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Gina - High School Neuseeland Blog

20.03.2017 - Sommer in Neuseeland

Hey ihr Lieben,

es ist schon wieder eine Weile vergangen seit dem ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Es ist unglaublich wie schnell die Zeit vergeht, ich glaube ich sage das ungefähr jedes Mal aber es ist einfach so. Ich habe nur noch 1 Monat, 4 Wochen, 31 Tage. Ich wünschte ich könnte manchmal die Zeit zurück drehen und mein ganzes Auslandsjahr nochmal erleben, es war bis jetzt tatsächlich die schönste Zeit in meinem Leben, auch wenn es nicht immer so perfekt war, das ist ganz normal.

Aber jetzt erst Mal von meinem Sommer, der leider bis auf 3 Wochen vielleicht nicht ganz so sommerlich war aber trotzdem war er perfekt. Der letzte Schultag war irgendwann Mitte Dezember und ich erinnere mich noch ganz genau daran. Ich war ein bisschen traurig einfach weil ich Schule hier sehr gerne mag und ich einige meiner Freunde die ganzen Ferien nicht sehen konnte.

ginaIch habe trotzdem so oft es ging mich mit meinen Freunden getroffen. Wenn das Wetter es zu gelassen hat sind wir zum Strand gegangen oder waren shoppen in Wellington oder haben einfach nur ein Film Abend gehabt. Die ersten zwei Wochen sind so schnell rumgegangen und dann waren meine Eltern auch schon in Neuseeland.

Meine Eltern sind nachts in Wellington angekommen und ich bin dann am nächsten Tag mit dem Zug zu ihnen gefahren um ihnen dort Hallo zu sagen und ein bisschen Zeit mit ihnen zu verbringen auf dem Weg zurück nach Otaki.

Ja, es war am Anfang ein bisschen komisch, aber nicht negativ komisch, es war gut denn zwischen mir und meinen Eltern hatte sich eigentlich nichts verändert. Ich habe schon gemerkt das ich mich verändert habe aber die Beziehungen zwischen mir und ihnen ist immer noch die selbe und ich bin echt dankbar dafür was sie alles für mich gemacht haben und wie sich mich während meines Auslandsjahres unterstützen.

Wir sind dann nach Otaki gefahren und meine Gastfamilie ist auf meine Eltern getroffen, ginaweswegen ich am Anfang echt ein bisschen aufgeregt war aber alles hat super geklappt und wir hatten ein schönes Lunch zusammen und dann habe ich ihnen meine Schule gezeigt und sie bisschen durch Otaki, meine nun zweite Heimat, geführt.Wir sind dann zwei Wochen auf der Südinsel und eine Woche auf der Nordinsel rumgereist und es war tatsächlich so so schön. Ich liebe das reisen und möchte wenn ich mit der Schule fertig bin auf jeden Fall nochmal zurück nach Neuseeland kommen und meine Eltern auch. Die Verabschiedung war zwar blöd und auch traurig, aber wir wussten ja das wir uns in gar nicht all zu langer Zeit wiedersehen werden.

Mittlerweile bin ich wieder voll im „Alltag“ drin, versuche aber jeden Tag zu etwas besonderem zu machen, weil ich weiß das meine Zeit hier nur limitiert ist. Ich war die letzten zwei Wochen jeden Tag am Strand nach der Schule, habe surfen ausprobiert, was eines meiner neuen Lieblingshobbys jetzt ist, und lebe so ziemlich meinen Traum. Auch Schule ist momentan total entspannt, in Outdoor Education zum Beisepiel kayaken wir gerade und machen die Woche jetzt einen Ausflug zum River und gehen denn dort kayaken.gina

Wenn mir jemand die Möglichkeit geben würde hier zu bleiben um zum Beispiel meine Schule fertig zu machen, ich würde jederzeit ja sagen. Sofort. Es wird teilweise einfach auch schon vergessen das ich ein international student bin, sowohl von Schülern, als auch von Lehrern. Trotzdem gehört es in einem Auslandsjahr auch dazu „goodbye“ zu sagen, obwohl es hoffentlich eher ein „See ya later“ ist.

Ich werde den letzten Monat genießen und vielleicht wird es ja sogar nochmal ein bisschen sommerlich in den letzten Wochen.

Ich melde mich bald wieder und bis dahin, bis zum nächsten Mal!

 

Friederike - High School Neuseeland Blog

20.03.2017 - Mein Alltag und meine Schule in Neuseeland

Hallo,

seit meinem letzten Blog ist sehr viel passiert und ich habe so viel Erlebt. Eines der spannendsten Dinge hier in Neuseeland war die Schule. Die Schule ist hier wirklich ganz anders, als in Deutschland. Zuerst unterscheidet es sich darin, dass ich hier nur sechs Schulfächer belegen muss. Ich habe Englisch und Mathe als Pflichtfächer und konnte mir noch vier weitere Fächer aussuchen. Ich habe mich für Französisch, Sport and Recreation, Drama und Photography entschieden. Französisch habe ich gewählt, da ich es auch in Deutschland lerne. Hier ist der Unterricht jedoch total anders und es wird mehr Wert auf das Sprechen gelegt.
In Sport and Recreation haben wir die letzten Wochen das Thema Schnorcheln gehabt, was bei dem super Wetter total Spaß gemacht hat. Als nächstes werden wir die Sportarten Volleyball, Handball und Netball kennenlernen. Photography und Drama gefällt mir besonders gut, da man dort sehr kreativ sein kann.
In Drama haben wir sogar nächste Woche unsere erste Aufführung vor der Klasse, worauf ich auch schon sehr gespannt bin. Ich habe zusätzlich zu meinen sechs Schulfächern noch Nelson Experience gewählt und dieses Fach ist wirklich eines der Highlights. Wir haben das Fach einmal pro Woche und unternehmen jede Woche coole und sehr spannende Sachen. In den letzten Wochen haben wir gelernt zu Segeln. Außerdem waren wir Stand-Up Paddeln und haben Windsurfen kennengelernt.
friderieke

In den nächsten Wochen werden wir noch Rock Climbing, Wandern und viele verschiedene andere Sportarten ausprobieren und kennenlernen.
Unsere Schule hatte in den letzten Wochen auch Athlethics Days und Swimming sports. Bei den Athlethics days haben wir verschiedene Sportarten, wie laufen, springen und werfen gemacht, um für unser Haus Punkte zu sammeln. In unserer Schule sind alle Schüler in verschiedene Häuser aufgeteilt und es gibt insgesamt fünf Häuser. Bei allen Sportarten sammeln die Schülerinnen Punkte für ihre Häuser und das Haus, welches am Ende die höchste Punktzahl hat, gewinnt. Noch ein weiteres Highlight für mich waren die swimming sports, da ich dort für unser Haus gewonnen habe und sich wirklich alle mit einem gefreut haben. Ich durfte am Ende auch beim Staffel schwimmen gegen die anderen Häuser mitmachen und das war echt cool, da die komplette Schule um den Pool stand und einen angefeuert hat.

Ich habe hier jeden Tag von 8:45 bis 15:15 Schule und nach der Schule treffe ich mich oft mit meinen Freunden in der Stadt, habe Klavierunterricht und gehe zweimal in der Woche zum tanzen. Was mir besonders gut gefällt ist, dass wir hier eine Schuluniform tragen, da alle gleich aussehen und man sich morgens keine Gedanken darübermachen muss, was man anzieht. An den Wochenenden treffe ich mich oft mit Freunden und wir fahren dann an den Strand oder einfach in die Stadt.

friderieke


Ich habe vor ein paar Wochen mit einer Freundin auch den Walk zum „Center of New Zealand“ gemacht, wo wir dann Nelson von oben sehen konnten. Ich verbringe auch sehr viel und gerne Zeit mit meiner Gastfamilie. Wir backen oder kochen zusammen deutsche Rezepte, fahren an den Strand zum BBQ, haben Pizza und Dancepartys oder gehen schwimmen. Vor ein paar Wochen bin ich mit meinem Gastvater zum fischen mit dem Boot aufs Meer gefahren, da ich es noch nie gemacht habe und er es mir beigebracht hat, war es eine total coole Erfahrung und ich habe sogar etwas gefangen.

An einem Wochenende habe ich Nina an der Golden Bay besucht. Ich bin am Freitag mit frideriekedem Bus zu ihr nach Takaka gefahren und wurde dort ganz herzlich von ihr und ihrer Gastfamilie abgeholt. Am Samstag haben wir uns dann noch mit Amelie getroffen und wir wollten mit dem Fahrrad zu einem Strand fahren, wo wir Pinguine sehen können, jedoch waren dort keine und wir sind weiter zum Tata Beach gefahren. Gegen Nachmittag haben sie mir noch die Schule und den kleinen und total schönen Ort Takaka gezeigt. Wir haben den Tag am Takaka River ausklingen lassen. Dort sind wir von Felsen ins Wasser gesprungen, waren schwimmen und haben ganz viele Bilder gemacht. Es war ein total schönes Wochenende und wir hatten super viel Spaß zusammen.

Ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten Wochen und vor allem auf die Ferien, in denen ich die Südinsel Tour machen werde.

Eure Friederike

Nina - High School Neuseeland Blog

12.02.2017 Die gestrandeten Wale

Am Freitag, den 10. Februar hat meine Gastmutter mir gleich morgens erzählt, dass über Nacht 300 Wale, ca eine halbe Autostunde von uns entfernt, gestrandet sind. Sie hat gesagt, dass wir dort gerne nach der Schule hinfahren können, wenn ich möchte. Natürlich wollte ich das.
Als ich in die Schule gekommen bin, waren einige andere Schüler nicht in der Schule, weil sie bei den Walen geholfen haben.
Nach der Schule sind wir dann mit Amelie, sie ist auch eine Austauschschülerin, dort hingefahren.

Nina Als wir angekommen sind, haben wir erst mal eine Einführung, was wichtig ist zu beachten, wenn man bei den Walen ist, von einer Freiwilligen bekommen. Dann mussten wir vier Kilometer am Strand laufen, um zu den Walen zu gelangen. Von weiter weg haben wir sehr viele Menschen gesehen. Auf dem Weg dorthin, lagen schon sehr viele tote Wale mit einem aufgemalten Kreuz am Strand. Das war ein sehr schreckliches Gefühl.
Als wir bei den vielen Menschen angekommen sind, haben wir gesehen, dass sie sich alle um die lebenden Wale gekümmert haben. Über jeden Wal wurden Tücher gelegt und die Menschen haben Eimer mit Wasser über sie gekippt. Amelie und ich haben angefangen mitzuhelfen und auch wenn die ganze Situation sehr schrecklich war, war es ein sehr tolles Gefühl, diesen Walen noch helfen zu können. Es hat einem Hoffnung gegeben und es war ein gutes Gefühl von Gemeinschaft.
Nach einiger Zeit hat uns dann eine Frau wieder zurück nach Hause gebracht.
Am nächsten Morgen bin ich dann wieder mit Amelie's Gastfamilie zu den Walen gefahren. Leider konnten wir nichts machen, da nur die Leute mit Neoprenanzügen ins Wasser durften, da gerade Flut war. Nina

Über das Wochenende sind dann nochmal 100 Wale mehr gestrandet. Dass Wale stranden, passiert jedes Jahr hier in dieser Region, aber ,,normalerweise'' sind es ca 30-50, manchmal auch 100, aber es ist sehr ungewöhnlich, dass es dieses Jahr über 400 waren. Wale sind sehr soziale Tiere und wenn ein oder mehrere Tiere in die falsche Richtung schwimmen, kommen die anderen hinterher um sie zu ,,retten''.

Daher mussten einige der Wale eingeschläfert werden, damit sie nicht noch andere anlocken und noch mehr sterben müssen. Ein paar wenige konnten aber zum Glück auch gerettet werden.
Insgesamt war es ein sehr aufregendes Gefühl mit gemischten Gefühlen. Es war schrecklich, wie viele Wale gestorben sind, aber schön einigen helfen zu können

Annika - High School Neuseeland Blog

01.03.2017 Die ersten Wochen in der Schule

Kia Ora!

Seit meiner Ankunft in der Gastfamilie am 28.Januar habe ich mich nun schon echt gut eingelebt und hatte bisher zum Glück noch gar kein Heimweh. Meine Gasteltern haben einen Hund, 2 Katzen und einen riesigen Garten, in dem man wunderbar den Sommer genießen kann. Leider kühlt es hier in Blenheim durch den Wind auch schnell mal runter, aber in Anbetracht der 0 Grad in Deutschland, ist es doch sommerlich heiß. Die Schule kommt mir nun nach vier Wochen auch nicht mehr so groß und unübersichtlich vor und ich habe schon Freunde gefunden. Die Mädchen sind unglaublich freundlich und offen, trotzdem kostet es manchmal Überwindung jemanden einfach so anzusprechen. Vor allem das Mitreden fällt mir manchmal schwer, weil die Kiwis miteinander sehr schnell sprechen und es deshalb oft kompliziert ist zu folgen.

Meine Fächer (Mathe, Englisch, Fotografie, Biologie, Tourismus und Outdoor Education) machen mir echt Spaß, wobei sehr viel mehr mit dem Computer und z.B Google Drive gearbeitet wird, als ich es von Deutschland gewohnt bin. Deshalb hat es auch eine Weile gedauert, bis ich damit zurecht kam. Was auf jeden Fall jeder mal ausprobieren sollte ist Outdoor Education. Seit Schulbeginn waren wir schon Wandern und Kayaken und statt einem Assessment (also einer Arbeit) machen wir einen zweitägigen Campingausflug! Da wir insgesamt ungefähr 15 internationale Schüler sind, hatten wir schon 2 Tage vor Schulbeginn die Möglichkeit die Schule kennenzulernen und eine Menge Ausflüge zu machen.

AnnikaAm Montag, den 6. Februar („Waitangi day“- ein Neuseeländischer Nationalfeiertag) waren wir in der Lochmara Bucht und haben dort drei Stunden mit Kayaken, Schwimmen und umherwandern verbracht. Es war einfach unglaublich schön und unbedingt empfehlenswert! Außerdem hat schon ein Schwimmwettbewerb zwischen den vier Häusern des MGC stattgefunden, wobei mein Haus (Wairau) leider verloren hat.

Trotzdem ist es unglaublich wie sehr sich die Schülerinnen gegenseitig unterstützen und anfeuern. An solchen Wettkampftagen kleidet sich jeder nach den Farben seines Hauses, was auch schon mal echt verrückt aussehen kann. Die meisten Veranstaltungen hier sind freiwillig und parallel zum Unterricht. Da ich leider keine besonders gute Schwimmerin bin, hatte ich mich erst nicht gemeldet, konnte dann am Ende aber Zeiten stoppen, was ein super Weg ist, sich zu engagieren, ohne antreten zu müssen ; ) Diese Woche findet der „Muddy Buddy Run“ statt, ein Event, bei dem man circa 4 Kilometer durch das Watt in Havelock läuft und versucht, möglichst nicht stecken zu bleiben. Bei dem Gedanken daran, dass ich „nur“ noch 5 Monate hier verbringen darf, werde ich schon ein bisschen unruhig, da die Zeit doch sooo schnell vergeht...

Eure Annika

Izem - High School Neuseeland Blog

15.02. Sommerferien in Neuseeland

Izem

Hallo zusammen,
Ich habe gerade noch Sommerferien, aber bald beginnt die Schule auch wieder. Ich bin auf das neue Schuljahr schon sehr gespannt. Mein Vater hat mich vor kurzem für ungefähr 2 Wochen besucht. Er kam vor Weihnachten an, daher hatten wir auch die Chance gemeinsam mit meiner Gastfamilie es zu feiern.
Meine Gastfamilie hat eine recht große Familie und wir haben uns alle im Haus der Eltern meiner Gastmutter getroffen.

Weil wir so viele Leute waren, gab es auch ein Haufen voller Geschenke. Zu Mittag haben wir gegrillt und später haben wir die Geschenke ausgepackt. Ich hab ganz schöne Geschenke bekommen. Meine Gastfamilie hat sowas wie eine Tradition an Weihnachten. Die spielen nämlich jedes Jahr so ein $10 Geschenkespiel. Es ist schwer es hier so zu erklären, da ich dieses Spiel auch erst wirklich verstanden habe, als wir es gespielt haben. Diese Spiel hat auf jeden Fall unendlich Spaß gemacht und es war so mein Highlight des Tages. Zum Abschluss haben wir eine Wasserschlacht gemacht. Abends sind wir halt wieder zurück nach Hause gefahren und es war irgendwie schon komisch Weihnachten bei gutem Wetter zu feiern, wo es möglich war zu grillen und in Wasserschlacht zu machen. Am Montag ging es dann für meinen Papa und mich nach Queenstown.

Izem

Wir sind in Queenstown für ungefähr 3 Tage geblieben. In dieser Zeit haben wir versucht so viel wie möglich an Aktivitäten zu machen. Wir sind die gondel hoch zur Skyline gefahren, haben dort Luge Fahrten gebucht, sind Bungy gesprungen, waren beim Shotover Jet und haben eine Milford Sound Tour gemacht. Mir hat der Shotover Jet sehr viel Spaß gemacht und was man alles auf der Milford Sound Tour zu sehen bekommen hat, war wunderschön. Zuerst sind wir mit einem Flugzeug zu Milford Sound geflogen und von dort aus gab es eine Boatstour für 2 Stunden.

Izem

Danach sind wir mit dem Flugzeug wieder zurück nach Queenstown geflogen. Am Donnerstag sind wir mit einem Reisebus nach Dunedin gefahren. Dunedin ist eine schottisch geprägte Stadt und es mir sehr gut gefallen, dort zu sein. Wir haben ind Dunedin eine Wildlife Tour gemacht und sind auf dieser Tour zu einem Pinguin Strand gelaufen, wo wir auch Robben gesehen haben. Auf dieser Tour haben wir verschiedene Tiere wie Albatrosse und andere Vögel gesehen.

Mein Papa und ich sind in Dunedin auch über Silvester geblieben. An Silvester gab es ein Konzert von mehreren Bands die bekannte Songs gespielt haben. Wir sind zu diesem Konzert gegangen und es war sehr amüsant. Kurz vor Mitternacht gab es einen Countown und dann, wie man es nicht anders kennt an Neujahr, gab es ganz schöne Feuerwerke. Ich habe es sehr genossen, mit meinem Vater in Neuseeland ins neue Jahr zu rutschen. Das witzige war, als wir schon Neujahr hatten, war gerade erst Mittag in Deutschland und noch nicht Neujahr. Izem Des weiteren sind mein Vater und ich zur Baldwin Street, der steilsten Straße der Welt, gegangen und es war schon ganz schön anstrengend diese Straße hoch zulaufen. Am Sonntag sind wir wieder zurück nach Queenstown gefahren da wir am Montag von dort aus einen Flug nach Sydney gebucht haben. In Sydney haben wir meine Tante besucht, so wie ich es auch in den letzten Ferien mit meiner Mutter gemacht habe.
Mein Vater ist 4 Tage in Syndey geblieben. In dieser Zeit haben wir zusammmen Sydney erkundigt, Sehenswürdigkeiten angeschaut und sind zum Strand gegangen,
da es sehr gutes Wetter war. Ich habe Sydney schon gesehen, daher gab es nicht wirklich was ganz neues für mich. Ich habe es trotzdem sehr genossen, mit meinem Vater in Sydney Zeit zu verbringen.
Am Donnerstag sind wir zum Abschluss alle zusammen schön essen gegangen. Nachdem mein Vater am Freitag dann wieder nach Deutschland zurück fliegen musste, bin ich noch paar Tage in Syndey geblieben. Wir sind öfter an den Strand gegangen. Es war so warm und sonnig in Sydney.

Izem

Paar Tage später bin ich dann halt wieder zurück nach Neuseeland geflogen. Zusammen mit meiner Gastfamilie sind wir für ein Wochenende zu Hawke's Bay gefahren. Das liegt im Osten der Nordinsel. Die Cousine meiner Gastschwester hat nämlich geheiratet. Ein Tag vor der Hochzeit gab es eine nette High Tea Party. Ich konnte leider nicht mit zur Hochzeit gehen, aber bei der High Tea Party konnte ich teilnehmen, was sehr spaßig war. Es gab ein kleines buffet mit leckeren Snacks und natürlich auch Tee. Für diese paar Tage, die wir dort verbracht haben, haben meine Gasteltern ein großes Ferienhaus, was direkt am Strand war, gebucht. Dieses Ferienhaus war in der Nähe von Hastings. In diesem Ferienhaus hat sich die ganze Familie gesammelt. Es war sehr gutes Wetter in Hastings. An unserem letzten Tag sind wir nach Napier gefahren und haben mittags in einem schönen Park ein Picknick gemacht. Danach haben wir uns auf den weg wieder zurück nach Otaki gemacht. Hier hatten wir ehrlich gesagt mehr regnerische und windige Tage als sonnige. An einem Tag war es aber sehr sonnig und warm und dann sind wir an den Strand gefahren. Ich finde es sehr schön, dass ich mit meiner Gastfamilie vieles unternehme. Ich fühle mich sehr wohl in meiner Gastfamilie und haben nicht wirklich irgendwelche Probleme miteinander. Viele Grüße aus Otaki und bis dann, Izem

Friederike - High School Neuseeland Blog

09.02.2017 Die ersten Tage in Neuseeland

Friederike Hallo,  Ich bin Friederike und komme aus dem Norden von Deutschland, wo es momentan sehr kalt ist.
Ich bin vor ca. 1 Woche in Neuseeland im sonnigen Nelson angekommen und hatte auch schon meinen ersten Schultag am Nelson College for Girls. 
Ich werde bis Juli 2017 in Neuseeland wohnen. Ich wohne in einer Gastfamilie mit zwei Gastschwestern.
Meine eine Gastschwester ist 5 und die andere ist 9. Ich verstehe mich mit meiner Gastfamilie sehr gut und bin total herzlich von ihnen im Empfang genommen worden. 
Ich bin erst eine so kurze Zeit hier in Neuseeland und habe trotzdem schon so viele Sachen erlebt und Orte gesehen.
Letztes Wochenende waren wir im Nelson Lakes Nationalpark und sind dort mit dem Boot der Familie gefahren. Es war ein sehr schöner Tag. Dieses Wochenende haben wir Freunde in einem Ferienhaus im Abel Tasman Nationalpark besucht und ich habe ein richtiges Kiwi BBQ kennengelernt.  Friederike
An meinem ersten Schultag war ich sehr aufgeregt, habe aber schon neue Bekanntschaften gemacht. Es ist am wichtigsten einfach Neuseeländer anzusprechen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Sie sind wirklich alle sehr nett und helfen einem auch gerne wenn man mal nicht weiterkommt.
Was ungewöhnlich aber jedoch auch sehr cool ist, ist es jeden Tag mit einer Schuluniform herumzulaufen. Ich denke aber, dass man sich schnell daran gewöhnt.  Ich bin gespannt auf die Zeit hier in Neuseeland und was ich hier noch alles erleben werde!  Eure Friederike 

Friederike Friederike

Lorenz - High School Neuseeland Blog

25.01.2017 Vor dem Abflug

Lorenz Bald ist es soweit: In ein paar Stunden werde ich in Nelson landen und dann kann mein Auslandssemester, auf das ich schon monatelang hinfiebere, beginnen.
Momentan sitze ich jedoch noch im Flugzeug von Dubai nach Auckland; der ca 16-stündige Flug ist aber auch bald überstanden.
Doch ich will von vorne beginnen und mich zuerst einmal kurz vorstellen: Mein Name ist Lorenz, ich bin 16 Jahre alt und komme aus Österreich. Ich wohne mit meinen Eltern und meiner kleinen Schwester in einem kleinen Dorf in der Steiermark. In Graz gehe ich auf ein Gymnasium, bei dem ich den Sprachenzweig gewählt habe und mich für Latein und Französisch als Fremdsprachen neben Englisch entschieden habe. Ich mache gerne Sport, ich spiele Volleyball und gehe Rettungsschwimmen, ich spiele aber auch gerne Basketball und Ultimate Frisbee. Außerdem spiele ich seit 7 Jahren Saxophon.

In Neuseeland bleibe ich für ein halbes Jahr und werde in dieser Zeit das Nayland College in Nelson besuchen. Dort habe ich mich aus über 50 auswählbaren Fächern für Mathe, Englisch, Outdoor Education, Psychologie, Earth & Marine Sciene und Informatik entschieden. Ich habe mich speziell für Neuseeland entschieden, weil ich den Kiwi-Lifestyle kennenlernen will, die tollen Landschaften erkunden will und generell einfach viele neue Erfahrungen machen möchte.
Die Zeit vor dem Abflug habe ich unter anderem genützt, um mich ordentlich von meinen Freunden zu verabschieden: Ein gemeinsames Pizzaessen mit der Klasse, eine Abschiedsfeier und schlussendlich ein letztes Abschiedsessen im kleineren Kreis am Tag vor Abflug. Die restliche Zeit wurde dann hauptsächlich dem Kofferpacken gewidmet, das sich als schwieriger herausstellte, als erwartet.
Am Anfang noch 5kg Übergewicht, letztendlich wurden es bei mir dann 2 Koffer mit insgesamt 29kg von maximal 30kg + ein Rucksack mit 7kg als Handgepäck. Gerade über Sydney fliegend und mit ständig größer werdenden Aufregung, verabschiede ich mich für erste und der nächste Blogeintrag kommt dann schon direkt aus Neuseeland ;-)

Annika - High School Neuseeland Blog

Annika08.01.2017 Nicht mehr lang bis zum Abenteuer Neuseeland

Hallo zusammen,
ich heiße Annika und bin 15 Jahre alt. Ich komme aus Gelnhausen (das liegt in der Nähe von Frankfurt) und gehe dort in die 10. Klasse. Das nächste halbe Jahr, also bis zu den Sommerferien, werde ich bei einer Gastfamilie in Blenheim, Marlborough in Neuseeland, verbringen.

Jetzt sind es noch 15 Tage, 5 Stunden und 27 Minuten bis zu meiner Abreise. Seit Weihnachten drehen sich eigentlich alle Gedanken um meine bevorstehende Reise. Was soll ich einpacken? Brauche ich noch etwas? Wie soll ich das alles in meinen Koffer bekommen? Zum Glück habe ich schon ein paar der Mädchen kennengelernt, die, genau wie ich, auf das Marlborough Girls‘ College gehen, und kann mich mit ihnen beraten. Ich bin sehr froh, dass die groß angekündigte Nervosität bisher größtenteils ausgeblieben ist, aber es sind ja auch noch etwas mehr als zwei Wochen bis zu meinem Flug. Zum Glück konnte ich schon Kontakt mit meiner Gastfamilie aufnehmen, die mir auch noch eine Menge Fragen beantwortet hat. Besonders cool finde ich, dass ich eine Gastschwester aus Japan haben werde!
Alles in allem freue ich mich unglaublich auf das bevorstehende halbe Jahr und die Erfahrungen, die ich sammeln werde. Ich bin zu 100 Prozent sicher, dass ich mir den schönsten Ort der Welt dafür ausgesucht habe.

Nina - High School Neuseeland Blog

NinaHallo,

ich bin Nina, bin 16 Jahre alt und komme aus der Nähe von Flensburg. Von Januar bis Dezember 2017 werde ich auf die Golden Bay High School gehen.

Jetzt dauert es nicht mehr lange und dann geht es los nach Neuseeland. Die Vorfreude und Aufregung wird immer größer. Gleichzeitig kommen auch manchmal ein paar Zweifel. Ich denke aber, dass das ganz normal ist.

Letzten Monat habe ich die Kontaktdaten von meiner Gastfamilie bekommen. Ich habe mich sehr gefreut und der erste Eindruck ist sehr gut. Sie haben mir sogar schon eine E-Mail mit Bildern zurückgeschickt. Die ganze Familie sieht sehr nett aus und ich freue mich sie kennenzulernen.

Am meisten freue ich mich auf die Schule und das Schulsystem, vor allem auf das Fach ,,Outdoor Education“ bin ich sehr gespannt. Und natürlich freue ich mich auf die Gastfamilie, die Landschaft und die vielen neuen Erlebnisse und Erfahrungen, die ich machen werde.

Ich hoffe, dass ich mich schnell einleben werde und schnell neue Freunde finde.
Hoffentlich wird es eine sehr tolle Zeit werden!

Gina - High School Neuseeland Blog

29.11. Wo ist nur die Zeit hin?

Hey :)
GinaViereinhalb Monate sind jetzt um und in ca. 28 Tagen ist Weihnachten! Obwohl es jetzt immer sommerlicher wird kann ich mir immer noch nicht richtig vorstellen Weihnachten bei 25 Grad am Strand zu feiern.
Letzten Sonntag, der nebenbei der 1. Advent war, aber die Neuseeländer feiern die Adventssonntage nicht so, haben wir mit der Gastfamilie meiner deutschen besten Freundin hier in Otaki den Tannenbaum aufgestellt und geschmückt und danach mit der ganzen Familie einen Weihanchtsfilm geguckt.
Hier in Neuseeland wird viel mehr geschmückt als bei uns zu Hause aber es ist eigentlich ganz schön!

GinaIn der Schule machen wir jetzt eigentlich auch nicht mehr viel. Dadurch das ich in year 10 bin und somit keine Exame schreiben muss, machen wir jetzt ganz entspannten „Unterricht“. Vor 2 Wochen waren wir auf einem Outdoor-Education Trip und es war so toll!
Wir sind ca. 6 Stunden uphill gewandert zu „Fieldhutt“, einer Hütte ohne Elektrizität ect., und haben dort dann den Nachmittag und die Nacht verbracht. Der Walk war echt anstrengend, aber es hat sich gelohn. Das Wetter war an dem Tag war noch richtig gut, strahlender Sonnenschein und ca. 20 Grad, fast schon zu heiß.. Als wir dann am nächsten Tag wieder aufbrechen wollten wurden wir böse überrascht mit Gewitter und starkem Regen! Aber wir mussten den Berg ja auch wieder runter, also sind wir in strömenden Regen den Berg mit unseren ca. 15 kg Rucksäcken wieder runtergegangen. Unten angekommen war eigentlich geplant das wir in Survival Sheltern schlafen, also quasi Shelter nur aus Ästen und Blättern usw. aber das ging wegen dem Regen denn nicht also war eigentlich geplant das wir die letzte Nacht denn eigentlich in einer anderen Hütte schlafen dennoch kamen denn zwei andere Lehrer von unserem College und meinten das wir so schnell wie möglich da weg müssen weil es sonst hätte sein können das wir da in dieser Area feststecken, weil durch den Regen Steine auf die Straße gespült wurden sind. Als wir dann innerhalb von 5 Minuten losgefahren sind war es schon zuspät und wir mussten wieder umdrehen, weil die Strasse schon gesperrt wurde. Wir wussten dann erstmal nicht wie lange wir noch da bleiben mussten, es hätten auch noch 3 Tage sein können, aber zum Glück konnten wir denn nach ein paar Stunden wieder nachhause, auch wenn noch eine weitere Nacht wie es ursprünglich geplant war lustig gewesen wäre.

Gina

Ich und ein paar Freunde waren letzten Monat in Wellington bei den Waterfront Fireworks und es war echt richtig toll! Auch wenn wir erst um ca. 23.30 Uhr wieder in Otaki waren hat es sich echt gelohnt! Sonst verbringen momentan viele Nachmittage und Wochenenden mit Fish and Chips am Strand wenn das Wetter mitspielt und ich war sogar schon einmal richtig im Wasser! Dieses Wochenende fahre ich mit Anabel, meiner deutschen besten Freundin, und ihrer Gastmutter auf einen Roadtrip und ich freue mich schon ganz doll!
Wir fahren zu den „Waitomo caves“, nach Rotorua und nach Hobbiton! In 2 ½ Wochen sind schon Sommerferien und in ca. einem Monat kommen schon meine Eltern und wir reisen für 3 Wochen um Neuseeland. Mein Auslandsjahr ist auch jetzt schon zur Hälfte rum und ein paar Freunde planen jetzt schon mit zu besuchen in Deutschland. Ich liebe mein Leben hier und kann mir momentan gar nicht mehr vorstellen in Deutschland zu leben, aber das wird schon wieder.

Bis Bald, eure Gina!

Izem - High School Neuseeland Blog

19.12. Wie das Leben in Neuseeland so ist

IzemHallo zusammen!
Bei mir hat das Schuljahr geendet und somit die Sommerferien begonnen. In den letzten 5 Wochen vor den Sommerferien war die Abschlussprüfungsphase für die Schüler hier.
Ich und ein Großteil der International Class haben diese Klausuren nicht mitgeschrieben. Daher haben wir gemeinsam mit unserer Lehrerin ein Programm mit vielen Aktivitäten geplant. Dazu gehörten Klettern, am Strand schwimmen, Mountain biking, River tubing, wandern usw. An regnerischen Tagen, und davon hatten wir leider ganz viele, sind wir in der Schule und haben mit der Kunstlehrerin unserer Schule Print-making gemacht. An anderen Tagen haben wir kleine Tagestrips nach nahlegenden Städten wie Porirua oder Palmerston North gemacht. In der vorletzten Woche waren wir auf einem 5-tägigen Sea Kayaking Trip und es hat so viel Spaß gemacht!
Izem Wir waren in den Marlborough Sounds und die Natur war wirklich echt schön dort. Das Kayaken war manchmal schon ein bisschen schwierig, da es ab und zu sehr windig war. Wir sind am Tag ungefähr 2 Stunden am Stück gepaddelt. Jeden Tag sind wir von einem Camp zum anderen Camp gepaddelt. Wir hatten also den restlichen Tag viel Freizeit. Die Zeit mit den anderen Internationals war so lustig. An zwei Tagen sind wir auch schwimmen gegangen, da das Wetter echt gut war. Vor diesen 5 Wochen hatten wir noch 4 Wochen Schule. In der zweiten Schulwoche vom vierten Term war die Culture Week.

Izem An dem Donnerstag dieser Woche sollte jeder in Gummistiefeln zur Schule kommen, da Gummistiefel halt ein Kennzeichen der neuseeländischen Kultur ist. An dem Freitag sollte sich jeder einer anderen Kultur entsprechend verkleiden. Ich habe mich als Hawaiian Girl verkleidet, das war so irgendwie das einfachste Kostüm. Dann durfte man wieder einer Kultur entsprechend Kleinigkeiten zum Essen vorbereiten. Wir, also die international class, wurde gefragt, ob wir nicht was aus unserem Land zum Essen vorbereiten wollen. Ich fand das eine wirklich sehr tolle Idee. Wir als International Students hatten halt die Chance unsere Kultur den anderen näher zu bringen. Ich habe mit meiner Freundin eine türkische Spezialität gemacht. In der lunchbreak hatten wir auf dem Schulhof mehrere Tische aufgestellt wo das Essen für 1 Dollar pro Stück verkauft wurde. Dann gab es noch koreanische, japanische, deutsche Spezialitäten und noch vieles mehr. Dieser Tag war einer meiner Highlights, weil es einfach Spaß gemacht hat so viele Kulturen auf einmal zu sehen und anderen Leuten seine eigene Kultur näher bringen zu können. Die restlichen Tage waren eher ganz normale Schultage, wo ich in den lunch breaks mit meinen Freunden zusammen saß. Ich habe auch schon inzwischen viele gute Freundschaften knüpfen. Vor drei Wochen hatten wir ein get-together mit Study Nelson. Izem

Wir sind in Porirua zum Adrenaline Forest gegangen. Das ist sowas wie ein Hochseilgarten. Es hat ganz schön Spaß gemacht, auch wenn wir in der gleichen Woche mit der International Class ebenfalls dort hin gefahren sind. Es war schön noch mal die anderen Schüler von Study Nelson zu sehen und es wurden von Natascha und Beate leckere Snacks mitgebracht. Wir mussten uns leider aber auch von einigen Study Nelson Schülern verabschieden, da deren Aufenthalt in Neuseeland geendet hat. Ich genieße meine Zeit in Neuseeland wirklich sehr und es ist so interessant, eine neue Kultur kennenzulernen. Die Leute hier sind so unglaublich gelassen und relaxt, wenn man es zu Deutschland vergleicht. Es interessiert hier wirklich keinen, ob du z.B. mit grün gefärbten Haaren rumläufst. Die meisten laufen hier sowieso barfuß rum und gehen mit Pyjama zum Supermarkt. Es ist auch total komisch, Weihnachten bei warmen Wetter zu haben. Normalerweise ist es kalt während der Weihnachstzeit und wenn du rausgehst sind alle Häuser dekoriert mit vielen Weihnachtslichtern. Aber hier ist es total anders und ich komme nicht wirklich so in Weihnachtsstimmung. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Wochen, da mein Vater mich besuchen kommt und wir werden auf der Südinsel sein.

Bis dann, Izem

05.10. Meine erste Zeit in Neuseeland Izem

Hallo Leute,
ich bin jetzt schon seit fast 3 Monaten in Neuseeland und habe zur Zeit Ferien. Der erste Term am Otaki College war sehr spannend für mich und total anders als mein Leben in Deutschland.

In den ersten paar Wochen hatte ich schon sehr stark Heimweh. Es war ziemlich schwer für mich so weit weg von meiner Familie zu sIzemein. Der Abschied war für meine Familie und für mich schon hart und diese Umstellung von Deutschland nach Neuseeland ist mir ein wenig schwer gefallen. Ich habe in einer so kurzen Zeit so viele neue Eindrücke gesammelt und ich brauchte erstmal meine Zeit, das alles zu verarbeiten und sozusagen richtig hier in Neuseeland anzukommen.
Izem Aber ich muss sagen, dass ich mich seit ca. 2 bis 3 Wochen hier angekommen fühle und mich auch richtig zu Hause fühle. Ich habe mich an fast alles gewöhnt. Zum beispiel der Linksverkehr führte am Anfang sehr zu Verwirrung und zur Schule dauert es ungefähr 40 Minuten zu Fuß. In Deutschland habe ich immer weniger als 5 Minuten gebraucht. Das war am Anfang so komisch und ungewohnt, aber mittlerweile kommt mir dieser Schulweg nicht mehr so lang vor. Ich habe mich auch an meinen neuen Alltag gewöhnt.

Meine Gastfamilie konnte mir den Einstieg in mein neues Leben so gut wie möglich erleichtern. Sie waren immer sehr verständlich und waren dazu bereit mir zu zuhören und mir zu helfen. Ich verstehe mich sehr gut mit meiner Gastfamilie und fühle mich wohl.

Izem In der Schule belege ich 6 Fächer: Mathe, Englisch, Drama, Art, Horticulture und Outdoor Education. Mathe und Englisch sind Fächer, die ich wählen musste, den Rest konnte ich mir frei aussuchen. Drama und Outdoor Education sind meine Liebliengsfächer. In Outdoor Education haben bisher zwei große Trips gemacht. In der dritten Schulwoche waren wir auf einem Alpinetrip für 5 Tage und in der achten Woche waren wir auf einem Tramptrip für 3 Tage. An Outdoor Education finde ich cool, dass man immer neue Challenges annehmen kann und sich persönlich herausfordert.
Izem
Ich bin normaler weise nicht so der Typ, der gerne wandern geht, aber ich wollte hier in Neuseeland was total anderes erleben.  Beim Alpinetrip waren wir in den Bergen und hatten die 5 Tage lang diesselbe Unterkunft. Übertags haben wir immer kleine Wanderungen gemacht und wichtige Sachen gelernt, z.B. Self arrest, auf Deutsch: Selbst Verhaftung, wenn man beispielsweise versehentlich einen Berg runterrutscht.

Izem

Wir haben auch in Gruppen Schneehöhlen gebaut und eine Nacht in diesen geschlafen. Es war schon kalt und sehr ungemütlich, aber es ist defenitiv die Erfahrung wert. An unserem letzten Abend haben wir mit der gesamten Gruppe die Couple Yoga Challenge gespielt. Da geht man halt in zweier Gruppen und muss gemeinsam eine Yoga Position versuchen einzunehmen. Das war ziemlich lustig.
Bei unserem Tramp sind wir drei Tage lang gewandert und haben in zwei verschiedenen Hütten übernachtet. Am Anfang des Trips war es körperlich sehr anstrengend. Ich war einfach nicht gewohnt mit einem riesen Rucksack wandern zu gehen.
Aber mit der Zeit hat man sich mehr oder weniger an das Wandern sozusagen gewöhnt und es ist mir später einfacher gefallen. Unsere Gruppe war auch sehr supportive und es hat trotz der Anstrengung auch oft Spaß gemacht. Am letzten Tag durfte ich die gesamte Zeit an der Spitze sein und die Gruppe sozusagen führen. Mein Tempo hat jedem gepasst und die Gruppe ist immer zusammen geblieben. Ich war so stolz, dass ich an dieser WanderuIzemng teilgenommen haben und dass wir es alle zusammen geschafft haben.

In Drama hatten wir ein Theaterstück und jeder hat eine Rolle bekommen. Das Stück hieß ''Eating the Wolf'' und war so was ähnliches wie Rotkäppchen. Nur mit einem komplett anderen Ende. Ich hatte die Rolle der ersten Hexe. Es gab insgesamt drei Hexen. In der letzten Woche vor den Ferien hatten wir dann die Aufführung und ich war unglaublich nervös. Es ist aber alles super gut gelaufen und ich habe viel Lob nach der Aufführung bekommen.

Ich bin sehr froh, immer wieder neue Erfahrungen sammeln zu dürfen.

Die Schule und der Unterricht hier in Neuseeland ist sehr anders und unterscheidet sich sehr von dem, was ich in Deutschland gewohnt bin.
Hier in Neuseeland hast du einfach viel mehr Freiheit was die Fächerwahlen angeht. Fächer wie Drama oder Outdoor Education gibt es normalerweise in Schulen in Deutschland nicht. Dann ist die Art des Unterrichts ganz anders. Es ist nicht so streng wie in Deutschland und das Verhältnis zwischen den Lehrern und den Schülern ist sehr locker. Hausaufgaben kriegen wir hier auch kaum auf. Man könnte schon sagen, dass die Schule in Neuseeland mehr Lust macht, weil mIzeman hier einfach spaßige Fächer gibt.

Die anderen Schüler auf meiner Schule sind sehr nett. Es gibt viele mit denen ich mich gut verstehe, aber so richtige Freundschaften habe ich bisher nicht geknüpft. Sowas braucht seine Zeit. Es ist wichtig, dass man als Exchange student auf die anderen Schüler zugeht und offen ist. In meiner Freizeit gehe ich gerne zum Otaki Beach. Momentan ist es noch zu kalt um schwimmen zu gehen.
Ansonsten bin ich am Wochenende in Wellongton oder unternehme was mit meiner Gastfamilie. In der Woche gehr ich Montags, Mittwochs und Freitags zum Schwimmtraining.

Izem

Die Schulferien habe ich mit meiner Mutter verbracht. In der ersten Woche waren wir gemeinsam in Sydney und haben dort auch meine Tante unqd Cousins besucht. In der zweiten Woche waren wir in Auckland, in Wellington und bei mir zu Hause in Otaki. Es hat wirklich viel Spaß mit meiner Mutter gemacht.Ich bin gespannt auf die nächste Zeit hier in Neuseeland und was alles noch so passieren wird.

Bis dann,
Izem

Gina - High School Neuseeland Blog

22.09. Wo ist nur die Zeit hin?

Hey Leute!
Gina Oh mein Gott es tut mir ja so leid das ich mich schon seit einiger Zeit nicht mehr gemeldet habe.. Aber die Zeit vergeht so verdammt schnell, man steht auf, geht in die Schule hat irgendwas zu tun und dann schlafen.
Der Term ist jetzt schon fast vorbei, nur noch 1 Woche. Um ehrlich zu sein macht mich das auch echt traurig, ich habe jetzt auch aufgehört auf meinen Countdown zu gucken wie „lange“ es noch ist, wieder nach Deutschland zu fliegen, ich will es gar nicht wissen sondern mein Leben hier leben!

Gina

Aber jetzt zu dem Leben hier, ich muss ehrlich sagen es war die Allerbeste Entscheidung meines ganzen Lebens dieses Jahr zu machen. Ich habe ein paar mal darüber nachgedacht es einfach sein zu lassen, aber bin so froh es nicht gemacht zu haben!
Tatsächlich fühle ich mich auch schon ein bisschen Kiwi und werde es wohl auch immer tun. Es ist einfach auch schon so viel passiert in diesen fast 2 Monaten. Ich versuche mal alles ein bisschen kurz zu fassen.

Gina

Mit einer Freundin und ihrer Gastfamilie waren wir auf ein paar Hikes und haben so schon echt viel gesehen von der Natur hier. Ich war schon öfters in Welligton zum shoppen usw., und war bei dem All Blacks Game in Wellington gegen Australien.

Außerdem habe ich mich schon so oft mit meinen Kiwi Freunden getroffen und wir haben einfach nur gechillt oder sind Freitags Abends zu „youth“ gegangen, eine Art Jugendgruppe von der Church hier wo man Freunde trifft und einfach jede Menge Spaß hat.
Ich muss dazu sagen, dass ich das Freunde finden echt nicht so schwer fand wie ich es mir vorgestellt habe.
Liegt vielleicht auch daran das ich statt viele Andere in Year 10 gekommen bin und man so noch feste Klassen hat und vielleicht schneller Leute kennenlernt. Aber meine Schule ist dazu auch recht klein und nach der 2. Wochen kannte man fast jeden Namen. Haha.
Gina Ich verbringe meine Pausen auch nicht so oft im International classroom, sondern eigentlich immer auf dem Hof mit anderen Kiwis. Ich fühle mich so einfach besser , denn ich will möchte möglichst gerne richtig integrieren.

Heimweh hatte ich bis jetzt auch eigentlich noch nie richtig, ja klar manchmal denkt man mal an seine Eltern usw. aber richtiges Heimwe,h dass ich nachhause wollte hatte ich noch nicht und werde ich glaube ich auch nicht bekommen. Um ehrlich zu sein, möchte ich momentan auch nicht ans zurückfliegen denken! :D In einer Woche geht es auf die South Island Tour worauf ich mich auch schon sooo freue!

Besonders auf das Skydiving in Queenstown. Es ist sehr sehr schwierig seine ganzen Eindrücke und Erlebnisse in einem Blogpost zusammen zu fassen aber ich hoffe trotzdem das ich euch einen kleinen Einblick geben kann. Ich hoffe das nächste Mal ist nicht erst in 2 Monaten wenn ich wieder schreibe, aber ansonsten,

Bis dann, Gina :)

Interview mit Aissa, die ihr Abitur 2013 mit uns in Neuseeland gemacht hat
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