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Sophia - High School Neuseeland Blog

23.09.2014 Wieder Zuhause

Jetzt bin ich schon wieder zwei Monate zurück in Deutschland. Es ist sehr schön wieder bei meiner Familie zu sein, aber mittlerweile  vermisse ich meine Freunde in Neuseeland sehr.

Sophia und Gastmama Meine letzte Woche in Neuseeland habe ich vor allem mit  Packen und Abschied nehmen verbracht. Zum Rückflug hat mich meine Gastfamilie zum Flughafen gebracht und dort habe ich Kathy von Study Nelson getroffen. Ich habe mein Gepäck aufgegeben und mich von meiner Gastfamilie verabschiedet. Im Flugzeug habe ich dann begriffen, dass mein Abenteuer in Neuseeland jetzt endgültig zu Ende ist. In Auckland haben wir zwei andere Study-Nelson Schüler getroffen. Ich habe mich dann von Kathy verabschiedet und bin zur Sicherheitskontrolle und dann zum Flugzeug. In Brisbane habe ich eine andere Austauschschülerin kennengelernt und wir haben dort und in Dubai zusammen auf unseren Flieger gewartet. In München haben mich meine Eltern, meine Schwester und zwei Freundinnen abgeholt. Es war so schön meine Familie wiederzusehen.

Sophia Nachdem ich wieder zu Hause war, waren noch drei Wochen Schule bis zu den Sommerferien. Ich war zweimal in der Schule. Die restliche Zeit habe ich ein Praktikum gemacht. In den Ferien war ich mit meiner Familie im Urlaub und bei meinen Großeltern. Morgen fängt die Schule wieder an. Und ich glaube nach meiner Zeit in Neuseeland, wo das Schulsystem so viel besser ist als in Deutschland, werde ich die Schule hier noch weniger mögen als vorher.

Die Entscheidung nach Neuseeland zu gehen, würde ich immer wieder treffen. Ich habe dort die beste Zeit meines Lebens verbracht. Ich habe sehr viel nette Menschen kennengelernt und mich extrem verändert. Ich bin jetzt viel selbständiger und selbstbewusster.

Sophia und Mitschüler Das Heretaunga College ist sehr gut  und die Schüler und Lehrer sind sehr nett. Ein halbes Jahr eine Schuluniform zu tragen ist eine sehr gute Erfahrung. Man muss morgens nicht überlegen, was man anziehen will und man gehört gleich zu den anderen dazu.

Meine Gastfamilie war auch sehr nett. Der Reitunterricht hat total viel Spaß gemacht und es war total gut, weil ich entscheiden konnte, was ich machen möchte und was nicht.

Ich möchte Study Nelson noch einmal für das Teilstipendium und die gute Unterstützung  und besonders meinen Eltern, die mir das alles ermöglicht haben, bedanken.

30.06.2014 Schule, Netball und WM

Jetzt melde ich mich schon zum letzten Mal aus Neuseeland. Ich habe jetzt nur noch wenige Tage bis ich zurückfliege und die letzten Wochen sind total schnell vergangen. Ich war noch mal in Wellington, Petone und in Lower Hutt in der Mall. An Queens Birthday hatten wir montags frei und ich bin mit meiner Gastfamilie mit der Cable Car gefahren. Die Fahrt war nur ganz kurz aber von oben hatte man eine super Aussicht.cable car

Seit den Ferien hatte ich jeden Samstag ein Netballspiel. Netball ist so ähnlich wie Basketball, nur ein bisschen langsamer und man darf nicht dribbeln und mit dem Ball laufen. Vor meinem ersten Spiel hat mir meine Gastschwester die Regeln und Positionen erklärt. So wusste ich ungefähr was ich machen musste, auch wenn ich vorher nie gespielt habe. Die anderen aus meinem Team haben mir auch noch ganz viele Tipps gegeben. Wir haben das Spiel dann auch gewonnen. Wahrscheinlich nicht unbedingt wegen mir, aber es war trotzdem sehr cool. Bis jetzt haben wir alle Spiele bis auf eins gewonnen.

Letzte Woche Dienstag war das erste Spiel für Deutschland bei der WM. Das war um vier Uhr morgens. Ich fand es total cool, weil meine Gastfamilie auch aufgestanden ist. Das war sehr nett von denen. Und es hat sich total gelohnt, weil es einfach ein super Spiel war. Am Sonntag war es um sieben. Das ist zwar auch sehr früh aber es ist Ok. Wellington

Morgen ist eine Party von der Schule für alle Internationals, am Samstag ist Netball und am Sonntag ist Get-Together von Study Nelson. Wir gehen bowlen. Dann habe ich noch eine Woche Schule und dann geht es schon zurück nach Deutschland. Davor muss ich noch packen und mich von allen hier verabschieden. Die werde ich total vermissen. Ich freue mich schon total auf meine Familie.

Viele Grüße
Sophia

15.05.2014 Schulferien

Hallo

Ich hatte gerade zwei Wochen Ferien. Das erste Wochenende der Ferien war ja Ostern. Das ist hier nicht so wichtig. Ich habe von meiner Familie ein Päckchen mit Schokolade und Eierfarbe bekommen. Für Ostern habe ich dann Hefezopf gebacken und Eier gefärbt. Ich habe dann mit meiner Gastfamilie gefrühstückt, aber ansonsten war nichts Besonderes.

In dem Rest der Ferien war ich auf der South Island Tour von NZdirect. Es war richtig cool. Die Tour hat in Nelson angefangen. Also bin ich mit der Fähre von Wellington nach Picton und dann nach Nelson. Da waren auch noch andere internationale Schüler aus Wellington, die auch an der Tour teilnehmen. Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter und der Seegang war nicht zu schlimm. Dann sind wir mit dem Bus von Picton nach Nelson gefahren und waren ungefähr um acht Uhr abends am Backpacker in Nelson. Da gab es noch Dinner.
Am nächsten Morgen ging es dann um sieben Uhr los und erstmal Busfahren, Busfahren, Busfahren.
pcrocks

Auf dem Weg haben wir uns die Pancake Rocks angeschaut und mehrere Stopps zum Essen gemacht. Ungefähr um fünf sind wir dann in Franz-Josef angekommen.
Am nächsten Tag hat es total geregnet und deshalb wurde der Glacier Walk abgesagt. Das war ein bisschen doof aber das Wetter kann man ja nicht ändern. Nach einen Stopp in Fox Glacier ging es dann weiter. Wegen dem Regen gab es ganz viele Wasserfälle. Die waren voll schön. Übernachtet haben wir in einem Dorf mit ungefähr 70 Einwohnern. Abends haben wir noch ein paar Spiele gespielt.
Auf dem Weg nach Queenstown haben wir unter anderem an einem Obstladen gehalten. Da gab es ganz viel Obst, Nüsse, Trockenobst und Real Fruit Icecream. Lecker!! Ein anderer Stopp war an einer Brücke zum Bungyspringen. Abends sind wir in Queenstown mit der Skyline-Gondola zum einen Restaurant gefahren. Als erstes haben wir uns eine Maori Show angeschaut. In dem Restaurant gab es ein riesiges Buffet. Es war richtig lecker. Es gab zum Beispiel Suppe, Roast Pork, Lachs, Salatbar und vieles mehr. Am besten war eindeutig der Dessert: Panna Cotta, Creme Brulee, Pavlova und kleine Törtchen.
Am nächsten Tag bin ich zum Milford Sounds gefahren. Auf den Weg haben wir schon ein paar Stopps gemacht. Das Wetter war nicht so gut und genau, als wir aufs Schiff gegangen sind, hat es angefangen zu regnen. Trotzdem war es total schön und es gab wieder ganz viele Wasserfälle.
Am nächsten Tag war für mich kein Programm. Ich war dann mit ein paar anderen in Queenstown. Abends waren wir dann in der minus 5 Icebar.
Am nächsten Tag ging es wieder früh los, nach Dunedin. Da habe ich am gleichen Tag noch eine Wildlifetour gemacht. Da haben wir Albatrosse, Robben, Seelöwen und Pinguine gesehen.
bwstreet

Vormittags am nächsten Tag waren wir in der steilsten Straße der Welt und nachmittags in der Cadbury Chocolate Factory.
Der nächste Tag war wieder ein Busfahrttag. Mit Stopps an den Mouraki Boulders und zum Essen.
In Kaikoura wollten dann ganz viele das Delfinschwimmen machen. Wir haben auch ganz viele Delfine gesehen. Aber die sind zu schnell geschwommen. Das war sehr schade.
dolphinwatch

Am letzten Tag ging es zurück nach Nelson und von da mit dem Flieger nach Wellington.
Die Tour hat richtig viel Spaß gemacht und ich habe ganz viele nette Menschen kennengelernt.

Nach der Tour waren die Ferien auch schon wieder vorbei und die Schule ging wieder los.
Am Samstag hatte ich mein erstes Netballspiel. Wir haben gewonnen und es hat total Spaß gemacht. Mehr zum Netball erzähle ich euch nächstes Mal.

Viele Grüße und bis zum nächsten Mal
Sophia

11.04.2014 Alltagsleben in Neuseeland

Jetzt bin ich schon zehn Wochen hier in Neuseeland, aber es kommt mir viel kürzer vor. Die Zeit geht hier so schnell vorbei.

Die Schule ist hier total anders als in Deutschland. Man hat nur sechs Fächer und jeden Tag nur fünf Stunden a 60 Minuten. Außerdem hat man noch „Formtime“. Das ist täglich eine Viertelstunde wo der Lehrer die Anwesenheit überprüft und sagt was für Meetings usw. an dem Tag stattfinden. An meiner Schule, dem Heretaunga College fängt die Schule immer um 8:40 Uhr an, außer am Mittwoch da erst um 9:20 Uhr. Mittwochs ist außerdem keine Formtime. Stattdessen hat man Assembly oder Housemeeting.

Im Unterricht lernt man hier eher selbstständig. In Mathe zum Beispiel bekommen wir am Anfang der Stunde ein paar Aufgaben an der Tafel, die meistens etwas Neues enthalten, und dann versucht man es zu lösen. Danach erklärt der Lehrer es und den Rest der Stunde übt man. In Chemie und Bio machen wir ganz viele Experimente.
Ein Fach, das ich in Deutschland nicht habe, ist Fotografie. Das macht total Spaß. Wir haben gerade unser erstes Assessment abgeschlossen. Dafür haben wir professionelle Stillleben-Fotografen analysiert und eines ihrer Bilder nachgemacht.
Insgesamt ist Schule hier entspannter und macht mir persönlich auch mehr Spaß.

Sophia

Ein paar Wochen nachdem die Schule begonnen hat, war Athletics Day. Da kommen alle Schüler in ihrer Hausfarbe und man kann an ganz vielen Leichtathletikevents teilnehmen. Immer wenn man teilnimmt gibt das Hauspunkte auch wenn man nicht gut ist. Am Ende des Jahres werden dann alle Punkte von verschieden Events im ganzen Jahr addiert und es gibt einen Gewinner. Dann hatten wir auch noch „Mufti-Day“. Da muss man nicht seine Uniform anziehen, sondern kann in normalen Klamotten kommen.

Dressur

Nach der Schule mache ich meistens meine Hausaufgaben. Donnerstags fahre ich immer mit dem Schulbus zu einem Reiterhof. Dort habe ich eine halbe Stunde Reitunterricht und dann holt mich meine Gastmutter ab. In der Reitstunde mache ich meistens immer nur Trab und Galopp. Aber einmal war ich auch mit meiner Reitlehrerin auf einem Ausritt. Ich könnte auch Springen oder Dressur machen, aber ich bin damit zufrieden was ich mache. In Term zwei werde ich wahrscheinlich zweimal die Woche Reiten gehen, aber jetzt muss ich erstmal schauen, wann ich Netballtraining habe. Nächstes Wochenende gehe ich mit einem Mädchen aus der Schule zum Ponyclub. Da kann ich wahrscheinlich nur kurz reiten, weil man sein eigenes Pferd braucht, aber ich kann auf jeden Fall mal zuschauen.

Color Run

Am Wochenende unternimmt manchmal meine Gastfamilie was mit mir. Wir waren zum Beispiel im Kino und Gokart fahren. Außerdem war ich mit Freunden in Lower Hutt shoppen oder am Hutt River picknicken. Letztes Wochenende war ich mit ein paar Freunden beim Colorrun. Das hat richtig viel Spaß gemacht.

An den Tagesablauf hier habe ich mich richtig gut gewöhnt.

Nächste Woche fangen die Ferien an und dann gehe ich auf die Südinseltour. Ich freue mich schon total drauf. Aber es bedeutet, dass schon die Hälfte der Zeit hier vorbei ist. Davor ist auch noch das Get-Together von Study Nelson in Wellington. Aber davon erzähle ich euch nach den Ferien. Ich wünsche euch allen schöne Ferien und frohe Ostern.

Viele Grüße
Sophia

28.01.2014 Ankunft und erste Tage in Neuseeland

MarieIch bin jetzt seit fast einer Woche in Neuseeland und es ist total cool.
Zu Hause habe ich mich mit einer kleinen Party von meinen Freunden verabschiedet.

Ich bin von München aus mit einer Gruppe von insgesamt sieben Schülern geflogen und während des Fluges und beim Umsteigen wurden wir von Emirates betreut. In Auckland wurden wir dann von Antonia von Study Nelson abgeholt. Sie hat uns vom internationalen zum nationalen Terminal gebracht. Dort hat sie Franziska (eine andere Schülerin) und mich zum Flieger gebracht und ist mit dem anderen Teil der Gruppe nach Nelson geflogen. Ich bin mit Franziska nach Wellington geflogen und wir wurden dort von unseren Gastfamilien abgeholt. Als wir bei meiner Gastfamilie angekommen sind, gab es noch Abendessen und ich hab ein bisschen ausgepackt. Danach bin ich aber auch ganz schnell ins Bett.

Am Donnerstag (Sonnenschein und warm, aber Wellington hat nicht umsonst den Spitznamen „Windy Welly“, sehr windig) war dann der erste Tag vom Einführungskurs mit Sandra in Wellington. Wir haben uns am Bahnhof getroffen und sind von dort zum Te Papa (Museum of New Zealand) gegangen. Dort haben wir im Cafe dann über einige Sachen geredet, wie Handy (neue SIM-Card), Erdbeben und was so in den nächsten Tagen passiert. Danach waren wir im Erdbebensimulator im Te Papa (übrigens ist das Museum kostenlos) und am Nachmittag sind wir noch durch die Einkaufsstraßen von Wellington gegangen und haben ein paar Sachen besorgt (Adapter, Sonnenmilch, usw.) und Sandra hat uns gesagt in welchen Läden wir was finden. Dann ging es auch schon wieder mit der Bahn zurück.

Am nächsten Tag ging es gleich weiter mit dem Einführungskurs. Wieder im Cafe des Te Papa haben wir ein paar Tipps für die Gastfamilien bekommen und, nachdem wir uns ungefähr eine Stunde selbst im Museum umschauen durften, hatten wir eine Führung, bei der wir ganz viel über die Kultur der Maori gelernt haben. Am Nachmittag waren wir dann bei super Wetter (Sonnenschein und kaum Wind!!) im Hafen von Wellington segeln. Das hat richtig viel Spaß gemacht!

Am Montag war ich dann zum ersten Mal in der Schule. Aber das war noch nicht richtig Schule, sondern wir haben die Schuluniform bekommen, unsere Fächer gewählt und das internationale Team der Schule hat uns die Schule gezeigt. Am Heretaunga College sind in diesem Term fünf oder sechs deutsche Schüler. Die Schule fängt nächste Woche richtig an. Am Montag treffen wir nachmittags unsere Klassenlehrer und am Dienstag bekommen alle eine Maori-Begrüßung. Am Mittwoch ist dann zum ersten Mal Unterricht nach Plan, aber am Donnerstag ist Waitangi-Day, das heißt gleich wieder ein Tag frei. ;-)

Am davon erzähle ich nächstes Mal, jetzt genieße ich erst einmal noch den neuseeländischen Sommer.

Bis zum nächsten Mal und viele Grüße
Sophia

2.12.2013

Hallo, ich heiße Sophia und komme aus München. Ich bin fünfzehn Jahre alt. Ich werde ab Januar für ein halbes Jahr das Heretaunga College in Wellington besuchen und dort in einer Gastfamilie leben. Ich freue mich schon sehr darauf diese kennenzulernen. Außerdem werde ich an einem Reitförderprogramm teilnehmen.

Ich danke Study Nelson sehr dafür, dass ich ein Teilstipendium erhalten habe und für die gute Vorbereitung und Unterstützung. Vor einer Woche hat in Memmingen ein Treffen stattgefunden, bei dem ich andere Teilnehmer kennengelernt habe und sich einige Fragen hinsichtlich des Austausches geklärt haben.

Zudem danke ich meinen Eltern, die mir diese Möglichkeit geboten haben und mich dabei unterstützen.

Ich bin schon ganz schön aufgeregt, wenn ich daran denke, dass ich in acht Wochen in einem Flieger nach Neuseeland sitze und meine Familie und meine Freunde für ein halbes Jahr nicht sehen werden.

Viele Grüße und bis zum nächsten Mal
Eure Sophia

Interview mit Aissa, die ihr Abitur 2013 mit uns in Neuseeland gemacht hat
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