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Arno - High School Neuseeland Blog

28.05.2014

Hallo nochmal. Der erste und längste Term ging wie im Flug vorüber.

NZ South Island landscapeDie Schule ist hier komplett anders als in Deutschland. Wie letztes Mal gesagt, hat man hier nur 6 Fächer, die man nahe zu komplett frei wählen kann. Es gibt hier so gut wie alles z. B. “Food-Technologie“, wo man lernt zu kochen und “Woodwork“, wo man mit Holz arbeitet. Man hat 5 Stunden am Tag die jeweils 55 Minuten lang sind. Jeden Morgen hat man 25 Minuten sogenannte “Form time“ in der man alles bespricht was mehr die Schule betrifft als irgendein besonderes Fach. Die Schule startet um 8:50 Uhr und ist um 3:15 Uhr zu Ende. Donnerstags gibt es den “late start“ übersetzt Spätstart und die Schule hat nur 4 Stunden da sie um 9:50 Uhr anfängt. Nach der Form Time gibt es 2 Stunden außer Donnerstags da hat man nur eine nach dem late start, danach 20 Minuten Pause und wieder 2 Stunden Unterricht. Vor der letzten Stunde hat man 1 Stunde Mittagspause, in der man das mitgebrachte Mittagessen essen kann oder sich in dem Kiosk Burger (die nicht besonders gut schmecken) kaufen kann.

NZ Punakaiki RocksEs gibt hier wie in Deutschland auch Tests und Prüfungen, die aber anders bewertet werden. Hier werden keine Noten vergeben sondern Not Achieved, wenn man den Test nicht bestanden hat oder Achieved, Merit und Excellence, wenn man bestanden hat. Achieved ist einfach nur bestanden, Merit ist ein bisschen besser und Excellence ist das Beste. Das gleiche gilt auch für alles andere was benotet wird.

Nachdem der Term oder das erste und längste ¼ des Jahres zu Ende war, hatten wir 2 Wochen Schulferien. In der Zeit war ich auf der Südinsel tour von NZdirect.

Wir sind zuerst von Nelson mit dem Tour Bus an der Westküste nach Franz Josef gefahren, wo wir eine Nacht waren. Während der Fahrt hat man Nebel zwischen den Baumen liegen sehen. Am nächsten Tag wollten wir auf eine geführte Gletscher Tour gehen, aber die Tour wurde abgesagt, weil es den ganzen Tag geregnet hat. Deswegen sind wir sofort weiter gefahren.

Penquins Dunedin NZAuf dem Weg nach Queenstown haben wir uns die Pfannkuchen-Felsen angeguckt. Das sind Berge die aussehen als wären es Pfannkuchen aufeinander gestapelt. In Queenstown sind wir dann 4 Tage geblieben. Am ersten Abend sind wir mit der Gondel auf einen Berg gefahren. Oben war das Skyline Restaurant, wo wir uns eine Show über die Maori Kultur angesehen haben. Danach waren wir in dem sehr luxuriösen Restaurant. Am nächsten Tag hatten wir einen Tag frei und waren in der Stadt. Dort gibt es richtig gute Burger und Kekse. Beides ausprobieren hat ein bisschen gedauert, da man auf seinen Burger 40 Minuten warten musste. Es waren einfach zu viele Laute in dem Laden. Am nächsten Tag waren wir in der Minus 5 Icebar. Das ist eine Bar die auf minus 5 Grad gekühlt ist und in der alles aus Eis ist. Man bekommt alles in Gläsern aus Eis serviert.

Penquins Dunedin NZIn Dunedin, unserem nächsten Halt, waren wir auf einer Wildlife Tour, in der wir unter andrem Pinguine, Albatrosse (riesige Vögel) und Seelöwen gesehen haben. Von den Albatrossen konnte ich keine Fotos machen, da die immer zwischen der Sonne und mir geflogen sind und die Bilder überlichtet waren.

Am nächsten Tag waren wir in dem Schokoladen Museum in Dunedin. Dort haben sie uns ein bisschen was gezeigt und uns viel Schokolade gegeben. Außerdem haben sie in einem alten Turm einen Schokoladen-Wasserfall gebaut, in dem sie eine Tonne alte flüssige Schokolade runtergekippt haben.

28.02.2014

Ich bin jetzt schon 1 ½ Monate hier und ich finde es einfach nur toll. Alle sind hier unglaublich nett, die Schule ist viel entspannter und es ist viel wärmer. Meine Gastfamilie ist super nett und unterstützt einen bei allem was man machen möchte.
Nachdem wir uns Montagabend am Flughafen getroffen haben und losgeflogen waren, ging alles relativ schnell. Wir sind um 20:55h losgeflogen (deutsche Winterzeit) und kamen am Mittwoch 15:00h in Nelson an (neuseeländische Sommerzeit). Danach war ich erstmal den Rest des Tages bei einer Gastfamilie in Nelson, weil dort der Einführungskurs stattfand. In den zwei Tagen haben wir die ersten wichtigen Infos erhalten, sind an den Strand gegangen und sind gesegelt. Danach wurde auch nur noch englisch mit uns gesprochen.
Arno's Haus
Dann bin ich mit Pia nach Blenheim gefahren, einem Ort der 120 km östlich von Nelson liegt. Dort wurden wir sehr herzlich von unseren Gastfamilien empfangen. Hier ein Bild von meinem Haus:

Die Schule ging nach dem Wochenende los, mit Schuluniform kaufen und ein paar Tests schreiben. Die ganze Zeit über werde ich von Study Nelson und der Schule unterstützt. Hier nochmal vielen Dank dafür. Der Internationale Direktor ist eine sehr nette Person, wenn man aber von ihm etwas möchte, muss man sich ein bisschen Zeit nehmen, da er alles nicht besonders schnell macht. Das finde ich aber nicht so schlimm, da er sich immer um einen kümmert.

Die Schule ist auch anders als in Deutschland, da man nur insgesamt 6 Fächer hat und jedes dauert 8 Perioden innerhalb von 2 Wochen. Ja, zwei Wochen, man hat hier Woche A und Woche B auf dem Stundenplan und es geht immer abwechselnd. Außerdem ist eine Periode 55 Minuten lang und man arbeitet ganz anders. In Deutschland hatte ich immer viele Hausaufgaben auf und hier kann man nahezu alles im Unterricht machen. Es gibt hier auch völlig andere Fächer, ich habe zum Beispiel “General Engineering“ in dem man zum Beispiel Kisten aus Stahl baut.

Hier ist es total warm und wir haben Sommer. Außerdem gibt es hier einen schönen Fluss auf dem man rudern kann. In Blenheim ist es auch flach und nur nach Norden und Süden gibt es Gebirge, aber manchmal ist es hier extrem windig.

Meine Gastfamilie ist vor 3 Jahren von Christchurch nach Blenheim gezogen, nachdem ein starkes Erdbeben in der Nähe die Innenstadt zerstört hat. Der Laden von meinem Gastvater Logan war auch betroffen und seitdem sind sie hier und mögen Blenheim total gerne, genauso wie ich :). Meine Gastfamilie hat hier jede Menge Gemüse und Obst angebaut, zum Beispiel Erdbeeren, Tomaten, Zucchini, Salat und noch ein paar Sachen von dem ich nicht weiß was es ist. Kurz nachdem ich kam, haben sie ein neues Katzenbaby bekommen. Sie haben es Frodo genannt, weil es blaue Augen hat.

Viele Grüße vom anderen Ende der Welt,
Arno

10.1.2014

ArnoHallo, ich bin Arno und 15 Jahre alt und der jüngst von 3 Geschwistern. Ich werde bald nach Neuseeland fliegen und dort 1 Jahr (bzw. 329 Tage bleiben). Dort werde ich das Marlborough Boy’s College in Blenheim besuchen. Blenheim liegt auf der Südinsel im Nord-Osten.

Ich bin sehr gespannt auf das was dort auf mich wartet und kann mir nicht vorstellen so lange von meinen Familie und meinen Freunden weg zu sein. Ich frage mich wer die anderen Teilnehmer des Study Nelson Programmes sind, wer meine Gastfamilie ist und wie es ist dort zu leben.  Meine Geschwister waren beide auch in Neuseeland, jeweils auch für ein Jahr, aber in Nelson. Deswegen wollte ich nicht nach Nelson und so kam ich auf das Marlborough Boy’s College.

Nach dem Hinflug von Frankfurt aus werde ich in Nelson die anderen Teilnehmer kennen lernen und auf das Neue vorbereitet. Vorher hatten wir schon einen Vorbereitungskurs im Internet bei dem wir ein bisschen Englisch gelernt haben und das Sprechen trainiert haben, deswegen bin ich guten Mutes dort hinzufahren. Nach den Einführungstagen werde ich mit dem Bus nach Blenheim fahren und dort in einer Gastfamilie wohnen.

Dann wird auch die Schule losgehen jedoch nur mit sechs Fächern pro Jahr. Es ist in Neuseeland üblich, dass jeder Schüler nur sechs Fächer hat. Um wie viel Uhr die Schuler anfängt weiß ich noch nicht aber ich gehe in das Year 11 und habe meine Vorläufige Fächerwahl schon abgeschickt. Sie ist eher Naturwissenschaftlich ausgerichtet da mir diese Fächer am meisten Spaß machen.

Ich möchte auf jeden Fall mich bei meinen Eltern und Study Nelson bedanken, dafür dass ich nach Neuseeland kann. DANKE.

Also bis dann wenn ich aus Neuseeland schreibe.
Arno

Interview mit Aissa, die ihr Abitur 2013 mit uns in Neuseeland gemacht hat
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