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Annika - High School Neuseeland Blog

31.05.2017 Neuseeland im Mai

Kia Ora beautiful people!
Einmal mehr melde ich mich aus dem immer noch wunderschönen und aufregenden Blenheim. Zu Anfang des Monats hatte ich mein erstes Assessment in Outdoor Education: Mountain Biking. Hier in Blenheim gibt es einen Mountain Park, dort waren wir ein paar Mal und haben uns mit steilen Abhängen und Kurven vertraut gemacht. Annika Leider war das Wetter im ersten Term eine Katastrophe und wir hatten fast überhaupt keine Gelegenheit raus zu gehen. Im Mai hatten wir ein bisschen mehr Glück, jedoch auch nicht immer. Im Park konnten wir nur einzelne Strecken befahren und die nachfolgenden Ausflüge haben auch nicht ganz so geklappt, wie wir es geplant hatten. Der zweitägige Kayakingausflug fiel (wortwörtlich) ins Wasser, stattdessen waren wir eintägig und nur für zwei Stunden paddeln. Trotzdem war es eine einmalige Erfahrung. Besonders die Demonstration „Umkippen und Selbstrettung“, die wir im kalten Wasser abliefern mussten um das Assessment zu bestehen, war unvergesslich. Nun steht Tramping auf dem Programm und eine zweitägige Wanderung mit Zelt ist geplant. Außerdem hatten wir Crosscountry, ein Schulevent bei dem vor allem Fitness im Vordergrund steht. Wir hatten die Wahl zwischen auf einen Hügel gehen oder darum herum joggen. Aber eigentlich bestand der Tag daraus, sich in unseren Hausfarben zu kleiden, Pizza zu essen und anstrengendem Nichtstun. Annika Die vierte Woche des Terms war „International Week“ am Marlborough Girls' College. Es war toll, den Kiwis einmal etwas über unsere Kultur zeigen zu können. Jedes vertretene Land hatte eine Präsentation und die japanischen Mädels haben einen mega coolen Tanz hingelegt. Am Mittwoch hatten wir Essensverkauf und unsere fünf deutschen Apfelkuchen waren nach der Lunchpause ziemlich gut ausverkauft. Da wir sieben Deutsche sind, konnten wir am Ende der Woche am Schulkonzert teilnehmen und haben dort Rotkäppchen erzählt. Wie eigentlich jede Woche hier, ging auch diese viel zu schnell herum und auch der Monat geht auf das Ende zu. Ich kann nicht oft genug sagen wie schnell die Zeit vergeht!

Cheers,
Annika

25.04.2017 Neuseeland im April

Kia Ora beautiful people!

Annika

Obwohl gerade Ferien sind, vergesse ich die wunderschöne Art und Weise nicht, auf die mich meine Photographie Lehrerin uns immer begrüßt. Nun haben wir schon seit 1 ½ Wochen Ferien, aber natürlich fühlt es sich schon sehr viel länger an. Vor den Ferien sind zwei der Deutschen Schülerinnen zurück geflogen, weshalb wir alle zusammen in der Schule Sushi gemacht haben (das erste Mal Sushi für mich!). Am Wochenende danach konnten Freunde und ich den Colourrun in Blenheim mitmachen, was echt mega cool war. Für alle die das Holi festival kennen- so ungefähr war es, nur viel viel kleiner. Entlang der 3 km langen Strecke gab es verschiedene Stationen, an denen Besucher mit Farbbomben oder farbigem Pulver geworfen haben.

Annika

An Ostern war ich leider nicht bei meiner Gastfamilie, da ich in der ersten Ferienwoche mit einer Schülertour die Nordinsel erkundet habe! Von Blenheim ging es mit dem Flugzeug nach Auckland, und von dort mit dem Bus nach Whitianga, Rotorua (bekannt für die heißen Quellen) und Wellington. Auf dem Weg waren wir in Hobbiton, bei den Huka Fällen und in Lake Taupo. Die Tour hat mir viel Spaß gemacht und die anderen Internationals und Leader waren alle super nett. In der zweiten Woche der Ferien habe ich nicht besonders viel gemacht, weshalb ich die Schule schon ein bisschen vermisse. Natürlich muss ich zugeben, dass mein kompletter Aufenthalt irgendwie als Urlaub gesehen werden kann, wenn auch als lehrreicher.

Am 25. April war ANZAC day, was in Neuseeland und Australien ein Nationalfeiertag ist. An diesem Tag werden die Soldaten im ersten Weltkrieg geehrt und gedacht. Die Läden dürfen erst nach 1 Uhr mittags aufmachen und viele Menschen tragen eine rote Blume als Anstecker, was an die Schlachten erinnern soll. Ich war morgens mit einer Freundin bei einem Gottesdienst, es wurden Texte vorgetragen und Gewehre abgefeuert.

Ansonsten genieße ich meine Zeit hier und stelle mit Unbehagen fest, dass über die Hälfte meines Aufenthaltes hier schon rum ist....

Cheers,
Annika

31.03.2017 Die Zeit vergeht wie im Flug

AnnikaWow, unglaublich, dass ich nun schon 2 Monate hier bin! Die Zeit vergeht so unglaublich schnell. Jetzt sind es nur noch 3 Wochen bis zu den Osterferien und bis zu meiner Schülertour auf der Nordinsel. Und auch im März ist wieder so viel passiert. Meine Gastfamilie und ich waren in Nelson campen und haben eine wundervolle Bootstour zum Abel-Tasman Nationalpark gemacht. Eine der schönsten Erfahrungen bisher war die Übernachtung mit den anderen Internationals im Marae in Picton. Das ist ein Versammlungshaus der Maori und wir durften dort schlafen und ein bisschen mehr über die Maorikultur lernen. Eine Frau hat uns ein Lied beigebracht und wir haben gelernt wie man Schilf zu Blumen flechtet. Außerdem hat nun das Outdoor Education Training fürs Kayaking angefangen und nächste Woche machen wir dann endlich unseren zweitägigen Ausflug zu den Marlborough Sounds!

Besonders toll in Blenheim finde ich die vielen Secondhandläden, in denen wir schon mehrmals shoppen waren. Nun muss ich nur noch schauen, Annikawie ich das alles nach Hause tragen werde...
Etwas anderes, dass mir super gut gefällt, ist das Engagement der Schülerinnen hier am Marlborough Girls' College. In diesem Monat hatten wir Athletic's Day, International Woman's Day und Happinnes Day! An diesen Tagen ist die Schule mit vielen selbstgemachten Plakaten geschmückt und es gibt Veranstaltungen in der Mittagspause. Natürlich spielt auch das Wetter eine große Rolle und bisher verschönert es jeden einzelnen Schultag. Zwar ist es morgens nun ein bisschen kälter, aber es wird mittags immer noch richtig warm.

AnnikaEin weiteres Event, dass wir Anfang März in Blenheim hatten, war das Multicultural Festival. Es gab Stände mit fremdländischem Essen und eine Bühne, auf der Musik und Tänze aufgeführt wurden. Wir Internationals haben uns nach unseren Heimatländern gekleidet und wurden offiziell von der Gemeinde willkommen geheißen. Es ist unglaublich wie viele verschiedene Kulturen hier vertreten sind. Neben den Familien von den pazifischen Inseln gibt es auch Inder, Japaner, Tschechen und viele mehr. Ich bin so glücklich einen weiteren wundervollen Monat gehabt zu haben und wünsche euch allen eine tolle Zeit, wo immer ihr auch gerade seid.

Cheers,
Annika

01.03.2017 Der erste Monat in Neuseeland

Kia Ora!
Seit meiner Ankunft in der Gastfamilie am 28. Januar habe ich mich nun schon echt gut eingelebt und hatte bisher zum Glück noch gar kein Heimweh. Meine Gasteltern haben einen Hund, 2 Katzen und einen riesigen Garten, in dem man wunderbar den Sommer genießen kann. Leider kühlt es hier in Blenheim durch den Wind auch schnell mal runter, aber in Anbetracht der 0 Grad in Deutschland, ist es doch sommerlich heiß.

Die Schule kommt mir nun nach vier Wochen auch nicht mehr so groß und unübersichtlich vor und ich habe schon Freunde gefunden. Die Mädchen sind unglaublich freundlich und offen, trotzdem kostet es manchmal Überwindung jemanden einfach so anzusprechen. Vor allem das Mitreden fällt mir manchmal schwer, weil die Kiwis miteinander sehr schnell sprechen und es deshalb oft kompliziert ist zu folgen. Meine Fächer (Mathe, Englisch, Fotografie, Biologie, Tourismus und Outdoor Education) machen mir echt Spaß, wobei sehr viel mehr mit dem Computer und z.B Google Drive gearbeitet wird, als ich es von Deutschland gewohnt bin. Deshalb hat es auch eine Weile gedauert, bis ich damit zurecht kam. Was auf jeden Fall jeder mal ausprobieren sollte ist Outdoor Education. Seit Schulbeginn waren wir schon Wandern und Kayaken und statt einem Assessment (also einer Arbeit) machen wir einen zweitägigen Campingausflug!

Annika

Da wir insgesamt ungefähr 15 internationale Schüler sind, hatten wir schon 2 Tage vor Schulbeginn die Möglichkeit die Schule kennenzulernen und eine Menge Ausflüge zu machen. Am Montag, den 6. Februar („Waitangi day“- ein Neuseeländischer Nationalfeiertag) waren wir in der Lochmara Bucht und haben dort drei Stunden mit Kayaken, Schwimmen und umherwandern verbracht. Es war einfach unglaublich schön und unbedingt empfehlenswert!

Außerdem hat schon ein Schwimmwettbewerb zwischen den vier Häusern des MGC stattgefunden, wobei mein Haus (Wairau) leider verloren hat. Trotzdem ist es unglaublich wie sehr sich die Schülerinnen gegenseitig unterstützen und anfeuern. An solchen Wettkampftagen kleidet sich jeder nach den Farben seines Hauses, was auch schon mal echt verrückt aussehen kann. Die meisten Veranstaltungen hier sind freiwillig und parallel zum Unterricht. Da ich leider keine besonders gute Schwimmerin bin, hatte ich mich erst nicht gemeldet, konnte dann am Ende aber Zeiten stoppen, was ein super Weg ist, sich zu engagieren, ohne antreten zu müssen ; )

Diese Woche findet der „Muddy Buddy Run“ statt, ein Event, bei dem man circa 4 Kilometer durch das Watt in Havelock läuft und versucht, möglichst nicht stecken zu bleiben.

Bei dem Gedanken daran, dass ich „nur“ noch 5 Monate hier verbringen darf, werde ich schon ein bisschen unruhig, da die Zeit doch sooo schnell vergeht...

Eure Annika

08.01.2017 Nicht mehr lang bis zum Abenteuer Neuseeland

Annika Hallo zusammen,
ich heiße Annika und bin 15 Jahre alt. Ich komme aus Gelnhausen (das liegt in der Nähe von Frankfurt) und gehe dort in die 10. Klasse. Das nächste halbe Jahr, also bis zu den Sommerferien, werde ich bei einer Gastfamilie in Blenheim, Marlborough in Neuseeland, verbringen.

Jetzt sind es noch 15 Tage, 5 Stunden und 27 Minuten bis zu meiner Abreise. Seit Weihnachten drehen sich eigentlich alle Gedanken um meine bevorstehende Reise. Was soll ich einpacken? Brauche ich noch etwas? Wie soll ich das alles in meinen Koffer bekommen? Zum Glück habe ich schon ein paar der Mädchen kennengelernt, die, genau wie ich, auf das Marlborough Girls‘ College gehen, und kann mich mit ihnen beraten. Ich bin sehr froh, dass die groß angekündigte Nervosität bisher größtenteils ausgeblieben ist, aber es sind ja auch noch etwas mehr als zwei Wochen bis zu meinem Flug. Zum Glück konnte ich schon Kontakt mit meiner Gastfamilie aufnehmen, die mir auch noch eine Menge Fragen beantwortet hat. Besonders cool finde ich, dass ich eine Gastschwester aus Japan haben werde!
Alles in allem freue ich mich unglaublich auf das bevorstehende halbe Jahr und die Erfahrungen, die ich sammeln werde. Ich bin zu 100 Prozent sicher, dass ich mir den schönsten Ort der Welt dafür ausgesucht habe.

Interview mit Aissa, die ihr Abitur 2013 mit uns in Neuseeland gemacht hat
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