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Study Nelson Newsletter
Dezember 2017

Sommer... In Aotearoa!


Bei uns auf der anderen Seite der Welt wird es immer wärmer und wir freuen uns über die vielen Sonnenstunden, die wir in Nelson genießen können. Und dennoch wird es Zeit, über Weihnachten nachzudenken. In Nelson fand bereits die alljährliche Santa-Parade statt. Informationen zu den traditionellen Paraden gibt es hier für euch. Des Weiteren konnten unsere Schüler sich bei verschiedenen Get-together treffen. Wir zeigen Euch, was sie unternommen haben. Außerdem möchten wir Euch die kalten Wintertage mit Abenteuern unserer Schüler von der Nord-Insel Tour von NZDirect versüßen. Zum Abschluss möchten wir euch noch ein typisches "Kiwi-Weihnachtslied" vorstellen.


Der Weihnachtsmann kommt - mit einer Parade

Jedes Jahr finden im November und im Dezember Santa-Paraden in ganz Neuseeland statt. Ein Fest für die ganze Familie, bei der der Einzug des Weihnachtsmanns gefeiert wird.

Eingeführt wurden die Paraden Anfang des 19. Jahrhunderts um Kunden in die Geschäfte zu locken. Dort wurden zahlreiche Spielzeuge, die es während des restlichen Jahres nicht zu kaufen gab, ausgestellt und verkauft. Oder man konnte die speziell aufgebauten "Weihnachts-Wunderländer" entdecken.

Die Paraden werden an sonnigen Tagen mit bunten Kostümen, viel Musik und natürlich auch dem Weihnachtsmann gefeiert - und die Vorweihnachtszeit wird eingeläutet!

Santa Parade

Habt Spaß und "Get-together"

Kurz vor Ende von Term 3 haben sich unsere Schüler beim "Get together" in Nelson, Wellington und Blenheim getroffen. Bei unterschiedlichen Aktivitäten wurden drei spaßige Nachmittage mit neu gewonnenen Freunden verbracht.

Get-together Nelson

Auf in die Wellen - Das Abenteuer ruft!
Beim "Get together" in Nelson ging es dieses Mal auf hohe See. Mit dem Segelboot haben die Schüler den Hafen verlassen und konnten den strahlenden Sonnenschein in vollen Zügen genießen. Ob auf dem Schiff, in der Hängematte oder sogar im Wasser: Alle hatten eine super Zeit und konnten "sunny" Nelson mal vom Wasser aus betrachten. Für einige der Schüler heißt es leider schon wieder Auf Wiedersehen und sie konnten ihr letztes Abenteuer in Neuseeland während des Segeltörns erleben.

Get together NelsonGet together Nelson

Get-together Wellington

Der Sommer ist im Anmarsch - Zeit den Grill anzufeuern!
Beim "get together" in Wellington haben sich unsere Schüler mit ihren multikulturellen Gastfamilien über ein gemütliches BBQ mit deutschen Würstchen freuen können.
Vom Surf Club aus konnten die stürmischen Wellen und der windige Strand beobachtet werden. Bei netten Unterhaltungen, viel Spaß und Gelächter haben alle einen schönen Nachmittag miteinander verbracht. Nach dem Essen haben einige der Schüler beschlossen, sich bei einer Runde Strandfußball noch sportlich zu betätigen und ordentlich auszutoben! Für einige unserer Schüler ist die Zeit in Neuseeland leider vorbei, als Abschied gab es das Study Nelson Zertifikat sowie ein kleines Geschenk. Auch alle Gastfamilien haben ein kleines Dankeschön bekommen.

Get together WellingtonGet together Wellington

Get-together Blenheim

Die Sonnenstrahlen locken - auf in die Natur!
Das "get-together" in Blenheim hatte dieses Mal einen sehr familiären Charme. Unsere drei Schülerinnen kamen gemeinsam mit ihren Gastfamilien, die sich alle untereinander kennen, zu einem Spaziergang auf einen nahegelegenen Hügel mit Aussichtspunkt.
Bei einem entspannten Picknick mit tollen Gesprächen wurden die beeindruckenden Aussichten über Blenheim, die umliegenden Berge, Wairau, die Strände sowie die Cook Straße und sogar die Nordinsel genossen.

Get together BlenheimGet together Blenheim

Meine Reise nach Neuseeland - Erfahrungsbericht von Johanna Schmidt


Johanna Schmidt

Bei einem so langen Flug, was hast Du als Unterhaltung gemacht?
Da ich mich am besten mit Musik entspannen kann, habe ich meistens Musik gehört und währenddessen versucht zu schlafen. Außerdem ist das Entertainment-Angebot zu empfehlen, da ich wirklich erst einmal gestaunt habe, wie viele Filme, Serien und Musik verfügbar waren.

Bei deiner Ankunft in Wellington, einem recht kleinen Flughafen, gab es da etwas was ganz anderes im Vergleich zu den Flughäfen die du schon kennenlernen konntest?
Als ich in Wellington gelandet bin, sind mir die vielen kleinen Flugzeuge, die sogar noch mit Propeller angetrieben werden, aufgefallen. Das neuseeländische "Wappen", der Silverfern, welcher auf den meisten der Fliegern abgedruckt ist, hat mich auch beeindruckt. Der Flughafen war recht übersichtlich, sodass sich die Orientierung ziemlich einfach gestaltet hat, trotz anfänglicher Sorge meinerseits.

Was hat Dir an dem Leben in einer Gastfamilie am besten gefallen?
Meine Gastfamilie ist zu meinem zweiten Zuhause geworden, denn sie hat mich in allen Situationen unterstützt und auf meinem Weg begleitet. Sie hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, dankbar gegenüber meiner deutschen Familie zu sein und der Chance, die ich bekommen habe. Durch meine Gastfamilie war es auch einfacher, neue Kontakte zu knüpfen und die neuseeländische Kultur kennen zu lernen.

Du bist nun zurück in Deutschland, was vermisst Du am meisten?
Am meisten vermisse ich natürlich meine Freunde und meine Gastfamilie, welche mich die ganze Zeit über begleitet haben. Weiterhin fehlt mir Neuseelands außergewöhnliche Natur und die freundliche Umgangsweise der Kiwis besonders, wenn ich an ein paar gestressten und unfreundlichen Menschen in Deutschland vorbeilaufe. Neuseeland wird immer ein besonderes Land für mich bleiben und ich werde in Zukunft auf jeden Fall wieder nach Neuseeland reisen.


Eine Reise im Norden - Unsere Beaches and Surfing Tour

Was für eine Woche. Städte, Strände und die wunderschöne Natur der Nordinsel Neuseelands. Das Wetter während der Tour war ein absoluter Traum, einfach perfekt, um am Strand zu surfen. Zum Beginn der Tour trauten sich in Auckland ein paar Schüler, den Bungee Sprung vom höchsten Gebäude der südlichen Hemisphäre (Auckland Skytower) und der Harbour Bridge zu machen. Am letzten Abend in Auckland besuchte die Schülergruppe den Skytower, um dort einen wunderschönen Sonnenuntergang über der Stadt zu sehen.

In Coromandel konnten die Schüler Kajak fahren oder surfen. Außerdem haben alle am berühmten Hot Water Beach ihre eigenen Hot Pools gegraben. Zusätzlich sind einige Schüler an der wunderschönen Küste entlang zur Cathedral Cove gelaufen.

Auf dem Weg nach Rotorua hat die Gruppe in Matamata Halt gemacht. Während einige Schüler zum höchsten Wasserfall der Nordinsel gewandert sind, ist der Rest der Teilnehmer in die Welt der bekannten Herr der Ringe- und Hobbit-Trilogie eingetaucht und stattete der original Filmkulisse „Hobbiton“ einen Besuch ab. Schließlich ging es weiter nach Rotorua. Dort angekommen, hat die Gruppe am Abend ein Maori Dorf besucht, um deren Kultur besser kennen zu lernen. Die Schüler hatten dort ein echtes Hangi (Maori Abendessen). Zusätzlich haben die Schüler die Behausungen der damaligen Maoris gesehen, sowie deren Werkzeuge und Waffen. Zum Abschluss hat der Stamm noch die berühmte Haka Performance aufgeführt.

Nordinseltour Nordinseltour Nordinseltour Nordinseltour

Am nächsten Tag machte sich die Gruppe für einen Tagesausflug auf den Weg zum Lake Taupo, welcher der größte See Neuseelands ist. Unterwegs haben die Schüler einen Zwischenstopp in Wai-O-Tapu eingelegt, um dort die einmaligen vulkanischen Aktivitäten zu beobachten. Das Highlight dort war ein Geysir, der jeden Tag um dieselbe Uhrzeit ausbricht. Ein weiterer Stop waren die Huka Falls, die das am meisten fotografierte Naturschauspiel Neuseelands sind. In Taupo haben die Schüler den Tag dann mit Skydiving, Rafting oder Jetboat fahren verbracht. Wer lieber einen entspannten Tag verbringen wollte, hatte die Chance, den Ort zu erkunden.

Die letzte Station auf der Tour führte die Gruppe in den gemütlichen Ort Raglan, der weltweit als Surfer-Paradies bekannt ist. Jeder hatte dort die Chance, an einem Surfkurs teilzunehmen und die Wellen zu reiten, was nicht gerade einfach war. Zum Abendessen gab es typisch neuseeländisch „Fish and Chips“. Nach dem Abendessen fanden die traditionellen Tourolympics statt. Hier wurde die Gruppe in vier verschiedene Teams eingeteilt, welche dann in fünf verschiedenen Disziplinen gegeneinander antraten. Am Ende des Abends gab es eine Gewinnergruppe, welche Urkunden und Preise entgegennahm. Am Morgen vor der Abreise sind die meisten Schüler dann noch einmal früh aufgestanden, um eine letzte Welle zu reiten, bevor es dann am Nachmittag leider „Auf Wiedersehen“ hieß.


Mitarbeitervorstellung: Eva

Nordinseltour

Erzähl doch bitte kurz etwas über dich, Eva!
Ich komme ursprünglich aus der schönen Rhön, aber wie viele von euch habe ich schon früh den Wunsch verspürt, das andere Ende der Welt zu entdecken. Als Teenager habe ich zwei Terms an einem neuseeländischen College verbracht und in einer Gastfamilie in Auckland gelebt. Seither lässt mich dieses tolle Land einfach nicht mehr los und nach mehreren Besuchen habe ich Anfang des Jahres den großen Schritt gewagt, mich hier dauerhaft niederzulassen. In Deutschland habe ich nach meinem abgeschlossenen dualen Studium in International Business für viele Jahre als Vertriebsassistentin gearbeitet, wo ich viel Erfahrung im Kundenmanagement und bei der Koordination von Verkaufsaktivitäten in Zusammenarbeit mit den internationalen Verkaufsteams sammeln konnte.

Wie lang arbeitest du schon bei Study Nelson und was ist deine Aufgabe?
Seit Juli bin ich nun ein Teil des Study Nelson Teams und meine Aufgabe hier ist es, unsere Schülerinnen und Schüler und deren Eltern bei allen Anfragen zu unseren High School Programmen zu beraten und unterstützen. Das heißt, ich bin die erste Anlaufstelle für alle, wenn sich jemand für einen High School Aufenthalt am schönsten Ende der Welt interessiert und stehe dabei in engem Kontakt mit Schülerinnen, Schülern, Eltern und den Schulen vor Ort, um alle bestmöglich auf den Aufenthalt in Neuseeland vorzubereiten. Ein weiterer Teil meiner Aufgaben ist es, unsere Messen und Infoveranstaltungen im deutsch-sprachigen Raum zu organisieren. Außerdem unterstütze ich meine Kolleginnen in Deutschland und Österreich, die die Schülerinnen und Schüler schon vor ihrer Abreise zu Hause persönlich und herzlich beraten, bestmöglich in ihrer Arbeit.

Was hat dich dazu bewegt ins Ausland zu gehen?
Reisen ist meine große Leidenschaft und bereits in meiner Kindheit waren Urlaube mit der Familie für mich das Highlight des Jahres. Da ich auch schon immer einen Hang zu Sprachen hatte und bereits eine Ausbildung als Übersetzerin und Dolmetscherin absolviert habe, war für mich schon früh klar, dass ich gerne eine Zeitlang im Ausland leben und meine Sprachkenntnisse vertiefen möchte. Hier bin ich nun und habe es noch keine Sekunde bereut.

Was hast du in Neuseeland schon alles gesehen?
Während meiner Work & Travel Zeit 2013/2014 bin ich im Wohnwagen quer durchs Land gereist, von Nord nach Süd und wieder zurück, insgesamt 9 Monate lang. Dabei habe ich alle typischen Touristen-Attraktionen besucht sowie auch weniger touristische Orte.
Zu meinen Lieblingsorten zählen die Coromandel Halbinsel mit ihren tollen Stränden, dem berühmten Hot Water Beach und der Cathedral Cove, das kleine und entspannte Örtchen Raglan mit seinen tollen Surfgebieten sowie die imposanten Gipfel der Southern Alps. Auch die rauen und wilden West Coast Beaches haben es mir angetan. Ganz besonders aber liebe ich meine neue Heimat – Nelson und die umliegende Region, hier scheint gefühlsmäßig einfach immer die Sonne :).

Was waren persönliche Highlights auf deinen bisherigen Reisen?
Zu den absoluten Highlights meiner Reisen hier zählt eine Kajak-Fahrt, die ich vor einigen Jahren in Akaroa unternommen habe und bei der eine Gruppe von neugierigen Delfinen für eine ganze Weile um mich und mein Kajak herum geschwommen ist. Die Delfine waren zum Greifen nah und ich konnte mein Glück kaum fassen, diese wundervollen Geschöpfe in freier Wildbahn in aller Ruhe beobachten zu können. Das Schönste hier in Neuseeland für mich ist es, Zeit in der freien Natur zu verbringen. Es gibt so viel zu entdecken und zu genießen. Bei einer Gelegenheit konnte ich dabei helfen, gestrandeten Walen am Farewell Spit zurück ins Wasser zu verhelfen – ein einmaliges Erlebnis.

Was steht noch auf deiner Reiseziel-Liste von Neuseeland?
Ich habe bereits viele Orte in Neuseeland bereist, aber die eine oder andere Ecke fehlt tatsächlich noch auf meiner Reiseziel-Liste, zum Beispiel die Region East Cape bei Gisborne. Ich habe mir sagen lassen, dass es dort wunderschön sein soll und kann es kaum erwarten, es persönlich zu erleben. Auch der Lake Waikaremoana im Te-Urewera Nationalpark steht noch auf meiner Must-Do Liste.

Was ist eine typische Kiwi-Erfahrung für dich oder Aktivität, die du gern machst?
Wandern oder Tramping, wie es die Kiwis nennen. Es gibt nichts Schöneres, als sich am Wochenende in freier Natur zu erholen und dabei die so vielfältige neuseeländische Landschaft zu entdecken – von unberührten Stränden, idyllischen Seen bis hin zu grünen Regenwäldern und schneebedeckten Gipfeln. Man findet hier so viel Abwechslung, dass es sich einfach lohnt, die Wanderschuhe anzuziehen und Neuseeland zu Fuß zu entdecken.

Hast du noch einen Tipp für die Study Nelson Schüler?
Kommt mit einer offenen Einstellung und lasst euch auf Neues ein, ihr werdet überrascht sein, wie viele neue und aufregende Erfahrungen ihr machen werdet. Habt keine Angst, eure neuen Klassenkameraden anzusprechen, auch wenn euer Englisch nicht perfekt sein sollte. Ihr werdet merken, wie schnell ihr euch verbessert und neue Freundschaften schließt. Und vor allem: genießt jede Sekunde, die ihr hier seid. Die Zeit vergeht wie im Flug!

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