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Simon - Study Nelson Neuseeland Blog

08.11.2018 New Zealand

Nun bin ich schon seit 3 ½ Monaten in Neuseeland! Seit 3 ½ Monaten! Die Zeit verging wie im Flug! Ich kann ehrlich gesagt immer noch nicht glauben, dass es schon eine so lange Zeit, aber das heutige Datum ist der Beweis.
Mein Aufenthalt wäre ja eigentlich schon nächsten Monat zu Ende. Zum Glück war ich aber in der Lage, mit Hilfe von Study Nelson meinen Aufenthalt zu verlängern, doch bis zum Ende nächsten Jahres zu bleiben und meinen Schulabschluss hier zu machen – das NCEA Level 3.
Ja der Oktober war einer der stressigeren Monate hier, nicht nur für mich, auch für die Kiwi Schüler, da das der letzte Monat vor den NCEA Examen am Ende des Schuljahres ist. Das bedeutet, dass alle internen Arbeiten fertig gemacht und alle noch möglichen credits gesammelt werden müssen. Auch ich war davon ein wenig betroffen. Ich muss z.B. dafür, dass mein Schulabschluss in Deutschland anerkannt wird, 20 credits auf Level 2 nachweisen. Das heißt, ich musste alle meine letzten Aufgaben fertig machen und so weiter.

Simon CirdeiAber wir hatten auch Ferien dazwischen – und Halloween! In den Ferien war ich mit meiner Gastfamilie in der Weta Cave, der Platz für Lord of the Rings Fans! Das Studio in Wellington, in dem die ganzen Special Effekte, das Schneiden der Filme und das Produzieren der Objekte für Herr der Ringe stattgefunden hat! Die Weta Cave liegt ein wenig außerhalb des Zentrums von Wellington, ist aber mit dem Auto gut zu erreichen. In der Weta Cave kann man natürlich Souvenirs kaufen, aber auch eine geführte Tour durch die Studios machen. In der Tour konnte man dann die Mitarbeiter hinter den Kulissen eines Filmstudios sehen. Außerdem konntendie echten Requisiten, die für den Film Dreh benutzt wurden, angesehen werden. Es gab z.B. Frodos Füße zum Anschauen und man hat genau erfahren, wie diese produziert wurden. Danach, als wir wieder nach Hause gefahren sind, gab es noch ein leckeres Eis an der Oriental Bay in Wellington – Yummy :)
Außerdem stand nach den Ferien ja gleich noch Halloween vor der Tür! Hier in Neuseeland waren einige Häuser gruselig mit Spinnenweben, Skeletten und so weiter geschmückt! An Halloween habe ich mit meinen Freunden den Horrorfilm „Halloween“ gesehen. Passt doch ;-).

Simon CirdeiIch muss sagen, mir hat die Zeit bis jetzt hier in Neuseeland super gut gefallen und ich bereue meine Entscheidung kein bisschen, hier hergekommen zu sein. Ich meine, ich habe jetzt schon so viel erlebt, neue Freunde gefunden und werde noch viel Neues erleben. Study Nelson hat in November z.B. ein Get together, bei dem sich alle Study Nelson Schüler aus der Region Wellington treffen. Wir gehen dann 2 Stunden vor Wellington segeln :). Außerdem hat bei uns in der Schule das November-Programm schon angefangen. Die neuseeländischen Schüler machen nun die Examen. Da wir internationalen Schüler diese aber nicht mitschreiben, macht die Schule ein Programm mit uns, bei dem wir jeden Tag etwas Besonderes unternehmen. Dazu aber mehr im nächsten Bericht :)

Veronika - Study Nelson Neuseeland Blog

16.10.18 Mein zweiter Blog

Hallo Leute! Viele Grüße aus Neuseeland! Seit knapp drei Monaten besuche ich nun das College in Upper Hutt nahe der Hauptstadt Wellington und habe schon einiges erlebt. Gerade befinde ich mich am Ende der zwei Wochen dauernden “end of term 3-Ferien” und konnte umso mehr Zeit mit meiner Gastfamilie und Freunden verbringen. Das Schuljahr hier ist nämlich in Terms - Abschnitte von 3 Monaten - unterteilt, nach denen es jeweils Prüfungen und Ferien gibt.

Veronika WendlerDoch lasst mich zuerst einmal über die letzten Schulwochen berichten, denn es waren so einige Veranstaltungen am Laufen. Im September sind wir in dem Fach Outdoor Education mit den Klassenstufen 12 und 13 zu einem Klettertrip an die Küste nach Porirua gefahren. Die Lehrer hatten uns extra Trainer organisiert, die uns an den Felswänden an der Pukerua Bay zu Hilfe standen. Natürlich sind wir nicht ganz unerfahren zum Klettern gegangen, sondern mussten die Woche vor dem Ausflug alles rund ums Klettern und die Organisation lernen. Wir haben zum Beispiel die Knoten geübt, und wie man Klettergurte richtig vorbereitet und festschnallt. Als ich dann die riesigen Felsen gesehen habe, wusste ich zuerst nicht, ob ich mich trauen würde, die 20 bis 30 Meter hochzuklettern, aber es war einfacher als erwartet. In Gruppen durften wir verschieden schwierige Kletterrouten ausprobieren, wofür man auch benotet wurde. Jedem, der oben an der Felskante ankam, bot sich eine atemberaubende Aussicht auf das Meer und Kapiti Island. Am Ende des Tages haben wir sogar Seehunde gesehen.
Ein Beweis dafür, dass sich das Wetter in Neuseeland unglaublich schnell ändern kann: die 2. Gruppe musste am nächsten Tag bei strömendem Regen in die Kletterhalle gehen.

Eine andere große Veranstaltung des Upper Hutt Colleges war der jährliche Kultur-Abend. Mit einer Freundin, die wie ich an der Victoria Universität Cello spielt und zur selben Schule geht, habe ich dort ein Stück vorgespielt. Es war ein schöner, sehr internationaler Abend, bei dem es viel um maorische, polynesische und japanische Kultur ging. Es traten z.B. Die Kapa Haka Gruppe, die japanische dance crew, eine Hawaiian dance crew und andere Schüler mit ihren Instrumenten auf. Unter Kapa Haka versteht man auch den typischen, ausdrucksstarken Tanz der Maori. In derselben Woche fand während der Schulzeit außerdem ein Kapa Haka-Wettbewerb zwischen den vier Häusern unserer Schule statt. Jedes Haus hat eine Kapa Haka-Gruppe, die bei diesem Wettbewerb versuchte, sowohl in Maori-Gesang, als auch im Tanz so gut wie möglich abzuschneiden.

Pia StoeryMeine Gastfamilie hat mich das zweite Mal, diesmal für ein Wochenende zum Ski/Snowboardfahren mitgenommen. Wir sind wieder zum Mount Ruapehu gefahren und hatten dieses Mal ein super Wetter. Die Sicht war vom Berg aus so gut, dass man das Gebirge der Südinsel sehen konnte und den Mount Taranaki, der auch als,, Einsamer Berg “ von den Hobbit-Filmen bekannt ist. Vor zwei Wochen hatte ich mein Abschlusskonzert vom Young Musicians Program der Victoria Universität in einer Kirche in Wellington. Es war eine schöne Erfahrung, mit dem Orchester und der Kammermusikgruppe vor so vielen Leuten aufzutreten. Da jetzt der Frühling in Neuseeland beginnt und es langsam wärmer wird, haben wir vor kurzem Aston Norwood Gardens und dessen Kaffee mit super bacon pancakes in der Nähe von Upper Hutt besucht. Wir kamen zur richtigen Zeit, als die Bäume der japanischen Rosenkirsche gerade angefangen haben, zu blühen. Ich habe hier noch einige Bilder von meinen Ausflügen und melde mich das nächste Mal dann wieder in ein paar Wochen.

Bis dann! Eure Veronika

Pia - Study Nelson Neuseeland Blog

02.10.2018 Hallo ich bin Pia

Hi ich bin Pia.
Ich werde hier in Neuseeland für 5 Monate auf das Aotea College gehen.
Erstaunlicherweise ist schon ein Monat rum, die Zeit vergeht wirklich wie im Flug,denn es fühlt sich an als wäre ich erst vor einer Woche hier angekommen. Das liegt wahrscheinlich an den vielen neuen Eindrücken, die man erstmal verarbeiten muss. Aber ich fang besser mal von vorne an...Pia Stoery

Am 16. Juli saß ich zusammen mit den anderen Study Nelson Schülern am Flughafen. So richtig aufgeregt war ich nicht, ich hatte noch gar nicht realisiert, dass ich jetzt über 18. 000 km ans andere Ende der Welt fliegen würde.
Dieses Gefühl ging auch in den ersten Tagen, die wir zusammen in der Jugendherberge in Wellington verbracht haben, nicht weg.
Die Einführungstage waren ganz nett, wir haben uns auf Schule und Gastfamilie vorbereitet, aber auch andere coole Sachen gemacht. Unter anderem waren wir klettern und haben das Te Papa Museum besucht, was echt interessant war.
Am Freitag haben uns dann unsere Gastfamilien abgeholt und meine Aufregung kam sofort zurück. Meine Gastfamilie ist echt nett und ich fühle mich wohl bei ihnen, aber natürlich gibt es auch Sachen die anders sind als zuhause.

Die größten Unterschiede zu Deutschland sind mir aber in der Schule aufgefallen.
Die Schule fängt etwas später an, um 8.50,und endet um 15.10 und mittwochs um 10 vor 2, was von den Zeitstunden her zwar genauso lang ist wie die Schule in Deutschland, sich aber erstaunlicherweise viel kürzer anfühlt.

Pia StoeryAm ersten Schultag haben wir uns ein bisschen mit der Homestay Managerin unterhalten und haben dann unseren Buddy kennengelernt, mit dem wir in den ersten Tagen zum Unterricht gegangen sind. Natürlich haben wir auch die anderen Internationals kennengelernt, die unter anderem aus Japan, Vietnam und Italien kamen.
Insgesamt erscheint mir der Unterricht hier entspannter, wir arbeiten selbständiger und selbstbestimmter als in Deutschland. Auch hat jeder hier nur 6 Fächer, die man fast jeden Tag hat. Ich finde, das ist hilfreich dabei sich den Stoff zu merken, denn man vergisst ihn nicht so leicht wenn nicht ein paar Tage zwischen den Stunden liegen.
Ich freue mich schon darauf, was ich noch so in den nächsten 4 Monaten erleben darf, zum Beispiel mache ich in den Ferien eine Südinsel Tour, worauf ich schon gespannt bin.
Bis bald, Pia

Felix - Study Nelson Neuseeland Blog

02.10.2018 Term 3 an der New Plymouth Boys' High School

Felix MillerIch bin auf der New Plymouth Boys’ High School im Internat. Das Leben im Internat ist sehr cool und eine komplett andere Erfahrung. Viele denken, dass man im Internat sehr viele Vorschriften bekommt und alles sehr streng abläuft. Ganz so ist es nicht, allerdings sind die Essenzseiten vorgegeben und von Sonntag bis Donnerstag hat man am Abend Studyphase. Jeden Tag muss man nach der Schule etwas machen. Zum Beispiel in den eigenen Fitness-Raum der Schule gehen, Basketball oder Rugby spielen, oder man hat Training mit seinem Team. Das einzige ist, dass man für eine Stunde nicht in seinem Raum sein darf. Nur Donnerstag, Freitag und am Wochenende darf man in die Stadt. Somit konzentriert man sich hier sehr auf Sport. Eigentlich jeder ist hier sportlich und man findet immer mindestens einen, der den gleichen Sport macht.

Die Basketball Saison ist in NZ von Term 2-3, somit konnte ich bis jetzt nur zwei Wochen der regulären Saison erleben (2 Spiele, da in Term 3 nicht mehr stattfinden). Die „Saison“ habe ich im zweiten Team gespielt (gleiche Liga), ich denke, das war sehr gut, um das neuseeländische Basketball kennenzulernen. Der Basketball unterscheidet sich hauptsächlich in der Defense, somit wird natürlich auch die Offense ein wenig anders. Ebenfalls spielen die Neuseeländer um einiges körperlicher. Hinzu kommt, dass ich mit meinem16 Jahren gegen einen 2 Jahre älteren Gegner spielen muss. Aber die Neuseeländer sind auch um einiges stärker gebaut. Vor drei Wochen waren die Regionals, ich durfte mit dem ersten Team mitspielen, und wir haben uns für die National Championship qualifiziert. Diese finden in einer Woche statt, dort werden die besten 16 Teams aus ganz Neuseeland aufeinandertreffen. Das erste Basketball Team trainiert immer Dienstag und Donnerstag, Donnerstag findet das Training während der Schulzeit statt. Ebenfalls habe ich einmal in der Woche um 6.30 morgens Training, d.h. man arbeitet an seinem Wurf oder anderen Techniken. In der Schule gibt es ein Fach namens APAT (Athletic Preparation & Applied Training). Ein Teil des Fachs findet im Fitness-Raum statt und man arbeitet dann an seinem Körper. Man wird von dem Lehrer sehr gut unterstützt und er beantwortet jede Frage. Der andere Teil ist, dass man seinen Sport ausübt, für mich ist es Basketball, also Werfen oder 1v1. Ich denke, jeder, der seinen Körper trainieren will, sollte dieses Fach nehmen.

Clara - Study Nelson Neuseeland Blog

18.09.2018 Mein erster Monat in Neuseeland

Unglaublich. Nun bin ich schon einen Monat in Neuseeland, am anderen Ende der Welt. Ich habe mich super schnell eingelebt und von dem ersten Augenblick an zu Hause gefühlt. Die Menschen sind super herzlich, der Winter gar nicht so regnerisch wie ich ihn mir vorgestellt habe, die Schule super interessant, kreativ und recht entspannt und mein Englisch passt sich immer mehr und mehr an. Mir ist es so gut wie gar nicht schwer gefallen, Freunde zu finden, da die meisten Kiwis einfach super Schultag hab ich erst einmal einen Buddy, Victoria, zur Seite gestellt bekommen und sie hat mich durch die Schule geführt, erklärt wie der Stundenplan funktioniert und mir die Räume gezeigt, in denen ich Unterricht habe.

Clara ScholzAuch am Wochenende und nach der Schule haben wir schon zahlreiche Dinge unternommen. Wir sind Rollschuh-Kunstlaufen gegangen, haben das Kino besucht, Secondhandshops erkundet, uns Theater von unserer Drama-Gruppe angeschaut und von Tracey den Geburtstag im Bowlingcenter in Lower Hutt gefeiert. In der Schule habe ich auch ziemlich schnell Anschluss gefunden. Mathe macht mir wieder einigermaßen Spaß und meinen ersten Mathetest habe ich fast sehr gut bestanden. In Englisch habe ich eine Rede über Deutschland gehalten, aber noch kein Ergebnis bekommen. In Biologie behandeln wir gerade Genetik, was mir auch unheimlich viel Spaß macht und gut verständlich ist. In Chemie habe ich ein paar Probleme, des Verständnisses wegen, und mir fehlt immer noch einiges an Vokabular. Kunst ist auch ein Traum! Mehr als 45 Minuten Kunst in der Woche, und man kann frei entscheiden welche Geschichte man mit seiner Kunst erzählen will und seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Meine Gastfamilie ist auch super toll. Die Jungs sind aufgeweckt und voller Energie. Mit Marley (der Familien Hund) gehe ich so gut wie jeden Tag eine Runde joggen und wir haben auch schon kleine Ausflüge unternommen. Im Großen und Ganzen, gefällt es mir unheimlich gut hier am anderen Ende der Welt. Ich kann es kaum abwarten bis es endlich wärmer wird und ich die Strände erkunden kann und endlich surfen lerne. Dennoch ist der Winter super schön, nicht zu kalt und die Natur ist das ganze Jahr über grün und lebendig.

Simon - Study Nelson Neuseeland Blog

11.09.2018 Meine 1. Zeit in Neuseeland

Unglaublich, nun bin ich schon seit ca. 1½ Monaten in Neuseeland! Ich habe die Länge der Zeit, die ich schon hier bin, mehr oder weniger erst realisiert, als ich mit meinen Freunden darüber gesprochen habe! 1½ Monate! Was?! Es fühlt sich ehrlich gesagt gar nicht so lange an – ich bin doch just angekommen.

Simon CirdeiWenn ich aber so auf meine 1. Zeit in Neuseeland nun so zurückblicke und mir überlege, was ich schon alles erlebt und gemacht habe, Wow!
In der Schule habe ich mich schon gut eingelebt und auch schon die ersten Tests mitgeschrieben und interne Arbeiten angefangen, damit ich, wenn ich mich dazu entscheide, meinen Schulabschluss hier nach 1½ Jahren zu machen, keine Probleme mit den Punkten bekomme. Außerdem war ich mit meiner Gastfamilie im Urlaub! Wir sind zum Lake Taupo und den Huka Falls gefahren. Mit dem Jetboat konnten wir ganz dicht dran! Außerdem sind wir nach Rotorua gefahren, wo wir einen ganz tollen Tag verbracht haben. Auf dem Rückweg sind wir noch bei den Vulkanen Ruapehu, Tongariro und Ngauruhoe (wird wie Narahoe ausgesprochen) vorbeigekommen und den Mount Ruapehu hochgefahren. Dort befindet sich das einzige Skigebiet der ganzen Nordinsel und wir hatten Schnee! In der Mitte vom August!? Ja, Down Under sind halt so manche Dinge anders ;-).

Simon CirdeiDann stand auch schon mein Geburtstag vor der Tür, aber nicht nur mein Geburtstag, sondern auch der von meinem Gastvater! Wir haben wirklich am gleichen Tag Geburtstag! Aber nicht nur das war lustig an dem Tag, sogar meine ganze Klasse hat mich an meinem Geburtstag angeskyped, als sie in der Schule waren! Wir waren außerdem im Southward Car Museum! Das war toll! Ich muss aber auch gestehen, dass ich Autos liebe und das war nun mal perfekt! Außerdem sind wir in Wellington Go-Kart gefahren, das hat echt Spaß gemacht!

Wir hatten von unserer Schule aus einen riesigen Ball im Te Papa Museum in Wellington, das war ein Riesenevent für die ganzen Senior Students unserer Schule, alle waren extrem schick gekleidet und wir hatten einen ganz tollen Abend mit essen, Fotografen, Tanzen und allem was dazu gehört! Es war echt toll das mitzuerleben.
Ja das war nun meine 1. Zeit in Neuseeland, es ist echt einfach nur perfekt! Ich habe jetzt schon so viel hier erlebt und gesehen, z.B. musste ich in dem Schulfach Fotografie (!) einen Fotoshoot machen und ich bin dafür mit ein paar anderen Internationalen Schülern nach Wellington gefahren und wir haben dort einen richtig tollen Tag gehabt! Wellington machte seinem Spitznamen Windy Welly alle Ehre, also gute Jacke einpacken und auf geht es in das nächste Abenteuer!

Clemens - Study Nelson Neuseeland Blog

03.09.2018 Mein Start in Neuseeland

Clemens SchermeyerHi! Ich bin jetzt schon seit ungefähr sechs Wochen hier in Neuseeland und kann euch so einiges erzählen! Aber erstmal von ganz vorne: am Flughafen in Frankfurt, wo ich mich mit der Study Nelson Gruppe getroffen habe, konnte ich noch überhaupt nicht realisieren, dass ich jetzt für ein halbes Jahr nach Neuseeland gehe! Das hat sich auch auf dem gesamten Flug nicht verändert, es hat sich angefühlt als würde man in den Urlaub fliegen. Die Flüge (von Frankfurt nach Dubai und von Dubai nach Auckland) waren stressfrei und für die langen Flugzeiten relativ entspannt. In Auckland angekommen stieg schon die Anspannung und Aufregung. Von Auckland ging es dann mit einer Propellermaschine nach Nelson. Als wir in Nelson gelandet sind und ich mich das erste Mal am Flughafen mit meiner super netten und hilfsbereiten Gastmutter getroffen habe, spürte ich, wie die ganze Müdigkeit und Sprachlosigkeit sich bei mir breitmachte. Auf einmal war mir schwindelig und ich war vollkommen überfordert mit der Situation und wusste gar nicht was ich machen sollte. Danach haben wir relativ schnell meine Koffer ins Auto geladen und nach Hause gefahren. In den nächsten drei Tagen, waren alle Schüler die in Nelson untergebracht sind, beim Study Nelson Einführungskurs, wo wir alle noch wichtige Informationen zum Aufenthalt bekommen haben. Allerdings haben wir nicht nur Informationen bekommen, sondern haben auch noch einige Aktivitäten gemacht, wie z.B Stadt-Rallye und einen kleinen Strandspaziergang mit anschließendem GoKart fahren. In den ersten drei Tagen habe ich die Zeit Umstellung kaum wahrgenommen, jedoch in den Tagen 4, 5 und 6 umso mehr.
In der darauffolgenden Woche hat dann auch schon die Schule begonnen. Auch hier dienten die ersten Tage zur Information. Wir haben die Schule besichtigt, haben Mathe und Englisch Tests geschrieben (um zu sehen auf welchem Stand man ist und um die jeweilige Klasse bzw. das jeweilige Level herauszufinden), Fächer wählen, beziehungsweise „um-wählen“ und die Schuluniform bekommen. Nach den Informationstagen, ging dann auch die richtige Schule los. Meine Fächer, die ich gewählt habe sind: Furniture and joinery (woodwork), Biologie, Physical education, outdoor education, Mathe und Englisch. Die erste Woche war noch relativ schwer, sowohl von der Sprache, als auch auf die Neuseeländer zuzugehen. Jedoch in der zweiten Woche hatte ich schon ein größeres Selbstvertrauen und bin dann auch auf sie zugegangen um Kontakt aufzubauen, was auch echt gut geklappt hat.

Clemens SchermeyerEs gibt einige Unterschiede zum Schulalltag zwischen meiner Schule in Deutschland und dem Nelson College. Zum Beispiel sind die Stunden 55 Minuten lang (auf meiner Schule zu Hause sind es 45 Minuten), jede Stufe hat jeden Tag zur selben Zeit Schule aus. Außerdem beginnt die Schule jeden Tag, bis auf Donnerstag (9:05), um 8:45 Uhr. Und jetzt auch noch etwas zur Schuluniform: es ist echt cool, jeden Morgen zu wissen was man anzieht. Außerdem kann man sie echt gut anziehen, da sie nicht schlecht aussieht. Letzte Woche wurden in den Jahren 11 und höher die Exams geschrieben. Da ich die Exams nicht mitschreibe, hatte ich die gesamte Woche keine Schule. Allerdings war für einige internationale Schüler ein drei Tage langer Trip im Kahurangi National Park geplant. Der Trip war echt super, wir haben in kleinen ,,Hütten“ übernachtet, haben uns am eigenen Feuer gewärmt und hatten super schöne drei Tage (auch wenn es an einem Tag nur geregnet hat), wo wir sehr viel von der Natur Neuseelands gesehen haben. Nun möchte ich auch nochmal den Winter hier in Neuseeland ansprechen. Ich bin ja jetzt aus dem Sommer in den Winter gekommen. Und in meinem ersten Blog Beitrag hatte ich es kritisiert, dass ich nun in den Winter komme. Aber ich muss echt sagen: Es hier echt nicht so kalt wie ich es mir vorgestellt hatte, ich gehe mittlerweile schon seit Beginn der Schule mit kurzer Hose in die Schule :D

Insgesamt kann ich nur sagen, dass ich mich hier super wohl fühle, sowohl in der Schule, als auch in der Gastfamilie, und es eine super Entscheidung war/ist hier nach Neuseeland zu kommen.

Veronika - Study Nelson Neuseeland Blog

21.08.2018 Auslandsjahr in Neuseeland

Hallo zusammen!
Mein Name ist Veronika und ich lebe seit ungefähr fünf Wochen in Neuseeland. Ich wohne hier bei einer super netten Gastfamilie mit meinen zwei kleinen Gastgeschwistern in Upper Hutt, in der Nähe von Wellington und gehe auch auf das Upper Hutt College. Am 16.07.18 bin ich mit den anderen Study Nelson-Schülern vom Flughafen Frankfurt losgeflogen. Ich konnte damals noch gar nicht richtig realisieren, dass es für mich dann ein ganzes Jahr nach Neuseeland geht. Spätestens während des Flugs merkt man aber, dass das kein gewöhnliches Reiseziel werden wird, denn wir sind insgesamt um die 24 Stunden in der Luft, mit Zwischenstopps in Dubai und Auckland. Gott sei Dank gab es keine Probleme beim Einchecken, Umsteigen etc. weil Study Nelson alles gut organisiert hat. Endlich in Wellington angekommen, sind wir mit den Study Nelson Mitarbeiterinnen Nicola und Beate noch drei weitere Tage in Wellington geblieben, um am Einführungskurs teil zu nehmen.

Veronika WendlerIch fand das sehr hilfreich, da wir einiges erfuhren über unsere neuen Schulen, wie die Kiwis so leben, über die Möglichkeit von Rundreisen während der Ferien und weil wir Wellington erkunden konnten. Wir sind auf den Mount Victoria gestiegen, waren Klettern und haben im Te Papa Museum etwas über die Maori-Kultur erfahren. Am Freitag wurde ich dann von meiner Gastfamilie abgeholt. In Deutschland hatte ich mir vorher etwas Sorgen darüber gemacht, wie gut ich zu meiner Gastfamilie passen würde und ob wir uns verstehen würden. Aber sie haben mich ganz herzlich aufgenommen und so habe ich mich schon eingelebt in Neuseeland.

Veronika WendlerAuch das International Department des Upper Hutt Colleges hat viel für mich und die anderen Internationals organisiert und ich konnte mich schnell in der Schule zurechtfinden. Ich bin echt dankbar für die Hilfe, denn wo man sich Schuluniformen, Bücher, Bus-und Bahnkarten besorgen kann, weiß man natürlich nicht sofort. Das International Office hält einen immer auf dem Laufenden und man kann bei wirklich jedem Problem zu ihnen kommen; außerdem wird ein großes International Dinner für alle Austauschüler und deren Gastfamilien organisiert. Ich habe zudem meine(n) Schul-Buddy kennengelernt, mit der ich mich in den Lunchpausen oft treffe. Jedem, der gerne Sport macht und die Natur mag, empfehle ich das Fach Outdoor Education, denn gleich in meiner zweiten Woche durfte ich beim zweitägigen Mountainbike-Trip mitmachen, bei dem wir täglich 40 Kilometer zurückgelegt haben.

Ich freue mich schon auf nächste Woche, da gehen wir an den Klippen am Meer klettern. Weil ich schon seit einigen Jahren Cello spiele und das in Neuseeland nicht aufgeben wollte, fahre ich Samstags mit dem Zug nach Wellington und spiele in dem Streichorchester des ,,Young Musicians Program‘‘ der Victoria Universität, wo ich schon einige Freunde gefunden habe. An den Wochenenden bin ich oft bei langen Spaziergängen mit meiner Gastfamilie und dem Hund im Wald, der hier aussieht wie ein Dschungel oder Regenwald. Es gibt nicht nur riesige Farnbäume, moosbewachsene Kletterpflanzen oder Palmen, sondern auch eine Menge unterschiedlicher Vögel. Wenn ich morgens zum Ende der Straße laufe, um auf den Schulbus zu warten (der hier kostenlos ist, da die Regierung in Neuseeland jedem Schulkind ermöglichen muss, sicher zu Schule zu kommen), treffe ich immer auf so einen seltsamen Vogel. Der steht vor einem Haus und kommt kreischend auf dich zugerannt, falls du ihm zu nahekommst. Die Bewohner des Hauses hatten ihn nach einer Verletzung gepflegt und nun hält er dort wie ein Hund dort Wache. Die ganze letzte Woche habe ich übrigens frei bekommen, weil mich meine Gastfamilie zu ihrem Ski-Urlaub mitgenommen hat. Das war super, da ich selbst begeistert Snowboard fahre, bisher aber noch nie im August!

Simon - Study Nelson Neuseeland Blog

03.08.18 Endlich in Neuseeland
Am 16.07. bin ich losgeflogen und am 18.07. bin ich abends endlich in Neuseeland angekommen! Keine Angst der Flug an sich dauert „nur“ ca. 23 Std. Aber durch die Zeitverschiebung kommt man erst zwei Kalendertage später an und befindet sich dann plötzlich in der „Zukunft“. ;-)
Nun bin ich schon seit 2 ½ Wochen in Neuseeland! Einfach nur Amazing! Wir hatten die ersten 2 Tage in Neuseeland einen Einführungskurs in Wellington. Während dieser Zeit haben wir (die Schüler, die auf der Nordinsel zur Schule gehen) versucht, den Jetlag weitestgehend auszuschlafen. Außerdem haben wir uns die nächsten zwei Tage mit zwei sehr netten Study Nelson Mitarbeitern alle ein wenig über Unterschiede zwischen Neuseeland und Deutschland unterhalten (In der Schule, im Leben, …), ein Willkommenspaket mit vielen Infos und der Neuseeländischen Sim-Karte erhalten und ein paar Sachen in Wellington unternommen!

Simon CirdeiWir waren auf dem Mt. Victoria, von dem man eine wirklich schöne Aussicht über Wellington hat, wir haben eine Stadtrallye in Wellington gemacht, am letzten Tag des Einführungskurses (Freitag) waren wir alle im Te Papa Tongarewa Museum in Wellington, sind Eis essen gegangen und sind nachdem wir in kleinen Gruppen Wellington auf eigener Faust erkunden konnten, alle zusammen im Shed 5 direkt an der Wellington Waterfront klettern gegangen.
Nach dem tollen Einführungskurs sind wir am Freitagabend endlich in unsere Gastfamilien gekommen, oder besser gesagt von Ihnen am Hostel abgeholt worden. :)

Simon CirdeiNun bin ich seit 2 Wochen in meiner Gastfamilie und in der Schule. Meine Gastfamilie ist tooooootaaaaal nett!!! In meiner Gastfamilie ist noch ein japanischer Gastschüler, mit dem ich mich gut verstehe.
Die Schule ist doch im Vergleich zu meiner deutschen Schule ganz anders. Unser Schulgelände ist total riesig mit vielen Gebäuden (sehr Campusartig). Außerdem wird hier in Kursen unterrichtet und die Schüler gehen zu den jeweiligen Lehrern, die immer im gleichen Raum unterrichten. Ich möchte aber jetzt nicht zu viel verraten und alle Überraschungen vorwegnehmen. ;-)

Alles in allem ist Neuseeland sehr westlich orientiert, die Maori Kultur ist wirklich in das Leben eingebunden. Bei uns an der Schule hatten wir einen Powhiri (eine Art Willkommenszeremonie). Dort wurden alle neuen internationalen Schüler unter anderem mit einem „Haka“ (Kriegertanz der Maori) Willkommen geheißen.

Alicia - Study Nelson Neuseeland Blog

26.07.18 Der Heaphy Track
Hallo zusammen, ich bin es wieder aus dem immer noch wunderschönen Neuseeland!!! : )

Heute möchte ich euch ein wenig über den Heaphy Track erzählen, den ich vor ein paar Wochen mit Outdoor education gemacht habe. Der Heaphy ist einer von NZ´s Great Walks. Er befindet sich im Karuhangi National Park und ist ca. 80 km lang. Ja wirklich, ganze 80km! Vorher dachte ich: “Oh mein Gott wie soll ich das jemals schaffen“!? Aber jetzt im Nachhinein muss ich sagen, es war eigentlich nicht ganz so hart wie ich es erwartet habe. Das liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass wir uns im Gegensatz zu den meisten Leuten 5 und nicht 4 Tage Zeit genommen haben (Was mir aber nur recht war xD). Da ich in meinemLeben noch nie zuvor "Trampen" war, war ich echt froh dass mein Gastvater ein sehr leidenschaftlicher Tramper ist und mir daher viele Tipps geben konnte und mir geholfen hat, meinen Plan einen möglichstleichten Rucksack zu haben, in die Tat umzusetzen! : )

Und so ging es dann los...
Alicia… Dienstagmorgen um 4:45am haben wir uns an der Schule getroffen, da wir erstmal eine 5 Stunden lange Autofahrt vor uns hatten. In Karamea, am Start des Heaphys angekommen, haben wir zu Beginn noch ein paar wichtige Dinge besprochen und dann ging es auch schon los, mit unseren großen Rucksäcken auf dem Rücken starteten wir in die unglaubliche Natur Neuseelands!!! Im Laufe des Tages sind wir an wunderschönen Sandstränden entlanggelaufen, haben die riesigen Wellen des Ozeans an der Westküste bestaunt, sind durch ganze Palmenwälder gelaufen, haben Flüsse auf Hängebrücken überquert und kleinere Bäche wortwörtlich "durchquert" und hatten zusammen einfach unglaublich viel Spaß, denn wenn das Laufen mal langweilig oder anstrengend wurde haben wir kleine Spiele gespielt und uns so damit und mit jede Menge Gesprächen die Zeit vertrieben. Eine Pause haben wir so ca. jede Stunde eingelegt, bis wir dann kurz vor Sonnenuntergang endlich die Hütte erreicht haben. Den ersten Abend haben wir, so wie alle folgenden, neben Abendessen kochen, mit Karten spielen neben dem Kamin verbracht, was mir echt total viel Spaß gemacht hat.

Der nächste Tag war der härteste von allen Fünf, denn wir haben ca. 17.5 km zurückgelegt und es ging fast den ganzen Tag nur bergauf. An diesem Tag sind wir durch ein Waldgebiet gelaufen und einige wenige Hängebrücken und Bäche gab es auch wieder. Mein Highlight von diesem 2.Tag war definitiv der riesige Baum mit einem wahnsinnig dicken Stamm, an dem wir vorbeigekommen sind, denn selbst mit 6 Leuten konnten wir ihn noch nicht ganz umarmen!!!

Am Donnerstag war dann auch schon Halbzeit und es war mit Abstand die kürzeste Strecke denn wir mussten nur knapp 3 Stunden laufen um zur nächsten Hütte zu kommen. An diesem Tag sind wir eigentlich die ganze Zeit durch Steppenlandschaft gelaufen, was aber echt schön war, wenn auch total anders als die Tage vorher. Aber genau das ist was ich am Heaphy Track so beeindruckend fand, die Landschaft durch die wir gelaufen sind war so vielfältig und fast jeden Tag anders als den davor! : )

AliciaDen nächsten Morgen als wir aufgestanden sind und aus dem Fenster geschaut haben, sahen wir sofort, dass alles weiß gefroren war und das hat die ersten paar Stunden Laufen am Freitag echt interessant gemacht, denn es war teilweise total glatt und rutschig. Das war zwar ein wenig nervig, aber gleichzeitig sah es auch so schön aus im strahlenden Sonnenschein den Frost schmelzen und ganz langsam auf den Boden tropfen zu sehen. Gegen Mittag als wir gerade um eine Ecke kamen, sahen wir dann auf einmal vor uns auf dem Pfad mehrere "South Island Takahe" schöne einheimische Vögel von denen es mittlerweile aber leider nur noch ca. 400 gibt. Umso beeindruckender war es also, diese Vögel dann wirklich mit eigenen Augen zu sehen : ) Sobald die Takahe uns dann erblickt hatten, haben sie sich natürlich gleich versteckt und leider haben wir es nicht geschafft sie nochmal lang genug zu Gesicht bekommen, um ein Foto zu machen, aber hören konnten wir sie noch ein Weilchen : )
Und dann nach ein paar weiteren Stunden Laufen, kamen wir an der letzten Hütte, der "Perry Saddle Hut", die 916m über dem Meeresspiegel liegt, an. Da es unser letzter Abend war sind wir natürlich lange aufgeblieben, und hatten noch einmal richtig viel Spaß beim Karten spielen.

Samstag, ging es dann zum Glück nur noch bergab was trotzdem echt anstrengend war, denn wie alle hatte ich lange nicht mehr so viel Energie wie an Tag 1 und auch meine Füße wollten nicht mehr so richtig mitspielen, denn meine 2 wirklich großen Blasen haben einfach bei jedem Schritt wehgetan : (
Als wir dann am späten Nachmittag am Van angekommen und uns nach 5 wundervollen, aber auch echt anstrengenden Tagen, wieder auf den Rückweg nach Nelson gemacht haben war ich einerseits echt traurig dass es vorbei ist aber andererseits habe ich mich auch schon total darauf gefreut, endlich wieder Duschen zu können, elektrisches Licht, Handysignal und WLAN zu haben und einfach nicht mehr aus dem Rucksack heraus leben zu müssen. : ) Ich muss echt sagen in diesen paar Tagen habe ich all die Dinge, wie eine warme Dusche , die ja normalerweise selbstverständlich sind, zu schätzen gelernt... : )

Alles in allem kann ich nur sagen bin ich echt froh, dass ich die Möglichkeit hatte mal "Trampen" zu gehen, denn es war einfach eine echt schöne Erfahrung. Ich muss aber dazu sagen, wir hatten auch echt Glück mit dem Wetter, denn es hat jeden Tag die Sonne geschienen : ) . Bei viel Regen hätte es mir glaub ich lange nicht so viel Spaß gemacht...: )
Das wars für heute, bis demnächst mal wieder
Eure Alicia

Clara - Study Nelson Neuseeland Blog

26.07.2012: NCEA in Neuseeland

Clara ScholzAlles begann damit, dass ich 2016 mit meiner Familie auf einer Familienauszeit im südlichen Pazifik, in Neuseeland war. Wir haben drei Monate im sonnigen Nelson, eine Kleinstadt im Norden der Südinsel, verbracht. Meine Schwester und ich sind in eine typisch neuseeländische Schule gegangen. Meine Schule damals war das Nelson College for Girls, also eine reine Mädchenschule. Ich wollte gern einmal etwas anderes kennenlernen. Nach ein paar Wochen hatte ich mich in meiner Schule total gut eingelebt und das Schulsystem lieben gelernt. Ich wurde wieder richtig kreativ und konnte meinen Vorlieben und Interessen nachgehen. In neuseeländischen Schulen liegt der Schwerpunkt darin, die Stärken und Interessen noch mehr auszubauen und auch sich selbstständig das Wissen anzueignen. Was mir auch super gut gefallen hat war, dass man z. B. mathematische und eher sachliche Aufgaben an praktischen Beispielen und vor allem in der Natur erklärt bekommen hat.

Seit diesen drei Monaten voller Erlebnisse und neuer Erfahrungen war mir klar, dass ich auf jeden Fall noch einmal ein Auslandsjahr machen wollte. Dabei stand meine Länderwahl zunächst noch nicht fest. Aber nach vielen Überlegungen und Gesprächen mit der Study Nelson Programmdirektorin reifte schließlich die Idee heran, den auch in Deutschland anerkannten Schulabschluss NCEA in Neuseeland zu machen.
Überzeugt hat mich, dass man beim NCEA (das steht für National Certificate of Educational Achievement) seine Fächer gezielt nach den eigenen Interessen auswählen kann.

Aber es gibt noch viele weitere Vorteile bei einem Schulabschluss in Neuseeland:
Erstens: kann ich mein Englisch viel intensiver verbessern und mich richtig in die neuseeländische Kultur einleben.
Zweitens: entwickelt man sich so stark im Ausland, sodass man in der Schule zu Hause viele Dinge hinterfragt, die einfach so gemacht werden. Das macht einem die Sache ziemlich schwer und man würde mit der Schule in Deutschland nicht mehr wirklich klar kommen, da man in Neuseeland zum selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernen angehalten wird. Ferner gibt es in Neuseeland nicht so einen Leistungsdruck und es wird nicht so stark verglichen, wer besser und wer schlechter ist. Schließlich schlummern in jedem Talente, die man in Neuseeland, durch das Wählen der Fächer, entdecken und voll ausleben kann. Man arbeitet an seinen Stärken und nicht an den Schwächen.
Drittens: man kann in Zukunft ohne Probleme in englischsprachigen Ländern und Universitäten studieren, ohne weitere Sprachtests wie den TOEFL oder IELTS ablegen zu müssen. Somit hat man auch mehr Möglichkeiten für spätere Berufe auf internationaler Ebene.
Viertens: es ist etwas Besonderes und macht sich gut im Lebenslauf.
Fünftens: man kann sich ohne große Risiken in der weiten Welt erproben, denn man ist nicht wirklich auf sich allein gestellt. Man hat immer noch Ansprechpartner, wie die Organisation, Gastfamilie, Lehrer und die eigene Familie.
Sechstens: ich bin sogar eher mit der Schule fertig, da ich derzeit die 11. Klasse eines Berufsschulgymnasiums abgeschlossen habe und noch 2 weitere Jahre bis zum Abitur dort absolvieren müsste. ;)

Durch einige Beratungsgespräche und Empfehlungen von Study Nelson habe ich mich letztendlich für das Upper Hutt College in Wellington entschieden, da dieses, wie oben bereits erwähnt, in Bezug auf das NCEA für Gastschüler spezialisiert ist und die Fächer meinen Vorstellungen und Interessen entsprachen.
Study Nelson hat auch eien sehr nette Gastfamilie für mich gefunden und all meine Wünsche bezüglich der Ernährung, meinen Hobbies und dem Hund wurden berücksichtigt. Jetzt freue ich mich umso mehr darauf, meine Gastfamilie in „real life“ kennen zu lernen.
Eure Clara

Clemens - High School Neuseeland Blog

02.07.2018 Hallo zusammenClemens

Hallo zusammen,
ich bin Clemens, 15 Jahre alt, komme aus Essen, besuche die 9. Klasse eines Gymnasiums und werde hier monatlich über meinen kommenden Auslandsaufenthalt berichten. Ich werde für ein halbes Jahr nach Neuseeland gehen, genauer gesagt nach Nelson auf das Nelson College. In 16 Tagen ist es endlich soweit: ich fliege nach Neuseeland! Die Vorbereitungen und das Packen laufen schon auf Hochtouren. Jedoch kann ich es mir bis jetzt noch fast gar nicht vorstellen, dass es in etwas mehr als zwei Wochen schon losgeht. Trotzdem steigt die Vorfreude auf das halbe Jahr voller Erfahrungen, auf das Zusammentreffen einer neuen Kultur und auf neue Menschen (auch wenn es direkt am Anfang der Ferien ist und man keine sechs Wochen, wie seine Freunde sich von der stressigen Schulzeit erholen kann :)).Außerdem habe ich nicht so viel Lust auf den Winter, sondern möchte viel lieber Sommer als Winter haben. Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass es wenn es hier in den Herbst geht, in Neuseeland der Frühling kommt. Ich freue mich sehr auf die Schulzeit dort, neue Freunde kennenzulernen- und vor allem auf meine Gastfamilie.

Ich sehne mich dem Tag der Abreise entgegen und bin schon ganz gespannt auf die anderen Gastschüler, mit denen ich den langen Flug verbringen werde!
Also bis dann,
Euer Clemens

Simon - High School Neuseeland Blog

Simon26.06.18 Neuseeland- einfach nur faszinierend!

Bald ist es endlich soweit! Es geht endlich nach Neuseeland! :-)
Jetzt ist da die totale Vorfreude und man kann es kaum noch abwarten, endlich in Frankfurt am Flughafen zu stehen und dann - endlich :-) - mit dem Flieger abzuheben!

Ich habe mich aus mehreren Gründen für Neuseeland, das Land mit der langen weißen Wolke am anderen Ende der Welt, entschieden. Es ist gut zu wissen, dass mir auch dort geholfen werden kann, falls Probleme mit meinen Hörimplantaten auftreten sollten.
Aber abgesehen davon ist in Neuseeland das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen einfach nur spannend. Maoris leben friedlich mit den europäischen „Siedlern“ zusammen, werden von ihnen respektiert und ihre Kultur hat im heutigen Alltag Neuseelands einen hohen Stellenwert!
Ich möchte natürlich auch die berühmte, vielfältige Natur Neuseelands endlich selber kennenlernen und ihre Schönheit erleben! Außerdem wird immer von den so netten „Kiwis“ erzählt, wie offen und freundlich sie doch sind. Ich habe noch nie von irgendjemanden gehört, der es nicht super toll in Neuseeland fand!
Ich bin total gespannt auf das exzellente Neuseeländische Schulsystem, mit seiner völlig anderen Auswahl an Fächern und Sportarten und die für uns eher ungewöhnliche Vermittlung des Wissens.
Was machen sie down under bloß anders als hier?
Zu guter Letzt ist Neuseeland ein politisch sehr stabiles und sicheres Land.

Nun sitze ich endlich bald im Flieger. Ich kann nur sagen, dass ich mich einfach nur unbändig freue, endlich loszufliegen! :-)
Ich kann es kaum erwarten, endlich meine total nette Gastfamilie, die ich vor ca. einer Woche genannt bekommen habe, „in echt“ kennen zu lernen! Außerdem freue ich mich auch, endlich meine Schule und meine „Kiwi“ Klassenkameraden kennenzulernen. Ich freue mich einfach wahnsinnig, den Rest der Study Nelson Kiwi- Crew auf dem laaaaaangen Hinflug kennenzulernen und mit ihnen die ersten Tage in Neuseeland zu verbringen. :-)

Das Abenteuer Neuseeland fängt nun doch so schnell an. Man hat doch gerade erst mit der Planung angefangen... ;-)

Alicia - High School Neuseeland Blog

20.05.18 Meine ersten Ferien in Neuseeland

Hallo alle zusammen,
Wie letztes Mal ja bereits erwähnt, werde ich euch heute mal ein wenig über die Nord- und Südinseltour berichten, die ich in den Ferien mit Nzdirect gemacht habe.

Da der Tourstart in Auckland gewesen ist, musste ich am Samstagmorgen von Nelson dorthin fliegen. In Auckland angekommen, war ich als erstes mit einigen anderen, die ich beim Einführungskurs in Nelson kennengelernt hatte, shoppen, denn auch wenn mir das vorher gar nicht so bewusst war, Nelson ist schon eine echt kleine Stadt. : )  Am Abend sind wir dann alle zusammen, also die ganze Gruppe, auf den Sky-Tower gegangen was echt cool war, denn von dort oben aus hatte man einen super schönen Ausblick auf die Stadt und den Hafen. In den nächsten Tagen war ich an einem „ Hot Water Beach“ , habe „ Cathedral Cove“ gesehen Alicia(Das ist eine Höhle direkt am Strand und das Meer ist dort unglaublich klar und türkis). Ich war am „Hobbiton Movie-Set“ und habe Bilbo Beutlin besucht : ) , war in einer „Maori-Village“, wo wir für ein paar Stunden in die Maori-Kultur eintauchen durften und dann ein traditionelles Maori-Abendessen hatten, habe die „Huka Wasserfälle“ gesehen und noch einige andere schöne Sachen, bis wir dann in Neuseelands Hauptstadt Wellington angekommen sind und dort das „Te papa“ Museum, Neuseelands Nationalmuseum besucht haben. Nach 5 wunderschönen, aber auch echt anstrengenden Tagen verließen wir die Nordinsel und fuhren mit der Fähre nach Picton.

Von dort sind wir gleich weiter nach Nelson gefahren, wo wir die Nacht verbracht haben. In den nächsten 9 Tagen hatten wir dann wieder volles Programm: Ich war in Hamner Springs in den „Hot Pools“ schwimmen , habe tolle Wasserfälle und weiter im Süden dann schneeweiße Berge und tiefblaue AliciaBergseen gesehen. Am „Lake Tekapo“ habe ich eine „Stargazing Tour“ gemacht was ich unglaublich beeindruckend fand, denn man hat so viele Sterne gesehen und die waren so strahlend hell.
In Dunedin habe ich dann eine „Wildlife Tour“ gemacht, wo wir Albatrosse, Seelöwen und Yellow-Eyed-PINGUINE gesehen haben. Die Pinguine waren ungefähr so 1m groß und es war unglaublich süß von nahem zu sehen wie sie aus dem Meer kommen und  am Strand entlang watscheln. Das war auf jeden Fall eines meiner Highlights, denn ich meine, wer kann schon von sich behaupten Pinguine in freier Wildbahn gesehen zu haben? Ich jetzt schon !!! :)

In den folgenden Tagen war ich dann noch bei der steilsten (bewohnten) Straße der Welt und wir sind sie alle zusammen hochgelaufen. Ich war auch in Queenstown an der Brücke wo das Bungee Jumping erfunden wurde und habe dort ein paar Leuten beim Springen zugesehen (NEIN, ich bin nicht selber gesprungen :-0!! ), wir sind mit einer Gondel auf die Queenstowner Skyline hochgefahren, haben dort den Ausblick genossen, eine „Haka-Performance“ gesehen und dann im Skyline-Resturant ein richtiges Kiwi Buffet Dinner gehabt, das hat unglaublich gut geschmeckt aber ich hab viel zu viel gegessen… :) ! Am Alicianächsten Tag habe ich dann die „Doubtful Sound Tour“ in NZ´s Fjordland gemacht, war in einer -5° Ice Bar, und in den darauffolgenden Tagen habe ich dann den sogenannten Spiegelsee gesehen ( der heißt so,weil die Wasseroberfläche so ruhig ist, dass sich wirklich JEDES Detail spiegelt ) , Ich habe die „Pancakes Rocks“ gesehen , viele schöne Muscheln gesammelt und am letzten Tag, in Westport, bin ich zum ersten Mal in meinem Leben Surfen gewesen, das war echt total cool und die Wellen dort, an der Westküste, waren echt riesig :) !
Alles in allem war die Tour eine unglaublich tolle Erfahrung, denn ich habe sooo viele wunderschöne Sachen gesehen und erlebt, und zusätzlich auch noch einige neue Freunde gefunden. :)  Also ich kann echt jedem empfehlen so eine Tour mitzumachen, weil man auf diese Weise schafft, in kürzester Zeit wahnsinnig viel von diesem wundervollen Land zu sehen!!

Das war es Erstmal für heute, bis bald,
eure Alicia

07.04.18 Schule am anderen Ende der Welt

Hallo zusammen,
ich bin´s wieder aus dem immer noch wunderschönen und sonnigen Nelson.
Wie ich letztes Mal ja bereits schon erwähnt habe, werde ich euch heute mal ein wenig über die Schule hier in Neuseeland erzählen!

Der Unterricht beginnt in meiner Schule glücklicher Weise erst um 9.00 Uhr, somit ist man wirklich sehr viel wacher zum lernen. Da ja, wie bereits im letzten Blog erwähnt, hier am Nelson College for Girls eine Schuluniform getragen wird, bringt einem das morgens auch noch ein paar „wertvolle Schlafminuten“ mehr, denn die Uniform ist morgens natürlich ruckzuck gegriffen und angezogen…. ;-)
Aber während ich es am Anfang echt komisch fand so zur Schule zu gehen, bin ich mittlerweile total überzeugt, dass das eine wirklich gute Sache ist, da die Herkunft, der Preis und die Qualität der Kleidung jedes Einzelnen von niemanden bewertet werden und man sich während der Schulzeit mit seinen Freunden auf viel wichtigere Dinge konzentrieren kann.

In den Schulstunden muss ich mich hier nicht mit Fächern, die ich nicht so besonders gern mag „quälen“ ;). Ich konnte mir die Kurse aussuchen, die mich am meisten interessieren. Meine Fächer sind jetyt: Englisch, Mathe, Physik, Drama, Physical Education und Food and Life studies. Da die letzten drei in Deutschland nicht wirklich angeboten werden bzw. einfach ein wenig anders sind, erkläre ich euch mal kurz worum es jeweils geht.
In Food and Life studies dreht sich eigentlich alles rund ums Kochen, aber wir machen sowohl Theorie als auch Praxis. Letzteres macht mir natürlich immer am meisten Spaß – und vor allem ist es lecker ! :)
Drama ist ähnlich wie in Deutschland, einfach Theater spielen und Physical Education, ist mein absolutes Lieblingsfach hier, denn ich finde das Fach hier ist viel besser aufgebaut, als der Sportunterricht in Deutschland, unter anderem, weil die 2 wichtigsten Grundsätze sind, dass alle mit einbezogen werden und mitmachen, also Teamwork, und Spaß haben. Außerdem haben wir in PE auch Theorie-Stunden, aber dank meiner super netten Klasse und meiner tollen Lehrerin machen auch diese echt Spaß!. Vor einigen Wochen hatten wir einen sogenannten „Beachday“ mit meiner PE - Klasse, da haben wir einen ganzen Tag am Strand, mit Beach Volleyball, Raft racing, Flag racing, Schnorcheln und Rippa Rugby (das ist so eine Art Rugby ohne Körperkontakt) verbracht.
Das hat alles unglaublich viel Spaß gemacht, das einzige was aber leider ausgerechnet an diesem Tag nicht so schön war, war das Wetter, denn es hat permanent geregnet…! :( Aber davon haben wir uns natürlich nicht unterkriegen lassen und hatten trotzdem jede Menge Spaß!

AliciaWas mir auch echt gut gefällt ist,dass die Schüler hier in Häuser aufgeteilt sind, an meiner Schule gibt es fünf davon, und es dann verschiedene Wettbewerbe über das Schuljahr verteilt gibt, bei denen man Punkte für sein Haus sammeln kann. Jedes Haus hat seine eigene Farbe und alle kleiden sich dann an diesen Wettbewerbstagen immer komplett in der Farbe ihres Hauses. Das sieht manchmal echt lustig aus! :) Mein Haus heißt Maitai und unsere Farbe ist rot. Die anderen Häuser an meiner Schule haben die Farben gelb, grün, blau und lila. An diesen Tagen ist es also richtig bunt auf dem Schulgelände!
Man kann sich das Ganze ein bisschen so vorstellen wie bei Harry Potter, nur dass es hier halt nur für ein paar Tage pro Jahr von Bedeutung ist. So hatten wir z.B. am 8. März den sogenannten „House Hepathlon“. Dort gab es Wettkämpfe zwischen den Häusern, wie Gummistiefel-Weitwurf, Pferde- und Schubkarrenrennen, Tauziehen, und noch einige mehr. Es war wirklich total lustig und im Nachhinein bin ich echt froh mitgemacht zu haben, und nicht wie viele andere nur zugeschaut zu haben, denn es hat unglaublich viel Spaß gemacht ! :) Am Ende des Tages hat mein Haus übrigens sogar ganz knapp den zweiten Platz erreicht!

Generell muss ich sagen, dass hier in Neuseeland vieles anders ist als in Deutschland, es wird hier in der Schule z.B. sehr viel mehr mit Computer, und insbesondere mit Microsoft Office gearbeitet, als ich das von zu Hause gewohnt bin und - nicht zu fassen aber wahr!!! - es gibt sogar kostenloses WLAN in der Schule! :) Handys und Laptops sind im Unterricht erlaubt und werden oft für die Unterrichtsrecherche oder um sich Notizen zu machen eingesetzt. Und auch in den Pausen, könnte man sein Handy benutzen wenn man das möchte.
Die Lehrer hier in Neuseeland sind auch gar nicht streng und man hat das Gefühl, dass sie viel „näher“ am Schüler sind als bei uns zu Hause. Trotzdem bringen die Schüler ihnen Respekt entgegen und stellt Euch vor: Wenn die Stunde zu Ende ist, dann bedanken sich die Schüler für den Unterricht, bevor sie den Raum verlassen! Denn jeder sagt, oder murmelt zumindest, ein "Thanks" in Richtung des Lehrers. Diese Geste gefällt mir richtig gut!! :)

AliciaVon einer Aktion an meiner Schule möchte ich Euch auch gerne noch erzählen, da ich sie wirklich genial finde und dadurch auf einfache Art und Weise, etwas für den „guten Zweck“ erreicht wird.
8 mal pro Jahr, am sogenannten „Mufti-Day“ dürfen die Schüler in Privatkleidung zur Schule kommen, dafür müssen sie allerdings einen Dollar bezahlen und das Geld wird dann z.B. an eine Krebsorganisation gespendet. Wer keine Lust darauf hat, der kommt einfach in der Schuluniform und zahlt dann eben nichts.

Also, dies war nun mein kurzer Bericht über das Schulleben hier in Nelson. Das nächste Mal werde ich Euch wohl etwas von meiner Neuseelandrundreise erzählen, die ich nächste Woche starten werde und auf die ich mich schon sooooo sehr freue!!! :)

Ciao, Eure Alicia

24.02.18 Die Unterschiede :)

Kia ora everyone!
Nicht zu fassen, jetzt bin ich schon über einen Monat in Neuseeland!!

Hier ist es einfach wunderschön! Das Wetter ist wirklich sensationell und auch die Menschen hier sind viel offener und freundlicher als ich das aus der Großstadt eigentlich gewohnt bin! Meine Gastfamilie hat mich super aufgenommen, sie sind total nett und ich habe mich schon gut bei ihnen eingelebt. Coolerweise haben sie sogar einen Pool im Garten, sodass ich viel Zeit mit meinen zwei kleinen Gastschwestern beim Schwimmen verbringe :)

AliciaDie Schule unterscheidet sich zwar total von meiner Schule in Deutschland, ist aber eigentlich echt schön. Davon werde ich euch aber nächstes Mal ein wenig mehr berichten. Eine der coolsten Sachen ist, dass ich jeden Freitag „Nelson Experience“ habe, wo ich zusammen mit neun anderen internationalen Schülern, und einem Lehrer ;) Outdoor-Aktivitäten mache, die in Deutschland in unserem Alter wahrscheinlich nicht möglich wären. So haben wir uns zum Beispiel letzte Woche von einer Brücke in einen Fluss abgeseilt und in den nächsten Monaten werden wir noch Segeln, Kayaking, Rock Climbing, Windsurfen und viele weitere spannende Sachen ausprobieren.
Ich hätte mir gar nicht vorstellen können, dass ich mich so was wie „Abseiling“ jemals trauen würde, aber wie ihr ja auf dem Foto sehen könnt, habe ich glücklicherweise doch den Mut dazu gehabt und im Nachhinein bin ich echt froh es gemacht zu haben, da es einfach eine unglaublich schöne Erfahrung war ;)!!!

Aber obwohl mir hier alles echt wunderbar gefällt, sind mir doch, mal abgesehen von der räumlichen Distanz von 18.461 Kilometern zwischen Frankfurt und Nelson, schon einige andere „elementare“ ;) Unterschiede aufgefallen.Alicia
Zum einen wäre da der anscheinend größere Appetit der Kiwis, denn die Lunchboxen sind hier ungefähr 4 mal so groß wie ich es von zu Hause kenne. Zum anderen ist da die Packungsgröße von Lebensmitteln und anderen Produkten aus dem Supermarkt, denn obwohl Neuseeland ja sooo eine kleine Insel ist, kauft man hier alles in Riesenpackungen! 3 Liter Flaschen Milch, 1kg Butterstücke, 2 Liter Shampoo-Flaschen und 250g Tafeln Schokolade sind hier völlig normal!!!
Und selbst wenn man Sonntag morgens bemerken sollte, dass eine der (Riesen)Packungen leer geworden ist, ist das gar kein Problem, denn man kann 7 Tage die Woche Nachschub holen, da die Läden hier auch Sonntags geöffnet sind. Im Übrigen sind die Portemonnaies hier auch nicht so schwer, denn die kleinste Münze die es hier gibt ist das 10-Cent-Stück. Beim Bezahlen an der Kasse wird nämlich immer auf die nächste Zehnerstelle aufgerundet.

Des Weiteren ist die morgendliche Kleiderwahl in 10 Sekunden erledigt, da man einfach nur auf seine Schuluniform zurückgreifen muss ;). Auch scheinen sich die Kiwis der Schönheit ihrer Insel bewusst zu sein, denn obwohl es hier sehr wenig öffentliche Mülleimer gibt, liegt doch fast nichts umher - jeder nimmt seinen eigenen, unterwegs entstandenen Müll zum Entsorgen wieder mit nach Hause!

Bis bald, Alicia

Alicia05.01.2018 Neuseeland ich komme!!!

Wahnsinn! Jetzt sind es nur noch 17 Tage bis unser Flugzeug in Richtung Neuseeland aufbricht.

Es klingt wirklich alles fast wie ein Drehbuch! Erst Anfang November haben wir in Wiesbaden auf einer Jugendbildungsmesse eine sooo nette Study Nelson Mitarbeiterin getroffen und kamen sofort mit ihr ins Gespräch, alles wirkte für meine Eltern und mich so familiär und vertraut, als ob man sich schon ewig kennen würde.... und knapp 3 Monate später werde ich nun schon nach Neuseeland fliegen. Alle von Study Nelson waren so nett in den letzten Monaten, egal welche Frage wir stellten, sie wurden stets freundlich und schnell beantwortet.

Und wie großartig, Study Nelson ermöglicht mir sogar ein Teilstipendium - ich war wahnsinnig glücklich an dem Tag, als ich diese wunderbare Nachricht erfuhr.

Mein Name ist Alicia, ich bin 15 Jahre alt und werde für ein halbes Jahr an das "Nelson College for Girls" in Nelson gehen und für 2 Terms in Neuseeland bleiben. Ich freue mich schon sehr auf die Schule, auf alles Neue, aber auch darauf, das ich dort weiterhin Fußball spielen kann und auch im Orchester mitmachen kann. Wie wird es wohl sein, eine Schuluniform zu tragen, wie wird der Schulalltag in einem völlig anderen Schulsystem aussehen, wie blau wird das Meer sein, wie hoch die Wellen, ob ich wohl Delfine oder Wale sehen werde.....??? Es gibt eine Menge Fragen, die mir so im Kopf herumschwirren....!

Mit meiner zukünftigen Gastfamilie habe ich auch schon gemailt, habe Fotos gesehen und nun bin ich sehr gespannt auf sie und freue mich natürlich auch ganz besonders auf meine zwei kleinen Gastschwestern.

Als ich zu Weihnachten von meinen Großeltern als Überraschung mein "Weihnachtsgeschenk" in Form von NZ-Dollars bekommen habe und diese dann in der Hand hielt, da wurde das Ganze für mich wirklich so richtig "greifbar"! Neuseeland, ich koooomme......;-)!!!

Viele Grüße Alicia

Interview mit Aissa, die ihr Abitur 2013 mit uns in Neuseeland gemacht hat
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