Specialist Agent

Marie - High School Neuseeland Blog

12.08.2014

Hallo!

Zum wahrscheinlich letztem mal schreibe ich Euch heute und auch schon nicht mehr aus dem wunderschönen (jetzt gerade jedoch nass-kalten) Neuseeland, sondern aus Berlin. Ich bin nun seit ca. 4 Wochen wieder hier und denke oft mit Wehmut, Freude und auch Stolz, dass ich das alles gemeistert habe, an meine Zeit in NZ zurück. Sie ist so schnell vergangen!

Die letzten Wochen vor meiner Abreise vergingen wie im Flug. Ich erinnere mich noch, dass ich an meine baldige Rückkehr gar nicht denken wollte, meine Kiwifreunde aber immer schon sagten „Marie only a couple of weeks left, we gonna miss you!“. Trotzdem waren die letzten Wochen auch eine der schönsten Zeit, da man sich richtig in den Alltag und vor allem in die Schule integriert gefühlt hat. Es wurden die letzten großen Arbeiten geschrieben (von denen es allgemein sehr wenige gibt) und jeder war irgendwie entspannt, obwohl meinen Mitschülern nicht mal -wie mir- die Sommerferien bevor standen. Sie hatten nur 2 Wochen „Winterferien“.

Marie und Gastschwester Mit meiner Gastfamilie war alles nach wie vor perfekt. Wir verstanden uns besser und besser und es gab schon ein gewisses Vertrauen oder eine Selbstverständlichkeit, dass ich zum Beispiel mit meiner japanischen Gastschwester dienstags und freitags immer zum Zumba gegangen bin, also wir alle schon früher Abendbrot aßen. Auch fing im Juni ja die Fußballweltmeisterschaft an und es machte Riesenspaß die Spiele (vor allem natürlich die der deutschen Nationalmannschaft) mit meinem Gastvater zu gucken oder wenigstens die Zusammenfassungen am Abend, da diese meistens nachts oder sehr früh morgens übertragen wurden. Mich überraschte auch, wie viel Leute sich an meiner Schule für Fußball interessierten, obwohl Rugby eigentlich ihr ein und alles ist.

Wellington

Wir unternahmen noch viel zusammen in der letzten Zeit. Meistens an den Wochenenden, wenn jeder aus der Familie Zeit hatte. Das Wetter war immer erstaunlich gut, meistens regnete es in der Woche, aber am Wochenende wurde es sonnig. Wir besuchten Orte, die ich noch nicht gesehen hatte, die man aber besucht haben muss und so waren wir im Zoo in Wellington (sehr klein, aber schön gelegen), in Zealandia (einem Naturvogelpark in Kaori) und an verschiedenen Küsten.

Besonders schwer fiel es mir, mich von meinen Freunden zu verabschieden (vielleicht war es für immer? Hoffentlich nicht!). Wir trafen uns nochmal zu einem gemeinsamen Abendessen und in der Schule hatte ich kleine Abschiedsfeiern in den einzelnen Fächern. Besonders schön war es in Spanisch, da hatte mir meine Lehrerin extra noch einen Kuchen gebacken, ein Freund brachte noch spezielle neuseeländische Süßigkeiten mit und eine Freundin buk mir „Banofee pie“, das ist ein super leckerer Bananen-Karamell Kuchen. Überhaupt waren alle bestürzt, als sie erfuhren, dass ich schon bald zurück fliegen werde. Das freute mich natürlich und ich bekam von vielen noch die Postadresse, so dass wir uns (auch außerhalb von Facebook) schreiben können.


Paella

In den letzten Tagen war ich dann noch viel in Wellington mit meiner Freundin. Es ist so eine schöne Stadt und ich wollte mich nochmal in Ruhe von ihr verabschieden. Wir saßen mit einem Teller Paella (auf dem „Underground market“ gleich an der „water front“ gibt es leckeres spanisches Essen) am Wasser und blickten aufs Meer. Viel Zeit verbrachte ich auch mit meiner japanischen Gastschwester, die für mich wie eine kleine Schwester geworden war. Sie war sehr traurig, dass ich fahren musste und so liehen wir uns DVDs aus und saßen zusammen am Kamin. Sie kam auch mit zu den Abschiedsfeiern.


Dann am Tag meiner Abreise halfen mir meine Gasteltern noch mit den Koffern (ich hatte viel zu viel Gepäck und da sind die Airlines sehr streng) und ich verabschiedete mich von allen, natürlich nicht ohne Tränen. Wir haben aber schon miteinander geschrieben und werden hoffentlich auch weiterhin in Kontakt bleiben.

Ich kann allen, die überlegen auch einen Auslandaufenthalt zumachen nur sagen, dass es für mich eine unglaublich tolle Zeit war und ich soo viel Neues und vor allem nette Leute kennen gelernt habe.

Macht’s gut und viele Grüße!! Marie

15.04.2014

Hallo vom 18.136,04 km entfernten Wellington! Ich hab mich gut eingefunden in den Alltag und die anfänglichen Sorgen, ob man Freunde findet oder wie das mit dem Heimweh wird, sind alltäglichen Problemen, wie der Bewältigung der Berge von Hausaufgaben gewichen.

Marie beim wandern

Ich habe versucht, so viel Neues wie möglich auszuprobieren, aber das ist gar nicht mal so einfach, wenn man jeden Tag Schule hat. Trotzdem bin ich, bis jetzt jede Woche zu einem Anfängerkurs fürs Schießen gegangen und das macht riesigen Spaß! Dann gehe ich (wenn ich mal nicht zu faul bin) zweimal die Woche zu einem Zumba Kurs mit Freunden in der Nähe von Johnsonville und das ist wirklich eine Erholung nach einem Schultag, man kann einfach mal abschalten. Wir fühlen uns ein bisschen wie in einer großen Zumba-Familie, denn alle sind sehr nett in dem Kurs und man kennt sich nun auch schon.

Segeltörn

Worüber ich auch sehr froh bin ist, dass ich in der Schule ‘Outdoor Education‘ gewählt habe, denn dort habe ich auch die Möglichkeit Neues zu machen, was ich in Deutschland nicht während der Schulzeit machen könnte. Dort haben wir nun „Segeln“ als Thema abgeschlossen, worüber ich gar nicht mal so traurig bin, denn auch wenn das Gefühl unbeschreiblich ist, auf einem Boot auf dem Pazifik zu segeln, bin ich ein paar Mal mit dem Boot gekentert. Ich kann sagen, dass es wirklich schwer ist, das Boot wieder um zu drehen und auch das Wasser war sehr kalt… Nun gehe ich mit meiner Klasse mittwochs immer klettern. Wir sind meistens in einer Kletterhalle in Wellington und das macht viel Spaß!


Jetzt freue ich mich sehr auf die Ferien und auf die Nordinselreise, die ich zusammen mit einer Freundin machen werde. Aktivitäten sind auch schon gebucht und jetzt hoffe ich nur noch auf gutes Wetter!

Segeln

Letztes Wochenende hatten wir ein “Get Together“ mit Study Nelson und es war wirklich schön alle anderen wieder zu sehen und zu hören, wie es ihnen so geht und was sie alles schon von Neuseeland gesehen haben. Wir haben uns in Wellington am Bahnhof getroffen und sind dann mit dem Bus zu einem Spielcenter gefahren, wo wir zum Beispiel Minigolf oder Lasertag spielen konnten. Zuerst haben wir alle aber etwas gegessen, was für uns schon vorbereitet war, und haben uns unterhalten. So wie ich den Eindruck habe, geht es allen wirklich gut! Für eine Schülerin ist die Zeit hier jetzt auch schon vorbei, sie fliegt nach ihrer Reise in den Ferien wieder nach Deutschland zurück. Aber wir haben unsere Adressen schon ausgetauscht und werden sicher in Kontakt bleiben! Wir entschieden uns dann alle Lasertag zu spielen und das war eine super Entscheidung! In einem dunklen Raum mussten wir versuchen, Leute aus dem gegnerischen Team “abzuschießen“ und das bei Musik, bei der man sich wirklich wie ein Agent gefühlt hat ? . Danach dann hatten wir die Möglichkeit, nach Wellington zurück mit dem Bus zu fahren und ich bin noch mit einigen Mädchen in die Innenstadt gegangen. Wir waren bummeln und weil das Wetter nicht so gut war (ich muss wohl akzeptieren, dass der Sommer nun endgültig vorbei ist), haben wir uns in ein Café gesetzt und haben uns über unsere Gastfamilien unterhalten und saßen noch eine Weile beisammen.

Einige werde ich nun nächste Woche auf meiner Reise wieder sehen und die anderen beim nächsten Treffen mit Study Nelson, bei dem dann auch die Gastfamilien mitkommen werden.

Ich muss wirklich sagen, dass ich es kein bisschen bereue nach Neuseeland gekommen zu sein, denn die Menschen sind so offen und freundlich und man kann immer wieder über die unglaubliche Natur staunen!

Bis zum nächsten Mal!

Eure Marie

26.02.2014

Harbour WellingtonNun bin ich schon einen Monat hier in Neuseeland und es kommt mir doch so vor, als wär ich gerade erst angekommen… Alles ist so schnell vergangen und doch ist echt viel passiert.

Der Flug nach Neuseeland, über Frankfurt und Singapur, verging erstaunlich schnell! Wir, die Study Nelson Gruppe, trafen uns alle am Montagabend am Frankfurter Flughafen und verstanden uns gleich gut! Der Flug nach Singapur war dann doch schon ziemlich anstrengend, weil man sich erstmal daran gewöhnen musste, den ganzen Tag in einem Flugzeug zu sein und bei dem Fluglärm zu schlafen. Als wir dann in Singapur ankamen, war es ein ganz komisches Gefühl mit der Zeitverschiebung, da es dort schon später Nachmittag war, wir alle aber gerade erst aufgewacht waren.

Die Weiterreise nach Christchurch, und für mich dann nach Wellington, war dann nur noch ein Klacks. Ich glaube, ich bin noch nie in so einem kleinen Flugzeug, wie das von Christchurch nach Wellington, geflogen! Meiner Freundin wurde es auch ganz mulmig, aber als man dann angekommen war, hatte man das schon alles vergessen und war nur noch aufgeregt auf die Gastfamilie. Ich bin sehr froh, meine Gastfamilie bekommen zu haben, denn sie sind alle sehr nett (ich habe eine ältere Gastschwester und einen jüngeren Gastbruder) und der Familienalltag ist sehr ähnlich, wie der bei mir zu Hause. Am ersten Abend fiel ich dann gleich erstmal total erschöpft ins Bett.

Am Donnerstag und Freitag gleich nach der Ankunft hatten wir dann zwei Einführungstage von Study Nelson vorbereitet und diese waren sehr, sehr schön! Das Wetter war fantastisch (mein Gastvater sagte zu mir, es habe in den letzten Wochen nur geregnet und es war grau und ich habe nun die Sonne mitgebracht) und zusammen als Gruppe erkundeten wir Wellington und lernten den Alltag der Neuseeländer ein bisschen besser kennen. Außerdem konnten wir in den zwei Tagen auch wichtige Dinge zusammen regeln, wie Geld abheben oder wo man hier Sonnencreme kaufen kann :-).

Am Freitag waren wir zusammen im Hafen von Wellington segeln und das war wunderbar! Es war mal nicht windig an diesem Tag (Was, laut meinem Gastvater, eigentlich so gut wie nie vorkommt) und wir sahen sogar Delphine, die als Gruppe (bestimmt 7-8 Tiere) ganz dicht an unserem Boot vorbei schwammen!
Dann war Wochenende und ich hatte Zeit meine Gastfamilie noch besser kennen zu lernen. Meine Gastfamilie zeigte mir mehr von Johnsonville, dem Ort, in dem wir wohnen und der sehr hügelig ist, und ich hatte Zeit noch ein paar Sachen für die Schule zu besorgen. Hier in meiner Gastfamilie kochen oft die beiden Kinder abends und es macht Spaß ihnen dabei zu zusehen und zu helfen. Das Essen ist (bis jetzt) immer sehr gut :-) !

JohnsonvilleAm Sonntag war ich mit meinem Gastbruder und einem Freund von ihm in der Nähe von Johnsonville wandern und ich hatte das Gefühl, ich wäre im Botanischem Garten von Berlin! Die Natur ist hier so toll und vielfältig. Es gibt hier ungeheuer große Farne und viele Lianen und alles ist noch so grün und saftig. Ich bin bestimmt dreimal hingefallen und war für die beiden bestimmt ein typisches Stadtkind.

Am Wochenende kam dann auch noch die zweite Gastschülerin, eine Japanerin, an. Sie heißt Miki und ist sehr nett, kann aber noch nicht so gut Englisch sprechen und so konnten wir noch nicht so viel miteinander reden. Am Montag und Dienstag mussten Miki und ich dann zur Schule, aber nur um ein paar Einstufungstests zu machen und unsere Fächer zu wählen.

Ich muss sagen, die Schule gefällt mir sehr gut, weil es viele kleine Häuser für die einzelnen Fächer gibt und man so zwischen den Stunden immer über den Campus laufen muss, um zur nächsten Unterrichtstunde zu kommen.

In den letzten Tagen war ich mit meiner Freundin, die auch mit Study Nelson hierhergekommen ist, viel in Wellington unterwegs und wir haben die Stadt noch genauer erkundet. Es gibt einen schönen Strand und viele leckere Restaurants am Hafen. Einen Sonnenbrand hab ich mir trotz Creme auch schon geholt, man muss sich einfach noch an die starken Strahlen hier in Neuseeland gewöhnen…

So viel von mir erstmal. Ich werde jetzt noch mein Restwochenende genießen und werde wieder schreiben, wenn es was Neues zu berichten gibt!
Viele Grüße aus dem sommerlichen Neuseeland!
Marie

2.12.2013

MarieHallo, ich bin Marie aus Berlin. Ich bin 16 Jahre alt und gehe zurzeit in die 11. Klasse. Im Januar fliege ich nach Neuseeland, um dort ein Auslandshalbjahr zu verbringen. Ich freue mich schon sehr darauf, vor allem auch, weil es dort dann Sommer ist und ich dem grauen Winter hier entfliehen kann.

Aufgeregt bin ich eigentlich noch gar nicht. Wahrscheinlich, weil ich es mir noch nicht so richtig vorstellen kann, so weit weg zu sein. Auf die Landschaft und die Natur bin ich schon sehr gespannt! Auch die vielen unterschiedlichen Schulfächer finde ich toll, so kann man mal etwas ganz anderes ausprobieren, etwas das man hier nie machen könnte, wie Outdoor Education zum Beispiel. Ein halbes Jahr Englisch sprechen wird wahrscheinlich am Anfang auch etwas ungewohnt sein, aber ich mag die Sprache so sehr und hoffe, dass ich mich darin verbessere.

Mal sehen, wo ich unterkomme, was für eine Gastfamilie ich bekommen werde. Ich bin einfach auf alles total gespannt!

Interview mit Aissa, die ihr Abitur 2013 mit uns in Neuseeland gemacht hat
High School Neuseeland Blogs:
Lilian
Lilian
Friederike
Friederike
Lorenz
Lorenz
Annika
Annika
Nina
Nina
Izem
Izem
Gina
Gina
Francisco
Francisco
Madeleine
Madeleine
Swenja
Swenja
Valentina
Valentina
Anna
Anna
Antonia
Antonia
Louisa
Louisa
Felix
Felix
Jana
Jana
Arno
Arno
Marie
Marie
Sophia
Sophia
Pia
Pia
Lilli
Lilli
Janine
Janine
Philipp
Philipp
Sarah
Sarah
Hannah
Hannah
Lena
Lena
Carolin
Carolin
Katarina
Katharina