
Sechstens: ich bin sogar eher mit der Schule fertig, da ich derzeit die 11. Klasse eines Berufsschulgymnasiums abgeschlossen habe und noch 2 weitere Jahre bis zum Abitur dort absolvieren müsste. ;)

Durch einige Beratungsgespräche und Empfehlungen von Study Nelson habe ich mich letztendlich für das Upper Hutt College in Wellington entschieden, da dieses, wie oben bereits erwähnt, in Bezug auf das NCEA für Gastschüler spezialisiert ist und die Fächer meinen Vorstellungen und Interessen entsprachen.
Study Nelson hat auch eien sehr nette Gastfamilie für mich gefunden und all meine Wünsche bezüglich der Ernährung, meinen Hobbies und dem Hund wurden berücksichtigt. Jetzt freue ich mich umso mehr darauf, meine Gastfamilie in „real life“ kennen zu lernen.
Eure Clara

Lilian - High School Neuseeland Blog

Lilian Böhnke09.07.2018 - „It’s not a goodbye, just a „see you later“

Term 2 ist nun auch vorbei und somit auch meine Zeit in Neuseeland. Ich habe so viel dazugelernt und bin sehr dankbar für diese extrem weiter zu empfehlende Reise. Term 2 war wahrscheinlich der „anstrengendste“, einfach weil alle Internals und Trips in diesem Term stattfanden. Ich nahm auch an zwei Trips teil. Einer davon ging nach Kaikoura mit meinem Geographie-Kurs. Wir waren dort eine Nacht und haben ganz viele Umfragen durchgeführt und sind Whale Watching gegangen.

Mein letztes Wochenende habe ich in Wellington verbracht. Das International Department hat alle International Students mitgenommenLilian Böhnke und wir haben ganz viele lustige Aktivitäten durchgeführt, es war ein super schönes letztes Wochenende in Neuseeland. Der Abschied von meinen Freunden war einer der traurigsten aber auch ein super schöner, weil wir uns versprochen haben uns in Deutschland zu treffen und wir alle in Kontakt bleiben wollen. Es sind viele Tränen geflossen bei dem Abschied, auch von meiner Gastfamilie. Es ist nie leicht, sich von Menschen zu verabschieden die einem so viel bedeuten. Aber wie man auf englisch so schön sagt: „It’s not a goodbye, just a „see you later“.

Nina - High School Neuseeland Blog

03.07.2018 Dancing, Camp und letzte Tage in Nelson

Meine Zeit hier in Neuseeland geht leider schon dem Ende zu und mir bleibt fast nur noch eine Woche in meinem neuen Zuhause. In meinem letzten Monat ist aber noch viel Spannendes passiert und davon werde ich euch jetzt erzählen.

Nina RichterIm zweiten Term fand wieder ein Outdoor Education Camp statt und dieses Mal ging es in den Kahurangi National Park. Es war wirklich eine schöne Erfahrung, da es nochmal etwas komplett Anderes war als das letzte Camp in dem Abel Tasman National Park. In diesen drei Tagen sind wir sehr, sehr viel gewandert und haben unter einem sogenannten "Fly sheet" geschlafen, das im Grunde wie eine Plane ist, die man zwischen zwei Bäume spannt. Wie ihr euch vorstellen könnt, war das nachts im Winter ziemlich kalt, aber eine coole Erfahrung. Da der Kahurangi National Park auch Lebensraum für Kiwis bietet, konnten wir am Abend die Geräusche der Kiwis hören, was super spannend war und auf jeden Fall zu einer "perfekten" New Zealand Experience dazu gehört!

In diesen drei Tagen bin aber auch an meine Grenzen gekommen, da ich normalerweise nicht sehr viel wandern gehe und es dann ziNina Richteremlich anstrengend war. Dafür war es aber umso schöner, wenn man oben auf dem Berg angekommen ist und die unglaublich faszinierende Aussicht gesehen hat. Der National Park ist wirklich wunderschön und nur zu empfehlen.

Ich habe es total genossen, während dieser Tage komplett ohne Handy oder Toiletten zu sein und nur die Natur zu genießen. Das hört sich jetzt vielleicht für den einen oder anderen komisch an, aber wenn man nach so einem Trip zurückkommt (auch wenn es nur 3 Tage waren), schätzt man die für uns selbstverständlichen Dinge wie eine heiße Dusche.

Vor ein paar Tagen hatte ich auch noch einen Tanzwettbewerb, von dem ich bereits im letzten Blog Post erzählt habe und bei dem wir gegen andere Schulen aus Nelson angetreten sind. Es hat super viel Spaß gemacht, mit der Gruppe zu tanzen und den Tag zu verbringen. Das Beste an diesen Auftritten ist für mich persönlich immer die Zeit davor, wenn das Makeup und die Haare gemacht werden. Diese Zeit schweißt die Gruppe nochmal zusammen und ist immer mega lustig. In der Dance Company hatte ich auch die beste Möglichkeit mich mit vielen Kiwis anzufreunden. Ich würde jedem, der ein Auslandsjahr/Term macht, empfehlen, in irgendeinen Club oder Sportverein zu gehen, so findet man immer am besten leicht Anschluss.

Vor einiger Zeit hatte ich auch noch meine Cambridge Prüfungen, die im Großen und Ganzen gut gelaufen sind, soweit ich es einschätzen kann. Die Ergebnisse dazu bekommen wir erst im August, deswegen kann ich noch nicht so viel darüber berichten. Ich war auch ehrlich gesagt ein bisschen erleichtert, als der Tanzauftritt und die Cambridge-Prüfungen vorbei waren. Danach hatte ich nämlich wieder mehr Freizeit und konnte so die letzten Wochen mit meinen Freunden und meiner Gastfamilie voll und ganz genießen.

In wenigen Tagen muss ich mich dann auch schon von Nelson verabschieden und mich auf den Weg zurück nach Hause machen. Ich melde mich das nächste Mal also wieder, wenn ich heil in Deutschland angekommen bin.

Until then have a good time,
Nina

Clemens - High School Neuseeland Blog

02.07.2018 Hallo zusammenClemens

Hallo zusammen,
ich bin Clemens, 15 Jahre alt, komme aus Essen, besuche die 9. Klasse eines Gymnasiums und werde hier monatlich über meinen kommenden Auslandsaufenthalt berichten. Ich werde für ein halbes Jahr nach Neuseeland gehen, genauer gesagt nach Nelson auf das Nelson College. In 16 Tagen ist es endlich soweit: ich fliege nach Neuseeland! Die Vorbereitungen und das Packen laufen schon auf Hochtouren. Jedoch kann ich es mir bis jetzt noch fast gar nicht vorstellen, dass es in etwas mehr als zwei Wochen schon losgeht. Trotzdem steigt die Vorfreude auf das halbe Jahr voller Erfahrungen, auf das Zusammentreffen einer neuen Kultur und auf neue Menschen (auch wenn es direkt am Anfang der Ferien ist und man keine sechs Wochen, wie seine Freunde sich von der stressigen Schulzeit erholen kann :)).Außerdem habe ich nicht so viel Lust auf den Winter, sondern möchte viel lieber Sommer als Winter haben. Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass es wenn es hier in den Herbst geht, in Neuseeland der Frühling kommt. Ich freue mich sehr auf die Schulzeit dort, neue Freunde kennenzulernen- und vor allem auf meine Gastfamilie.

Ich sehne mich dem Tag der Abreise entgegen und bin schon ganz gespannt auf die anderen Gastschüler, mit denen ich den langen Flug verbringen werde!
Also bis dann,
Euer Clemens

Simon - High School Neuseeland Blog

Simon26.06.18 Neuseeland- einfach nur faszinierend!

Bald ist es endlich soweit! Es geht endlich nach Neuseeland! :-)
Jetzt ist da die totale Vorfreude und man kann es kaum noch abwarten, endlich in Frankfurt am Flughafen zu stehen und dann - endlich :-) - mit dem Flieger abzuheben!

Ich habe mich aus mehreren Gründen für Neuseeland, das Land mit der langen weißen Wolke am anderen Ende der Welt, entschieden. Es ist gut zu wissen, dass mir auch dort geholfen werden kann, falls Probleme mit meinen Hörimplantaten auftreten sollten.
Aber abgesehen davon ist in Neuseeland das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen einfach nur spannend. Maoris leben friedlich mit den europäischen „Siedlern“ zusammen, werden von ihnen respektiert und ihre Kultur hat im heutigen Alltag Neuseelands einen hohen Stellenwert!
Ich möchte natürlich auch die berühmte, vielfältige Natur Neuseelands endlich selber kennenlernen und ihre Schönheit erleben! Außerdem wird immer von den so netten „Kiwis“ erzählt, wie offen und freundlich sie doch sind. Ich habe noch nie von irgendjemanden gehört, der es nicht super toll in Neuseeland fand!
Ich bin total gespannt auf das exzellente Neuseeländische Schulsystem, mit seiner völlig anderen Auswahl an Fächern und Sportarten und die für uns eher ungewöhnliche Vermittlung des Wissens.
Was machen sie down under bloß anders als hier?
Zu guter Letzt ist Neuseeland ein politisch sehr stabiles und sicheres Land.

Nun sitze ich endlich bald im Flieger. Ich kann nur sagen, dass ich mich einfach nur unbändig freue, endlich loszufliegen! :-)
Ich kann es kaum erwarten, endlich meine total nette Gastfamilie, die ich vor ca. einer Woche genannt bekommen habe, „in echt“ kennen zu lernen! Außerdem freue ich mich auch, endlich meine Schule und meine „Kiwi“ Klassenkameraden kennenzulernen. Ich freue mich einfach wahnsinnig, den Rest der Study Nelson Kiwi- Crew auf dem laaaaaangen Hinflug kennenzulernen und mit ihnen die ersten Tage in Neuseeland zu verbringen. :-)

Das Abenteuer Neuseeland fängt nun doch so schnell an. Man hat doch gerade erst mit der Planung angefangen... ;-)

Alicia - High School Neuseeland Blog

20.05.18 Meine ersten Ferien in Neuseeland

Hallo alle zusammen,
Wie letztes Mal ja bereits erwähnt, werde ich euch heute mal ein wenig über die Nord- und Südinseltour berichten, die ich in den Ferien mit Nzdirect gemacht habe.

Da der Tourstart in Auckland gewesen ist, musste ich am Samstagmorgen von Nelson dorthin fliegen. In Auckland angekommen, war ich als erstes mit einigen anderen, die ich beim Einführungskurs in Nelson kennengelernt hatte, shoppen, denn auch wenn mir das vorher gar nicht so bewusst war, Nelson ist schon eine echt kleine Stadt. : )  Am Abend sind wir dann alle zusammen, also die ganze Gruppe, auf den Sky-Tower gegangen was echt cool war, denn von dort oben aus hatte man einen super schönen Ausblick auf die Stadt und den Hafen. In den nächsten Tagen war ich an einem „ Hot Water Beach“ , habe „ Cathedral Cove“ gesehen Alicia(Das ist eine Höhle direkt am Strand und das Meer ist dort unglaublich klar und türkis). Ich war am „Hobbiton Movie-Set“ und habe Bilbo Beutlin besucht : ) , war in einer „Maori-Village“, wo wir für ein paar Stunden in die Maori-Kultur eintauchen durften und dann ein traditionelles Maori-Abendessen hatten, habe die „Huka Wasserfälle“ gesehen und noch einige andere schöne Sachen, bis wir dann in Neuseelands Hauptstadt Wellington angekommen sind und dort das „Te papa“ Museum, Neuseelands Nationalmuseum besucht haben. Nach 5 wunderschönen, aber auch echt anstrengenden Tagen verließen wir die Nordinsel und fuhren mit der Fähre nach Picton.

Von dort sind wir gleich weiter nach Nelson gefahren, wo wir die Nacht verbracht haben. In den nächsten 9 Tagen hatten wir dann wieder volles Programm: Ich war in Hamner Springs in den „Hot Pools“ schwimmen , habe tolle Wasserfälle und weiter im Süden dann schneeweiße Berge und tiefblaue AliciaBergseen gesehen. Am „Lake Tekapo“ habe ich eine „Stargazing Tour“ gemacht was ich unglaublich beeindruckend fand, denn man hat so viele Sterne gesehen und die waren so strahlend hell.
In Dunedin habe ich dann eine „Wildlife Tour“ gemacht, wo wir Albatrosse, Seelöwen und Yellow-Eyed-PINGUINE gesehen haben. Die Pinguine waren ungefähr so 1m groß und es war unglaublich süß von nahem zu sehen wie sie aus dem Meer kommen und  am Strand entlang watscheln. Das war auf jeden Fall eines meiner Highlights, denn ich meine, wer kann schon von sich behaupten Pinguine in freier Wildbahn gesehen zu haben? Ich jetzt schon !!! :)

In den folgenden Tagen war ich dann noch bei der steilsten (bewohnten) Straße der Welt und wir sind sie alle zusammen hochgelaufen. Ich war auch in Queenstown an der Brücke wo das Bungee Jumping erfunden wurde und habe dort ein paar Leuten beim Springen zugesehen (NEIN, ich bin nicht selber gesprungen :-0!! ), wir sind mit einer Gondel auf die Queenstowner Skyline hochgefahren, haben dort den Ausblick genossen, eine „Haka-Performance“ gesehen und dann im Skyline-Resturant ein richtiges Kiwi Buffet Dinner gehabt, das hat unglaublich gut geschmeckt aber ich hab viel zu viel gegessen… :) ! Am Alicianächsten Tag habe ich dann die „Doubtful Sound Tour“ in NZ´s Fjordland gemacht, war in einer -5° Ice Bar, und in den darauffolgenden Tagen habe ich dann den sogenannten Spiegelsee gesehen ( der heißt so,weil die Wasseroberfläche so ruhig ist, dass sich wirklich JEDES Detail spiegelt ) , Ich habe die „Pancakes Rocks“ gesehen , viele schöne Muscheln gesammelt und am letzten Tag, in Westport, bin ich zum ersten Mal in meinem Leben Surfen gewesen, das war echt total cool und die Wellen dort, an der Westküste, waren echt riesig :) !
Alles in allem war die Tour eine unglaublich tolle Erfahrung, denn ich habe sooo viele wunderschöne Sachen gesehen und erlebt, und zusätzlich auch noch einige neue Freunde gefunden. :)  Also ich kann echt jedem empfehlen so eine Tour mitzumachen, weil man auf diese Weise schafft, in kürzester Zeit wahnsinnig viel von diesem wundervollen Land zu sehen!!

Das war es Erstmal für heute, bis bald,
eure Alicia

Nina - High School Neuseeland Blog

31.05.2018 Was in der letzten Zeit so passiert ist…

Hello!
Über die Hälfte meiner Zeit hier in Nelson ist leider schon vorbei und wir befinden uns schon fast in der Mitte von Term 2. Mit dem zweiten Term hat sich das Wetter auch verändert und es ist nun Herbst/fast schon Winter…. Die TemperatuNina Richterren sind im Moment aber noch angenehm, aber ab und zu wird es dann doch mal frisch oder es regnet. Zwischen den zwei Terms hatte ich zwei Wochen Ferien und habe, wie im vorherigen Post schon erwähnt, eine Südinsel Tour gemacht. Ich kann sagen, dass die Woche einer der besten war, die ich je erlebt habe. Ich kann wirklich jedem empfehlen, eine Tour zu machen, weil man damit die Möglichkeit hat, viel verschiedenes von Neuseeland zu sehen. Während der Ferienreise hab ich persönlich bemerkt, dass Neuseeland eine Mischung aus so vielen Ländern ist. Wenn man so über die Südinsel fährt denkt man, dass man auf einmal im Allgäu gelandet ist (nur, dass statt der vielen Kühen Schafe sind, die auf den Wiesen sind) und nach den nächsten 200 Metern denkt man, man befindet sich im Regenwald oder ist umzingelt von wunderschönen Palmen. Im einen Moment sieht man die schneebedeckten Berge und es sieht aus wie in den Schweizer Alpen, doch dann dreht man sich um und sieht die schönsten Strände und das Meer… Neuseeland ist wirklich ein verrücktes Land:).

Am ersten Tag haben wir uns auf den Weg nach Hanmer Springs gemacht und zwischendurch einen Stop bei den Maruia Falls eingelegt. Am nächsten Tag waren wir in Christchurch, was leider noch zum Großteil aus Baustelle besteht... . Auf dem Weg nach Dunedin sind wir am wunderschönen Lake Tekapo und in Omaru vorbeigekommen. In Dunedin selbst haben wir eine Cadbury Chocolate Factory Tour gemacht, die wirklich super interessant und lecker war (wir haben sooo viel Schokolade bekommen, dass uns allen danach schlecht war…). Außerdem habe ich mich dort mit einer Freundin aus Deutschland getroffen, die gerade ein Auslandsjahr in Dunedin macht und es war wirklich sNina Richterchön, unsere Erfahrungen auszutauschen.
Nach diesen Tagen kommen wir zu meinem absoluten Highlight der Tour: Queenstown. Am ersten Abend habe ich meine erste richtige Haka Performance gesehen, die unglaublich beeindruckend war. Anschließend hatten wir ein sehr leckeres Abendessen in dem Skyline Restaurant, von dem aus man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt hat.
An Tag fünf habe ich einen Skydive gewagt und es war mit Abstand das Beste, dass ich je in meinem Leben gemacht habe! Das Gefühl zu fliegen war einfach unglaublich! Und da ich noch einen Adrenalin Kick haben wollte, habe ich am Tag darauf noch den Canyon swing gemacht.
Am letzten Tag hatten wir noch eine Surf lesson in Westport, auf die ich mich auch sehr gefreut habe, da in Nelson selbst das Surfen (in Form von Wellenreiten) leider nicht möglich ist. Es war echt schwieriger als gedacht, aber hat super viel Spaß gemacht!

Nina RichterAußerdem hatte ich im Mai auch noch Geburtstag und habe somit meinen „sweet 16“ in Neuseeland verbracht. Ich hatte wirklich einen wunderschönen Tag mit meinen Freunden und meiner Gastfamilie und habe sogar ein Päckchen von meiner Familie und Freunden aus Deutschland bekommen (leider erst eine Woche nach meinem eigentlichen Geburtstag). Ich konnte meinen „sweet 16“ natürlich nicht mit einer Party oder einem Glas Sekt feiern, aber es war eine schöne Erfahrung, den Geburtstag am anderen Ende der Welt zu feiern.
Sonst steht im Juni auch noch viel an: ich habe eine Theaterprüfung, die aus einer Aufführung von einem kleinen Theaterstück vor unseren Eltern und Freunden besteht. Außerdem nimmt unsere Schule an einem Tanzwettbewerb teil, der in ein paar Wochen ist und weswegen wir auch sehr, sehr viele Zusatzproben haben. Als Drittes habe ich Ende Juni auch meine Cambridge Prüfung, sowohl schriftlich als auch mündlich. Wie ich am Anfang schon erwähnt hab, hab ich jeden Mittwochnachmittag an einem Cambridge Englisch Kurs teilgenommen, in dem ich auf diese Prüfungen vorbereitet wurde. Der Kurs ist an meiner Schule (Nayland College) kostenlos und hat mir echt viel gebracht, da man sich hauptsächlich aufs freie Sprechen konzentriert. Also kann ich den Kurs nur empfehlen, auch wenn man nicht vor hat das Examen zu machen.
Leider ist der Juni auch mein letzter „richtiger“ Monat hier, weil ich mich schon Anfang Juli von Neuseeland verabschieden muss. Im Moment habe ich gemischte Gefühle: auf der einen Seite will ich meine neues Zuhause gar nicht mehr verlassen, auf der andern Seite freue ich mich auch schon wieder auf Deutschland und darauf, endlich meine Familie wiederzusehen.

Ich genieße jetzt aber erstmal meine restliche Zeit hier und berichte euch nächstes Mal von meinem Camp, in das ich in zwei Wochen fahre!

Bis bald!
Eure Nina

Lilian - High School Neuseeland Blog

15.05.2018 - Mein erster Term nach den Sommerferien

Der erste Term nach den Sommerferien ist nun auch schon wieder zu Ende und er war ziemlich anders die anderen! Erstmal war es richtig schön, alle meine neuseeländischen Freunde nach den langen Sommerferien wiederzusehen. Mit einigen konnte ich mich auch in den Ferien treffen, aber es war irgendwie cool, wieder in der Schule zurück zu sein mit ihnen.

Lilian BöhnkeBevor ich weiter von der Schule erzähle, berichte ich euch aber kurz von meinem Gastfamilienwechsel. Ich habe am Ende der Sommerferien mit der Homestay-Koordinatorin der Schule eine neue Gastfamilie besucht und mich entschieden, bei ihr zu bleiben. Hier wohne ich schon seit fast 2 Monaten und ich könnte nicht glücklicher sein. Meine neue Gastfamilie besteht aus meiner Gastmutter, meinem Gastvater und zwei Gastgeschwistern, die 6 und 9 Jahre alt sind. Ich liebe diese Familie und fühle mich richtig zuhause, sie wohnt auch näher an der Stadt als meine vorherige Familie.

Aber damit zurück zum School talk: Weil bei den Neuseeländern das Schuljahr im Januar beginnt, haben alle ihre neuen Stundenpläne am ersten Schultag bekommen und am ersten Tag wurden viele organisatorische Sachen besprochen. Es kamen auch neue internationale Schüler, die wir begrüßt und in die Schulgemeinschaft aufgenommen haben. In diesem Term habe ich mich sehr viel mehr integriert gefühlt, da wir Internationals richtig beim Unterricht mitmachen konnten und sollten. Weil die Kiwis jetzt keine NCEA Exams schreiben am Anfang des Schuljahres und wir die normalen Klassenarbeiten mitschreiben, ist es viel einfacher im Unterricht mitzukommen und ein Teil der Schule zu sein. Trotzdem bin ich froh, im Juli letztes Jahr gekommen zu sein, da ich jetzt schon Freunde hatte und nach den Ferien ganz leicht und ohne Probleme zurückkommen konnte.

Lilian BöhnkeAußerdem kenne ich Blenheim jetzt schon richtig gut, es fühlt sich an wie mein Zuhause. In Term 1 habe ich alle Klassenarbeiten mitgeschrieben und bestanden. Zum Ende des Terms war es Zeit, sich von einigen internationalen Schülern zu verabschieden, da sie jetzt wieder nach Hause fliegen. Ich musste leider auch von meiner einen richtig guten deutschen Freundin Abschied nehmen, doch wir wissen beide, dass wir weiterhin Kontakt halten und uns in Deutschland gegenseitig besuchen wollen. Jetzt habe ich zwei Wochen Ferien, in denen ich viel geplant habe mit meiner Gastfamilie und mit Freunden. Ich freue mich nicht ganz so doll auf Term 2, weil dieser leider mein letzter sein wird und obwohl ich mich ein bisschen auf Deutschland freue, ist es traurig zu wissen, dass man gehen muss. Ansonsten muss ich sagen, dass ich merke, dass mein Deutsch sich ein wenig verschlechtert hat. Hört sich komisch an, aber weil ich hier hauptsächlich nur Englisch spreche, ist es für mich schwer, eine deutsche Konversation zu führen.

30.01.2018 - Zweiter Sommerferien BlogLilian Böhnke

Ich hab in meinem letzten Monat der Sommerferien noch so viel erlebt. Ich hab mich sehr oft mit meinen einheimischen Freundinnen getroffen, wir sind zum Strand gefahren, haben uns in der Stadt getroffen, haben bei einander übernachtet, waren Bowling spielen und noch ganz viel mehr. Im Januar habe ich auch die Gastfamilie gewechselt, da ich mich nicht so wohl in meiner alten Gastfamilie gefühlt habe, schon oft darüber nachgedacht hatte und es letztendlich dann umgesetzt habe.

Zurzeit wohne ich mit der Gastfamilie von meiner besten Freundin hier. Es ist noch nicht ganz sicher, wie lange ich hier wohnen werde, aber die Schule hat eine Familie für mich im Kopf mit zwei jüngeren Töchtern, die 6 und 8 Jahre alt sind. Die Schule fängt leider schon am Donnerstag, den 1. Februar wieder an. Ich habe meinen neuen Stundenplan noch nicht erhalten, den werde ich am Mittwoch noch bekommen.

Alicia - High School Neuseeland Blog

07.04.18 Schule am anderen Ende der Welt

Hallo zusammen,
ich bin´s wieder aus dem immer noch wunderschönen und sonnigen Nelson.
Wie ich letztes Mal ja bereits schon erwähnt habe, werde ich euch heute mal ein wenig über die Schule hier in Neuseeland erzählen!

Der Unterricht beginnt in meiner Schule glücklicher Weise erst um 9.00 Uhr, somit ist man wirklich sehr viel wacher zum lernen. Da ja, wie bereits im letzten Blog erwähnt, hier am Nelson College for Girls eine Schuluniform getragen wird, bringt einem das morgens auch noch ein paar „wertvolle Schlafminuten“ mehr, denn die Uniform ist morgens natürlich ruckzuck gegriffen und angezogen…. ;-)
Aber während ich es am Anfang echt komisch fand so zur Schule zu gehen, bin ich mittlerweile total überzeugt, dass das eine wirklich gute Sache ist, da die Herkunft, der Preis und die Qualität der Kleidung jedes Einzelnen von niemanden bewertet werden und man sich während der Schulzeit mit seinen Freunden auf viel wichtigere Dinge konzentrieren kann.

In den Schulstunden muss ich mich hier nicht mit Fächern, die ich nicht so besonders gern mag „quälen“ ;). Ich konnte mir die Kurse aussuchen, die mich am meisten interessieren. Meine Fächer sind jetyt: Englisch, Mathe, Physik, Drama, Physical Education und Food and Life studies. Da die letzten drei in Deutschland nicht wirklich angeboten werden bzw. einfach ein wenig anders sind, erkläre ich euch mal kurz worum es jeweils geht.
In Food and Life studies dreht sich eigentlich alles rund ums Kochen, aber wir machen sowohl Theorie als auch Praxis. Letzteres macht mir natürlich immer am meisten Spaß – und vor allem ist es lecker ! :)
Drama ist ähnlich wie in Deutschland, einfach Theater spielen und Physical Education, ist mein absolutes Lieblingsfach hier, denn ich finde das Fach hier ist viel besser aufgebaut, als der Sportunterricht in Deutschland, unter anderem, weil die 2 wichtigsten Grundsätze sind, dass alle mit einbezogen werden und mitmachen, also Teamwork, und Spaß haben. Außerdem haben wir in PE auch Theorie-Stunden, aber dank meiner super netten Klasse und meiner tollen Lehrerin machen auch diese echt Spaß!. Vor einigen Wochen hatten wir einen sogenannten „Beachday“ mit meiner PE - Klasse, da haben wir einen ganzen Tag am Strand, mit Beach Volleyball, Raft racing, Flag racing, Schnorcheln und Rippa Rugby (das ist so eine Art Rugby ohne Körperkontakt) verbracht.
Das hat alles unglaublich viel Spaß gemacht, das einzige was aber leider ausgerechnet an diesem Tag nicht so schön war, war das Wetter, denn es hat permanent geregnet…! :( Aber davon haben wir uns natürlich nicht unterkriegen lassen und hatten trotzdem jede Menge Spaß!

AliciaWas mir auch echt gut gefällt ist,dass die Schüler hier in Häuser aufgeteilt sind, an meiner Schule gibt es fünf davon, und es dann verschiedene Wettbewerbe über das Schuljahr verteilt gibt, bei denen man Punkte für sein Haus sammeln kann. Jedes Haus hat seine eigene Farbe und alle kleiden sich dann an diesen Wettbewerbstagen immer komplett in der Farbe ihres Hauses. Das sieht manchmal echt lustig aus! :) Mein Haus heißt Maitai und unsere Farbe ist rot. Die anderen Häuser an meiner Schule haben die Farben gelb, grün, blau und lila. An diesen Tagen ist es also richtig bunt auf dem Schulgelände!
Man kann sich das Ganze ein bisschen so vorstellen wie bei Harry Potter, nur dass es hier halt nur für ein paar Tage pro Jahr von Bedeutung ist. So hatten wir z.B. am 8. März den sogenannten „House Hepathlon“. Dort gab es Wettkämpfe zwischen den Häusern, wie Gummistiefel-Weitwurf, Pferde- und Schubkarrenrennen, Tauziehen, und noch einige mehr. Es war wirklich total lustig und im Nachhinein bin ich echt froh mitgemacht zu haben, und nicht wie viele andere nur zugeschaut zu haben, denn es hat unglaublich viel Spaß gemacht ! :) Am Ende des Tages hat mein Haus übrigens sogar ganz knapp den zweiten Platz erreicht!

Generell muss ich sagen, dass hier in Neuseeland vieles anders ist als in Deutschland, es wird hier in der Schule z.B. sehr viel mehr mit Computer, und insbesondere mit Microsoft Office gearbeitet, als ich das von zu Hause gewohnt bin und - nicht zu fassen aber wahr!!! - es gibt sogar kostenloses WLAN in der Schule! :) Handys und Laptops sind im Unterricht erlaubt und werden oft für die Unterrichtsrecherche oder um sich Notizen zu machen eingesetzt. Und auch in den Pausen, könnte man sein Handy benutzen wenn man das möchte.
Die Lehrer hier in Neuseeland sind auch gar nicht streng und man hat das Gefühl, dass sie viel „näher“ am Schüler sind als bei uns zu Hause. Trotzdem bringen die Schüler ihnen Respekt entgegen und stellt Euch vor: Wenn die Stunde zu Ende ist, dann bedanken sich die Schüler für den Unterricht, bevor sie den Raum verlassen! Denn jeder sagt, oder murmelt zumindest, ein "Thanks" in Richtung des Lehrers. Diese Geste gefällt mir richtig gut!! :)

AliciaVon einer Aktion an meiner Schule möchte ich Euch auch gerne noch erzählen, da ich sie wirklich genial finde und dadurch auf einfache Art und Weise, etwas für den „guten Zweck“ erreicht wird.
8 mal pro Jahr, am sogenannten „Mufti-Day“ dürfen die Schüler in Privatkleidung zur Schule kommen, dafür müssen sie allerdings einen Dollar bezahlen und das Geld wird dann z.B. an eine Krebsorganisation gespendet. Wer keine Lust darauf hat, der kommt einfach in der Schuluniform und zahlt dann eben nichts.

Also, dies war nun mein kurzer Bericht über das Schulleben hier in Nelson. Das nächste Mal werde ich Euch wohl etwas von meiner Neuseelandrundreise erzählen, die ich nächste Woche starten werde und auf die ich mich schon sooooo sehr freue!!! :)

Ciao, Eure Alicia


Nina - High School Neuseeland Blog

12.04.2018 Abel Tasman Camp, Napier und Ostern in Neuseeland

Kia Ora!

Nina RichterEs ist jetzt über ein Monat vergangen seit dem ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Seit dem ist auch ganz schön viel passiert, aber erstmal eins nach dem anderen.
Vor ungefähr einer Woche ist unsere Outdoor Education Klasse für drei Tage in den Abel Tasman National Park gefahren um dort zu campen. Wir waren in Teams von vier Personen und mussten unser Essen, Klamotten und alles Sonstige, was wir in den drei Tagen benötigen in ein Seakayak und zwei Rucksäcke packen. Und somit sind dann immer zwei von uns gekajakt und die andern zwei gewandert. Gegen Mittag haben wir uns immer an einer Bay getroffen und getauscht, damit jeder Beides gemacht hat. Das Kajaken war auf der einen Seite sehr anstrengend, aber hat auch super viel Spaß gemacht. Mir persönlich hat das Wandern aber auch sehr gefallen, was ich davor nie wirklich behaupten konnte. In Deutschland war meine Motivation immer sehr, sehr gering, wenn es ums Wandern ging. Aber hier macht es einem irgendwie viel mehr Spaß, vor allem da die Ausblicke immer traumhaft schön waren.
Falls jemand von euch mal die Möglichkeit hat den Abel Tasman zu besuchen, würde ich es auf jeden Fall empfehlen. Ein Highlight von mir war die erste Nacht auf unserem Zeltplatz. Wir hatten einen super schönen und klaren Sternenhimmel mit vielen Sternschnuppen. Ein weiterer Höhepunkt des Trips waren die Seerobben! Als wir am dritten Tag zurück-gekajakt sind, sind wir an einer kleinen Insel vorbei gekommen, auf der Seerobben leben und hatten durch unsere Kajaks die Möglichkeit ganz nah heran zu gehen. Das war das erste Mal, dass ich Seerobben in freier Wildbahn gesehen habe und es war wirklich unglaublich! Ich werde diese drei Tage wirklich niemals vergessen *-* !

Nina RichterDas nächste größere Event war Ostern. Über das Osterwochenende bin ich nach Napier geflogen um meine deutsche Freundin Linda zu besuchen. Linda macht genauso wie ich einen Auslandsaufenthalt und lebt bei einer Gastfamilie in Auckland. Ihre Familie hat aber ein Ferienhaus in Napier und sie haben mich eingeladen das Wochenende mit ihnen dort zu verbringen. Es war sooo schön meine Freundin nach fast drei Monaten wieder zu sehen und über ihr neues Leben in Auckland zu erfahren. In diesen fünf Tagen haben wir wirklich viel unternommen: Wir waren öfters in Napier auf Märkten oder zum shoppen, waren in einem richtig coolen Schwimmbad direkt am Meer und sind sogar einmal zu den „Shine Falls“ Wasserfällen gewandert, die wirklich beeindruckend waren. Da das Haus direkt am Meer liegt konnten wir jeden Tag schwimmen gehen und haben natürlich ganz viel Zeit am Strand verbracht. Eines meiner Highlights war die Stadt Hastings! Dort waren wir auf einem großen Food Market, auf dem es einen deutschen Bäcker gab und an dem Tag hab ich dann meine erste gute Bretzel in Neuseeland gegessen!
Viele Deutsche die nach Neuseeland kommen vermissen das deutsche Brot (Neuseeländer essen nur Toast…), aber ich persönlich vermisse viel mehr die Brezeln! Hier gibt es zwar welche zu kaufen, aber die schmecken erstens nicht besonders gut und zweitens sind sie viel zu überteuert…. Jetzt aber zurück zu Napier. Ostern war dieses Jahr ein bisschen komisch. Es hat sich einfach nicht nach Ostern angefühlt. Vielleicht lag es daran, dass es dieses Jahr kein Ostereier färben mit der großen Schwester gab oder auch keine Schokoladeneier suche im Garten gab oder vielleicht auch nur weil es 28 Grad hatte und wir am Strand lagen.

Nach diesen schönen Tagen hieß es dann wieder Abschied für weitere drei Monate nehmen. Da Linda nur für drei Monate hier in Neuseeland bleibt, geht es für sie bald schon wieder zurück nach Deutschland. Auf der einen Seite war es irgendwie ein merkwürdiges Gefühl, dass sie bald wieder zu Hause ist und alle unsere Freunde wieder sieht und ich noch hier bleibe. Aber auf der anderen Seite habe ich dran gemerkt wie froh ich bin, dass ich noch nicht gehen muss und noch eine ganze Menge vor mir hab. Der Flug naNina Richterch Napier war außerdem auch mein erster Flug ganz alleine und ich war schon ein wenig aufgeregt, weil ich ein bisschen Angst hatte das mit dem Check-in nicht hinzubekommen oder mein Gate nicht finde, aber ist zum Glück alles gut gelaufen. Und um ehrlich zu sein fühle ich mich jetzt ein bisschen erwachsener :)!

Als ich dann wieder in Nelson angekommen bin, hat mich meine Gastfamilie vom Flughafen abgeholt und meine Gastmutter hat mich mit versteckten Ostereiern in meinem Zimmer überrascht. So hatte ich also doch noch die Möglichkeit Schockladeneier zu suchen.

Der Term ist bald vorbei und das heißt, jetzt kommen die April Ferien. Ich freue mich schon riesig auf die Ferien, da ich dort eine Südinsel Tour machen werde und unter andern auch SkyDiven werde! Aber dazu werde ich euch dann das nächste Mal berichten!

Bis Bald!
Nina

Alicia - High School Neuseeland Blog

24.02.18 Die Unterschiede :)

Kia ora everyone!
Nicht zu fassen, jetzt bin ich schon über einen Monat in Neuseeland!!

Hier ist es einfach wunderschön! Das Wetter ist wirklich sensationell und auch die Menschen hier sind viel offener und freundlicher als ich das aus der Großstadt eigentlich gewohnt bin! Meine Gastfamilie hat mich super aufgenommen, sie sind total nett und ich habe mich schon gut bei ihnen eingelebt. Coolerweise haben sie sogar einen Pool im Garten, sodass ich viel Zeit mit meinen zwei kleinen Gastschwestern beim Schwimmen verbringe :)

AliciaDie Schule unterscheidet sich zwar total von meiner Schule in Deutschland, ist aber eigentlich echt schön. Davon werde ich euch aber nächstes Mal ein wenig mehr berichten. Eine der coolsten Sachen ist, dass ich jeden Freitag „Nelson Experience“ habe, wo ich zusammen mit neun anderen internationalen Schülern, und einem Lehrer ;) Outdoor-Aktivitäten mache, die in Deutschland in unserem Alter wahrscheinlich nicht möglich wären. So haben wir uns zum Beispiel letzte Woche von einer Brücke in einen Fluss abgeseilt und in den nächsten Monaten werden wir noch Segeln, Kayaking, Rock Climbing, Windsurfen und viele weitere spannende Sachen ausprobieren.
Ich hätte mir gar nicht vorstellen können, dass ich mich so was wie „Abseiling“ jemals trauen würde, aber wie ihr ja auf dem Foto sehen könnt, habe ich glücklicherweise doch den Mut dazu gehabt und im Nachhinein bin ich echt froh es gemacht zu haben, da es einfach eine unglaublich schöne Erfahrung war ;)!!!

Aber obwohl mir hier alles echt wunderbar gefällt, sind mir doch, mal abgesehen von der räumlichen Distanz von 18.461 Kilometern zwischen Frankfurt und Nelson, schon einige andere „elementare“ ;) Unterschiede aufgefallen.Alicia
Zum einen wäre da der anscheinend größere Appetit der Kiwis, denn die Lunchboxen sind hier ungefähr 4 mal so groß wie ich es von zu Hause kenne. Zum anderen ist da die Packungsgröße von Lebensmitteln und anderen Produkten aus dem Supermarkt, denn obwohl Neuseeland ja sooo eine kleine Insel ist, kauft man hier alles in Riesenpackungen! 3 Liter Flaschen Milch, 1kg Butterstücke, 2 Liter Shampoo-Flaschen und 250g Tafeln Schokolade sind hier völlig normal!!!
Und selbst wenn man Sonntag morgens bemerken sollte, dass eine der (Riesen)Packungen leer geworden ist, ist das gar kein Problem, denn man kann 7 Tage die Woche Nachschub holen, da die Läden hier auch Sonntags geöffnet sind. Im Übrigen sind die Portemonnaies hier auch nicht so schwer, denn die kleinste Münze die es hier gibt ist das 10-Cent-Stück. Beim Bezahlen an der Kasse wird nämlich immer auf die nächste Zehnerstelle aufgerundet.

Des Weiteren ist die morgendliche Kleiderwahl in 10 Sekunden erledigt, da man einfach nur auf seine Schuluniform zurückgreifen muss ;). Auch scheinen sich die Kiwis der Schönheit ihrer Insel bewusst zu sein, denn obwohl es hier sehr wenig öffentliche Mülleimer gibt, liegt doch fast nichts umher - jeder nimmt seinen eigenen, unterwegs entstandenen Müll zum Entsorgen wieder mit nach Hause!

Bis bald, Alicia

Nina - High School Neuseeland Blog

21.02.2018 Hallo aus dem sonnigen Neuseeland!

Ich bin nun schon einen Monat hier in Nelson und die Zeit hier vergeht wie im Flug… Auf der einen Seite fühlt es sich so an als wäre ich erst gestern hier angekommen, aber auf der anderen Seite habe ich schon sooo viel Neues erlebt und gesehen. Ich fange mal ganz von vorne an…

Nina Richter Nach unserer Ankunft in Neuseeland hatten wir ein 3 tägigen Vorbereitungskurs von Study Nelson. Dort haben wir am ersten und zweiten Tag sehr viele Informationen über Neuseeland, dessen Kultur, die Schule und vieles mehr bekommen. Den Nachmittag des zweiten Tages haben wir auf einem Katamaran verbracht und sind auf diesem durch die Nelson-Bay gesegelt. Das war wirklich das Highlight der ersten Tage.
Am dritten Tag hatten wir dann noch die Möglichkeit zum Center of New Zealand zu „wandern“ (ich glaube es waren 15 min zu laufen :D), denn von dort hat man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt und das Meer.

Nach diesen Tagen ging es dann in die Schule und wir haben wieder viele Informationen über das Schulsystem, den Campus etc. bekommen. Anschließend konnten wir dann unsere Fächer wählen, die wirklich komplett anders als in Deutschland sind.
Meine Fächer sind Mathe, Englisch, Outdoor Education, Hospitality, Textiles/Fashion&Design und Drama. Da es die meisten Fächer bei uns zu Hause so nicht gibt beschreib ich mal kurz, worum es dort ungefähr geht. Mathe und Englisch sind ungefähr gleich wie in Deutschland, nur ist die Unterrichtsstunde viel besser aufgebaut, so dass der Lehrer die Schüler mit in den Unterricht einbezieht und somit der Unterricht auch wirklich Spaß macht :). In Outdoor Education verbringen wir die meiste Zeit in der Natur und gehen zum Beispiel Kajaken im Fluss oder Meer, gehen wandern oder auch mal Mountainbiking, was wirklich eine gute Abwechslung zum „normalen“ Schulalltag im Klassenzimmer ist. Im Fach Hospitality geht es hauptsächlich um Kochen und Servieren. Es ist im Moment auch mein Lieblingsfach, weil mir das Kochen einfach super viel Spaß macht und das Beste ist, dass wir danach immer Alles essen dürfen *-*. In Fashion&Design lernen wir Alles Mögliche rund ums Nähen und Designen von Klamotten, was mir persönlich richtig Spaß macht. Und Drama erklärt sich denke ich mal von selber. Das ist genauso wie in Deutschland, einfach Theater spielen.

Außerhalb von der SchuNina Richterle habe ich jetzt immer Montagnachmittag Tanzen und mittwochs gehe ich noch in einen Cambridge Englisch Kurs, in dem wir auf unser Cambridge Examen im Juni vorbereitet werden. Außerdem habe ich mich in der Schule für einen Segelkurs angemeldet, worauf ich mich schon riesig freue. Ich fühle mich auch schon richtig wohl in meiner Gastfamilie (ich glaube jeder braucht ein bisschen Zeit sich daran zu gewöhnen in einer „fremden“ Familie zu leben). In der ersten Woche hatte ich zwar ein bisschen Heimweh, aber ich denke, das ist ganz normal und inzwischen habe ich mich auch gut eingelebt. Ich verstehe mich wirklich richtig gut mit meinen beiden Gastgeschwistern (ich habe eine 13 jährige Gastschwester und einen 17 jährigen Gastbruder) und bin wirklich froh, dass ich Geschwister ungefähr in meinem Alter habe, da man dann zum Beispiel Abends auch mal länger zusammen aufbleiben kann. Meine Gastfamilie hat außerdem noch einen super süßen Hund, eine Katze, ein Hase und Fische. Hier im Haus kann einem also nie langweilig werden! Ich bin schon gespannt was in der nächsten Zeit noch alles so passiert und melde mich bald wieder!

See you soon! Eure Nina

Alicia - High School Neuseeland Blog

Alicia05.01.2018 Neuseeland ich komme!!!

Wahnsinn! Jetzt sind es nur noch 17 Tage bis unser Flugzeug in Richtung Neuseeland aufbricht.

Es klingt wirklich alles fast wie ein Drehbuch! Erst Anfang November haben wir in Wiesbaden auf einer Jugendbildungsmesse eine sooo nette Study Nelson Mitarbeiterin getroffen und kamen sofort mit ihr ins Gespräch, alles wirkte für meine Eltern und mich so familiär und vertraut, als ob man sich schon ewig kennen würde.... und knapp 3 Monate später werde ich nun schon nach Neuseeland fliegen. Alle von Study Nelson waren so nett in den letzten Monaten, egal welche Frage wir stellten, sie wurden stets freundlich und schnell beantwortet.

Und wie großartig, Study Nelson ermöglicht mir sogar ein Teilstipendium - ich war wahnsinnig glücklich an dem Tag, als ich diese wunderbare Nachricht erfuhr.

Mein Name ist Alicia, ich bin 15 Jahre alt und werde für ein halbes Jahr an das "Nelson College for Girls" in Nelson gehen und für 2 Terms in Neuseeland bleiben. Ich freue mich schon sehr auf die Schule, auf alles Neue, aber auch darauf, das ich dort weiterhin Fußball spielen kann und auch im Orchester mitmachen kann. Wie wird es wohl sein, eine Schuluniform zu tragen, wie wird der Schulalltag in einem völlig anderen Schulsystem aussehen, wie blau wird das Meer sein, wie hoch die Wellen, ob ich wohl Delfine oder Wale sehen werde.....??? Es gibt eine Menge Fragen, die mir so im Kopf herumschwirren....!

Mit meiner zukünftigen Gastfamilie habe ich auch schon gemailt, habe Fotos gesehen und nun bin ich sehr gespannt auf sie und freue mich natürlich auch ganz besonders auf meine zwei kleinen Gastschwestern.

Als ich zu Weihnachten von meinen Großeltern als Überraschung mein "Weihnachtsgeschenk" in Form von NZ-Dollars bekommen habe und diese dann in der Hand hielt, da wurde das Ganze für mich wirklich so richtig "greifbar"! Neuseeland, ich koooomme......;-)!!!

Viele Grüße Alicia

Lilian - High School Neuseeland Blog

Zweiter Sommerferien Blog, 30.01.2018 Lilian Böhnke

Ich hab in meinem letzten Monat der Sommerferien noch so viel erlebt. Ich hab mich sehr oft mit meinen einheimischen Freundinnen getroffen, wir sind zum Strand gefahren, haben uns in der Stadt getroffen, haben bei einander übernachtet, waren Bowling spielen und noch ganz viel mehr. Im Januar habe ich auch die Gastfamilie gewechselt, da ich mich nicht so wohl in meiner alten Gastfamilie gefühlt habe, schon oft darüber nachgedacht hatte und es letztendlich dann umgesetzt habe.

Zurzeit wohne ich mit der Gastfamilie von meiner besten Freundin hier. Es ist noch nicht ganz sicher, wie lange ich hier wohnen werde, aber die Schule hat eine Familie für mich im Kopf mit zwei jüngeren Töchtern, die 6 und 8 Jahre alt sind. Die Schule fängt leider schon am Donnerstag, den 1. Februar wieder an. Ich habe meinen neuen Stundenplan noch nicht erhalten, den werde ich am Mittwoch noch bekommen.

Nina - High School Neuseeland Blog

4.01.2018 - Hallo zusammen!Nina Richter

Hallo zusammen!
Ich bin Nina Richter, fünfzehn Jahre alt, und komme aus einem Dorf in Bayern. Dort gehe ich in die 10. Klasse eines Gymnasiums. Bald werde ich mit anderen Austauschschülern nach Neuseeland fliegen und dort für ein halbes Jahr (2 Terms) auf das Nayland College in Nelson gehen. Da es nun schon in Kürze losgeht, kommt langsam die Aufregung…

Irgendwie scheint das Alles trotzdem noch so unwirklich, da ich immer noch nicht realisieren kann, dass ich tatsächlich für ein halbes Jahr in einem fremden Land leben und zur Schule gehen werde. Die letzten Monate/Wochen hatte ich noch so viel in meiner Schule zu erledigen (Prüfungen, Fächerwahl für die Oberstufe etc. ), dass Neuseeland noch gar keinen richtigen Platz in meinem Kopf hatte. Die High School war noch sooo weit weg…

Ich habe im Moment noch etwas gemischte Gefühle, freue mich aber natürlich schon riesig auf das Erlebnis am anderen Ende der Welt. Inzwischen habe ich auch schon Kontakt mit meiner Gastfamilie aufgenommen und bin super gespannt sie persönlich kennenzulernen! Ein paar Mädchen, die auch mit mir fliegen werden (ich hab diese auf dem Vorbereitungsseminar in Ulm kennengelernt), und ich schreiben uns und tauschen uns über z.B. unsere Gastfamilie oder über unsere Gefühle vor der Abreise aus. Es ist wirklich schön, diese Aufregung bzw. Spannung mit jemandem teilen zu können, der das gleiche Erlebnis vor sich hat. Wir werden auf unserem gemeinsamen Hinflug sicher viel Spaß haben.

Ich melde mich dann wieder, wenn ich in Neuseeland angekommen bin.

Bis bald!
Eure Nina

Lilian - High School Neuseeland Blog

3.01.2018 - Der erste Sommerferien Ferien Blog
Lilian BöhnkeIch werde jetzt 2 Monate Sommerferien haben. Das ist total krass, weil in Deutschland bin ich nur 6 Wochen gewohnt und jetzt habe ich plötzlich so viel Zeit. Die Ferien fangen auch schon sehr cool an. Ich gehe auf eine Tour, die ich schon in Deutschland gebucht hatte. Sie wird von NZ Direct geführt und geht über die Nordinsel. Die Organisation bietet auch noch andere Touren an über die Südinsel und so. Auf die Tour habe ich mich so lange gefreut, dass es so unreal war, als ich endlich am Flughafen war mit meiner Freundin, die auch auf die Tour ging.

Unser Flug ging von Blenheim nach Auckland, wo wir den Tourguide und die anderen Teilnehmer treffen sollten. In Auckland haben wir die anderen schnell gefunden und es ging schon gleich los nach Paihia. Das ist ein Ort ganz weit oben auf der Nordinsel. Wir hatten unseren eigenen Tourbus was total cool war, wir waren auch nur 11 Menschen, das heißt jeder hatte einen eigenen Platz im Bus. Alle waren richtig nett und ich hab die ganze Tour so genossen. Es war auch das erste Mal, dass ich aus Blenheim weg war und endlich Neuseeland sehen konnte. Ich durfte so viel erleben auf der Tour: Ich bin vom Skytower in Lilian BöhnkeAuckland gesprungen, war Jetski fahren, war im Escape Room, war in Hobbiton, bin bei den Hot Pools schwimmen gegangen, war beim White Water Rafting, Surfen und noch so viele andere tolle Sachen die ich niemals vergessen werde. Als die Tour leider vorbei war, hatte ich 4 Tage in Blenheim bevor ich nach Christchurch fliegen musste.

In Christchurch habe ich meine Mama und meine Geschwister getroffen. Es war so ein schönes Gefühl sie wieder in die Arme zu schließen. Nach ihrer Ankunft haben wir uns einen Camper gemietet und sind über die Südinsel und die Nordinsel gefahren. Das waren auch tolle 3 Wochen!! Ich habe Christchurch, Dunedin, Queenstown, den Franz Josef Glacier, Nelson, Whanganui, New Plymouth, Hamilton, Whitianga, Tauranga, Rotorua, Taupo, Napier und Wellington in nur 3 Wochen gesehen. Am 3.1. musste ich sie wieder verabschieden, das war auch sehr schwer aber ich werde die jetzige Zeit nochmal genießen, weil ich hab nur noch 6 Monate vor mir, die Zeit geht nämlich so schnell um. Jetzt habe ich noch einen Monat Sommerferien bis die Schule Anfang Februar wieder anfängt.

25.11.2017 - Term 4
Der letzte Term hat begonnen und gleich am dritten Schultag bin ich mit meiner Outdoor Education Gruppe campen gegangen. Outdoor Education ist ein Schulfach was ich für Term 3 und 4 gewählt habe. Wir sind nach Whites Bay gefahren, ein beliebter Strand in Blenheim. Es war ein overnight camp, das heißt nur für eine Nacht. Am nächsten Morgen bin ich mit 49 Mückenstichen aufgewacht und wir hatten an dem Tag auch noch Schule, ich war sehr müde.

Ich hatte in der zweiten Wochen eine Theateraufführung mit meiner Theaterklasse. Wir haben das Stück “Ein Sommernachtstraum” von Shakespeare aufgeführt, umgeschrieben in ein feministisches Stück, ich habe eine Fee namens “Pease blossom” gespielt. Es war total cool und hat mir super viel Spaß gemacht.

In Term 4 hatte ich nur 3 Wochen Schule, weil dann gehen year 12 und 13 auf “Study Leave” um selbstständig für ihre Endexamen zu üben. Weil ich die nicht mitschreiben musste habe ich wieder an einem internationalen Programm teilgenommen, das für die Gastschülerinnen angeboten wird, die die Examen nicht mitschreiben. In der Zeit (ca 1 Monat) hat die Schule super viel mit uns gemacht. Wir haben Weihnachtsdekoration gebastelt, gebacken, sind zu einer Insel gefahren für einen Tag, haben Secret Santa gemacht, haben ein Theaterstück gespielt und noch ganz viele andere Sachen. Es war ein sehr kurzes Term, mit so viel Spaß und neuen Erfahrungen.

15.10.2017 - 2 Wochen Ferien
Für die zwei Wochen Ferien war ich in Blenheim, für die meiste Zeit. Ich war auch für ein Wochenende in Nelson, wo ich eine von meinen guten Freundinnen (die ich auch auf dieser Reise kennengelernt habe) immer besuche. Es ist total cool überall Menschen auf der Welt zu kennen. In Blenheim habe ich nicht viel gemacht. Bin oft ins Fitnessstudio gegangen oder bin gelegentlich geritten, auf der Farm wo ich wohne. Habe mich sehr oft mit meiner Freundin hier getroffen.

29.09.2017 - Term 3
Lilian BöhnkeDas Schuljahr fängt in Neuseeland im Januar an und hat 4 Terms. Da ich aber erst im Juli gekommen bin, bin ich mitten im Schuljahr gekommen, heißt Term 3. Das dritte Term besteht aus 68 Tagen. In diesem Term hab ich an einem Camp teilgenommen, das von meiner Schule für die internationalen Schüler organisiert wurde. Wir haben viel über die Maori Kultur gelernt. Maoris sind die Ureinwohner von Neuseeland, die auch jetzt noch hier leben. Das Camp war sehr lehrreich und hat total Spaß gemacht. Außerdem habe ich diesem Term meinen ersten “Mufti Day” gehabt. An einem Tag im Term dürfen die Mädchen ihre normalen Klamotten in der Schule tragen und müssen nicht die Schuluniform anziehen. Außerdem haben die Kiwi Mädchen im Term 4 ihre NCEAs Exams Lilian Böhnkefür die sie in Term 3 schon sehr viel üben.

Die International Girls (also wir) haben in der Zeit nicht viel zu tun und ich habe versucht anzufangen für meine Schule in Deutschland zu üben. Das wahrscheinlich Aufregendste in meiner ganzen Zeit bis jetzt war der Schulball der hier „Formal“ genannt wird. Ich war dafür in Nelson um mein Kleid zu kaufen und ich war total aufgeregt!! Am 22.9. war der Formal und es war ein richtig schöner Abend. Vor dem Eingang wurde ein roter Teppich ausgerollt, wo wir total süß willkommen wurden. Es wurde den ganzen Abend nur getanzt und gegessen. Bin sehr froh, dass ich diese Möglichkeit bekommen habe. Im kompletten Term 3 habe ich eigentlich nur was mit den anderen deutschen Mädchen gemacht, da es nicht so leicht ist sich mit den Kiwi Mädchen anzufreunden. Sie sind alle total nett und freundlich, aber sie kommen nicht wirklich auf einen zu.

Zum Ende des Terms habe ich dann doch den Anschluss zu den Einheimischen gefunden. Und das war das dritte Term eigentlich schon, die Zeit geht so schnell vorbei und ich freue mich auf die zwei Wochen Ferien, die ich in Blenheim verbringen werde.

16.11.2017 - Mein Schulanfang

Lilian BöhnkeAm 24.7.17 ging es das erste mal für mich auf das Girls College. Meine Gastmutter hat mich zur Schule gefahren und mir die Schule gezeigt. Als ich die anderen International Girls kennenlernen durfte ist mir aufgefallen das die Mehrheit aus China, Japan und Korea kommt. Ich habe trotzdem schnell Anschluss zu den anderen Mädchen aus Europa gefunden.

Die ersten 3 Tage haben wir nur International Program gemacht, wie: das Schulgelände anschauen, die Stundenpläne zu organisieren, die Schuluniform zu kaufen und in die verschiedene Schulhäuser eingeteilt zu werden. Es gibt am Marlborough Girls’ College nämlich 4 verschiedene Häuser die von verschieden Farben auseinander gehalten werden. Ich wurde in das Rote Haus ‘Awatere’ eingeteilt.

Am Donnerstag der ersten Schulwoche sind wir das erste mal in den richtigen Unterricht gegangen. Am Anfang der Woche hatten wir auch einen Englisch Test wo die Lehrer sehen wollten wie gut unser Englisch ist. Mit unseren Ergebnissen wurden wir entweder in den Unterricht mit den Kiwi Girls gesteckt oder in ein International Kurs für die, die gerade erst angefangen haben Englisch zu lernen. Ab diesem Punkt bin ich ganz normal zur Schule gegangen. Das Girls College fängt um 8.45am an und hört um 3.15pm auf, von Montag bis Freitag.

08.11.2017 - Meine Reise nach Neuseeland

Am 17. Juli 2017 stieg ich in Berlin in den Flieger nach Frankfurt. Der Abschied von meiner Familie und meinen Freunden war schwer aber die Vorfreude auf Neuseeland war eine große Hilfe. Am Frankfurter Flughafen hab ich schnell die Study Nelson Gruppe getroffen und genauso schnell Gesprächspartner gefunden, weil ich super interessiert war, wo die anderen so hingehen in Neuseeland.

Lilian BöhnkeNach dem Aufenthalt in Frankfurt ging es in den ersten 12h Flug nach Singapur. In Singapur hatten wir nur einen kurzen Aufenthalt, bevor es endlich nach Neuseeland ging. Der zweite 12h Flug ging nach Christchurch, mein erstes Ziel in Neuseeland. In Christchurch mussten wir durch ziemlich viel Security, weil die am Flughafen in Neuseeland sehr darauf aufpassen, was wir in ihr Kiwi Land einbringen. Weil ich ehrgeizige Reiterin bin und ich mein ganzes Equipment dabei hatte, musste ich zu einer Frau, die meine Reit- und Wanderschuhe desinfiziert hat.Lilian Böhnke

Von Christchurch flogen wir nach Nelson, wo alle die keine Gastfamilien hatten, weil sie nicht in Nelson bleiben, in ein Hostel gefahren sind. Dort waren wir für 2 Tage. In Nelson war der Introkurs, bei dem wir lustige Aktivitäten gemacht haben und die ganzen anderen Exchange Students und das Study Nelson-Team besser kennenlernen konnten. Am nächsten Tag bin ich dann zusammen mit einem anderen Mädchen was auch in Blenheim über das Jahr bleibt, in einem Bus nach Blenheim gefahren. Bei unserer Ankunft wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt und einer Frau von unserer Schule, dem ‘Marlborough Girls’ College’.

 

 

26.10.2017 Hallo Neuseeland

Hey ich bin Lili. Lilian Böhnke

Ich bin 16 Jahre alt und lebe in Berlin. Dort gehe ich auf die Nelson Mandela Schule. Für ein Jahr werde ich nun in Blenheim, Neuseeland leben. In Neuseeland gehe ich auf das Marlborough Girls’ College.

Ich liebe Tiere über alles und habe mich deshalb dafür entschieden auf eine Farm in Neuseeland zu ziehen. Ich reite gerne, turne, voltigiere und in Neuseeland werde ich
viele neue Sportarten wie Tennis, Badminton und Volleyball ausprobieren und hoffentlich viele mehr, da ich sehr sportbegeistert bin.

Ich habe mich für Neuseeland entschieden, weil es einfach auf der anderen Seite der Erde liegt und ich schon immer dort hin wollte und es erkunden wollte. Ich freue mich auf alle Erfahrungen und Freunde die ich in Neuseeland kennenlernen werde und hoffe auf ein wunderschönes Jahr.
Ich werde fleißig erzählen :)

Eure Lili

 

Interview mit Aissa, die ihr Abitur 2013 mit uns in Neuseeland gemacht hat
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