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Study Nelson Newsletter
Oktober 2017

Frühling... In Aotearoa!

Der Frühling ist da - es ist wieder an der Zeit nach draußen zu gehen und die Sonnenstunden voll auszunutzen! Auch im Frühling sind immer wieder weiße Wolken am Himmel zu sehen. Wie Neuseeland zu dem Maori Namen Aotearoa kommt, erzählen wir euch hier.
Die Zeit in Neuseeland vergeht wie im Flug, die Schülerinnen und Schüler, die im Juli in Neuseeland angekommen sind, haben bereits ihr erstes "get together" erlebt. In den Ferien nach Term drei wurde die Zeit genutzt um Neuseeland mit den internationalen Studenttours zu erkunden. Wie üblich, möchten wir das Study Nelson Team vorstellen. Dieses Mal gibt es ein Interview mit Doerthe. Zum Abschluss gibt es "Aotearoa" nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Hören!


Kia ora Aotearoa! Willkommen in Neuseeland - Dem Land der langen weißen Wolke

Warum wird Neuseeland Aotearoa genannt? Warum das Land der langen weißen Wolke?
Auf diese Fragen gibt es zwei verschiedene Antworten: Die etwas weniger geläufige Geschichte ist, dass die Entdecker Neuseelands auf Ihrer Reise tagsüber von einer „langen weißen Wolke“ und bei Nacht von einer „langen hellen Wolke“ geleitet wurden. Durch diesen Wegweiser fanden sie Neuseeland und benannten das Land danach.

Die andere Geschichte, welche die Maori-Kultur Neuseelands widerspiegelt ist, dass Kupe gemeinsam mit seiner Frau Kura das gemeinsame Heimatland Hawaiiki verlassen musste. Um das Land zu verlassen, nahmen sie das Waka (Kanu) von Kura und machten sich auf den Weg. Nach einer Weile auf dem Meer, entdeckte Kura die Inseln Neuseelands, welche unter einer langen weißen Wolke lagen. Aotearoa ist Maori und kann in drei Worte unterteilt werden. Um die Geschichte der Maoris in einem Wort zu beschreiben, wird das Land Ao = cloud tea = white roa = long genannt.

Land der langen weissen Wolke


Habt Spaß und "Get-together"

Kurz vor Ende von Term 3 haben sich unsere Schüler beim "get together" in Wellington und Nelson getroffen. Bei unterschiedlichen Aktivitäten wurden zwei spaßige Nachmittage, mit neu gewonnenen Freunden verbracht.

Get together Nelson

Hoch hinaus ging es für die Schüler aus Nelson und Blenheim im Kletterzentrum "Vertical Limits". Nach einer kurzen Einführung konnten die Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig sichern, an den Wänden klettern oder auch einfach mal abhängen. Trotz spontaner, wetterbedingter Änderungen hatten die Schülerinnen und Schüler einen schönen Nachmittag, es gab viel zu lachen und von neuen Abenteuern zu erzählen.

Vertical LimitsVertical Limits

Get together Wellington

Passend zu den Wahlen in Neuseeland hat die Schüler-Gruppe in Wellington bei strahlendem Sonnenschein eine Tour durch das Parlament gemacht. Während der Führung, die speziell für die internationalen Schüler zugeschnitten war, und auch in den Gastfamilien haben die Schüler viel über die neuseeländische Politik und die Gebäude wie den "Beehive" gesprochen. Im Anschluss wurde der Nachmittag noch bei Erzählungen der ersten und von den bereits vergangenen Erfahrungen in Neuseeland, im Cafe beendet.

Wellington Get TogetherWellington Get Together

Los gehts und entdeckt die Südinsel!

Wie jedes Jahr machten sich auch diesen Oktober verschiedene internationale Schüler auf den Weg um die Südinsel Neuseelands zu erkunden. Nach einem gegenseitigen kennenlernen in Nelson wartete bereits das erste Highlight auf die Schüler: ein Tagesausflug in den Abel-Tasman-Nationalpark. Einige unternahmen eine Kajaktour und kamen dabei den im Wasser spielenden Robben sehr nah. Andere lernten auf einer Bootstour etwas über die heimischen Meereslebewesen. Das Highlight des Tages war aber definitiv eine Delfinschule, die die Schüler ein Stück auf ihrem Weg begleitete.

An Tag zwei ging es auch schon nach Hanmer Springs, wo unsere Schüler einen gemütlichen Abend in den berühmten Hot Pools verbringen konnten. Super entspannt ging es anschließend weiter nach Lake Tekapo. Auf dem Weg dorthin wurde ein Zwischenstopp in Christchurch eingelegt, um die Stadt zu erkunden und shoppen zu gehen. Lake Tekapo empfing alle mit strahlendem Sonnenschein und schnee-bedeckten Berggipfeln. Am Abend haben einige Schüler an einer Stargazing Tour im Mount John Observatorium teilgenommen, bei der ihnen der Sternenhimmel erklärt wurde.

Der nächste Tag startete sehr früh, denn es stand ein langer, ereignisreicher Tag vor den Schülern. Auf dem Weg nach Dunedin wurde ein Zwischenstop in Oamaru eingelegt, um das weltweit einzigartige Steampunk Headquarter zu besuchen. Für eine Stunde tauchten alle in eine andere Welt ein und ließen sich von dem "Portal zu einer anderen Welt" verzaubern. Ein weiterer Zwischenstopp wurde an den Moeraki Boulders gemacht, die eine super Kulisse für lustige Springbilder lieferten. Und dann wurde endlich Dunedin erreicht. Doch der Tag war noch lange nicht zu Ende. Einige Schüler nahmen an einer Besichtigung der Cadbury Chocolate Factory teil, andere beobachteten auf der Elm Wildlife Tour Pinguine und Robben in ihrer natürlichen Umgebung. Nach einer spukfreien Nacht im Leviathan Hotel, ging der Weg auf der Südinsel weiter nach Queenstown. Hier blieb Zeit genug, um die Koffer auszupacken und sich richtig zu entspannen. Einige wagemutige Schüler stürzten sich am nächsten Tag mit einem Fallschirm aus einem Flugzeug, andere sprangen beim Bungee-Jump von Brücken und wieder andere rasten in einem Jet Boot den Shotover River entlang. Doch es ging auch weniger actionreich: Ein Tagesausflug in den Milford Sound und ein Reitausflug boten beeindruckende Aussichten auf die Southern Alps. Der letzte Abend wurde in der -5 Ice Bar genossen, in der alle dick eingemummelt "Mocktails" (alkoholfreie Cocktails) genossen und Eisskulpturen bestaunten. Nach drei Nächten in dieser pulsierenden Stadt stand der Rückweg in den Norden bevor.

Die Fahrt nach Franz Josef bot einige landschaftliche Highlights: In Wanaka wurden natürlich viele Fotos vom berühmten „Wanaka Tree“ gemacht, der einsam im See steht. Außerdem stand eine kurze Buschwanderung bevor, die über eine Hängebrücke zu den schillernden „Blue Pools“ geführt hat. Der höchste Wasserfall der Westküste, Thunder Creek Fall durfte natürlich auch nicht ausgelassen werden. In Franz Josef empfing uns – wie für die Westküste üblich – strömender Regen. Das hielt aber kaum jemanden davon ab, nachts auf Glühwürmchen Suche zu gehen. Zum Aufwärmen gab es hinterher eine leckere heiße Schokolade.

Die Busfahrt zur letzten Station Westport bot auch diesmal wieder interessante Zwischenstopps. Zur Mittagszeit wurden in Hokitika Greenstones am Strand gesucht und später wurden die bekannten Pancake Rocks und die aktiven Blow Holes bestaunt. Der letzte gemeinsame Abend wurde gebührend mit der Tour Olympiade gefeiert. Zu den Disziplinen zählten unter anderem Pictionary, das Bauen eines Spagetti Marshmallow Turms oder Papierflieger-Weitflug. Bevor am nächsten Tag die Heimreise angetreten wurde, haben sich noch einige Schüler in die Wellen gestürzt, um Surfen zu lernen. Wieder zurück in Nelson hieß es dann leider Abschied nehmen von den neugewonnenen Freunden. Es war eine tolle Tour, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

TourTour
TourTour

Reunion 2017 - Ein Wochenende in Heidelberg

Am Wochenende vom 16.-17. September hieß es wieder "Hallo zusammen". In Heidelberg haben sich einige unserer Rückkehrer zu der diesjährigen Reunion getroffen. Gemeinsam wurde bei strahlendem Sonnenschein die Stadt unsicher gemacht. Vom Kanu aus konnte die Stadt vom Wasser aus entdeckt werden. Im Anschluss wurde die Bergbahn zum Königsstuhl genommen, das Heidelberger Schloss und das "große Fass" besichtigt. Während all der Entdeckungstouren in Deutschland kamen auch immer wieder Geschichten von der Zeit in Neuseeland auf und alle konnten in Erinnerungen schwelgen.

ReunionReunion
ReunionReunion

Mitarbeitervorstellung: Doerthe
Doerthe

Erzähl doch bitte kurz etwas über dich, Doerthe!
Ich bin ‚eigentlich’ Literaturwissenschaftlerin, habe aber lange Jahre in der politischen Jugendbildung gearbeitet und viele Veranstaltungen, Seminare und Planspiele in Deutschland und Europa organisiert. Da ich viel Freude daran habe, mit neuen Menschen zusammenzukommen und sehr gerne Events in jeder Form organisiere, habe ich das später zu meinem Hauptberuf gemacht und als Eventmanagerin für eine Münchener Unternehmensberatung gearbeitet. In Neuseeland war ich zum ersten Mal im Jahr 2000 und habe das Land seitdem viele Male bereist. Meine Familie ist von Neuseeland genauso begeistert wie ich! Unser Sohn ist 2015 für 2 Terms auf der Nordinsel zur Schule gegangen und freut sich schon darauf, wieder nach Neuseeland zurückzukehren (mein Mann übrigens auch :) ).

Wie lang arbeitest du schon bei Study Nelson und was ist deine Aufgabe?
Ich starte jetzt frisch am 1.11., habe aber vorher bereits im Raum München als High School Contractor für Study Nelson gearbeitet, uns auf Messen vertreten und im Januar eine Schülergruppe nach Neuseeland begleitet. Da konnte ich alle Schulen aus unserem Select Plus Programm kennenlernen und schon einmal für einige Wochen im Study Nelson Office hospitieren und das ganze supernette Team kennenlernen! Zukünftig werde ich als Student Administrator für Study Nelson arbeiten, also z.B. die Schüler bei den Schulen anmelden, dort offene Fragen klären, Flüge buchen und vieles mehr!

Was hat dich dazu bewegt ins Ausland zu gehen?
Während meines Studiums habe ich eine Zeitlang in Frankreich und Italien gelebt und fand es damals sehr spannend, einmal über den eigenen kulturellen Tellerrand zu schauen und in eine andere Gesellschaft einzutauchen. Seit meiner ersten Neuseelandreise 2000 bin ich begeistert von den unkomplizierten und aufgeschlossenen Neuseeländern und wäre gerne schon viel früher zum Arbeiten hierher gekommen. Lange Zeit hat das aber für meine Familie nicht so gut gepasst. Aber das hat sich jetzt geändert und wir freuen uns alle sehr auf diese neue Erfahrung!

Was hast du in Neuseeland schon alles gesehen?
Ich komme mittlerweile zum achten Mal nach Neuseeland und habe von Nord bis Süd, von Ost bis West schon viel bereist auf beiden Inseln. Aber vieles kenne ich auch noch nicht oder möchte es unbedingt noch einmal wiedersehen! Das ist ja das Problem bei der Vielfalt der neuseeländischen Landschaft: war man einmal dort, will man immer wieder hin :).

Was waren persönliche Highlights auf deinen bisherigen Reisen?
Zu meinen Lieblingsorten in Neuseeland zählt die Golden Bay mit Farewell Spit und Wharariki Beach. Auch die Westcoast auf der Südinsel, die Waitakere Ranges bei Auckland oder das abgeschiedene Northland auf der Nordinsel mit seinen Kauriwäldern und menschenleeren Buchten gehören zu meinen Favoriten.

Was steht noch auf deiner Reiseziel-Liste von Neuseeland?
Jede Menge! Die Region Taranaki kenne ich noch nicht, der Urewera Nationalpark am Eastcape möchte ich gerne sehen, die Riesendüne am Hokianga Harbour im Northland – oder mal wieder zur weltweit einzigen Albatros-Kolonie auf dem Festland auf der Otago Peninsula, oder in die Caitlins auf der Südinsel?? Ich werde die Qual der Wahl haben... .

Was ist eine typische Kiwi-Erfahrung für dich oder Aktivität die du gern machst?
Mittags einen Long Black trinken – ein super starker schwarzer Kaffee – und dazu einen leckeren Blueberry Muffin! Klar, Kaffee und Muffin gibt es auch anderswo, aber selten so gut! Und Aktivitäten – da gibt es so viel: von Schwemmholz sammeln am Strand als Deko für zu Hause, über wandern oder in einem der vielen charity shops stöbern. Hast du noch einen Tipp für die Study Nelson Schüler? Seid neugierig, traut Euch, sprecht die Kiwis an! Und versucht auch mal etwas, was Ihr nicht von zu Hause kennt, z.B. eine Sportart, die es bei uns nicht gibt, neue Gerichte, oder was auch immer!


at wurde uns dann allerdings Dank unserer netten Nachbarn sehr erleichtert. Mittlerweile sind diese zu sehr guten Freunden geworden.

Was hat dich dazu bewegt ins Ausland zu gehen?
Vor der Entscheidung nach Neuseeland auszuwandern, haben wir das wunderbare Land ein halbes Jahr lang bereist. In dieser Zeit haben wir das Land sehr zu schätzen gelernt und letztendlich war es die Idee meines Mannes auszuwandern und hier zu leben.

Was hast du in deiner Zeit in Neuseeland schon alles gesehen?
Ich hatte das Glück weite Teile mit Freunden und Familie die uns besuchten zu bereisen. Ich war in Whangarei, Raglan, Taupo, Rotorua, Tauranga, Hamilton, Ohakune, Whanganui, Blenheim, Nelson, Kaikoura, Arthur's Pass, Fox Gletscher, Haast Pass, Twizel, Christchurch, Omaru, Omarama, Alexandra, Queenstown, Glenochy, Manapuri, Invercargill, Bluff, Dunedin und noch viele kleinere Orte.

Was waren persönliche Highlights auf deinen bisherigen Reisen? Das Tongario Crossing und das dreitägige ‘Northern Crossing” am Mt. Ruapehu sowie eine Wanderung zur Mt. Aspiring Hut mochte ich sehr. Auch die Wanderung im Abel Tasman ist als eine wunderschöne Wanderung in meiner Erinnerung. Aber eigentlich fällt es schwer Einzelnes herauszuheben.

Was steht noch auf deiner Reiseziel-Liste von Neuseeland? Ich möchte gerne noch den Ninty Mile Beach und Stuart Island erkunden und generell möchte ich noch viele der zahlreichen Wanderungen, die es in Neuseeland gibt, machen.

Was ist eine typische Kiwi-Erfahrung für dich oder Aktivität die du gern machst? Eine meiner Lieblingsaktivitäten ist es, mich nach einem ausgedehnten Walk mit einem Milchkaffee an den Strand zu setzen und dabei aufs Meer zu schauen.

Hast du noch einen Tipp für die Study Nelson Schüler? Seid offen für alles Neue und genießt die wunderbare Natur und die freundlichen Menschen.


Sonnige Grüße aus Neuseeland!
Euer Study Nelson Team

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