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21.09.: Neuseeland - Ein Rückblick auf meine Zeit

Neuseeland: Das Land der weißen Wolke. Jedes Mal, wenn ich an das halbe Jahr in Neuseeland zurück denke, bekomme ich Fernweh. Zu gerne würde ich noch einmal den weiten Flug auf mich nehmen, um alle meine Freunde wieder zu treffen, um noch mehr vom Land zu sehen. Die Zeit ging einfach viel zu schnell vorbei. Kaum hatte ich mich richtig eingelebt, musste ich auch schon wieder zurück nach Deutschland.

Aber von vorne: Warum Neuseeland? Die Frage habe ich immer wieder gestellt bekommen. Eine genaue Antwort weiß ich nicht, aber ich kann es ja mal versuchen: Ich wollte auf jeden Fall in ein Englisch-sprachiges Land. Daher reduzierte sich die Auswahl schon mal gewaltig. England war mir nicht weit weg genug, denn ich dachte mir, wenn schon weg, dann richtig und zwar so weit, dass man nicht innerhalb von ein paar Stunden wieder bei seiner Familie in Deutschland sein kann. Ich hatte Lust auf etwas Neues und da ich in Amerika schon zweimal war, kam das für mich auch nicht mehr in Frage.

Irgendwann standen nur noch Australien oder Neuseeland zur Auswahl. Die Entscheidung fiel mir schwer, aber im Endeffekt habe ich mich dann für Neuseeland entschieden, da die Landschaft dort um einiges schöner ist und ich mich dort auch schon nach Organisationen umgeschaut hatte, die mir auf dem ersten Blick schon ganz gut gefallen haben.

Natürlich gibt es sehr viel über meinen Aufenthalt zu erzählen und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Als ich erfahren habe, dass ich von Study Nelson das Teilstipendium, für das ich mich zuvor beworben hatte erhalte, habe ich mich natürlich sehr gefreut. Durch das Stipendium wurde ein kleiner Teil der Kosten gedeckt, wodurch die Verschlechterung des Wechselkurses keine großen Auswirkungen hatte.

Schließlich habe ich mich entschieden, nach Nelson (im Norden der Südinsel Neuseelands) zu gehen und dort das Nelson College for Girls zu besuchen. Jeden Morgen bin ich 20 Minuten in Uniform zur Schule gelaufen.

Stichwort Schuluniform: Damit konnte ich mich an Anfang überhaupt nicht anfreunden. Ich habe mich unglaublich schrecklich darin gefühlt. Aber das hat sich ganz schnell geändert. Nachdem ich den Rock ein wenig kürzer genäht hatte, was in meiner Schule so üblich ist, war es nur noch halb so schlimm. Trotzdem bin ich in den ersten Tagen nicht gerne mit meiner Uniform durch die Stadt gelaufen. Aber da dort alle so herumlaufen, ist das überhaupt kein Problem und keiner würde auf die Idee kommen, dich deshalb schräg anzugucken. Außerdem ist die Schuluniform vom Nelson College gar nicht mal so schlecht, weiße Bluse und ein blau-karierter Rock.

In der Schule wird sehr auf Tradition geachtet und somit wird die Uniform auch sehr streng kontrolliert. Keine Ketten, Armbänder usw. Mit der Zeit fand ich es überhaupt nicht mehr schlimm, eine Uniform zu tragen und mittlerweile finde ich sogar, dass die Uniform sehr praktisch ist. Ich hätte kein Problem damit, in Deutschland auch eine zu tragen, denn morgens braucht man nicht mehr stundenlang vor dem Kleiderschrank zu stehen, um zu gucken, was man anziehen soll, wodurch man ein paar Minuten länger im Bett bleiben kann.

Die ersten Tage auf dem College waren sehr verwirrend, da ich ständig nach meinen Räumen fragen musste und die englische Sprache noch so ungewohnt war. Einige Lehrer konnte ich anfangs nur mit Mühe verstehen, was sich aber mit jedem Tag, den ich in der Schule war, verbessert hat und am Ende war das kein Problem mehr.

Zweimal in der Woche hatten wir Assembly. Die ganze Schule trifft sich dann in der großen Halle und es wird gesungen und wichtige Ereignisse werden besprochen. Das Nelson College for Girls ist eine sehr gut ausgestattete Schule. Die Computerräume, von denen es nicht wenige gibt, sind alle auf dem neusten Standard und auch im naturwissenschaftlichen Bereich mangelt es an nichts. Was ich außerdem sehr gut fand war, dass die Schule immer erst um kurz vor 9 Uhr anfing.

Für mich war es eine einmalige Erfahrung, mal auf eine reine Mädchenschule zu gehen, da die Atmosphäre doch eine andere ist, als auf einer gemischten Schule. Einige Unterrichtsfächer hatten wir auch mit dem Nelson College for Boys zusammen. Doch ich gehe trotzdem lieber auf eine Schule für Mädchen und Jungen. Auf das College gehen viele asiatische Schüler, die auch zum Studieren in Neuseeland bleiben. Ich habe jetzt Freundschaften über die ganze Welt verteilt.

Mit mir zusammen sind noch 13 andere deutsche Gastschüler auf das Nelson College gegangen. Das sind zwar nicht so viele wie an anderen Schulen, aber trotzdem muss man sehr darauf achten, dass man nicht Deutsch untereinander spricht, was zwar sehr einfach, aber nicht der Sinn des Aufenthaltes ist und auch sehr unhöflich sein kann. Daher haben wir Deutschen uns zum Beispiel in den Pausen nie zusammengesetzt und hatten alle unsere eigenen Freundeskreise und da ich das einzige deutsche Mädchen in Year 13 war, hatte ich außer in Englisch auch keinen Unterricht mit anderen Deutschen zusammen. Trotzdem ist es ganz gut, wenn man seine Eindrücke mit jemandem teilen kann, der sich genau in der gleichen Situation befindet wie man selbst. Darum habe ich mich auch öfters zum Kaffee getroffen, um einfach mal zu reden.

Am Anfang war es recht schwer, zwischen die Neuseeländer zu kommen, denn außer an den Wochenenden haben wir uns nur selten getroffen, was aber vielleicht auch daran liegt, dass in Year 13 die Schüler alle kurz vor ihrem Abschluss stehen und daher viel lernen müssen. Mit meinen Freunden habe ich auch immer noch Kontakt.

Man sagt, dass die Neuseeländer alle sehr offen sind, was ich in Teilen bestätigen kann. Je älter die Menschen sind, desto offener sind sie zu einem. In der Schule habe ich den Unterschied zu den Deutschen eigentlich nicht bemerkt. Doch wenn man mit Erwachsenem zusammen war, war die Stimmung doch immer etwas lockerer als in Deutschland. Insgesamt ist das Leben in Neuseeland nicht so streng. Man geht auch mal in Trainingshose in die Stadt und läuft eigentlich den ganzen Sommer barfuß herum.

An das Leben in einer Gastfamilie habe ich mich sehr schnell gewöhnt, was aber am Anfang nicht so einfach war. Da der Lebensstandard in Neuseeland nicht so hoch ist und das Haus auch schon etwas älter war, habe ich mich die ersten Tage sehr unwohl gefühlt. So viele Eindrücke auf einmal waren dann doch ein bisschen viel. Auch an die Spinnen und andere Krabbeltiere musste ich mich erst mal gewöhnen. Aber jetzt macht es mir nichts mehr aus, wenn ich beim Duschen eine Spinne sehe.

Mit meiner Gastfamilie habe ich mich sehr gut versanden. Ich konnte mit ihnen über alles reden und sie haben sich wie meine richtigen Eltern um mich gekümmert. Das heißt auch, dass sie aufgepasst haben, dass ich nachts nicht alleine im Dunkeln nach Hause gehe.

Manchmal haben wir kleine Wanderungen unternommen und ich war mit meiner Familie für ein Wochenende in der Golden Bay und habe dort mit ihnen Urlaub gemacht. Mit meiner Gastschwester habe ich mich auch gut verstanden. Doch sie war sehr oft nicht zu Hause, da sie Unterwasser Hockey spielt und daher oft in Wellington oder Auckland war. Meine Familie hat lecker gekocht und ich habe ihnen oft dabei geholfen. Einige Male habe ich auch für sie gekocht, worüber sie sich sehr gefreut haben.

Die ersten Wochen war ich ziemlich müde. Ich weiß nicht, ob das an dem Jetlag gelegen hat oder es einfach daran lag, dass alles noch so neu war und es Kraft kostet, die ganzen Eindrücke zu verarbeiten. Es ist außerdem sehr anstrengend, auf einmal die ganze Zeit eine andere Sprache zu sprechen und man muss sich bei jedem Gespräch ungeheuer darauf konzentrieren, was der andere sagt und was du antworten möchtest, wenn man noch nicht in Englisch denkt. Doch mit jedem Tag wurde das leichter und irgendwann kam der Zeitpunkt, wo ich nicht mehr alles wörtlich übersetzen musste und auch auf Englisch geträumt habe.

Nachmittags um 3.15 Uhr war die Schule zu Ende. Ich konnte danach sozusagen machen, was ich wollte. Meistens war ich mit ein paar Leuten in der Stadt. Um 6 Uhr musste ich mich spätestens bei meiner Familie melden und sagen, wo ich bin. Aber meistens war ich schon vorher zu Hause. Punkt 7 Uhr gab es immer Essen.

Dreimal die Woche bin ich nach dem Essen zum Turnen gegangen, wo ich viele Leute kennen gelernt habe und sehr viel gelernt habe. Am Anfang, als es abends noch hell war, bin ich dort mit dem Fahrrad hingefahren. Später wollten mich meine Eltern lieber bringen, da ich nicht alleine im Dunkeln die Strecke fahren sollte, was ich sehr nett fand.

Da das Study Nelson Büro direkt in der Stadt ist, konnten wir immer vorbeikommen, wann wir wollten. Es gab Zeiten, da waren wir sehr oft dort. Und dann gab es Wochen, wo wir gar nicht da waren. Wenn es Probleme gab, konnten wir uns immer melden, was Sicherheit gegeben hat. Dadurch hat man sich auch nicht alleine auf der anderen Seite der Welt gefühlt.

Der Aufenthalt war ein sehr aufregendes Ereignis in meinem Leben, das mich geprägt hat und das ich nie vergessen werde. Ich bin ein ganzes Stück selbstständiger geworden. Das meiste, worum ich vorher meine Eltern gebeten habe, mache ich jetzt selber. Ich finde es viel einfacher, mich mit fremden Menschen zu unterhalten und mich, in für mich neuen Situationen, durchzusetzen.

Was mir der Aufenthalt schulisch gebracht hat, weiß ich noch nicht so genau, da die Schule erst gerade wieder angefangen hat. Aber mein Englisch hat sich um einiges verbessert, was sich wahrscheinlich auch auf meinen Notenschnitt auswirken wird.

Katharina Schulze, 17 Jahre, aus Münster
(in Neuseeland von Januar 2011 bis Juli 2011)


Sechs Monate lang war Katharina in Neuseeland, um dort das Nelson College for Girls, eine reine Mädchenschule, zu besuchen. Für die Schülerin aus Münster war das eine spannende und aufregende Zeit. In unserem Blog hat Katharina regelmäßig über ihre Erfahrungen und Erlebnisse berichtet.

12.08.: Zurück in Deutschland - Eingewöhnung, Freunde treffen und jede Menge Lernstoff

Seit noch nicht ganz einem Monat bin ich jetzt wieder in Deutschland und so langsam habe ich mich hier wieder richtig eingelebt. Auch der Jet Lag ist endlich überwunden.

Zwei Wochen nach meiner Ankunft habe ich für meine Familie und für meine Verwandten einen Fotonachmittag vorbereitet, wo ich einiges über meinen Auslandsaufenthalt erzählt habe. Um auch ein bisschen von Neuseeland mitzubringen, habe ich mich vorher in die Küche gestellt und Scones und Ginger Crunch gebacken. Beides sind typische Gebäcke zum Afternoon Tea, die meine Gastfamilie öfters gebacken hat.

Da ich das verpasste Schuljahr nicht wiederhole, sondern direkt in die 12. Klasse komme, muss ich jetzt in den Ferien einiges an Unterrichtsstoff aufholen, damit ich nächstes Halbjahr ohne größere Probleme wieder einsteigen kann. Besonders für die Leistungskurse muss ich viel nachlernen.

girlsDass ich noch nicht so hundertprozentig wieder im Leben in Deutschland angekommen bin, merkt man vor allem beim Einkaufen. Mir ist es schon einige Male passiert, dass ich der Verkäuferin automatisch auf Englisch geantwortet habe. Außerdem fallen mir manchmal beim Sprechen die englischen Vokabeln eher ein als die deutschen. Aber es ist schon wieder besser geworden.

Was mir noch ein bisschen Angst macht ist, dass ich, wenn ich die Straße überquere, immer noch zuerst nach rechts anstatt nach links schaue, weil man in Neuseeland ja auf der linken Straßenseite fährt.

Mit meinen Freunden habe ich mich auch schon einige Male getroffen. Da Ferien sind, habe ich im Moment viel Zeit, um etwas mit ihnen zu unternehmen. Obwohl das Wetter nicht ganz so schön ist, waren wir auch schon am Kanal.

Ich habe jetzt auch endlich mit dem Führererschein angefangen. Ich hoffe, dass ich mit der Theorie fertig bin, bevor die Schule wieder anfängt.

Mit Voltigieren habe ich auch wieder angefangen. Man merkt zwar, dass ich ein halbes Jahr nicht da war, aber dadurch, dass ich in Neuseeland geturnt habe, bin ich nicht ganz aus der Übung gekommen.

Eigentlich hat sich hier soweit wieder alles eingespielt und ich fühle mich wohl.

Viele Grüße, Katharina


Das Neuseeland-Abenteuer kann beginnen! Seit Ende Januar ist Katharina in Nelson, um hier für sechs Monate das Nelson College for Girls zu besuchen. Nun beginnt für die Schülerin aus Münster eine spannende und aufregende Zeit. In unserem Blog wird sie regelmäßig über ihre Erfahrungen und Erlebnisse berichten. Freut Euch auf interessante Geschichten und Fotos vom anderen Ende der Welt.


24.07.: Endlich bin ich wieder zu Hause!

Am Freitag (22.07.), nach meinem letzten Schultag in Neuseeland, habe ich angefangen, meine Koffer zu packen, was eigentlich recht spät war. Trotzdem bin ich noch rechtzeitig fertig geworden, so dass ich am Samstagmorgen Zeit hatte, ein letztes Mal mit meinem Hund auf das Centre of New Zealand zu gehen, um ein letztes Mal bei strahlendem Sonnenschein den schönen Ausblick über Nelson zu genießen. Danach ging es dann schon zum Flughafen.

departureNach einem tränenreichen Abschied von meiner Gastfamilie und meinen Freunden und nachdem wir mit all unserem Übergepäck eingecheckt hatten, sind wir als kleine Gruppe zuerst nach Auckland geflogen. Von dort aus ging es ab nach Los Angeles und dann weiter nach London. Das Flugzeug war richtig modern. Trotzdem war schlafen für mich nahezu unmöglich, da ich recht wenig Platz für meine Beine hatte. In London konnte das Flugzeug erst verspätet starten, da das Wetter so schlecht war. Also sind wir mit einstündiger Verspätung am Frankfurter Flughafen angekommen, wo mich meine ganze Familie empfangen hat. Von Frankfurt aus mussten wir noch drei Stunden mit dem Auto nach Münster fahren. Ich war ziemlich müde vom Fliegen, trotzdem habe ich auch im Auto kein Auge zubekommen. Das Gefühl, einmal um die Welt geflogen zu sein, ist wahnsinnig.

Endlich zu Hause angekommen, es war 21.30 Uhr, haben alle meine Verwandten im Flur auf mich gewartet. Meine Freunde hatten sich in meinem Zimmer versteckt und mich dort überrascht. Ich habe mich riesig darüber gefreut, war aber in dem Moment auch ein bisschen überfordert, weil ich immer noch nicht realisiert hatte, dass ich wieder zu Hause bin. Wir haben mit Sekt angestoßen und ich habe ein bisschen erzählt. Irgendwann um 23 Uhr waren dann alle weg, so dass ich, nachdem ich über 40 Stunden am Stück wach war, endlich schlafen gehen konnte.

Wegen dem Jetlag bin ich in den letzten Tagen immer schon so gegen 5 oder 6 Uhr morgens aufgewacht und ich glaube, es dauert noch ein paar Wochen, bis ich mich wieder richtig eingelebt habe.

Am Mittwoch gehe ich das erste Mal wieder in die Schule. Aber nur, um meine Freunde wiederzusehen und um zu erfahren, wie es nächstes Schuljahr für mich weitergeht. Denn nächsten Freitag gibt es für alle außer mir Zeugnisse und danach sind erst mal sechs Wochen Sommerferien.

Viele Grüße, Katharina


11.07.: Die letzten Tage vor dem Abflug

Langsam geht mein Aufenthalt hier in Neuseeland dem Ende zu, was wirklich schade ist, da ich mich hier jetzt richtig gut eingelebt habe. Die Koffer sind zwar noch nicht gepackt, aber so langsam bereite ich mich darauf vor, alles für meine Abreise zusammenzusuchen. Denn nächsten Samstag steige ich in den Flieger und fliege über Los Angeles zurück nach „Good Old Germany“. Eigentlich will ich noch nicht weg, obwohl ich mich richtig darauf freue, meine Familie und alle meine Freunde wiederzusehen, die ich jetzt doch sehr vermisse.

Trotzdem ist hier noch Einiges los, denn vor zwei Wochen hatten wir an der Schule „House Musics“ wo alle Häuser musikalisch gegeneinander angetreten sind. Jedes Haus hatte einen Chor, wo alle mitsingen mussten und zusätzlich konnte man sich noch freiwillig melden, um selbst etwas aufzuführen. Unser Haus hat gar nicht schlecht abgeschnitten, denn wir sind zweiter Platz geworden.

Da meine Gastschwester in der Schulband Saxophon spielt, war ich an einem Abend mit meiner Familie in einem ein Konzert vom Boys und Girls College zusammen, bei dem auch noch einige andere, die ich kenne, mitgespielt haben.

quad bikingLetztes Wochenende hatten wir unser Abschiedstreffen von Study Nelson, wo wir 75 Bäume gepflanzt haben und Quad Biking waren, was riesigen Spaß gemacht hat. Am Anfang hatte ich ein paar Probleme mit der Lenkung, doch am Ende war das dann kein Problem mehr und wir konnten alle richtig schnell fahren – zumindest so schnell, wie es erlaubt war. Im Anschluss gab es „Afternoon Tea“, wo auch die Gastfamilien mit dazugekommen sind.

 

Am selben Abend war ich auf der Geburtstagsparty von meiner Gastschwester und drei weiteren Freunden. Das Thema war „Kids of the 90s“. Also haben wir uns alle dementsprechend angezogen. Anders als in Deutschland verkleidet man sich hier nämlich zu fast jeder Party.

Am Dienstag bin ich mit meinen Freunden zum Abschied noch einmal Thai Food essen gegangen und am Donnerstag war ich wieder auf einem „Senior Dance“, wie ganz am Anfang meines Aufenthaltes. Die Musik war dieses Mal aber viel besser, da nicht die ganze Zeit Techno gespielt wurde.

Mitte dieser Woche haben wir mit allen internationalen Schülern, die diesen Term nach Hause fahren, ein gemeinsames Lunch im Boarding Haus und ich gehe mit meinen Gasteltern zum Abschied noch indisch essen. Und Ende dieser Woche ist es dann schon Zeit zum Verabschieden...

Viele Grüße, Katharina


26.06.: Prüfungen, Kunstwerke und Weihnachtsmarkt

Der zweite Term ist jetzt schon mehr als zur Hälfte um und ich habe meinen Stundenplan ein wenig geändert. Statt Geographie habe ich jetzt Hauswirtschaft, wo wir zweimal die Woche kochen, was ganz entspannt ist. Aber trotzdem muss ich im Moment einige Prüfungen für die Schule schreiben, da der Term langsam zu Ende geht.

Ich bin für eine Woche nicht zur Schule gegangen, da ich für das Cambridge Examen lernen musste. Die Prüfung besteht aus fünf Teilen: Sprechen, Schreiben, Lesen, Hören und Use of Language. Insgesamt ist der Test gut verlaufen. Jetzt warte ich nur noch auf das hoffentlich gute Ergebnis, was ich im Juli bekomme, wenn ich schon wieder zurück in Deutschland bin. In der Woche davor hatten wir morgens einen Vorbereitungskurs, um uns mit Hilfe von Probeprüfungen auf das Examen vorzubereiten. Nachmittags habe ich mich zum Lernen im Café getroffen. Daher konnte ich in den letzten Wochen nicht so viel Spannendes unternehmen.

fameAn dem Freitag, nachdem ich das mündliche Examen endlich hinter mir hatte, war ich abends mit meiner Gastfamilie und ein paar Freunden in dem Musical Fame, einer gemeinsamen Produktion von Schülern des Nelson College for Girls und des Nelson College. Die Aufführung hat mir echt gut gefallen. Beeindruckend war, dass die Schüler die komplette Show von der Choreographie über Licht, Kostüme und Ton bis hin zu Make Up, Musik und Gesang selbst organisiert und aufgeführt haben.

Ich gehe immer noch 3 Mal die Woche zu Gymnastik, was mir, wenn ich wieder in Deutschland bin, echt fehlen wird. Sonst treffe ich mich nachmittags mit meinen Freunden im Café oder wir machen andere schöne Sachen zusammen, wie zum Beispiel letztes Wochenende: Man mag es nicht glauben, aber ich war auf einem kleinen deutschen Weihnachtsmarkt in einer deutschen Kneipe, die mir vorher nie aufgefallen war. Obwohl es Mitte Juli ist, ist das Wetter schon fast wie Weihnachten in Deutschland, denn es wird immer kälter hier. Auf dem Mini-Weihnachtsmarkt gab es Erbsensuppe, Glühwein, Stollen, Lebkuchen, Waffeln und anderes weihnachtliches Gebäck. Deutsche Familien, denen Weihnachten mit seinen ganzen Leckereien im Winter fehlt, haben den Weihnachtsmarkt hier in Nelson organisiert, um ein bisschen von ihrer deutschen Kultur in Neuseeland zu haben.

oldtimerDas Wochenende davor war ich im WOW (World Of Wearable Art) Museum. Die Kostüme, die dort ausgestellt werden, sind echt umwerfend. Ich würde gerne mal auf so eine Show gehen. Seit 1987 findet diese Show Jahr für Jahr im September in Wellington statt. Mit musikalischen Darbietungen, Tanz und Lichteffekten werden - eingerahmt in eine Geschichte - kunstvoll geschneiderte Kostüme vorgeführt. Im Jahr 2005 ist die WOW nach Wellington umgezogen, da der Besucherandrang in Nelson nicht mehr zu bewältigen war. Dafür gibt es jetzt jedoch in Nelson das Museum, in dem die meisten Siegerkleider ausgestellt sind. Nebenan ist ein Auto Museum mit vielen Oldtimern, die wir uns auch angeguckt haben. Beide Museen muss man echt gesehen haben, wenn man nach Nelson kommt.

Viele Grüße, Katharina


30.04.: Endlich Ferien - Einmal um die Nordinsel

StrandEs gibt viel Neues zu berichten, denn es waren Ferien und somit habe ich einiges erlebt. Über Ostern war ich für 11 Tage auf einer Nordinseltour. Die Tage waren „awesome“. Wir waren in Wellington, Waitomo, Rotorua, Whitianga, Auckland, Tutukaka, Coast Paihia und Cape Reinga. Früh morgens sind wir mit dem Flugzeug nach Wellington geflogen und von dort aus ging es dann mit dem Bus von Stadt zu Stadt. Übernachtet haben wir in Backpackern. Am Ende sind wir von Auckland wieder zurück nach Nelson geflogen.

Um noch etwas mehr von Neuseeland zu erleben, konnte man einige extra Aktivitäten buchen. Ich habe Pferde reiten, America's Cup Segeln, Surf-Unterricht und die Wai-O-Tapu Tour (ein "geothermales Wunderland", wo man Geysire und brodelnde Quellen sehen kann) gemacht, was sich auf jeden Fall gelohnt hat.

Ein besonderes Highlight für mich war der "Hot Water Beach", von dem ich nie zuvor gehört hatte. Man geht einfach an den Strand und wenn die Gezeiten es erlauben, nimmt man sich einen Spaten und gräbt ein Loch in die Erde. Von unten sprudelt dann heißes Wasser in das Loch. Nur ein paar Meter neben einem ist das kalte Meerwasser, was sehr angenehm war, da es doch recht warm wurde.

Bei einem Workshop, wo wir aus Knochen Kettenanhänger geschnitzt haben, konnten wir unser eigenes Motiv gestalten. Die ist ein schönes Andenken an die Tour. Ein weiteres Highlight was das Maori Dorf, das wir an einem Abend in Rotorua besucht haben. Die Maori haben uns einiges von ihrer Kultur gezeigt. Darunter den bekannten Haka, den Kriegstanz der neuseeländischen Ureinwohner, den man auch oft vor Rugby Spielen sieht. Abends gab es ein Hangi Dinner. Dies ist ein typisches Maori Essen, das stundenlang unter der Erde gekocht wird. Wenn man nach Neuseeland geht, ist das eine Sache, die man unbedingt gesehen haben muss, weil das einfach zur Kultur dazu gehört und  es wirklich richtig interessant ist.

StrandhausObwohl das Wetter nicht immer ganz so gut war, haben wir doch viel erlebt. Die Leute waren alle total nett und wir hatten ziemlich viel Freizeit und Spaß miteinander. Was für mich nicht ganz so gut war ist, dass so viele Deutsche mitgefahren sind und ich daher immer wieder ins deutsch sprechen gerissen wurde.

Ein paar Tage später war ich mit meiner Gastfamilie und einer Freundin in Golden Bay. Wir haben dort in einem kleinen typisch neuseeländischen Ferienhaus direkt am Strand gewohnt. Die drei Tage war waren echt schön. Wir haben das super Wetter genossen und kleine Wanderungen zu den schönsten Stränden gemacht, wobei tolle Fotos entstanden sind.

Wahrscheinlich kennen viele von Euch das Musical "Chicago". Ich hatte das Glück, vor kurzem mit einer Freundin das Musical, das von Jugendlichen aus Nelson aufgeführt wurde, zu besuchen. Eigentlich hatte ich gar nicht mehr damit gerechnet, dass ich noch dahin komme, als mich ein paar Stunden vorher meine Freundin gefragt hat, ob ich mitkommen möchte, weil jemand abgesagt hatte. Das Musical war richtig gut. Im Anschluss habe ich bei ihr zu Hause übernachtet.

Viele Grüße, Katharina



16.03.: Senior Dance, Rugby Game und selbstgemachter Apfelkuchen

RugbyDie letzten Wochen war immer sehr viel los. Denn wir hatten einmal den "Athletics Sports Day" von der Schule. Der Tag war richtig lustig, nicht nur weil das Wetter perfekt war, sondern auch weil sich jeder in seinen Hausfarben gekleidet hat. Ich bin, wie die meisten internationalen Schüler, im DUN Haus und musste mich daher grün kleiden. Jeder hat sich ein paar Tage vorher für die Aktivitäten eintragen, die er gerne machen möchte, um Hauspunkte zu sammeln. Ich habe long jump (Weitsprung), shot put (Kugelstoßen), 100 Meter Sprint, 200 Meter Sprint, 400 Meter und Staffellauf gemacht. Eigentlich ist es schade, dass es so etwas nicht in Deutschland an den Schulen gibt, weil es echt richtig lustig ist.

Ein paar Tage später hatten wir dann einen "Senior Dance" am Boys College und jeder hat sich in irgendeiner Art und Weise verrückt gekleidet. Zum Teil waren die Kostüme echt der Hammer und es hat mich ein bisschen an Karneval erinnert, obwohl das hier gar nicht gefeiert wird, was mir wirklich fehlt.

rugby_mit_freundinnenDie Woche darauf war ich das erste Mal bei einem Rugby-Spiel. Es haben die Crusaders (Christchurch) gegen die Brumbies (Australien) gespielt. Und wir haben haushoch gewonnen. Obwohl ich am Anfang nicht so viel von den Spielregeln verstanden habe, war es ein super Abend. Vor dem Spiel haben vier Reiter, die traditionell vor jedem Crusaders-Spiel auftreten, im Stadion ihre Runden gedreht und die Fans begrüßt. Der Ball wurde mit einem Helikopter in die Mitte des Spielfeldes geflogen und dann ging das Spiel auch schon los. Jedes Mal, wenn wir ein Tor gemacht haben, wurden Flammenwerfer angemacht und Musik gespielt. Die Stimmung war einfach fantastisch.

Vor ein paar Tagen war ich beim Race Unity Day, wo ich mit einigen anderen internationalen Schülern hingegangen bin. Es gab Essensstände aus Deutschland, Frankreich, China, Japan und noch vielen anderen Ländern. Außerdem wurden einige internationale Tänze auf einer Bühne aufgeführt. Es war wirklich interessant, die anderen Kulturen kennen zu lernen.

Ich habe diese Woche für meine Gastfamilie einen Apfelkuchen gebacken und die waren echt begeistert. Außerdem habe ich mich noch mit Freunden getroffen und wir haben für die eine Gastfamilie zum Abendessen einen Flammkuchen gebacken und Nachtisch gemacht, was uns auch echt super gelungen ist. Die Gastfamilie hat gesagt, dass wir da jederzeit wieder kochen können.

Im Moment ist das Wetter sehr seltsam. Einen Tag regnet es morgens wie aus Eimern und nachmittags ist dann auf einmal keine Wolke mehr zu sehen und am nächsten Tag ist wieder strahlend schöner Sonnenschein. Am Strand war ich schon länger nicht mehr, weil es mir langsam zu kalt dafür wird. Aber nächsten Samstag treffen sich alle internationalen Schüler vom Nelson College auf Rabbit Island, um dort ein BBQ zu machen, worauf ich mich schon freue.

Viele Grüße, Katharina



21.02.: Unterwasserhockey, Herzmuscheln und Zikaden

AussichtWie schnell die Zeit vergeht! Der erste Monat ist schon um und es kommt mir vor als wäre ich gerade erst 2 Wochen hier. Mittlerweile fällt es mir einfacher, alles zu verstehen. Nur mit dem Sprechen tue ich mich noch ein bisschen schwer.

Nach einem Monat, in dem ich keinen Sport gemacht habe, habe ich es endlich geschafft, mich beim Turnen (Gymnastic) anzumelden. Ich bin zum Probetraining gegangen und mir hat es so gut gefallen, dass ich diesen Sport auf jeden Fall weitermachen möchte. Jetzt habe ich zwei Mal die Woche Training.
Ich habe auch noch andere Sportarten ausprobiert wie z. B. Unterwasserhockey. Habt Ihr davon schon einmal etwas gehört? Ich kannte es vorher nicht, deshalb wollte ich das unbedingt ausprobieren und bin zweimal zum Probetraining gegangen. Beim Unterwasserhockey versuchen beide Mannschaften, unter Wasser einen Puck in das gegnerische Tor zu schießen, was gar nicht so einfach ist, da man zum Luft holen immer wieder auftauchen muss. Ich habe aber beschlossen, dass der Sport nichts für mich ist.

An einem Donnerstag und Freitag war ich mit meiner gesamten Klassenstufe 13 auf einem Leadership Camp. Am ersten Tag hatten wir vier Workshops, wovon wir uns zwei aussuchen konnten. Ich habe "Alkohol und Drogen" und "Persönlichkeitstypen" gewählt. Den Nachmittag hatten wir frei, so dass wir Zeit hatten, schwimmen zu gehen, Volleyball zu spielen oder uns einfach nur in die Sonne zu legen. Am zweiten Tag wurden wir in Gruppen eingeteilt und sind dann in einer Olympiade gegeneinander angetreten. Die beiden Tage waren sehr lustig und eine gute Möglichkeit, die Mädchen aus meiner Stufe besser kennen zu lernen.

Zurück in Nelson hatten wir in meiner Gastfamilie am Samstagabend das Haus komplett voll, da einer meiner Gastbrüder seinen 21. Geburtstag feierte. Es waren Verwandte und Freunde da und ich habe mich mit einigen sehr gut unterhalten. Die nächst Woche werden wir wohl damit verbringen, die Reste zu essen, denn wir hatten viel zu viel gekocht. Auf der Feier habe ich zum ersten Mal Herzmuscheln gegessen, denn die gab es als Vorspeise. Aber Meeresfrüchte sind nicht so mein Fall.

Sonst ist das Essen hier ähnlich wie in Deutschland, nur dass viel mehr Fleisch gegessen wird und es fast immer Maiskolben oder Reis gibt. Die Nachspeisen sind viel süßer. Aber was ich wirklich aus Deutschland vermisse, ist das Brot. Denn hier gibt es nur helles Toastbrot, was man irgendwann nicht mehr sehen kann.

Obwohl ich draußen die ganze Zeit Zikaden hören kann, habe ich erst letzte Woche zum ersten Mal eine gesehen. Die Biester sind ca. 5 Zentimeter groß und machen einen riesigen Lärm. Doch sie sind nur den Sommer über da.

Viele Grüße, Katharina



31.01.: Meine Ankunft in Neuseeland

kayakingJetzt bin ich seit einer Woche in Neuseeland und mir gefällt es hier richtig gut. Das Wetter könnte zumindest nicht besser sein.

Am 20. Januar bin ich mit gemischten Gefühlen mit meinen Eltern zum Flughafen gefahren und habe mich dort von ihnen verabschiedet. Und dann ging es auch schon los in den ersten Flieger. Ich habe mich sofort sehr gut mit allen anderen aus der Gruppe von Study Nelson verstanden. Der Flug war lang, aber ist problemlos verlaufen.

Am Flughafen in Nelson haben uns unsere Gasteltern empfangen. In der ersten Woche war ich mit drei weiteren Schülern zusammen in einer Gastfamilie, da meine jetzige Gastfamilie noch im Urlaub war. Das war für den Anfang ganz gut. Jetzt bin ich allein in einer Familie, was auch ganz gut ist, da ich so keine Möglichkeit mehr habe, deutsch zu sprechen.

Die erste Woche hatten wir eine Einführungswoche. Jeden Morgen stand Englischunterricht auf dem Plan, in dem wir die grundlegendsten Sachen über Neuseeland, den Schulalltag, Unterrichtsfächer, Kultur, typisches Essen u.v.m. gelernt haben.

Am Nachmittag gab es immer ein Programm für die komplette Gruppe. Wir waren an einem Tag am Strand (Tahunanui Beach), an einem anderen Tag war ein Maori da, der uns etwas über seine Kultur erzählt hat, was sehr interessant war und am letzten Tag waren wir zusammen bei strahlendem Sonnenschein Kajak fahren.

Die ersten Tage in der Schule waren zunächst verwirrend, aber mittlerweile wird es einfacher, da ich nicht mehr jeden Raum suchen muss und langsam Anschluss finde. Die Uniform ist auch gar nicht mal so schlecht wie ich dachte. So langsam gewöhne ich mich an das Leben in Neuseeland.

Viele Grüße, Katharina



17.01.: Koffer packen und Abschiedsfeiern -
Die letzten Tage vor dem Abflug


Ich freue mich sehr über die Nachricht, dass ich das Teilstipendium erhalte und bedanke mich recht herzlich.
Im Moment bin ich mitten in der Vorbereitung für meinen halbjährigen Aufenthalt. Die Packliste ist schon geschrieben und das Gröbste auch schon zusammengesucht.

So langsam wird es Zeit, dass ich mich von allen meinen Freunden, Bekannten und Verwandten verabschiede.
Mit drei weiteren Freunden, die auch ins Ausland gehen, habe ich mich bereits mit einer kleinen Feier von meiner Klassenstufe verabschiedet.

Mit der Familie und meinen Großeltern gehe ich, bevor ich die Reise antrete, noch einmal essen und mit meinen besten Freunden treffe ich mich auch noch ein letztes Mal, um mich zu verabschieden.

So richtig realisiert, dass ich für ein halbes Jahr im Ausland bin, habe ich immer noch nicht. Ich glaube, das kommt auch erst, wenn ich mich bereits im Flieger befinde und aus dem winterlichen kalten Deutschland in den Sommer nach Neuseeland fliege ;)
Natürlich freue ich mich sehr darauf, meine Gastfamilie persönlich kennenzulernen, nachdem wir uns über E-Mail schon ein wenig geschrieben und kennengelernt haben.

Auch bin ich sehr gespannt auf die Umgebung und somit auch auf die Landschaft in Neuseeland, die nach Erzählungen von Bekannten traumhaft sein soll.

Viele Grüße, Katharina

Interview mit Aissa, die ihr Abitur 2013 mit uns in Neuseeland gemacht hat
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