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Nina - High School Neuseeland Blog

16.08.2018 Back in Germany

Hallo Zusammen!
Nina RichterVor etwa 6 Wochen hieß es für mich Abschied nehmen…und zwar von meinen neuen Freunden, meiner neuen Familie und meinem ganz neuen Leben. Der Tag an dem ich Neuseeland verlassen musste war für mich sehr hart und viel schlimmer, als der Abschied vor 7 Monaten, als ich Deutschland verlassen habe, da ich jetzt nicht weiß, wann ich das nächste Mal nach Nelson kommen werde. Aber dazu fällt mir ein schöner Spruch ein : „How lucky am I to have something that makes saying goodbye so hard“! Und als ich dann im Flieger nach Dubai war, ging die Vorfreude, meine Mutter wieder zu sehen, richtig los. Ich bin nämlich nicht direkt zurück nach Hause geflogen, sondern habe mich zuerst mit meiner Mutter in Dubai getroffen, um dort eine Woche Urlaub zu machen und noch einen kleinen „Puffer“ zwischen NZ und Deutschland zu haben. Ich persönlich war sehr froh nicht gleich in Deutschland anzukommen, denn so konnte ich mich in Dubai erstmal an den Gedanken gewöhnen, nicht mehr in Neuseeland zu sein und den Abschied gut verdauen. Nach diesen Tagen habe ich mich aber auch unheimlich auf meine Freunde und Familie in Deutschland gefreut und das Wiedersehen war wirklich schön!

Inzwischen hab ich mich auch schon wieder gut eingelebt, es hat jedoch einige Zeit gebraucht, mich daran zu gewöhnen, dass jeder deutsch spricht…mir passiert es immer noch ab und zu, dass ich Mitarbeiter im Supermarkt auf Englisch anspreche bzw. ihnen auf Englisch antworte :)

An Alle, die diesen Blog gerade lesen und sich überlegen nächstes Jahr an einem Austausch teilzunehmen, kann ich nur ans Herz legen, dieses Abenteuer auf euch zu nehmen. Auch wenn ihr jetzt wahrscheinlich Bedenken habt wie „Werde ich nicht zu viel verpassen? Werde ich Heimweh bekommen? Was, wenn ich keinen Anschluss/Freunde finde?“ oder viele weitere Fragen, werdet ihr es nicht bereuen. Es wird eine Erfahrung sein, die keiner zuhause nachvollziehen kann und die euch euer ganzes Leben weiterhelfen wird! Vertraut auf all die Jugendlichen, die hier einen Blog über Neuseeland schreiben und einer begeisterterer als der andere ist!

Exchange is change!
Nina Richter Exchange is not a year in your life. It’s a life in one year.

Die ehemaligen Nayland Schüler, mit denen ich vor meiner Reise gesprochen habe, haben Alle gesagt, dass mein Neuseelandaufenthalt die aufregendste und schönste Erlebnis sein wird, dass ich bis jetzt in meinem Leben hatte. Und ich kann ihnen zu 100% zustimmen!
Ich werde meine Zeit in Nelson niemals vergessen und konnte so viele Erfahrung aus diesem halben Jahr mitnehmen, die mir für mein ganzes Leben weiterhelfen werden.
In diesem Sinne wünsche ich Allen, die Moment in Neuseeland sind, noch eine schöne Zeit und denen, die in Deutschland sind noch erholsame Sommerferien (wenn ihr noch welche habt :))!
Haere ra
Nina

03.07.2018 Dancing, Camp und letzte Tage in Nelson

Meine Zeit hier in Neuseeland geht leider schon dem Ende zu und mir bleibt fast nur noch eine Woche in meinem neuen Zuhause. In meinem letzten Monat ist aber noch viel Spannendes passiert und davon werde ich euch jetzt erzählen.

Nina RichterIm zweiten Term fand wieder ein Outdoor Education Camp statt und dieses Mal ging es in den Kahurangi National Park. Es war wirklich eine schöne Erfahrung, da es nochmal etwas komplett Anderes war als das letzte Camp in dem Abel Tasman National Park. In diesen drei Tagen sind wir sehr, sehr viel gewandert und haben unter einem sogenannten "Fly sheet" geschlafen, das im Grunde wie eine Plane ist, die man zwischen zwei Bäume spannt. Wie ihr euch vorstellen könnt, war das nachts im Winter ziemlich kalt, aber eine coole Erfahrung. Da der Kahurangi National Park auch Lebensraum für Kiwis bietet, konnten wir am Abend die Geräusche der Kiwis hören, was super spannend war und auf jeden Fall zu einer "perfekten" New Zealand Experience dazu gehört!

In diesen drei Tagen bin aber auch an meine Grenzen gekommen, da ich normalerweise nicht sehr viel wandern gehe und es dann ziNina Richteremlich anstrengend war. Dafür war es aber umso schöner, wenn man oben auf dem Berg angekommen ist und die unglaublich faszinierende Aussicht gesehen hat. Der National Park ist wirklich wunderschön und nur zu empfehlen.

Ich habe es total genossen, während dieser Tage komplett ohne Handy oder Toiletten zu sein und nur die Natur zu genießen. Das hört sich jetzt vielleicht für den einen oder anderen komisch an, aber wenn man nach so einem Trip zurückkommt (auch wenn es nur 3 Tage waren), schätzt man die für uns selbstverständlichen Dinge wie eine heiße Dusche.

Vor ein paar Tagen hatte ich auch noch einen Tanzwettbewerb, von dem ich bereits im letzten Blog Post erzählt habe und bei dem wir gegen andere Schulen aus Nelson angetreten sind. Es hat super viel Spaß gemacht, mit der Gruppe zu tanzen und den Tag zu verbringen. Das Beste an diesen Auftritten ist für mich persönlich immer die Zeit davor, wenn das Makeup und die Haare gemacht werden. Diese Zeit schweißt die Gruppe nochmal zusammen und ist immer mega lustig. In der Dance Company hatte ich auch die beste Möglichkeit mich mit vielen Kiwis anzufreunden. Ich würde jedem, der ein Auslandsjahr/Term macht, empfehlen, in irgendeinen Club oder Sportverein zu gehen, so findet man immer am besten leicht Anschluss.

Vor einiger Zeit hatte ich auch noch meine Cambridge Prüfungen, die im Großen und Ganzen gut gelaufen sind, soweit ich es einschätzen kann. Die Ergebnisse dazu bekommen wir erst im August, deswegen kann ich noch nicht so viel darüber berichten. Ich war auch ehrlich gesagt ein bisschen erleichtert, als der Tanzauftritt und die Cambridge-Prüfungen vorbei waren. Danach hatte ich nämlich wieder mehr Freizeit und konnte so die letzten Wochen mit meinen Freunden und meiner Gastfamilie voll und ganz genießen.

In wenigen Tagen muss ich mich dann auch schon von Nelson verabschieden und mich auf den Weg zurück nach Hause machen. Ich melde mich das nächste Mal also wieder, wenn ich heil in Deutschland angekommen bin.

Until then have a good time,
Nina

31.05.2018 Was in der letzten Zeit so passiert ist…

Hello!
Über die Hälfte meiner Zeit hier in Nelson ist leider schon vorbei und wir befinden uns schon fast in der Mitte von Term 2. Mit dem zweiten Term hat sich das Wetter auch verändert und es ist nun Herbst/fast schon Winter…. Die TemperatuNina Richterren sind im Moment aber noch angenehm, aber ab und zu wird es dann doch mal frisch oder es regnet. Zwischen den zwei Terms hatte ich zwei Wochen Ferien und habe, wie im vorherigen Post schon erwähnt, eine Südinsel Tour gemacht. Ich kann sagen, dass die Woche einer der besten war, die ich je erlebt habe. Ich kann wirklich jedem empfehlen, eine Tour zu machen, weil man damit die Möglichkeit hat, viel verschiedenes von Neuseeland zu sehen. Während der Ferienreise hab ich persönlich bemerkt, dass Neuseeland eine Mischung aus so vielen Ländern ist. Wenn man so über die Südinsel fährt denkt man, dass man auf einmal im Allgäu gelandet ist (nur, dass statt der vielen Kühen Schafe sind, die auf den Wiesen sind) und nach den nächsten 200 Metern denkt man, man befindet sich im Regenwald oder ist umzingelt von wunderschönen Palmen. Im einen Moment sieht man die schneebedeckten Berge und es sieht aus wie in den Schweizer Alpen, doch dann dreht man sich um und sieht die schönsten Strände und das Meer… Neuseeland ist wirklich ein verrücktes Land:).

Am ersten Tag haben wir uns auf den Weg nach Hanmer Springs gemacht und zwischendurch einen Stop bei den Maruia Falls eingelegt. Am nächsten Tag waren wir in Christchurch, was leider noch zum Großteil aus Baustelle besteht... . Auf dem Weg nach Dunedin sind wir am wunderschönen Lake Tekapo und in Omaru vorbeigekommen. In Dunedin selbst haben wir eine Cadbury Chocolate Factory Tour gemacht, die wirklich super interessant und lecker war (wir haben sooo viel Schokolade bekommen, dass uns allen danach schlecht war…). Außerdem habe ich mich dort mit einer Freundin aus Deutschland getroffen, die gerade ein Auslandsjahr in Dunedin macht und es war wirklich sNina Richterchön, unsere Erfahrungen auszutauschen.
Nach diesen Tagen kommen wir zu meinem absoluten Highlight der Tour: Queenstown. Am ersten Abend habe ich meine erste richtige Haka Performance gesehen, die unglaublich beeindruckend war. Anschließend hatten wir ein sehr leckeres Abendessen in dem Skyline Restaurant, von dem aus man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt hat.
An Tag fünf habe ich einen Skydive gewagt und es war mit Abstand das Beste, dass ich je in meinem Leben gemacht habe! Das Gefühl zu fliegen war einfach unglaublich! Und da ich noch einen Adrenalin Kick haben wollte, habe ich am Tag darauf noch den Canyon swing gemacht.
Am letzten Tag hatten wir noch eine Surf lesson in Westport, auf die ich mich auch sehr gefreut habe, da in Nelson selbst das Surfen (in Form von Wellenreiten) leider nicht möglich ist. Es war echt schwieriger als gedacht, aber hat super viel Spaß gemacht!

Nina RichterAußerdem hatte ich im Mai auch noch Geburtstag und habe somit meinen „sweet 16“ in Neuseeland verbracht. Ich hatte wirklich einen wunderschönen Tag mit meinen Freunden und meiner Gastfamilie und habe sogar ein Päckchen von meiner Familie und Freunden aus Deutschland bekommen (leider erst eine Woche nach meinem eigentlichen Geburtstag). Ich konnte meinen „sweet 16“ natürlich nicht mit einer Party oder einem Glas Sekt feiern, aber es war eine schöne Erfahrung, den Geburtstag am anderen Ende der Welt zu feiern.
Sonst steht im Juni auch noch viel an: ich habe eine Theaterprüfung, die aus einer Aufführung von einem kleinen Theaterstück vor unseren Eltern und Freunden besteht. Außerdem nimmt unsere Schule an einem Tanzwettbewerb teil, der in ein paar Wochen ist und weswegen wir auch sehr, sehr viele Zusatzproben haben. Als Drittes habe ich Ende Juni auch meine Cambridge Prüfung, sowohl schriftlich als auch mündlich. Wie ich am Anfang schon erwähnt hab, hab ich jeden Mittwochnachmittag an einem Cambridge Englisch Kurs teilgenommen, in dem ich auf diese Prüfungen vorbereitet wurde. Der Kurs ist an meiner Schule (Nayland College) kostenlos und hat mir echt viel gebracht, da man sich hauptsächlich aufs freie Sprechen konzentriert. Also kann ich den Kurs nur empfehlen, auch wenn man nicht vor hat das Examen zu machen.
Leider ist der Juni auch mein letzter „richtiger“ Monat hier, weil ich mich schon Anfang Juli von Neuseeland verabschieden muss. Im Moment habe ich gemischte Gefühle: auf der einen Seite will ich meine neues Zuhause gar nicht mehr verlassen, auf der andern Seite freue ich mich auch schon wieder auf Deutschland und darauf, endlich meine Familie wiederzusehen.

Ich genieße jetzt aber erstmal meine restliche Zeit hier und berichte euch nächstes Mal von meinem Camp, in das ich in zwei Wochen fahre!

Bis bald!
Eure Nina

12.04.2018 Abel Tasman Camp, Napier und Ostern in Neuseeland

Kia Ora!

Nina RichterEs ist jetzt über ein Monat vergangen seit dem ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Seit dem ist auch ganz schön viel passiert, aber erstmal eins nach dem anderen.
Vor ungefähr einer Woche ist unsere Outdoor Education Klasse für drei Tage in den Abel Tasman National Park gefahren um dort zu campen. Wir waren in Teams von vier Personen und mussten unser Essen, Klamotten und alles Sonstige, was wir in den drei Tagen benötigen in ein Seakayak und zwei Rucksäcke packen. Und somit sind dann immer zwei von uns gekajakt und die andern zwei gewandert. Gegen Mittag haben wir uns immer an einer Bay getroffen und getauscht, damit jeder Beides gemacht hat. Das Kajaken war auf der einen Seite sehr anstrengend, aber hat auch super viel Spaß gemacht. Mir persönlich hat das Wandern aber auch sehr gefallen, was ich davor nie wirklich behaupten konnte. In Deutschland war meine Motivation immer sehr, sehr gering, wenn es ums Wandern ging. Aber hier macht es einem irgendwie viel mehr Spaß, vor allem da die Ausblicke immer traumhaft schön waren.
Falls jemand von euch mal die Möglichkeit hat den Abel Tasman zu besuchen, würde ich es auf jeden Fall empfehlen. Ein Highlight von mir war die erste Nacht auf unserem Zeltplatz. Wir hatten einen super schönen und klaren Sternenhimmel mit vielen Sternschnuppen. Ein weiterer Höhepunkt des Trips waren die Seerobben! Als wir am dritten Tag zurück-gekajakt sind, sind wir an einer kleinen Insel vorbei gekommen, auf der Seerobben leben und hatten durch unsere Kajaks die Möglichkeit ganz nah heran zu gehen. Das war das erste Mal, dass ich Seerobben in freier Wildbahn gesehen habe und es war wirklich unglaublich! Ich werde diese drei Tage wirklich niemals vergessen *-* !

Nina RichterDas nächste größere Event war Ostern. Über das Osterwochenende bin ich nach Napier geflogen um meine deutsche Freundin Linda zu besuchen. Linda macht genauso wie ich einen Auslandsaufenthalt und lebt bei einer Gastfamilie in Auckland. Ihre Familie hat aber ein Ferienhaus in Napier und sie haben mich eingeladen das Wochenende mit ihnen dort zu verbringen. Es war sooo schön meine Freundin nach fast drei Monaten wieder zu sehen und über ihr neues Leben in Auckland zu erfahren. In diesen fünf Tagen haben wir wirklich viel unternommen: Wir waren öfters in Napier auf Märkten oder zum shoppen, waren in einem richtig coolen Schwimmbad direkt am Meer und sind sogar einmal zu den „Shine Falls“ Wasserfällen gewandert, die wirklich beeindruckend waren. Da das Haus direkt am Meer liegt konnten wir jeden Tag schwimmen gehen und haben natürlich ganz viel Zeit am Strand verbracht. Eines meiner Highlights war die Stadt Hastings! Dort waren wir auf einem großen Food Market, auf dem es einen deutschen Bäcker gab und an dem Tag hab ich dann meine erste gute Bretzel in Neuseeland gegessen!
Viele Deutsche die nach Neuseeland kommen vermissen das deutsche Brot (Neuseeländer essen nur Toast…), aber ich persönlich vermisse viel mehr die Brezeln! Hier gibt es zwar welche zu kaufen, aber die schmecken erstens nicht besonders gut und zweitens sind sie viel zu überteuert…. Jetzt aber zurück zu Napier. Ostern war dieses Jahr ein bisschen komisch. Es hat sich einfach nicht nach Ostern angefühlt. Vielleicht lag es daran, dass es dieses Jahr kein Ostereier färben mit der großen Schwester gab oder auch keine Schokoladeneier suche im Garten gab oder vielleicht auch nur weil es 28 Grad hatte und wir am Strand lagen.

Nach diesen schönen Tagen hieß es dann wieder Abschied für weitere drei Monate nehmen. Da Linda nur für drei Monate hier in Neuseeland bleibt, geht es für sie bald schon wieder zurück nach Deutschland. Auf der einen Seite war es irgendwie ein merkwürdiges Gefühl, dass sie bald wieder zu Hause ist und alle unsere Freunde wieder sieht und ich noch hier bleibe. Aber auf der anderen Seite habe ich dran gemerkt wie froh ich bin, dass ich noch nicht gehen muss und noch eine ganze Menge vor mir hab. Der Flug naNina Richterch Napier war außerdem auch mein erster Flug ganz alleine und ich war schon ein wenig aufgeregt, weil ich ein bisschen Angst hatte das mit dem Check-in nicht hinzubekommen oder mein Gate nicht finde, aber ist zum Glück alles gut gelaufen. Und um ehrlich zu sein fühle ich mich jetzt ein bisschen erwachsener :)!

Als ich dann wieder in Nelson angekommen bin, hat mich meine Gastfamilie vom Flughafen abgeholt und meine Gastmutter hat mich mit versteckten Ostereiern in meinem Zimmer überrascht. So hatte ich also doch noch die Möglichkeit Schockladeneier zu suchen.

Der Term ist bald vorbei und das heißt, jetzt kommen die April Ferien. Ich freue mich schon riesig auf die Ferien, da ich dort eine Südinsel Tour machen werde und unter andern auch SkyDiven werde! Aber dazu werde ich euch dann das nächste Mal berichten!

Bis Bald!
Nina

21.02.2018 Hallo aus dem sonnigen Neuseeland!

Ich bin nun schon einen Monat hier in Nelson und die Zeit hier vergeht wie im Flug… Auf der einen Seite fühlt es sich so an als wäre ich erst gestern hier angekommen, aber auf der anderen Seite habe ich schon sooo viel Neues erlebt und gesehen. Ich fange mal ganz von vorne an…

Nina Richter Nach unserer Ankunft in Neuseeland hatten wir ein 3 tägigen Vorbereitungskurs von Study Nelson. Dort haben wir am ersten und zweiten Tag sehr viele Informationen über Neuseeland, dessen Kultur, die Schule und vieles mehr bekommen. Den Nachmittag des zweiten Tages haben wir auf einem Katamaran verbracht und sind auf diesem durch die Nelson-Bay gesegelt. Das war wirklich das Highlight der ersten Tage.
Am dritten Tag hatten wir dann noch die Möglichkeit zum Center of New Zealand zu „wandern“ (ich glaube es waren 15 min zu laufen :D), denn von dort hat man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt und das Meer.

Nach diesen Tagen ging es dann in die Schule und wir haben wieder viele Informationen über das Schulsystem, den Campus etc. bekommen. Anschließend konnten wir dann unsere Fächer wählen, die wirklich komplett anders als in Deutschland sind.
Meine Fächer sind Mathe, Englisch, Outdoor Education, Hospitality, Textiles/Fashion&Design und Drama. Da es die meisten Fächer bei uns zu Hause so nicht gibt beschreib ich mal kurz, worum es dort ungefähr geht. Mathe und Englisch sind ungefähr gleich wie in Deutschland, nur ist die Unterrichtsstunde viel besser aufgebaut, so dass der Lehrer die Schüler mit in den Unterricht einbezieht und somit der Unterricht auch wirklich Spaß macht :). In Outdoor Education verbringen wir die meiste Zeit in der Natur und gehen zum Beispiel Kajaken im Fluss oder Meer, gehen wandern oder auch mal Mountainbiking, was wirklich eine gute Abwechslung zum „normalen“ Schulalltag im Klassenzimmer ist. Im Fach Hospitality geht es hauptsächlich um Kochen und Servieren. Es ist im Moment auch mein Lieblingsfach, weil mir das Kochen einfach super viel Spaß macht und das Beste ist, dass wir danach immer Alles essen dürfen *-*. In Fashion&Design lernen wir Alles Mögliche rund ums Nähen und Designen von Klamotten, was mir persönlich richtig Spaß macht. Und Drama erklärt sich denke ich mal von selber. Das ist genauso wie in Deutschland, einfach Theater spielen.

Außerhalb von der SchuNina Richterle habe ich jetzt immer Montagnachmittag Tanzen und mittwochs gehe ich noch in einen Cambridge Englisch Kurs, in dem wir auf unser Cambridge Examen im Juni vorbereitet werden. Außerdem habe ich mich in der Schule für einen Segelkurs angemeldet, worauf ich mich schon riesig freue. Ich fühle mich auch schon richtig wohl in meiner Gastfamilie (ich glaube jeder braucht ein bisschen Zeit sich daran zu gewöhnen in einer „fremden“ Familie zu leben). In der ersten Woche hatte ich zwar ein bisschen Heimweh, aber ich denke, das ist ganz normal und inzwischen habe ich mich auch gut eingelebt. Ich verstehe mich wirklich richtig gut mit meinen beiden Gastgeschwistern (ich habe eine 13 jährige Gastschwester und einen 17 jährigen Gastbruder) und bin wirklich froh, dass ich Geschwister ungefähr in meinem Alter habe, da man dann zum Beispiel Abends auch mal länger zusammen aufbleiben kann. Meine Gastfamilie hat außerdem noch einen super süßen Hund, eine Katze, ein Hase und Fische. Hier im Haus kann einem also nie langweilig werden! Ich bin schon gespannt was in der nächsten Zeit noch alles so passiert und melde mich bald wieder!

See you soon! Eure Nina

4.01.2018 - Hallo zusammen!
Nina Richter
Ich bin Nina Richter, fünfzehn Jahre alt, und komme aus einem Dorf in Bayern. Dort gehe ich in die 10. Klasse eines Gymnasiums. Bald werde ich mit anderen Austauschschülern nach Neuseeland fliegen und dort für ein halbes Jahr (2 Terms) auf das Nayland College in Nelson gehen.

Da es nun schon in Kürze losgeht, kommt langsam die Aufregung… Irgendwie scheint das Alles trotzdem noch so unwirklich, da ich immer noch nicht realisieren kann, dass ich tatsächlich für ein halbes Jahr in einem fremden Land leben und zur Schule gehen werde.

Die letzten Monate/Wochen hatte ich noch so viel in meiner Schule zu erledigen (Prüfungen, Fächerwahl für die Oberstufe etc. ), dass Neuseeland noch gar keinen richtigen Platz in meinem Kopf hatte. Die High School war noch sooo weit weg… Ich habe im Moment noch etwas gemischte Gefühle, freue mich aber natürlich schon riesig auf das Erlebnis am anderen Ende der Welt.

Inzwischen habe ich auch schon Kontakt mit meiner Gastfamilie aufgenommen und bin super gespannt sie persönlich kennenzulernen!

Ein paar Mädchen, die auch mit mir fliegen werden (ich hab diese auf dem Vorbereitungsseminar in Ulm kennengelernt), und ich schreiben uns und tauschen uns über z.B. unsere Gastfamilie oder über unsere Gefühle vor der Abreise aus. Es ist wirklich schön, diese Aufregung bzw. Spannung mit jemandem teilen zu können, der das gleiche Erlebnis vor sich hat. Wir werden auf unserem gemeinsamen Hinflug sicher viel Spaß haben.

Ich melde mich dann wieder, wenn ich in Neuseeland angekommen bin.
Bis bald!

Eure Nina

Interview mit Aissa, die ihr Abitur 2013 mit uns in Neuseeland gemacht hat
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