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Simon - Study Nelson Neuseeland Blog

20.07.2019 Ein Jahr! (fast:))
Hier melde ich mich nun wieder! Ich habe schon so lange keinen Blogeintrag mehr gemacht! Wir haben in der Schule sehr viel zu tun gehabt für die ganzen Assessments. Wie ihr ja wisst, mache ich meinen Schulabschluss hier in Neuseeland. Was heißt das nun konkret auf die Schule bezogen? Ich muss hier in der Schule alle Assessments, die die neuseeländischen Schüler schreiben müssen, mitschreiben.

Die Assessments sind etwas, was gar nicht mit den Arbeiten für die einzelnen Fächer in Deutschland verglichen werden kann. Ich musste in einem Geschichtsassessment zum Beispiel über 9/11 schreiben. Wir haben in der Schulbücherei gearbeitet und auch von unserer Lehrerin Material bekommen. Ich habe am Ende über 20 Seiten geschrieben! Und ich war nicht der einzige, der so viel geschrieben hat. Wir mussten genau erörtern, welche Fehler gemacht wurden und wie überhaupt so etwas Schreckliches passieren konnte. Solche Arbeiten bereiten einen natürlich hervorragend auf die Universität vor. Man arbeitet und recherchiert sehr viel eigenständiger und versucht Lösungen zu finden.

Simon CirdeiMir fällt gerade auf, dass ich nun ein GANZES Jahr hier in Neuseeland bin! Ich kann es ehrlich gesagt gar nicht glauben, dass ich schon soooo lange von zu Hause weg bin. Die Zeit vergeht immer noch wie im Flug! Natürlich habe ich aber auch immer sehr viel Ablenkung gehabt. Der Alltag hat mich jetzt natürlich ganz und gar im Griff. Ich habe mich sehr an die Schuluniform gewöhnt. Das einzige was ich nicht so praktisch über die Schuluniform finde, ist dass man sich jetzt im Winter sich natürlich nicht dem Wetter entsprechend kleiden kann und die gleichen Sachen wie im Sommer als auch im Winter trägt. Man kann sich aber daran gewöhnenJ. Im Alltag mache ich natürlich einiges für die Schule, damit ich das Schuljahr gut bestehe. Außerdem bin ich in der Kapa Haka Gruppe und lerne jetzt den Haka! Der Haka ist ein Krieger Tanz der Ureinwohner Neuseelands, der Maori. Es ist super spannend!

Simon CirdeiAußerdem war ich auch wieder bei einem Get together von Study Nelson in der Weta Cave! Der Ort an dem die Lord of the Rings kreiert wurden. Es war super spannend ein paar Requisiten zu sehen, die von der Weta Cave produziert wurden! Danach sind wir alle noch zum Lunch zusammen gekommen :).

Nun ist auch dieser Term fasst vorbei und bald sind endlich wieder Ferien!!! Ein wenig Entspannung tut doch immer gut. Leider habe ich jetzt aber keine langen Sommerferien sondern nur 2 Wochen Winterferien, aber das passt schon :).

 

 

 

Johanna - Study Nelson Neuseeland Blog

01.07.2019 - Meine Zeit in Neuseeland

Hallo, hier ist wieder die Johanna. Mittlerweile ist nun schon fast der zweite Term rum – und damit auch meine schöne Zeit hier in Neuseeland. Aber auch im zweiten Term habe ich viel erlebt und neue Erfahrungen gesammelt. Doch zu allererst hatten wir ja mal zwei Wochen Ferien zwischen den Terms, wo ich ziemlich viel von Neuseeland gesehen habe. In der ersten Woche war ich mit einer der Schülerreisen von NZ Direct auf der Nordinsel unterwegs. Johanna ListlVon Auckland, wo ich Bunjee springen war, über Whitianga, Rotorua mit Hobbiton und dem Wai-O-Tapu Gebiet, und Taupo bis wieder runter nach Wellington sind wir mit dem Bus gefahren und haben alle möglichen sehenswerten Stellen abgeklappert. Das Highlight dieser Tour war für mich definitiv der Bungeesprung von der Auckland Bridge, weil ich so etwas einfach vorher noch nie gemacht habe. In der zweiten Hälfte der Ferien bin ich dann runter nach Queenstown auf die Südinsel geflogen, wo ich dann auch von meinen Verwandten empfangen wurde. Der Cousin meiner Mutter lebt dort mit seiner Frau und zwei Kindern, und sie haben mich eingeladen, eine Woche bei ihnen in Queenstown zu bleiben und mir dort die Umgebung zu zeigen. Diese Woche dort habe ich auch sehr genossen, vor allem weil ich diese Verwandten schon seit vielen Jahren nicht mehr persönlich getroffen habe. Wir haben viele tolle Ausflüge gemacht, wie nach Wanaka, Arrowtown und eine Bootsfahrt auf dem großen See in Queenstown.

Als ich dann wieder zurück in Upper Hutt bei meiner Gastfamilie war, ging es dann weiter mit Schule und Unterricht. Schule macht mir hier nach wie vor sehr viel Spaß, da die Fächer ziemlich meinen Interessen angepasst sind und ich auch nützliche Dinge lerne, wir kochen, die mir Spaß machen. An den Wochenenden unternehme ich eigentlich immer etwas mit meinen Freunden oder meiner Gastfamilie. Wir waren schon im Zoo, wo ich dann endlich meinen ersten Kiwi gesehen habe. Meine Gastfamilie ist auch einmal mit mir zu einem live Rugby Spiel in Wellington gegangen, als die Hurricanes (das ist das Wellington Rugby Team) gespielt haben. Die Stimmung dort war super, und es war auch echt ein tolles Erlebnis, ein richtiges live Rugby Spiel zu sehen.

Johanna ListlDas Highlight des zweiten Terms war aber meiner Meinung nach „Big Sing“. Das ist ein Chorwettbewerb, wo Chöre aus Wellington und Umgebung gegeneinander antreten und 3 Lieder singen, die dann von einer professionellen Jury bewertet werden. Es hat ziemlich viel Spaß gemacht, auf dieser riesigen Bühne im Micheal Fowler Center in Wellington zu stehen und zu singen, aber noch viel besser fand ich es, den ganzen anderen Chören zuzuhören. Teilweise haben andere Chöre auch Maori Lieder aufgeführt, was mich sehr beeindruckt hat. Ich bin meiner Chorleiterin sehr dankbar, dass ich als internationale Gastschülerin mitmachen konnte. Erst vor kurzem war hier in Neuseeland Matariki, das ist das Neujahr in der Maori Kultur. Dazu wurde von der Grundschule meines ältesten Gastbruders eine kleine Zeremonie bei Sonnenaufgang auf einem der Nachbarberge organisiert, wo dann mit Musik und Tanz das neue Jahr begrüßt wurde. Die Stimmung dort war auch besonders schön. Allgemein bin ich von den Einflüssen der Maori Kultur hier in Neuseeland sehr fasziniert, da es so etwas in Deutschland überhaupt nicht gibt.

In zwei Wochen ist mein Abenteuer hier am anderen Ende der Welt leider schon zu Ende. Ich bin sehr traurig, meine Gastfamilie und das schöne Neuseeland verlassen zu müssen, aber andererseits freue ich mich schon wieder auf meine Familie und Freunde in Deutschland, und vor allem auf das warme Wetter. Hier ist momentan der Winter angekommen, und morgens, wenn ich aus dem Haus gehe, hat es teilweise nur 0 Grad.

Bis bald, Eure Johanna

Clara - Study Nelson Neuseeland Blog

17.06.2019 - Wie schnell die Zeit doch vergeht!

Ich bin nun schon etwas länger als zehn Monate hier am anderen Ende der Welt. Es fühlt sich an als wäre ich gerade erst angekommen, aber gleichzeitig auch als wäre ich schon ewig hier. Alles ist mir so familiär..., die Straßen, Menschen, Schule, buslinien... es fühlt sich einfach an wie zu Hause, nur etwas anders.
Auch der Punkt, dass ich meinen Abschluss hier mache, macht das ganze Erlebniss noch viel intensiver. Man ist nicht nur ein Austauschschüler der mal ebend für ein paar monate da bleibt, man gehört, finde ich, viel mehr dazu, da man die gleichen Ziele verfolgt, das NCEA gut abzuschließen.

Während es in Deutschland gerade wieder sommerlich und die Tage länger werden, wird hier das letzte Obst geerntet und die Sonne geht schon kurz nach 5 unter, wir habe so unglaublich viele Äpfel, Feigen, Kürbisse und vorallem Fejioas. In den Oster ferien sind, anstatt Blumen geblüht, Blätter gefallen, was eher den Anschein hatte es wäre Halloween und nicht Ostern. In diesen Ferien bin ich mal Ausnahmsweise nicht verreist, sondern gemütlich zu Hause geblieben und habe auch auf die zwei Hunde meiner ersten Gastfamilie aufgepasst. Da war einiges los hier, da wir auch eine kleine Foxterrier Dame haben, welche sich aber sehr gut gegenüber den großen Hunden durchsetzten konnte.

Jetzt hat schon wieder der nächste Term (Term 2) angefangen und man merkt anhand vieler Assesments das es ernst wird und auch so langsam dem Ende zugeht. Nur noch 6 Monate und dann ist auch mein letztes Schuljahr schon vorbei! Unglaublich. Aber bis dahin ist noch ein wenig Zeit.

Bis zum nächsten Mal
Eure Clara
Wenn ihr mehr wissen wollt.. klickt einfach auf den folgenden Link: https://clairegreen.de

Mariette - Study Nelson Neuseeland Blog

26.04.2019 - Kia Ora aus Neuseeland
Mariette VasenIch bin Mariette und besuche das Aotea College für ein halbes Jahr. Nun ist schon ein Term rum und ich habe mich super in meiner neuen Heimat eingelebt. Direkt in den ersten Tagen in Neuseeland habe ich sehr viel erlebt, zuerst auf den Orientation Days von Study Nelson in Wellington, durch die ich Wellington schon sehr gut kennengelernt habe, aber vor allem die ersten Tage in der Schule waren aufregend. So viele neue Namen und Gesichter, die man sich merken musste, auch wenn das zugegebenermaßen nicht immer geklappt hat. Inzwischen fühle ich mich in der Schule sehr wohl und habe überraschend schnell viele neue Freunde gefunden, mit denen ich auch oft etwas unternehme. Letzte Woche waren wir zum Beispiel mit einigen auf dem Escarpment Walk. Natürlich werden auch regelmäßig die Sonnenuntergänge am Strand bestaunt. Manche von meinen Freunden sind in der jazz band, so wie ich jetzt auch – etwas untypisch mit der Querflöte, aber der Musiklehrer war zum Glück von Anfang an offen für Neues sodass ich mitmachen kann. Außerdem hatte ich im ersten Term die Möglichkeit, Volleyball zu spielen, was sehr viel Spaß gemacht hat. Im Allgemeinen ist mir wirklich die Freundlichkeit und Offenheit an der Schule aufgefallen, die eine tolle Schulatmosphäre schafft. Mariette VasenAuch die Fächer sind hier teilweise etwas ungewöhnlicher. Ich habe zum Beispiel Fotografie und Design and Visual Communication, wobei Fotografie ist mein absolutes Lieblingsfach geworden ist. Ich habe auch vor Neuseeland in meiner Freizeit viel fotografiert, aber durch das Schulfach habe ich nochmal viele verschiedene, kreative Ansätze kennengelernt. In Design and Visual Communication arbeitet man sehr praktisch, unser Kurs erstellt gerade zum Beispiel ein Konzept für die Gestaltung eines Schulhofes, der vielleicht am Ende Teil des neuen Schulgebäudes wird.

Mit meiner Gastfamilie verstehe ich mich auch, natürlich war es am Anfang eine ziemliche Umstellung, allerdings läuft jetzt alles super. Wir machen auch viel zusammen, so wie ein Wochenende am schönen Cape Palliser Mitte Februar.
See you soon!
Mariette

Mirko - Study Nelson Neuseeland Blog

25.04.2019 - Meine Zeit am Nayland College
Kia Ora, mein Name ist Mirko Heidemann ich bin 16 Jahre alt. Seit Januar 2019 bin ich in Neuseeland. Ich gehe für 2 Terms (halbes Jahr) aufs Nayland College in Nelson und habe dort für meine musikalischen Aktivitäten ein Stipendium bekommen.

Mirko Heidemann

Ich spiele seit gut fünf Jahren Saxophon und bin in der Big-Band meiner Schule, weshalb ich auf ein Musikstipendium am Nayland College beworben habe. 
Am Nayland College gibt es neben der Jazzband, in der ich in meiner Zeit in NZ spiele, ein Orchester und auch einen Chor. Außerdem wird jedes Jahr an einem Theaterstück gearbeitet, welches in einem Theater in Nelson aufgeführt wird. Dieses Jahr wird das Stück Oliver Twist performt, bei dem man Backstage oder als Schauspieler mitwirken kann.
Mit der Jazzband treffen wir uns einmal wöchentlich um 8 Uhr vor der Schule, da die Schule erst um 8.50 startet. Dazu habe ich mittwochs Saxophon- Unterricht. Der findet während der Schulzeit statt, jedoch wechseln die Zeiten sodass ich nicht immer denselben Unterricht verpasse.
Ich konnte mir hier ein Saxophon ausleihen. Das kann ich nur empfehlen für alle, die ein größeres Instrument spielen, welches sie nicht so einfach im Flieger mitnehmen können, ohne Zusatzkosten zu verursachen.
Insgesamt macht mir es mir sehr viel Spaß und ich bin dankbar, dass ich das Stipendium bekommen habe.
Ein Stipendium ist eine gute Möglichkeit etwas von dem Geld für den Auslandsaufenthalt zu. Probiert es doch einfach vielleicht gelingt es ja.
Mirko

Malin - Study Nelson Neuseeland Blog

15.04.2019 - Meine Erfahrungen als einzige Austauschschülerin
Hallo, ich bin Malin und gehe seit einem Term auf die Golden Bay High School. Diese Schule liegt in Takaka in der Golden Bay. Das ist ein wunderschöner kleiner Ort wo jeder jeden kennt! Um in die nächste Stadt, nach Nelson, zu kommen fährt man ungefähr 2 Stunden über einen großen Berg. Die Schule ist eher klein, mit nur wenigen Austauschschülern und mit einer sehr familiären Atmosphäre. Soviel wusste ich bevor meinem Flug.

Malin BraatzAls ich dann allerdings hier in Neuseeland ankam, stellte sich heraus, dass ich sogar die einzige Austauschschülerin bin. Am Anfang hatte ich ein bisschen Angst vor den ersten Tagen, da es mit Sicherheit einfacher ist, wenn man noch viele andere deutsche Jugendliche um sich herum hat. Diese Angst hat sich aber als völlig unbegründet rausgestellt! Ich habe direkt am ersten Tag viele Kiwis kennengelernt und habe mich sofort total wohlgefühlt! Sie sind Alle total offen auf mich zugekommen und haben mir die Schule gezeigt. Ich habe mich sofort super integriert gefühlt und immer, wenn ich mal irgendwo alleine stand, hat mich jemand angesprochen und Hilfe angeboten!

Auch wenn es an meiner Schule nur wenige Austauschschüler gibt, ist eine Lehrerin nur für die Austauschschüler zuständig. Sie ist total offen und hilfsbereit und hat mir über die ersten Wochen mit allem weitergeholfen, womit ich mir unsicher war. Dabei ging es nicht immer nur um schulische Dinge, sondern zum Beispiel auch um Sport in der Freizeit. Sie hat sich dabei viel Zeit genommen und sich super um mich gekümmert.

Wenn es dann doch mal etwas gab, was ich nicht auf Englisch besprechen wollte, steht Study Nelson die ganze Zeit mit mir in Verbindung! Sie können, wenn es nötig ist zwischen der Schule und der Gastfamilie vermitteln und haben immer ein offenes Ohr! Außerdem hat das Team von Study Nelson am Anfang auch regelmäßig ein paar Tipps gegeben, was man sich in der Gegend so angucken kann.

Malin BraatzIn meinem ersten Term hier habe ich schon ziemlich viel erlebt und viel von der Gegend gesehen. Definitiv ein Highlight war für mich Whitewater kayaken. Wir haben zwei Nächte in Zelten übernachtet und tagsüber gelernt, wie man in einem Fluss kayakt und mit der Strömung umgeht. Das war eine super Erfahrung und hat total viel Spaß gemacht!

Generell ist das Schulleben hier für mich schon Alltag geworden. Ich bin schnell in die englische Sprache reingekommen und habe so mit meinen neuen Freunden viel Spaß gehabt! Wenn ich mal bei irgendetwas nicht weiter wusste habe ich entweder meine neuen Freunde gefragt oder meine Lehrerin.
Letztendlich habe ich dadurch, dass es keine anderen Austauschschüler gibt ziemlich schnell viele Kiwis kennengelernt und bin komplett in der anderen Kultur angekommen! Ich kann jedem, der vorhat auf eine Schule mit wenigen Austauschschülern zu gehen nur empfehlen sich einfach zu trauen. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht, die Neuseeländer sind alle super offen und freundlich! Man findet schnell Kiwi Freunde und das neuseeländische Schulleben wird zum Alltag. Ich freue mich jetzt schon total auf den zweiten Term und die vielen Abenteuer die dort noch auf mich warten!

Paula - Study Nelson Neuseeland Blog

28.02.2019 - Meine letzten Wochen in Neuseeland

Ich bin jetzt schon wieder ein paar Wochen zurück in Deutschland und habe mich auch wieder einigermaßen eingelebt. Trotzdem gibt es noch einiges, was es über die letzten paar Wochen, die ich in Neuseeland verbracht habe zu sagen gibt.

In der dritten und vierten Woche der Zeit in der die „Kiwis“ ihre Prüfungen hatten wir jeden Tag verschiedene Aktivitäten. Angefangen hat es am Montag mit einem Surfkurs, was super cool war. Auch, wenn ich es nicht so oft geschafft habe, auf dem Board zu stehen hat es unglaublich Spaß gemacht. An den anderen Tagen haben wir gekocht und gebacken, waren in einer Kletterhalle und haben am „Woodwork-“ Tag einen Tannenbaum oder ein Rentier aus Holz geschnitten und LEDs eingebaut und so programmiert, dass sie geblinkt haben. Am Freitag haben wir uns dann den „Weta Workshop“ angeguckt, wo viele Requisiten für z.B. die Herr der Ringe Filme hergestellt wurden und immer noch werden. Die nächste Woche hat mit einem Kunst Tag angefangen, wo wir tie-dye T-shirts gemacht und eine Landschaft gemalt haben. Die T-shirts sind tatsächlich ziemlich cool geworden und es war echt interessant zu versuchen eine Landschaft zu malen. Am Dienstag war keine Aktivität geplant und ich hab ihn dafür genutzt mich von Freunden zu verabschieden… Das war natürlich ein nicht ganz so schöner Tag, aber es war schön noch mal alle zu sehen bevor ich wieder nach Hause gefahren bin. Am Mittwoch hatte man die Möglichkeit zu Kapiti Island, einer kleinen Insel vor Neuseeland, zu fahren. Dort wurde uns viel über die generelle Geschichte der Insel und über die verschiedenen Vögel, die jetzt auf der Insel leben erzählt. Danach durften wir alleine alles erkunden oder im Meer schnorcheln gehen. Es gibt auf der Insel viele kleinere Wanderwege und es war ziemlich cool mit Freunden einfach ein bisschen die Insel zu erforschen. Am Freitag war dann eine offizielle Verabschiedung in der Schule, bei der wir unser Zeugnis, eine Kette und einen Schulschal bekommen haben.

Direkt am Wochenende danach sind meine Eltern auch schon angekommen, weil wir noch eine vierwöchige Reise geplant hatten und wir sind bald darauf losgefahren. Wir haben noch eine Freundin mitgenommen und haben uns erstmal auf den Weg in Richtung New Plymouth gemacht. Wir hatten einen groben Plan wo wir hin wollten haben aber oft einfach da gehalten, wo wir es gerade schön fanden oder wo jemand anderes uns empfohlen hat hin zu fahren. Dadurch haben wir neben vielen wunderschönen Stränden auch Hobbiton, eine Glühwürmchenhöle, Taupo und Auckland gesehen.
Außerdem haben wir zwischendurch eine vier Tägige Wanderung gemacht, was mal etwas ganz anders war. Trotzdem hat es unglaublich Spaß gemacht mal ein paar Tage komplett abzuschalten, weil es die ganze Zeit über auch keinen Handyempfang oder so gab. Die Reise am Ende hat sich auf jeden Fall noch mal extrem gelohnt, weil ich dadurch und durch die Südinseltour in den Ferien sozusagen überall war. Natürlich hat die Zeit nicht gereicht alles zu sehen und ich wäre unglaublich gerne noch länger geblieben, aber man hat schon mal einen ziemlich guten Überblick über das, was es so zu sehen gibt. Vielleicht schaffe ich es ja nach dem Abitur noch mal nach Neuseeland zu kommen um mir die vielen anderen Sachen auch noch zu erleben.

Paula WeinbergPaula Weinberg

Veronika - Study Nelson Neuseeland Blog

14.02.2019 Kia Ora, ich bin‘s wieder - Veronika aus Neuseeland!

Die Hälfte meines Auslandsjahres ist nun schon vorbei und damit auch die zwei Monate langen Sommerferien bei den Kiwis. Ich habe noch nie in meinem Leben so lange Ferien gehabt, was mir jedoch Zeit gegeben hat, um die Nord- und Südinsel zu bereisen. Außerdem konnte ich erfahren, wie es ist, Weihnachten im Sommer zu feiern. In Neuseeland feiert man Weihnachten morgens am 25. Dezember, und viele treffen sich dann mit ihrer Familie zum Grillen im Garten oder am Strand. Meine Familie aus Deutschland hat mich in den Ferien besucht und wir wurden von meinen Gasteltern über Weihnachten eingeladen. Auch deren Familie kam zu Besuch und wir hatten einen Weihnachtsbrunch. Ein wichtiger Feiertag ist außerdem der ‘Boxing Day‘ am 26. 12., bei dem viele Menschen Kleidung, Nahrung oder Geld in Boxen packen und an Bedürftige spenden.
Gegen Ende der Ferien hat mich meine Gastfamilie noch zum Rafting mitgenommen. Wir sind die Stromschnellen der Gebirgsflüsse in der Golden Bay hinuntergepaddelt. Ich bewundere die Neuseeländer sehr dafür, wie gut sie auf die ursprüngliche Natur und Tierwelt aufpassen. Neuseeland ist mit führend in der Klima-Bilanz auf der Welt, 80% der Energie werden aus erneuerbaren Quellen gewonnen, vor allem aus Wasserkraft und Geothermie. Trotzdem ist das Land auch nicht fehlerfrei: viele beschweren sich über Groß-Milchbauern, deren Kühe (und es gibt inzwischen mehr Kühe als Schafe und Menschen) zu viel Dung produzieren, und damit in Fluss- und Küstenwässer Nitrate einbringen. Auch die Forstwirtschaft ist meiner Meinung nach nicht sehr fortschrittlich – ich habe öfter gesehen, dass Wälder stückweise komplett abgeholzt werden. Die zurückgebliebenen kahlen Hügellandschaften können dann austrocknen und erodieren.
Für jeden Neuseelandreisenden liste ich noch einige Sehenswürdigkeiten auf, die ich in den Ferien besucht habe. Die Gegend um Nelson herum und den Abel Tasman Park finde ich persönlich wunderschön. Wir waren dort kayaken und konnten wunderschöne weiße Sandstrände sehen, die nur über Wanderwege oder vom Wasser aus erreichbar sind. Auch Queenstown ist auf jeden Fall zu empfehlen; eine Stadt am Ufer einer Seenlandschaft, umgeben vom Gebirge der Südinsel. Es gibt dort nicht nur eines der besten Skigebiete der Welt, auch das Bungee-Jumping wurde dort an der Kawarau Bridge, 50 Meter über einem Gletscherfluss, erfunden.

Veronika WendlerVeronika Wendler
Was mich auch besonders beeindruckt hat, waren die Sanddünen in der Nähe von Cape Reinga an der Nordspitze Neuseelands. Dort befindet sich eine riesige Wüstenlandschaft mit über 100 Meter hohen Sanddünen, die ich mit einem ausgeliehenen Body-Board hinuntergerast bin.
Für jeden, der Strandurlaub liebt, aber dem das Meer zu kalt ist, ist der Hot Water Beach genau richtig. Das ist ein Strand in der Region Coromandel, an dem man Löcher in den Sand graben kann, aus denen heißes Geothermalwasser herauskommt. Filmfans werden Hobbiton lieben. Es ist als Filmset des Auenlandes aus ‘Herr der Ringe‘ bekannt und befindet sich in der Mitte der Nordinsel und lockt jährlich über 360 000 Besucher an. Sehr interessant fand ich auch die Stadt Rotorua, die für ihre Geothermalparks bekannt ist. An verschiedenen Stellen der Stadt kann man Geysire, sprudelnde Schlammbecken und heiße Schwefelwasserbecken aus dem Boden treten sehen. Dabei bilden diese Pools auch die eigenartigsten Farben in grellem Orange und Neon-Grün.

Veronika WendlerVeronika Wendler

 

Clemens - Study Nelson Neuseeland Blog

08.02.2019 - Auf nach Hause

Hi,
puuuh, wie meine Zeit in Neuseeland verflogen ist! Es ist nun schon etwas her, dass ich meine Gastfamilie verlassen habe und mit meinem Vater noch 4 Wochen durch Neuseeland getourt bin.
Die letzten Wochen bei meiner Gastfamilie habe ich noch sehr genossen, denn wir haben nochmal einige Aktivitäten zusammen unternommen. Außerdem wurde für die internationalen Gastschüler am Nelson College ein Alternativ-Programm angeboten, da für die älteren Kiwi-Schüler die Klausurphase anstand.
Wir haben nicht nur einen Tauchschein gemacht, wo wir etwa eine Woche lang ans Meer gefahren sind um dort zu Tauchen, sondern haben auch Windsurfen und Segeln gelernt. Außerdem wurden Wander-Trips angeboten, an denen ich leider nicht teilnehmen konnte, da ich mich auf die kommenden Neuseeländischen Leichtathletik Meisterschaften in Dunedin vorbereiten musste.
Leider habe ich es "nur" bis ins Halbfinale geschafft. Aber es war trotzdem eine super Sache mit meinen Freunden die 3 Tage dort zu verbringen und mich mit anderen deutschen Gastschülern, die ich dort zufälligerweise getroffen habe, auszutauschen.
Als dann am Ende meines Aufenthaltes bei meiner Gastfamilie noch mein Vater zu mir geflogen ist, um mit mir 4 Wochen durch ganz Neuseeland zu "touren", war mein knappes halbes Jahr perfekt. Es war auch echt schön am Ende mal "ganz" Neuseeland gesehen zu haben und kann es sehr empfehlen durch Neuseeland zu touren.

Clemens SchermeyerClemens Schermeyer

Mittlerweile bin ich jetzt schon knapp 3 Wochen zurück in Deutschland und muss sagen, dass ich mittlerweile echt Fernweh habe. Ich vermisse meine Freunde, ob man es glaubt oder nicht auch die Schule, meine Gastfamilie und vor allem das Wetter. Dort ist ja jetzt gerade Sommer, also bestes Wetter, während es hier in Deutschland nur noch kalt und verregnet ist.
Insgesamt kann ich sagen, dass es eine super Zeit; wenn nicht die beste Zeit in meinem Leben war und ich kann es jedem nur empfehlen nach Neuseeland zu gehen. Nicht nur weil es meiner Ansicht nach das schönste Land der Welt ist, sondern weil es auch echt vielseitig ist. Ich habe es dort richtig genossen und bin mit vielen neuen Erfahrungen, deutlich besseren Englisch Kenntnissen, vielen neuen Freunden, mehr Selbstvertrauen und mit vielen neuen Ansichten nach Hause gekommen.
Ich bin den Leuten sehr dankbar, die das alles möglich gemacht haben kann jedem ans Herz legen so etwas zu machen :))

Macht‘s gut,
Clemens

Pia - Study Nelson Neuseeland Blog

08.02.2019 Rückkehr nach Deutschland

Ich bin jetzt seit einem Monat zurück in Deutschland. Ich bin echt froh meine Freunde und Familie wieder um mich zu haben, aber ich vermisse auch all die tollen Leute, die ich Neuseeland kennen lernen durfte. Bis jetzt habe ich glücklicherweise mit fast allen noch Kontakt und ich hoffe, dass das so bleibt :)
Als ich aus dem Flieger gestiegen und endlich Zuhause angekommen war, kam mir erstmal alles für ein paar Tage komisch vor. Es war eigentlich alles wie immer, aber ich hatte mich so an mein Zuhause in Neuseeland gewöhnt, dass ich sogar mein eigenes Zimmer mit anderen Augen gesehen habe. Zudem fand ich es irritierend, vom schönen neuseeländischen Sommer in den kalten deutschen Winter zu kommen. Neben meinen Freunden vermisse ich wahrscheinlich am meisten, das Meer und den Strand immer vor der Nase zu haben. Es ist einfach super, nach der Schule oder am Wochenende spontan zum Wasser gehen zu können oder sich mit anderen Leuten einen netten Tag am Strand machen zu können.
Generell würde ich sagen, dass ich mich in den heimischen Alltag gut wieder eingelebt habe, denn eigentlich ist jetzt alles wie zuvor. In den Winterferien habe ich den verpassten Schulstoff, was nicht besonders viel war, nachgeholt. Deshalb habe ich den Eindruck, ich hätte auch länger in Neuseeland bleiben können, zum Beispiel bis zum neuen Schulhalbjahrsbeginn oder gleich 9 Monate, und hätte trotzdem keine Probleme mit dem schulischen Einstieg gehabt. Dies war vor meinem Auslandsaufenthalt eines meiner Hauptbedenken, hat sich aber als irrelevant herausgestellt.
Zudem hat sich natürlich auch mein Englisch verbessert, manchmal passiert es mir sogar, dass mir im Alltag einfach englische Wörter in den Satz rutschen oder mir die deutschen Übersetzungen nicht mehr einfallen, was ziemlich lustig sein kann.
Im Nachhinein habe ich das Gefühl, die richigen Entscheidungen getroffen zu haben, auch wenn ich mir darüber zu Anfang meines Abenteuers noch nicht so sicher war. Es ist zwar alles anders gekommen als erwartet, aber ich hatte einige der besten Monate meines Lebens und ich werde immer glücklich auf die Zeit und die Erfahrungen, die ich in Neuseeland gesammelt habe, zurückblicken können. Ich habe das Gefühl, dass ich echt viel für mein weiteres Leben von diesen Monaten mitnehmen konnte und ich kann allen, die darüber nachdenken, ein Auslandsjahr zu machen, von ganzem Herzen dazu raten. :)
Viel Glück an alle, die bald ein Auslandsjahr antreten oder schon in Neuseland sind. Habt eine tolle Zeit !

Interview mit Aissa, die ihr Abitur 2013 mit uns in Neuseeland gemacht hat
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