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Veronika - Study Nelson Neuseeland Blog

14.02.2019 Kia Ora, ich bin‘s wieder - Veronika aus Neuseeland!

Die Hälfte meines Auslandsjahres ist nun schon vorbei und damit auch die zwei Monate langen Sommerferien bei den Kiwis. Ich habe noch nie in meinem Leben so lange Ferien gehabt, was mir jedoch Zeit gegeben hat, um die Nord- und Südinsel zu bereisen. Außerdem konnte ich erfahren, wie es ist, Weihnachten im Sommer zu feiern. In Neuseeland feiert man Weihnachten morgens am 25. Dezember, und viele treffen sich dann mit ihrer Familie zum Grillen im Garten oder am Strand. Meine Familie aus Deutschland hat mich in den Ferien besucht und wir wurden von meinen Gasteltern über Weihnachten eingeladen. Auch deren Familie kam zu Besuch und wir hatten einen Weihnachtsbrunch. Ein wichtiger Feiertag ist außerdem der ‘Boxing Day‘ am 26. 12., bei dem viele Menschen Kleidung, Nahrung oder Geld in Boxen packen und an Bedürftige spenden.
Gegen Ende der Ferien hat mich meine Gastfamilie noch zum Rafting mitgenommen. Wir sind die Stromschnellen der Gebirgsflüsse in der Golden Bay hinuntergepaddelt. Ich bewundere die Neuseeländer sehr dafür, wie gut sie auf die ursprüngliche Natur und Tierwelt aufpassen. Neuseeland ist mit führend in der Klima-Bilanz auf der Welt, 80% der Energie werden aus erneuerbaren Quellen gewonnen, vor allem aus Wasserkraft und Geothermie. Trotzdem ist das Land auch nicht fehlerfrei: viele beschweren sich über Groß-Milchbauern, deren Kühe (und es gibt inzwischen mehr Kühe als Schafe und Menschen) zu viel Dung produzieren, und damit in Fluss- und Küstenwässer Nitrate einbringen. Auch die Forstwirtschaft ist meiner Meinung nach nicht sehr fortschrittlich – ich habe öfter gesehen, dass Wälder stückweise komplett abgeholzt werden. Die zurückgebliebenen kahlen Hügellandschaften können dann austrocknen und erodieren.
Für jeden Neuseelandreisenden liste ich noch einige Sehenswürdigkeiten auf, die ich in den Ferien besucht habe. Die Gegend um Nelson herum und den Abel Tasman Park finde ich persönlich wunderschön. Wir waren dort kayaken und konnten wunderschöne weiße Sandstrände sehen, die nur über Wanderwege oder vom Wasser aus erreichbar sind. Auch Queenstown ist auf jeden Fall zu empfehlen; eine Stadt am Ufer einer Seenlandschaft, umgeben vom Gebirge der Südinsel. Es gibt dort nicht nur eines der besten Skigebiete der Welt, auch das Bungee-Jumping wurde dort an der Kawarau Bridge, 50 Meter über einem Gletscherfluss, erfunden.

Veronika WendlerVeronika Wendler
Was mich auch besonders beeindruckt hat, waren die Sanddünen in der Nähe von Cape Reinga an der Nordspitze Neuseelands. Dort befindet sich eine riesige Wüstenlandschaft mit über 100 Meter hohen Sanddünen, die ich mit einem ausgeliehenen Body-Board hinuntergerast bin.
Für jeden, der Strandurlaub liebt, aber dem das Meer zu kalt ist, ist der Hot Water Beach genau richtig. Das ist ein Strand in der Region Coromandel, an dem man Löcher in den Sand graben kann, aus denen heißes Geothermalwasser herauskommt. Filmfans werden Hobbiton lieben. Es ist als Filmset des Auenlandes aus ‘Herr der Ringe‘ bekannt und befindet sich in der Mitte der Nordinsel und lockt jährlich über 360 000 Besucher an. Sehr interessant fand ich auch die Stadt Rotorua, die für ihre Geothermalparks bekannt ist. An verschiedenen Stellen der Stadt kann man Geysire, sprudelnde Schlammbecken und heiße Schwefelwasserbecken aus dem Boden treten sehen. Dabei bilden diese Pools auch die eigenartigsten Farben in grellem Orange und Neon-Grün.

Veronika WendlerVeronika Wendler

Clara - Study Nelson Neuseeland Blog

08.02.2019 - Umzug von Pinehaven nach Birchville

Hallo ihr lieben! In meinem heutigen Blogbeitrag geht es um meinen Umzug von meiner ersten lebendigen zu meiner jetztigen eher ruhigen Gastfamilie. Es stand schon von Anfang an fest, dass ich in zwei Gastfamilien gehe und es war auch meine eigene Entscheidung. Besser geht es garnicht verschiedene Lebensweisen und auch Kulturen, im doch selben Land kennen zu lernen. Ich hätte definitiv nichts anders gemacht!
Um mehr zu erfahren, könnt ihr gerne auf meinem Blog vorbei schauen:
https://claire.myscholz.biz/?p=729

Clemens - Study Nelson Neuseeland Blog

08.02.2019 - Auf nach Hause

Hi,
puuuh, wie meine Zeit in Neuseeland verflogen ist! Es ist nun schon etwas her, dass ich meine Gastfamilie verlassen habe und mit meinem Vater noch 4 Wochen durch Neuseeland getourt bin.
Die letzten Wochen bei meiner Gastfamilie habe ich noch sehr genossen, denn wir haben nochmal einige Aktivitäten zusammen unternommen. Außerdem wurde für die internationalen Gastschüler am Nelson College ein Alternativ-Programm angeboten, da für die älteren Kiwi-Schüler die Klausurphase anstand.
Wir haben nicht nur einen Tauchschein gemacht, wo wir etwa eine Woche lang ans Meer gefahren sind um dort zu Tauchen, sondern haben auch Windsurfen und Segeln gelernt. Außerdem wurden Wander-Trips angeboten, an denen ich leider nicht teilnehmen konnte, da ich mich auf die kommenden Neuseeländischen Leichtathletik Meisterschaften in Dunedin vorbereiten musste.
Leider habe ich es "nur" bis ins Halbfinale geschafft. Aber es war trotzdem eine super Sache mit meinen Freunden die 3 Tage dort zu verbringen und mich mit anderen deutschen Gastschülern, die ich dort zufälligerweise getroffen habe, auszutauschen.
Als dann am Ende meines Aufenthaltes bei meiner Gastfamilie noch mein Vater zu mir geflogen ist, um mit mir 4 Wochen durch ganz Neuseeland zu "touren", war mein knappes halbes Jahr perfekt. Es war auch echt schön am Ende mal "ganz" Neuseeland gesehen zu haben und kann es sehr empfehlen durch Neuseeland zu touren.

Clemens SchermeyerClemens Schermeyer

Mittlerweile bin ich jetzt schon knapp 3 Wochen zurück in Deutschland und muss sagen, dass ich mittlerweile echt Fernweh habe. Ich vermisse meine Freunde, ob man es glaubt oder nicht auch die Schule, meine Gastfamilie und vor allem das Wetter. Dort ist ja jetzt gerade Sommer, also bestes Wetter, während es hier in Deutschland nur noch kalt und verregnet ist.
Insgesamt kann ich sagen, dass es eine super Zeit; wenn nicht die beste Zeit in meinem Leben war und ich kann es jedem nur empfehlen nach Neuseeland zu gehen. Nicht nur weil es meiner Ansicht nach das schönste Land der Welt ist, sondern weil es auch echt vielseitig ist. Ich habe es dort richtig genossen und bin mit vielen neuen Erfahrungen, deutlich besseren Englisch Kenntnissen, vielen neuen Freunden, mehr Selbstvertrauen und mit vielen neuen Ansichten nach Hause gekommen.
Ich bin den Leuten sehr dankbar, die das alles möglich gemacht haben kann jedem ans Herz legen so etwas zu machen :))

Macht‘s gut,
Clemens

Pia - Study Nelson Neuseeland Blog

08.02.2019 Rückkehr nach Deutschland

Ich bin jetzt seit einem Monat zurück in Deutschland. Ich bin echt froh meine Freunde und Familie wieder um mich zu haben, aber ich vermisse auch all die tollen Leute, die ich Neuseeland kennen lernen durfte. Bis jetzt habe ich glücklicherweise mit fast allen noch Kontakt und ich hoffe, dass das so bleibt :)
Als ich aus dem Flieger gestiegen und endlich Zuhause angekommen war, kam mir erstmal alles für ein paar Tage komisch vor. Es war eigentlich alles wie immer, aber ich hatte mich so an mein Zuhause in Neuseeland gewöhnt, dass ich sogar mein eigenes Zimmer mit anderen Augen gesehen habe. Zudem fand ich es irritierend, vom schönen neuseeländischen Sommer in den kalten deutschen Winter zu kommen. Neben meinen Freunden vermisse ich wahrscheinlich am meisten, das Meer und den Strand immer vor der Nase zu haben. Es ist einfach super, nach der Schule oder am Wochenende spontan zum Wasser gehen zu können oder sich mit anderen Leuten einen netten Tag am Strand machen zu können.
Generell würde ich sagen, dass ich mich in den heimischen Alltag gut wieder eingelebt habe, denn eigentlich ist jetzt alles wie zuvor. In den Winterferien habe ich den verpassten Schulstoff, was nicht besonders viel war, nachgeholt. Deshalb habe ich den Eindruck, ich hätte auch länger in Neuseeland bleiben können, zum Beispiel bis zum neuen Schulhalbjahrsbeginn oder gleich 9 Monate, und hätte trotzdem keine Probleme mit dem schulischen Einstieg gehabt. Dies war vor meinem Auslandsaufenthalt eines meiner Hauptbedenken, hat sich aber als irrelevant herausgestellt.
Zudem hat sich natürlich auch mein Englisch verbessert, manchmal passiert es mir sogar, dass mir im Alltag einfach englische Wörter in den Satz rutschen oder mir die deutschen Übersetzungen nicht mehr einfallen, was ziemlich lustig sein kann.
Im Nachhinein habe ich das Gefühl, die richigen Entscheidungen getroffen zu haben, auch wenn ich mir darüber zu Anfang meines Abenteuers noch nicht so sicher war. Es ist zwar alles anders gekommen als erwartet, aber ich hatte einige der besten Monate meines Lebens und ich werde immer glücklich auf die Zeit und die Erfahrungen, die ich in Neuseeland gesammelt habe, zurückblicken können. Ich habe das Gefühl, dass ich echt viel für mein weiteres Leben von diesen Monaten mitnehmen konnte und ich kann allen, die darüber nachdenken, ein Auslandsjahr zu machen, von ganzem Herzen dazu raten. :)
Viel Glück an alle, die bald ein Auslandsjahr antreten oder schon in Neuseland sind. Habt eine tolle Zeit !

Alicia - Study Nelson Neuseeland Blog

11.01.2019 - So schnell vergeht ein Jahr

Hallo zusammen,

nach 329 Tagen, 473760 Minuten, 28425600 Sekunden in Neuseeland die leider viel zu schnell verflogen sind, hieß es vor kurzem für mich Abschied nehmen, ins Flugzeug steigen und zurück nach Deutschland fliegen. Mal ehrlich, das ist mir alles andere als leicht gefallen! Und das, obwohl mein Motto an diesem Tag war: „Don't cry because it's over, smile because it happened!”
So ganz ohne Tränen hat es jedoch dann doch nicht geklappt :)! Denn, nachdem ich morgens noch ein letztes Mal mit meinen Gastgeschwistern im Ozean geschwommen bin, und dann später am Flughafen die Zeit des „finalen Goodbye“ gekommen war, brachen bei uns allen die Dämme…. Erst meine Gastmutter, dann meine 2 besten Freundinnen, und dann meine Gastschwestern…..und dann konnte auch ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten.
Nur mein Gastvater hat noch bis zur letzten Sekunde seinen Kiwi-Humor zur Geltung kommen lassen und Witze auf unser aller Kosten gemacht : ) : ) : )

Jetzt bin ich schon seit knapp 2 ½ Wochen wieder in Deutschland und schreibe hier heute meinen letzten Blogeintrag. Auch wenn ich mich schon wieder relativ gut eingelebt habe, vergeht trotzdem kein Tag an dem ich nicht an meine unglaubliche Zeit in Neuseeland zurückdenke. Und ich muss immer wieder daran denken, was mir alles entgangen wäre, wenn ich nicht die Möglichkeit genutzt hätte, das letzte Jahr am anderen Ende der Welt in NZ zu verbringen… Ich wäre NICHT den Heaphy Track gelaufen, hätte NICHT die goldenen Sandstrände im Abel Tasman gesehen, KEINE Pinguine in freier Wildbahn, hätte KEINE Paua-shells am Strand gefunden, NICHT die wundervolle Landschaft um das Khurangi Lighthouse gesehen. Ich hätte nicht den Pazifik quasi vor der Haustür gehabt, und wäre NICHT jeden Morgen daran vorbei geradelt, um zur Schule zu kommen. Und da ist noch sooooooooo unglaublich viel mehr, das ich hier jetzt noch alles aufzählen könnte... : ) !!!
Daher kann ich echt nur jedem, dem sich die Chance bietet, empfehlen, so ein Auslandsjahr zu machen, da es eine unglaubliche Erfahrung mit so tollen Erlebnissen ist, die man im Leben wahrscheinlich nicht so schnell nochmal bekommt. Denn mal abgesehen von all den „Adventures“ die ich eben schon aufgezählt habe, hat man eben auch beispielsweise die Möglichkeit eine völlig neue Kultur und Lebensweise kennenzulernen, (Ich werde die lockere, spontane und humorvolle Lebensweise der Kiwis echt vermissen : ) ) ,ein anderes Schulsystem zu erleben, eine Schuluniform zu tragen (was ich echt zu schätzen gelernt habe und es am liebsten in Deutschland auch einführen würde : ) ,neue und gute Freundschaften zu schließen, und am anderen Ende deAlicia Spitzenbergr Welt, ein zweites Zuhause und eine zweite Familie zu finden : )

Dazu fällt mir auch gleich abschließend noch ein schöner Spruch ein:
„Exchange is not a year in your life, it's a life in one year!”

Ich bin wirklich unendlich dankbar für dieses unglaubliche Jahr in Neuseeland und werde immer mit einem Lächeln im Gesicht daran zurückdenken! : )

Kia Ora, eure Alicia

Paula - Study Nelson Neuseeland Blog

09.01.2019 - Meine neuen Abenteuer

Nach den Ferien waren es auch nur noch drei Wochen bis die Kiwis ihr Prüfungen hatten, die wir Austauschschüler nicht mitschreiben mussten.
In der Zeit hatten wir ein Programm, wo wir alle zusammen z.B. surfen oder klettern waren.
Die 1. Woche war unsere “volunteer week” wo wir alle in verschiedenen Einrichtungen geholfen haben. Ich war in einer Grundschule und habe die Lehrern einfach ein bisschen unterstützt und den Kindern ein wenig Deutsch beigebracht.
Die Woche danach sollte eigentlich unsere Camp Woche werden und es war ein 3-tägiges Camp geplant, was dann aber auf einen Tag gekürzt wurde, weil das Wetter nicht gut genug war. Dafür sind wir zu einer Farm in otaki gefahren wo eine Familie ohne fließend Wasser und nur mit Solar Energie wohnt. Außerdem ernten sie viel selbst und essen fast nur selbst geschlachtete Tiere. Dort waren wir im Otaki-river schwimmen, haben ein Feuer und einen bush-walk gemacht, Essen über dem Feuer gekocht und am Ende geschnitzt.
Als wir angekommen sind haben sie uns erst mal die ganze Farm gezeigt und mit uns ein paar Spiele gespielt. Danach sind wir zum Fluss gegangen, den die Familie so zu sagen als Dusche benutzt. Dort baden sie sich das ganze Jahr über. a
Außer im Winter natürlich, wo sie sich dann wasser aus dem fluss über dem Feuer aufwärmen.
Die meiste Zeit benutzen sie aber den Fluss, der jedoch auch zu den saubersten Flüssen auf der ganzen Nordinsel zählt. Dort sind dann auch einige von uns schwimmen gegangen, was ziemlich kalt war ( ungefähr 10°C) Es war aber einigermaßen auszuhalten, weil es draußen um die 25°C warm war. Ich möchte es mir jedoch nicht vorstellen wie kalt es im Herbst oder Winter sein muss.
Als wir alle wieder trocken waren haben wir uns auf den Weg zu unserem bush walk gemacht und sind dann einfach für eine Zeit durch den Wald gelaufen und unter oder über Bäumen und Büschen her geklettert. Zwischendurch haben wir auch angehalten um verschiedene Pflanzen anzugucken und manche auch zu probieren, eine Pause zu machen oder verstecken zu spielen.
Als wir wieder bei der Farm angekommen waren haben wir angefangen Spaghetti mit Tomatensauce zu kochen (natürlich alles über dem Feuer) und haben uns alle zusammen ans Feuer gesetzt und gemeinsam gegessen. Danach haben wir alles wieder abgespült und durften dann versuchen Löffel oder ähnliches zu schnitzen.
Am Ende sollte jeder noch mal sagen was ihm besonders gefallen hat und es waren sich alle einig, dass es schön war mal einen Tag ohne Handy zu verbringen, da wir sie nicht mitnehmen durften, sie aber auch nicht gebraucht haben. Es war wirklich schön sich mal nur auf seine Umwelt und die Menschen um einen herum zu konzentrieren.

Simon - Study Nelson Neuseeland Blog

03.01.2019 Kiwi - Weihnachten
Das war anders! Dieser Monat wird für mich wahrscheinlich einer der unvergesslichsten Dezember jemals sein! Anfang des Monats habe ich mich ein wenig von den ganzen Ausflügen und Aktivitäten, die wir im November unternommen haben, „erholt“.

Simon CirdeiWir waren einen Tag in Wellington an der Oriental Bay, wo wir ein paar Seesterne und Paua Muschelschalen gesehen haben, die einfach so am Strand rumlagen! Außerdem haben mein japanischer Gastbruder und ich unserer Gastfamilie noch ein wenig draußen im Garten geholfen, da wir zu Weihnachten nach Christchurch geflogen sind. Drei der vier Söhne meiner Gasteltern leben in Christchurch. Wir haben Sie mit ihren Familien dort besucht und alle zusammen echte Kiwi - Weihnachten gefeiert :). Heißt also, das wir in Shorts waren und ein leckeres Barbecue hatten ;-). Wir hatten an dem ersten Weihnachtstag so um die 20 - 25 Grad Celsius gehabt, warm genug für ein Barbecue in kurzer Hose ;-).

Simon CirdeiAußerdem haben wir noch Akaroa besucht. Das ist eine kleine Stadt, die ca. 1 ½ Stunden von Christchurch weg ist. Wenn man dort hinfährt, sieht es aus, als wenn man durch die Highlands mit den ganzen Lakes in Schottland fährt :). In Akaroa sind fast alle Straßennamen französisch. Das kommt daher, dass hier die Franzosen versucht haben, die Südinsel zu besiedeln und somit, diese zu annektieren. Die Briten aber wollten dieses natürlich nicht und haben die französischen Schiffe mit ihren Schiffen vertrieben. Alles was von den Franzosen hier nun übrig geblieben ist, sind mehr oder weniger die Straßennamen und der Stil, in dem die Häuser und Stadt gebaut wurde. In Akaroa habe ich auch zum ersten mal den Neuseeländischen Weihnachtbaum in all seiner Pracht gesehen - der Pohutukawa tree. Der Baum leuchtete in einem wunderschönen Rot. Das passiert nur um Weinachten herum. Vorher habe ich den Baum bestimmt auch schon mal gesehen, aber nicht gewusst, dass es der Pohutukawa tree ist, da dieser nicht rot war und mehr oder weniger wie die meisten Bäume aussah.

Das war echt ein aufregendes Weihnachtsfest! Aber nicht nur das, sondern auch, dass das neue Jahr 2019 schon 12 Stunden früher als in Deutschland beginnt, ist irgendwie sehr aufregend!

Simon Cirdei

Felix - Study Nelson Neuseeland Blog

20.11.2018 Term 4
Term 4 ist der letzte Term des neuseeländischen Schuljahrs, bevor die großen Sommerferien starten. In Term 4 finden auch die Abschlussprüfungen statt. Ich hatte nur drei Wochen Schule und danach begann die Vorbereitungszeit auf das Examen. Die erste Woche hatten wir Übungsprüfungen. Danach gab es zwei Wochen normale Schule – oder okay, ganz normal war es auch nicht. Die Stimmung war halt ein wenig wie in Deutschland in den letzten zwei Schulwochen vor den Ferien. Felix MillerIm Anschluss gab es dann die sogenannte Lernzeit. Es gibt keinen Unterricht mehr und man muss nur zu den Prüfungen kommen. Da ich im Internat wohne, findet die Lernzeit einfach während der regulären Schulzeiten statt. Einige meiner Mitbewohner waren in der Zeit aber nicht mehr im Internat. Sie gingen lieber nach Hause zum Lernen und kommen nur für die Prüfungen wieder. Da ich nur Mathe mitgeschrieben habe (als internationaler Schüler kann ich mir aussuchen, ob ich an den Prüfungen teilnehme), hatte ich kaum was zu lernen und es war viel Zeit für anderes. Strand, Surfen, Gym, Basketball… irgendwas Sportliches geht immer im Internat.

Ein absolutes Highlight bis jetzt in diesem Term war das Weihnachtsessen. Das hört sich vielleicht komisch an, aber es hat Ende Oktober stattgefunden. Es war nicht richtig ein Weihnachtsessen, sondern eher ein Abschlussessen von diesem Schuljahr. Alle Internatsschüler und Lehrer waren mit dabei. Felix MillerFür manche war es das letzte Jahr im Internat und man ist halt eine riesengroße Familie hier. In diesem Term merke ich einen enormen Unterschied, ich bin viel enger mit den Leuten geworden. Es kennt dich jetzt jeder und auch die Lehrer und somit vertrauen sie dir mehr. Am Anfang bin ich nach dem Abendessen immer in mein Zimmer zurückgegangen und jetzt komm ich in mein Zimmer nur noch um zu schlafen. In Jahr 12 teilt man sich einen Schlafbereich mit 5 anderen Schülern. Wir teilen uns ein Bad und zum Schlafen hat jeder seine eigene Kabine. Leider nur ohne Tür - also hängt sich jeder einfach ein Tuch davor, dann hat man seinen eigenen Raum! Nächstes Jahr bekomme ich meinen eigenen größeren Raum, sogar mit Tür.

Term 4 habe ich bis jetzt relativ viel am Strand verbracht. Das Wasser hat jetzt auch eine Temperatur, dass man ohne Neoprenanzug 30 Minuten Schwimmen kann. Man muss nur aufpassen, dass man nicht verbrennt hier, also nicht nur am Anfang, sondern auch zwischendurch immer wieder eincremen. Anfang Dezember gehe ich wieder in ein Outdoor Camp, geplant ist wieder der Tongariro National Park. Ich hoffe, wir bekommen super Wetter. Ich habe den Park bis jetzt nur im Winter gesehen mit Schnee. In den Ferien kommt meine Mutter aus Deutschland und die restliche Zeit verbringe ich in einer Gastfamilie.

Interview mit Aissa, die ihr Abitur 2013 mit uns in Neuseeland gemacht hat
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