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Nina - High School Neuseeland Blog

12.04.2018 Abel Tasman Camp, Napier und Ostern in Neuseeland

Kia Ora!

Nina RichterEs ist jetzt über ein Monat vergangen seit dem ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Seit dem ist auch ganz schön viel passiert, aber erstmal eins nach dem anderen.
Vor ungefähr einer Woche ist unsere Outdoor Education Klasse für drei Tage in den Abel Tasman National Park gefahren um dort zu campen. Wir waren in Teams von vier Personen und mussten unser Essen, Klamotten und alles Sonstige, was wir in den drei Tagen benötigen in ein Seakayak und zwei Rucksäcke packen. Und somit sind dann immer zwei von uns gekajakt und die andern zwei gewandert. Gegen Mittag haben wir uns immer an einer Bay getroffen und getauscht, damit jeder Beides gemacht hat. Das Kajaken war auf der einen Seite sehr anstrengend, aber hat auch super viel Spaß gemacht. Mir persönlich hat das Wandern aber auch sehr gefallen, was ich davor nie wirklich behaupten konnte. In Deutschland war meine Motivation immer sehr, sehr gering, wenn es ums Wandern ging. Aber hier macht es einem irgendwie viel mehr Spaß, vor allem da die Ausblicke immer traumhaft schön waren.
Falls jemand von euch mal die Möglichkeit hat den Abel Tasman zu besuchen, würde ich es auf jeden Fall empfehlen. Ein Highlight von mir war die erste Nacht auf unserem Zeltplatz. Wir hatten einen super schönen und klaren Sternenhimmel mit vielen Sternschnuppen. Ein weiterer Höhepunkt des Trips waren die Seerobben! Als wir am dritten Tag zurück-gekajakt sind, sind wir an einer kleinen Insel vorbei gekommen, auf der Seerobben leben und hatten durch unsere Kajaks die Möglichkeit ganz nah heran zu gehen. Das war das erste Mal, dass ich Seerobben in freier Wildbahn gesehen habe und es war wirklich unglaublich! Ich werde diese drei Tage wirklich niemals vergessen *-* !

Nina RichterDas nächste größere Event war Ostern. Über das Osterwochenende bin ich nach Napier geflogen um meine deutsche Freundin Linda zu besuchen. Linda macht genauso wie ich einen Auslandsaufenthalt und lebt bei einer Gastfamilie in Auckland. Ihre Familie hat aber ein Ferienhaus in Napier und sie haben mich eingeladen das Wochenende mit ihnen dort zu verbringen. Es war sooo schön meine Freundin nach fast drei Monaten wieder zu sehen und über ihr neues Leben in Auckland zu erfahren. In diesen fünf Tagen haben wir wirklich viel unternommen: Wir waren öfters in Napier auf Märkten oder zum shoppen, waren in einem richtig coolen Schwimmbad direkt am Meer und sind sogar einmal zu den „Shine Falls“ Wasserfällen gewandert, die wirklich beeindruckend waren. Da das Haus direkt am Meer liegt konnten wir jeden Tag schwimmen gehen und haben natürlich ganz viel Zeit am Strand verbracht. Eines meiner Highlights war die Stadt Hastings! Dort waren wir auf einem großen Food Market, auf dem es einen deutschen Bäcker gab und an dem Tag hab ich dann meine erste gute Bretzel in Neuseeland gegessen!
Viele Deutsche die nach Neuseeland kommen vermissen das deutsche Brot (Neuseeländer essen nur Toast…), aber ich persönlich vermisse viel mehr die Brezeln! Hier gibt es zwar welche zu kaufen, aber die schmecken erstens nicht besonders gut und zweitens sind sie viel zu überteuert…. Jetzt aber zurück zu Napier. Ostern war dieses Jahr ein bisschen komisch. Es hat sich einfach nicht nach Ostern angefühlt. Vielleicht lag es daran, dass es dieses Jahr kein Ostereier färben mit der großen Schwester gab oder auch keine Schokoladeneier suche im Garten gab oder vielleicht auch nur weil es 28 Grad hatte und wir am Strand lagen.

Nach diesen schönen Tagen hieß es dann wieder Abschied für weitere drei Monate nehmen. Da Linda nur für drei Monate hier in Neuseeland bleibt, geht es für sie bald schon wieder zurück nach Deutschland. Auf der einen Seite war es irgendwie ein merkwürdiges Gefühl, dass sie bald wieder zu Hause ist und alle unsere Freunde wieder sieht und ich noch hier bleibe. Aber auf der anderen Seite habe ich dran gemerkt wie froh ich bin, dass ich noch nicht gehen muss und noch eine ganze Menge vor mir hab. Der Flug naNina Richterch Napier war außerdem auch mein erster Flug ganz alleine und ich war schon ein wenig aufgeregt, weil ich ein bisschen Angst hatte das mit dem Check-in nicht hinzubekommen oder mein Gate nicht finde, aber ist zum Glück alles gut gelaufen. Und um ehrlich zu sein fühle ich mich jetzt ein bisschen erwachsener :)!

Als ich dann wieder in Nelson angekommen bin, hat mich meine Gastfamilie vom Flughafen abgeholt und meine Gastmutter hat mich mit versteckten Ostereiern in meinem Zimmer überrascht. So hatte ich also doch noch die Möglichkeit Schockladeneier zu suchen.

Der Term ist bald vorbei und das heißt, jetzt kommen die April Ferien. Ich freue mich schon riesig auf die Ferien, da ich dort eine Südinsel Tour machen werde und unter andern auch SkyDiven werde! Aber dazu werde ich euch dann das nächste Mal berichten!

Bis Bald!
Nina

21.02.2018 Hallo aus dem sonnigen Neuseeland!

Ich bin nun schon einen Monat hier in Nelson und die Zeit hier vergeht wie im Flug… Auf der einen Seite fühlt es sich so an als wäre ich erst gestern hier angekommen, aber auf der anderen Seite habe ich schon sooo viel Neues erlebt und gesehen. Ich fange mal ganz von vorne an…

Nina Richter Nach unserer Ankunft in Neuseeland hatten wir ein 3 tägigen Vorbereitungskurs von Study Nelson. Dort haben wir am ersten und zweiten Tag sehr viele Informationen über Neuseeland, dessen Kultur, die Schule und vieles mehr bekommen. Den Nachmittag des zweiten Tages haben wir auf einem Katamaran verbracht und sind auf diesem durch die Nelson-Bay gesegelt. Das war wirklich das Highlight der ersten Tage.
Am dritten Tag hatten wir dann noch die Möglichkeit zum Center of New Zealand zu „wandern“ (ich glaube es waren 15 min zu laufen :D), denn von dort hat man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt und das Meer.

Nach diesen Tagen ging es dann in die Schule und wir haben wieder viele Informationen über das Schulsystem, den Campus etc. bekommen. Anschließend konnten wir dann unsere Fächer wählen, die wirklich komplett anders als in Deutschland sind.
Meine Fächer sind Mathe, Englisch, Outdoor Education, Hospitality, Textiles/Fashion&Design und Drama. Da es die meisten Fächer bei uns zu Hause so nicht gibt beschreib ich mal kurz, worum es dort ungefähr geht. Mathe und Englisch sind ungefähr gleich wie in Deutschland, nur ist die Unterrichtsstunde viel besser aufgebaut, so dass der Lehrer die Schüler mit in den Unterricht einbezieht und somit der Unterricht auch wirklich Spaß macht :). In Outdoor Education verbringen wir die meiste Zeit in der Natur und gehen zum Beispiel Kajaken im Fluss oder Meer, gehen wandern oder auch mal Mountainbiking, was wirklich eine gute Abwechslung zum „normalen“ Schulalltag im Klassenzimmer ist. Im Fach Hospitality geht es hauptsächlich um Kochen und Servieren. Es ist im Moment auch mein Lieblingsfach, weil mir das Kochen einfach super viel Spaß macht und das Beste ist, dass wir danach immer Alles essen dürfen *-*. In Fashion&Design lernen wir Alles Mögliche rund ums Nähen und Designen von Klamotten, was mir persönlich richtig Spaß macht. Und Drama erklärt sich denke ich mal von selber. Das ist genauso wie in Deutschland, einfach Theater spielen.

Außerhalb von der SchuNina Richterle habe ich jetzt immer Montagnachmittag Tanzen und mittwochs gehe ich noch in einen Cambridge Englisch Kurs, in dem wir auf unser Cambridge Examen im Juni vorbereitet werden. Außerdem habe ich mich in der Schule für einen Segelkurs angemeldet, worauf ich mich schon riesig freue. Ich fühle mich auch schon richtig wohl in meiner Gastfamilie (ich glaube jeder braucht ein bisschen Zeit sich daran zu gewöhnen in einer „fremden“ Familie zu leben). In der ersten Woche hatte ich zwar ein bisschen Heimweh, aber ich denke, das ist ganz normal und inzwischen habe ich mich auch gut eingelebt. Ich verstehe mich wirklich richtig gut mit meinen beiden Gastgeschwistern (ich habe eine 13 jährige Gastschwester und einen 17 jährigen Gastbruder) und bin wirklich froh, dass ich Geschwister ungefähr in meinem Alter habe, da man dann zum Beispiel Abends auch mal länger zusammen aufbleiben kann. Meine Gastfamilie hat außerdem noch einen super süßen Hund, eine Katze, ein Hase und Fische. Hier im Haus kann einem also nie langweilig werden! Ich bin schon gespannt was in der nächsten Zeit noch alles so passiert und melde mich bald wieder!

See you soon! Eure Nina

4.01.2018 - Hallo zusammen!
Nina Richter
Ich bin Nina Richter, fünfzehn Jahre alt, und komme aus einem Dorf in Bayern. Dort gehe ich in die 10. Klasse eines Gymnasiums. Bald werde ich mit anderen Austauschschülern nach Neuseeland fliegen und dort für ein halbes Jahr (2 Terms) auf das Nayland College in Nelson gehen.

Da es nun schon in Kürze losgeht, kommt langsam die Aufregung… Irgendwie scheint das Alles trotzdem noch so unwirklich, da ich immer noch nicht realisieren kann, dass ich tatsächlich für ein halbes Jahr in einem fremden Land leben und zur Schule gehen werde.

Die letzten Monate/Wochen hatte ich noch so viel in meiner Schule zu erledigen (Prüfungen, Fächerwahl für die Oberstufe etc. ), dass Neuseeland noch gar keinen richtigen Platz in meinem Kopf hatte. Die High School war noch sooo weit weg… Ich habe im Moment noch etwas gemischte Gefühle, freue mich aber natürlich schon riesig auf das Erlebnis am anderen Ende der Welt.

Inzwischen habe ich auch schon Kontakt mit meiner Gastfamilie aufgenommen und bin super gespannt sie persönlich kennenzulernen!

Ein paar Mädchen, die auch mit mir fliegen werden (ich hab diese auf dem Vorbereitungsseminar in Ulm kennengelernt), und ich schreiben uns und tauschen uns über z.B. unsere Gastfamilie oder über unsere Gefühle vor der Abreise aus. Es ist wirklich schön, diese Aufregung bzw. Spannung mit jemandem teilen zu können, der das gleiche Erlebnis vor sich hat. Wir werden auf unserem gemeinsamen Hinflug sicher viel Spaß haben.

Ich melde mich dann wieder, wenn ich in Neuseeland angekommen bin.
Bis bald!

Eure Nina

Interview mit Aissa, die ihr Abitur 2013 mit uns in Neuseeland gemacht hat
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