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Veronika - High School Neuseeland Blog

16.10.18 Mein zweiter Blog

Hallo Leute! Viele Grüße aus Neuseeland! Seit knapp drei Monaten besuche ich nun das College in Upper Hutt nahe der Hauptstadt Wellington und habe schon einiges erlebt. Gerade befinde ich mich am Ende der zwei Wochen dauernden “end of term 3-Ferien” und konnte umso mehr Zeit mit meiner Gastfamilie und Freunden verbringen. Das Schuljahr hier ist nämlich in Terms - Abschnitte von 3 Monaten - unterteilt, nach denen es jeweils Prüfungen und Ferien gibt.

Veronika WendlerDoch lasst mich zuerst einmal über die letzten Schulwochen berichten, denn es waren so einige Veranstaltungen am Laufen. Im September sind wir in dem Fach Outdoor Education mit den Klassenstufen 12 und 13 zu einem Klettertrip an die Küste nach Porirua gefahren. Die Lehrer hatten uns extra Trainer organisiert, die uns an den Felswänden an der Pukerua Bay zu Hilfe standen. Natürlich sind wir nicht ganz unerfahren zum Klettern gegangen, sondern mussten die Woche vor dem Ausflug alles rund ums Klettern und die Organisation lernen. Wir haben zum Beispiel die Knoten geübt, und wie man Klettergurte richtig vorbereitet und festschnallt. Als ich dann die riesigen Felsen gesehen habe, wusste ich zuerst nicht, ob ich mich trauen würde, die 20 bis 30 Meter hochzuklettern, aber es war einfacher als erwartet. In Gruppen durften wir verschieden schwierige Kletterrouten ausprobieren, wofür man auch benotet wurde. Jedem, der oben an der Felskante ankam, bot sich eine atemberaubende Aussicht auf das Meer und Kapiti Island. Am Ende des Tages haben wir sogar Seehunde gesehen.
Ein Beweis dafür, dass sich das Wetter in Neuseeland unglaublich schnell ändern kann: die 2. Gruppe musste am nächsten Tag bei strömendem Regen in die Kletterhalle gehen.

Eine andere große Veranstaltung des Upper Hutt Colleges war der jährliche Kultur-Abend. Mit einer Freundin, die wie ich an der Victoria Universität Cello spielt und zur selben Schule geht, habe ich dort ein Stück vorgespielt. Es war ein schöner, sehr internationaler Abend, bei dem es viel um maorische, polynesische und japanische Kultur ging. Es traten z.B. Die Kapa Haka Gruppe, die japanische dance crew, eine Hawaiian dance crew und andere Schüler mit ihren Instrumenten auf. Unter Kapa Haka versteht man auch den typischen, ausdrucksstarken Tanz der Maori. In derselben Woche fand während der Schulzeit außerdem ein Kapa Haka-Wettbewerb zwischen den vier Häusern unserer Schule statt. Jedes Haus hat eine Kapa Haka-Gruppe, die bei diesem Wettbewerb versuchte, sowohl in Maori-Gesang, als auch im Tanz so gut wie möglich abzuschneiden.

Pia StoeryMeine Gastfamilie hat mich das zweite Mal, diesmal für ein Wochenende zum Ski/Snowboardfahren mitgenommen. Wir sind wieder zum Mount Ruapehu gefahren und hatten dieses Mal ein super Wetter. Die Sicht war vom Berg aus so gut, dass man das Gebirge der Südinsel sehen konnte und den Mount Taranaki, der auch als,, Einsamer Berg “ von den Hobbit-Filmen bekannt ist. Vor zwei Wochen hatte ich mein Abschlusskonzert vom Young Musicians Program der Victoria Universität in einer Kirche in Wellington. Es war eine schöne Erfahrung, mit dem Orchester und der Kammermusikgruppe vor so vielen Leuten aufzutreten. Da jetzt der Frühling in Neuseeland beginnt und es langsam wärmer wird, haben wir vor kurzem Aston Norwood Gardens und dessen Kaffee mit super bacon pancakes in der Nähe von Upper Hutt besucht. Wir kamen zur richtigen Zeit, als die Bäume der japanischen Rosenkirsche gerade angefangen haben, zu blühen. Ich habe hier noch einige Bilder von meinen Ausflügen und melde mich das nächste Mal dann wieder in ein paar Wochen.

Bis dann! Eure Veronika

21.08.18 Mein Auslandsjahr :)

Hallo zusammen!
Mein Name ist Veronika und ich lebe seit ungefähr fünf Wochen in Neuseeland. Ich wohne hier bei einer super netten Gastfamilie mit meinen zwei kleinen Gastgeschwistern in Upper Hutt, in der Nähe von Wellington und gehe auch auf das Upper Hutt College. Am 16.07.18 bin ich mit den anderen Study Nelson-Schülern vom Flughafen Frankfurt losgeflogen. Ich konnte damals noch gar nicht richtig realisieren, dass es für mich dann ein ganzes Jahr nach Neuseeland geht. Spätestens während des Flugs merkt man aber, dass das kein gewöhnliches Reiseziel werden wird, denn wir sind insgesamt um die 24 Stunden in der Luft, mit Zwischenstopps in Dubai und Auckland. Gott sei Dank gab es keine Probleme beim Einchecken, Umsteigen etc. weil Study Nelson alles gut organisiert hat.

Endlich in Wellington angekommen, sind wir mit den Study Nelson Mitarbeiterinnen Nicola und Beate noch drei weitere Tage in Wellington geblieben, um am Einführungskurs teil zu nehmen. Ich fand das sehr hilfreich, da wir einiges erfuhren über unsere neuen Schulen, wie die Kiwis so leben, über die Möglichkeit von Rundreisen während der Ferien und weil wir Wellington erkunden konnten. Wir sind auf den Mount Victoria gestiegen, waren Klettern und haben im Te Papa Museum etwas über die Maori-Kultur erfahren. Am Freitag wurde ich dann von meiner Gastfamilie abgeholt.

In Deutschland hatte ich mir vorher etwas Sorgen darüber gemacht, wie gut ich zu meiner Gastfamilie passen würde und ob wir uns verstehen würden. Aber sie haben mich ganz herzlich aufgenommen und so habe ich mich schon eingelebt in Neuseeland. Auch das International Department des Upper Hutt Colleges hat viel für mich und die anderen Internationals organisiert und ich konnte mich schnell in der Schule zurechtfinden. Ich bin echt dankbar für die Hilfe, denn wo man sich Schuluniformen, Bücher, Bus-und Bahnkarten besorgen kann, weiß man natürlich nicht sofort. Das International Office hält einen immer auf dem Laufenden und man kann bei wirklich jedem Problem zu ihnen kommen; außerdem wird ein großes International Dinner für alle Austauschüler und deren Gastfamilien organisiert. Ich habe zudem meine(n) Schul-Buddy kennengelernt, mit der ich mich in den Lunchpausen oft treffe.

Jedem, der gerne Sport macht und die Natur mag, empfehle ich das Fach Outdoor Education, denn gleich in meiner zweiten Woche durfte ich beim zweitägigen Mountainbike-Trip mitmachen, bei dem wir täglich 40 Kilometer zurückgelegt haben. Ich freue mich schon auf nächste Woche, da gehen wir an den Klippen am Meer klettern. Weil ich schon seit einigen Jahren Cello spiele und das in Neuseeland nicht aufgeben wollte, fahre ich Samstags mit dem Zug nach Wellington und spiele in dem Streichorchester des ,,Young Musicians Program‘‘ der Victoria Universität, wo ich schon einige Freunde gefunden habe.

An den Wochenenden bin ich oft bei langen Spaziergängen mit meiner Gastfamilie und dem Hund im Wald, der hier aussieht wie ein Dschungel oder Regenwald. Es gibt nicht nur riesige Farnbäume, moosbewachsene Kletterpflanzen oder Palmen, sondern auch eine Menge unterschiedlicher Vögel. Wenn ich morgens zum Ende der Straße laufe, um auf den Schulbus zu warten (der hier kostenlos ist, da die Regierung in Neuseeland jedem Schulkind ermöglichen muss, sicher zu Schule zu kommen), treffe ich immer auf so einen seltsamen Vogel. Der steht vor einem Haus und kommt kreischend auf dich zugerannt, falls du ihm zu nahekommst. Die Bewohner des Hauses hatten ihn nach einer Verletzung gepflegt und nun hält er dort wie ein Hund dort Wache. Die ganze letzte Woche habe ich übrigens frei bekommen, weil mich meine Gastfamilie zu ihrem Ski-Urlaub mitgenommen hat. Das war super, da ich selbst begeistert Snowboard fahre, bisher aber noch nie im August!

Interview mit Aissa, die ihr Abitur 2013 mit uns in Neuseeland gemacht hat
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